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05.09.2017, 22:29 Uhr | Wolke40
Hallo Ihr Lieben,

ich bin gerade nervlich am Ende. Wir wohnen mit unserem Sohn ( 8 Jahre) in einer ruhigen ländlichen Gegend. Direkt gegenüber wohnt eine Familie mit gleichaltrigen Sohn. Beide Kinder sind befreundet und besuchen zusammen die gleiche Klasse in der Grundschule.

Es gibt ständig Ärger mit der Familie und besonders mit der Mutter. Wir waren anfangs befreundet, bis es zu ständigen Streitigkeiten kam. Die Streitigkeiten sind mit ständigen Kontaktabbruch verbunden. Es gab in der vergangenen Zeit Missverständnisse, die immer wieder zu Ärger führten.

Erst kürzlich brach sie den Kontakt erneut ab, da wir uns entschieden hatten, dass unser Kind eine kleine Katze bekommt. Wir haben dies auch in dem Zeitraum entschieden, als der Kontakt wieder abgebrochen war und ihr Sohn sehr wenig bis gar nicht zu uns durfte. Dann folgte eine kurze Zeit des Vertragens und wieder Sprechens.
Nun war diese Nachbarin sehr sauer und verletzt, dass wir uns entschieden hatten, dass unser Sohn eine Katze bekommt. Als