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29.06.2017, 13:42 Uhr | Katrin-101
Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und es kann natürlich sein, dass das Problem schon etliche Male besprochen worden ist. Aber ich hoffe trotzdem, hier ein paar hilfreiche Antworten zu bekommen.
Meine zweite Tochter 3,5 Jahre gibt mir das Gefühl, nicht auf die Toilette gehen zu wollen.Das kleine Geschäft bekommt sie zu 95% hin, aber beim großen Geschäft macht sie riesen Probleme. Aber erst von Anfang an....Sie hatte schon vor ca. einem dreiviertel Jahr gesagt, sie wolle auf ihre Windel verzichten. Wir ließen ab diesem Zeitpunkt die Windel weg und sie verdrückte ab sofort das große Geschäft. Die Folge war Verstopfung. Somit zogen wir ihr die Windel wieder an und es pendelte sich langsam wieder ein. Beim zweiten Anlauf (auf ihren ausdrücklichen Wunsch) verdrückte sie nicht mehr das große Geschäft, sondern machte jedesmal in ihre Unterhose. Also wieder Windel angezogen. Seit Monaten versuchen wir jetzt schon, sie sauber zu kriegen, aber sie will einfach nicht ihr großes Geschäft in die Toilette machen. Und die Betonung liegt auf "nicht wollen". Bevor sie ihr großes Geschäft in die Unterhose macht, rennt sie in ihr Zimmer. Und das jedes Mal. Somit ist es für mich klare Sache, dass sie es merkt wenn sie aufs Klo muss. Wenn ich sie "rechtzeitig" dabei erwische und ich sie auffordere aufs Klo zu gehen, sträubt sie sich mit Händen und Füßen. Hat jemand eine hilfreichen Tip oder das gleiche Problem? Bitte keine Vorschläge wie "einfach Geduld haben, das wird schon" etc.... das wird eben NICHT *wink* Sie wird mittlerweile schon richtig wund im Windelbereich :( Lieben Dank schon mal! Katrin
Katrin
30.08.2017, 08:01 Uhr | Katrin-101
Hallo comakids,

das Desinteresse konnte ich nicht lange vorspielen *wink* Bin also wieder in das alte Schema gefallen.
Meine Kleine sitzt auch ewig auf der Toilette, wenn ich sie dazu "zwinge". Mittlerweile jedoch denke ich, dass sie den Stuhlgang nicht bewusst zurück hält sondern sie wirklich zu diesem Augenblick nicht "muss".

Meine Meinungsänderung existiert seit letzte Woche, als wir im Urlaub waren und meine Kleine sich das erste mal geschämt hat, als sie mit voller Windel am Pool stand.
Sie wollte unbedingt ins Hotel zurück. Dort sagte sie mir dann, dass sie das große Geschäft wirklich nicht unter Kontrolle hätte. Seither hat sich meine Einstellung zu dem Thema geändert. Bisher dachte ich, sie würde mit Absicht in die Windel machen, aber anscheinend rennt sie erst dann in ihr Zimmer, NACHDEM etwas in ihrer Windel gelandet ist. Das war leider bisher nicht wirklich ersichtlich.

Seit ihrem Schamgefühl am Pool bin ich viel ruhiger bei dem Thema geworden und rede ihr jeden Tag gut zu. Es ist jetzt auch nicht mehr so "nervig" für mich, da ich ihr jetzt glaube, dass sie mich damit nicht provozieren will.

Heute weinte sie wieder, weil die große Schwester ihr gesagt hat, sie würde aus dem Kindergarten verbannt werden, wenn sie weiterhin eine Windel tragen würde. Es macht ihr mittlerweile selbst zu schaffen; ich hoffe es gibt deshalb bald eine positive Wende *wink*

Liebe Grüße und Durchhaltevermögen *wink*
Katrin

P.s. Meinst Du das mit Literatur? http://www.muellerscience.com/PSYCHOLOGIE/Allgemeine/einzelne_Themen/Freud_und_der%20_Stuhl.htm
Katrin
22.08.2017, 21:10 Uhr | Comakids
P.S. Es wurde Literatur über psychologische Hintergründe solcher Verhaltensweisen angesprochen. Das interessiert mich, wonach konkret kann man da suchen oder was ist empfehlenswert?
CM
22.08.2017, 21:04 Uhr | Comakids
Hallo, inzwischen ist ja schon wieder ein Monat vergangen, ich wollte mich mal erkundigen, wie es jetzt aussieht? Hat das Desinteresse etwas gebracht? Wir haben eine ähnliche Situation. Unser Sohn ist 2 3/4 Jahre alt und seit einigen Wochen zuverlässig trocken. Ich ziehe ihm keine Windel mehr an. Er sagt Bescheid, wenn er muss. Aber für das große Geschäft zieht er sich zurück, leugnet sein Bedürfnis, verweigert das Töpfchen etc. Mit Ablenken haben wir es oft versucht, da sitzt er dann halt ewig ohne dass was kommt. Inzwischen vermute ich, er versucht den Stuhl aktiv zurück zu halten; worin genau seine Hemmung besteht kann ich nicht nachvollziehen. Da ich die schmutzigen Unterhosen auch langsam leid bin (er entledigt sich tageweise nur kleiner Mengen, vielleicht die er nicht zurück halten kann), nehme ich ihn Beiseite wenn ich merke "es" geht los und biete ihm eine Windel an. Ich erkläre ihm, dass es ok ist wenn er in die Windel macht und noch besser, wenn er aufs Töpfchen geht; ich habe das Gefühl wir haben ihm vermittelt, dass sein großes Geschäft irgendwie schlecht ist (allerdings weiß ich nicht wie). Inzwischen akzeptiert er die Windel oft wieder, aber den gewünschten Effekt hat das noch nicht. Jetzt ändere ich die Ernährung, gebe ihm keine Banane mehr und achte darauf, dass er mehr trinkt. Die Pflaumensaison beginnt zum Glück gerade
CM
20.07.2017, 21:25 Uhr | Katrin-101
Hallo marinadiezweite, ich verstehe Deine Meinung zu dem Thema. War auch schon meine Idee. Allerdings möchte ich nicht, dass sie beim Pipi machen wieder einen Schritt zurück fällt. Ihr kleines Geschäft macht sie nämlich in die Toilette und das würde nicht gehen, wenn sie eine normale Windel tragen würde. Aber trotzdem Danke für den Tip! Lieben Gruß Katrin
Katrin
20.07.2017, 21:19 Uhr | Katrin-101
Hallo deta, genau das ist meine Befürchtung - alles Mögliche zu tun aber keinen postiven Effekt zu erzielen. Fühl mich derzeit wieder extrem hilflos. Sie verspricht mir täglich, ab sofort ihr großes Geschäft in die Toilette zu machen, tut es aber nicht. Egal was ich sage, tue, verspreche - nichts scheint zu helfen. Ich sehne den Tag sehnlichst herbei, ab dem wir das Thema abhaken können. Dann kann das Nächste kommen *wink* Viele Grüße Katrin
Katrin
12.07.2017, 08:48 Uhr | marinadiezweite
Hallo, ich hätte da noch eine Idee dazu. Gerade bei Mädels ist das oft so, dass sie schon sehr selbstständig sein wollen. Dazu passt eine Windelhose super. Aber nicht mehr babylike sein zu wollen stattdessen aber mit der Windelhose nicht klarkommen ist ja was, was nicht zusammenpasst. Ich glaub ich wäre da rigoroser. WEr noch nicht auf die Toilette geht, egal, ob mit Sitzerhöhung oder ähnlichem, der kann auch noch die normalen Pampers tragen. Denn die Windelhosen sind megateuer und eigentlich nur gedacht, wenn ein Kind schon alles gut allein hinbekommt.
Ich glaub, in dem Alter funktioniert vieles noch nicht über Einsicht oder Erfahrung (wunder Po). Sondern eher über Probieren. Probiert man das halt aus, ob man sich selbst ausziehen kann. Dazu eignet sich die normale Unterwäsche viel besser. Das Schreien scheint mir übrigens wiederum noch gar nicht so selbstbewußt und groß. Es ist gut, kein Aufhebens zu machen. Aber definitiv würde ich nicht bei jedem Schrei gleich ein warmes wohliges frisches Gefühl erzeugen durch neue Pants. Sondern halt nochmal ein halbes Jahr die normalen Pampers nehmen.
11.07.2017, 21:17 Uhr | deta
Hallo,
wir hatten das gleiche Problem - über Monate hin landete jedes große Geschäft in der Unterhose. Wir haben ihn so oft es ging nackt herumlaufen lassen, allerdings hat er dann gerne damit gewartet, bis die Unterhose wieder an war. Er war auch ständig sehr wund, wir konnten ihn oft nur in der Badewanne im Wasser wickeln, so weh hat das ihm sonst getan. Daher hat er sich auch nicht freiwillig wickeln lassen... Tatsächlich hat es dann von alleine aufgehört. Viele Unterhosen später ... ich hatte die Waschmaschine ständig laufen. Mit 4 Jahren war es vorbei - von alleine; das was wir Eltern gemacht haben, blieb wirkungslos. Er ist übrigens immer noch ein Kind, das sich nicht drängeln lässt; ob es das morgens fertig machen und zur Schule gehen oder das Schwimmen lernen war - wir haben gelernt, ihn nicht zu drängeln, denn wenn wir das machen, wird er langsamer.
Also kann ich leider nur zum Abwarten raten, es ist sehr unangenehm (ich kannte auch gar kein anderes Kind, bei dem es so war), aber es hörte bei uns wirklich von einem Tag zum anderen auf und dann ist auch nie wieder etwas daneben gegangen (außer bei Krankheit).
deta
02.07.2017, 17:51 Uhr | Katrin-101
Hallo -serafina-,
Deine Meinung zu dem Thema teile ich sehr! Mein Gefühl wenn sie zum großen Geschäft machen ins Zimmer rennt ist geteilt. Einerseits werde ich wütend, andererseits muss ich mich zusammenreißen, dass ich nicht lache (ist vielleicht auch ein Verzweiflungslachen *wink*) Sie ist oft eifersüchtig auf die Große, und drückt ihr Gegenüber dies auch manchmal mit beißen und hauen aus. Daher ist die Theorie, dass sie so ihre Machtposition ausdrückt absolut möglich.
Wir erklären ihr täglich, dass sie keinen wunden Po hätte, wenn sie ihr Geschäft in die Toilette machen würde. Aber das nimmt sie seither in Kauf. Sie möchte unbedingt so einen großen Kuscheldelphin, der Geräusche macht. Den haben wir ihr auch versprochen, aber anscheinend ist ihr die Aufmerksamkeit wichtiger *wink* Wie bereits erwähnt, wir spielen ihr seit gestern Desinteresse an ihrem Toilettengang-Verhalten vor und wickeln sie ohne murren und schimpfen. Mal gucken ob es was bringt.

Danke an alle für eure Tipps bisher!

Lieben Gruß
Katrin
Katrin
02.07.2017, 17:41 Uhr | Katrin-101
Hallo marinadiezweite,
Windelhöschen haben wir schon sehr lange. Bei anderen Windeln wehrt sie sich mit Händen und Füßen... ist ihr zu babylike *wink*
Nach jedem "Pupps" wechseln müssen wir fast, da sie sehr ausdauernd ist, was schreien betrifft. Eine leicht schmutzige Windel findet sie nämlich schon untragbar. Zum pinkeln fordern wir sie wie gewohnt hin und wieder auf, sie würde nämlich sonst wenn es sein muss 6 Stunden lang nicht Pipi machen (keine Ahnung wie sie das überhaupt so lange aushält) Aufmerksamkeit durch ihre nicht ausgeübten Toilettengänge bekam sie bis dato wirklich mehr als genug. Das hat nun ein Ende. Sie findet es seit gestern ziemlich seltsam, dass wir sie nicht mehr schimpfen, mal gucken wie es weitergeht *wink* LG Katrin
Katrin
02.07.2017, 12:15 Uhr | -serafina-
Hallo Kathrin101,

klingt schwierig. Ich stimme der Anregung, ein Verständnis zur Symbolik für dieses Verhalten zu finden, voll zu. Wenn ich mal wild psychologisieren darf, frage ich mich, was Du empfindest, wenn sie schon wieder ins Zimmer rennt und nach Dir schreit, Du sollst sie trocken machen (was ja ganz schön fordernd/aggressiv ist: "Ich mache was ich will, aber du musst es wegputzen!!"). Ich erinnere mich, dass ich mich meinem Großen ggü. (war ähnlich) sehr sehr ohnmächtig gefühlt habe. Heute denke ich manchmal, dass er seine eigene gefühlte Ohnmacht und Wut (kleines Geschwisterchen, mein leibliches Kind, während er nicht leiblich ist) mit diesem Verhalten auf mich übertragen hat. Dass ich fühlte, was eigentlich sein Gefühl war.

Du schreibst, sie ist die zweite Tochter. Ist sie eifersüchtig auf die Große? Fühlt sie sich der Großen ggü. "klein", so dass sie einen Weg sucht, sich machtvoller zu fühlen? Das sind reine Spekulationen, aber ja, ich denke, es geht schon um Macht und (Selbst)-Kontrolle. Während Du unter Selbstkontrolle verstehst, aufs Klo zu gehen, versteht sie darunter, ganz alleine darüber zu bestimmen.

Ich würde auch zu Höschenwindeln raten. Und nicht im Liegen saubermachen, sondern kurz und schmerzlos im Stehen, ohne ein mehr an Zuwendung in diesem Zusammenhang (falls Du das nicht ohnehin schon machst). Wenn sie wund ist, wie reagierst Du? In dem Sinne "Warum gehst du denn nicht aufs Klo, dann würde es nicht mehr wund sein/weh tun?". Ich würde vielleicht beim Crème draufschmieren sagen, "Das tut mir leid, dass dir das weh tut. Ist bestimmt total unangenehm. Das kommt daher, dass Dein (Wie immer Du den Stuhl nennst) so lange an der Haut klebt und keine Luft drankommt. Sowas entzündet sich dann. Deshalb gehen Papa und ich und Deine Schwester immer aufs Klo. Da kann sowas nicht passieren". Punkt.

Beim Kleinen haben wir uns die ganze Mühe erspart und ihn - als er mit 4,5 Jahren immer noch nicht sauber war - pädagogisch wertlos damit bestochen, die heißersehnte Lego-Eisenbahn zu kaufen, sobald er ganz trocken ist, Tag und Nacht. Zwei Tage später war er komplett trocken, er blieb trocken und freute sich lange an der Bestechungs-Eisenbahn *hypocritically*
Serafina
02.07.2017, 09:35 Uhr | marinadiezweite
Hallo Katrin101, das mit dem mehrmaligen Stuhlgang am Tag könnte sogar das Problem sein. Vorher vor einem Dreivierteljahr hatte euer Kind immer Verstopfung. Da wird sicher so eine Art Zurückhalten gewesen sein. Woran ihr eigentlich seht, dass sie das ganze schon willentlich beeinflussen kann. Sie ging ja auch in ihr Zimmer und konnte eine Weile aushalten.
Jetzt ist das Problem anders gelagert, wahrscheinlich durch eine Ernährungsumstellung. Keine Ahnung. Ich persönlich würde es nun mit den Windelhöschen probieren. Und diese nicht nach jedem ''Pupps'' wechseln. Scheint, dass sie das nun nicht hinbekommt. Ich denke mal, dass sie nun ab und zu die Erfahrung braucht, dass das schiefgeht.
Davon ab, ist es glaub ich nicht immer mit Nachsicht getan. Ein herzliches, Nun aber mal los, ist vielleicht besser als gefühlt den halben Tag diese Angespanntheit von euch beiden.
Ich persönlich glaub, das mit dem Geschenk ist nicht so richtig. Nun hast du es halt mal so gemacht. Dadurch hat die Kleine gemerkt, oh, das ist ja ein richtig interessantes Gebiet. Da kann man Mama und Papa ja mehr Aufmerksamkeit entlocken, als wenn man artig ist oder Spielsachen einräumt oder.... .
Zuletzt editiert am: 02.07.2017, 09:38 Uhr, von: marinadiezweite
01.07.2017, 15:49 Uhr | Katrin-101
Hallo Figuralis,
leider hat unsere Kleine nicht nur nach dem Essen Stuhlgang sondern mehrmals Tag. Immer nur ein bißchen was... aber es reicht, um fast 1 halbe Packung Windeln am Tag zu benötigen.
Ich fragte sie mal, ob sie Angst hätte, dass ein Monster oder ähnliches in der Toilette wäre - daraufhin lachte sie mich aus. Daher schließe ich das aus *wink*
Viele Grüße Katrin
Katrin
01.07.2017, 15:46 Uhr | Katrin-101
Hallo bke-Eddy-Kreuzer,
ihr die Zeit auf der Toilette so angenehm wie möglich zu machen, haben wir auch schon probiert (mit Lesen etc...) -> leider kein Erfolg.
Ich versprach ihr mal ein Geschenk, wenn sie ihr großes Geschäft in die Toilette machen sollte. 5 Minuten später (ungelogen) ging sie aufs Klo und machte rein! Ich fuhr sofort mit ihr ins Spielwarengeschäft und kaufte ihr das versprochene Spielzeug. Kaum zu Hause gewesen, machte sie wieder in die Hose. Als ich ich dann drohte, ihr das Geschenk wieder weg zu nehmen (ich weiß, ist wahrscheinlich pädagogisch falsch) antwortete sie mir, dass es ihr egal wäre - sie hätte ja jetzt schon damit gespielt *tongue* Ich habe mir jetzt mal zum Thema Siegmund Freud vorgenommen und es klingt irgendwie plausibel. Ich versuche ihr zu dem Thema jetzt mal mit Desinteresse zu begegnen (soweit ich das kann). Ich werde berichten :)
Katrin
01.07.2017, 14:34 Uhr | figuralis
Mein Sohn wollte auch sehr lange sein großes Geschäft nicht ins Klo machen. Er ist überhaupt recht spät trocken geworden, und von uns aus hätte er da auch noch mehr Zeit bekommen, aber der Kindergarten hat ziemlichen Druck gemacht. Anfangs hat es auf dem Klo (mit Kindersitz und Hocker) geklappt, aber dann gar nicht mehr. Eine Windel wollte er partout nicht, so dass er zunächst in die Hose gemacht hat und danach einhielt. Folge war dann schlimme Verstopfung, die wir über längere Zeit erst einmal mit Movicol behandeln mussten, weil er seinen Stuhlgang gar nicht mehr unter Kontrolle hatte.

Erst dann haben wir den Toilettengang ritualisiert: Er durfte selbst bestimnen, wie das Klo für ihn gemütlich ist (mit Büchern, mit CD) und wir haben darauf geachtet, dass er regelmäßig nach den Mahlzeiten geht. Und gelobt gelobt gelobt, wenn er das gemacht hat, egal ob dann was kam oder nicht; kein Theater, wenn es doch mal wieder in die Wäsche ging.

Aber vielleicht ist es bei Euch gar nicht so dramatisch, schaut mal, ob ihr etwas Angst macht (das Monster oder was auch immer)

VG
Figuralis
30.06.2017, 08:34 Uhr | bke-Eddy-Kreuzer
Sehr geehrte Userin Katrin 101,
willkommen im Elternforum der bke.
Sie beschreiben Probleme beim Toilettengang mit Ihrer Tochter. Eine Enregung zum Nachlesen haben Sie bereits bekommen. Auf jeden Fall ist es schon eine gute Voraussetzung, dass Ihre Tochter das Problem bewusst wahrnimmt und selbst den Willen hat, sauber zu werden. Im Grunde kann ich Ihnen ebenfalls nur raten, behutsam auszuprobieren, worauf sich Ihre Tochter einlassen kann. Ziel ist natürlich, dass sie ihr Geschäft auf der Toilette machen kann. Ein Kindersitz ist sicher sinnvoll. Vielleicht können Sie versuchen, Ihre Tochter während des Toilettengangs etwas abzulenken., duch vorlesen oder ein Buch anschauen oder ähnliches, so dass sie den Toilettengang sozusagen nebenbei erledigt. Ich denke, wenn es einmal geklappt hat und Ihre Tochter eine gute Erfahrung gemacht hat, wird es dann einfacher werden.
Aber vielleicht haben noch andere User ähnliche Erfahrungen gemacht und können die hier hilfreich zur Verfügung stellen. Es könnte auch hilfreich sein zu recherchieren, welche Symbolik hinter dieser Handlung steckt. Auch hier gibt es zahlreiche Literatur dazu.Viele Grüße bke-Eddy-Kreuzer

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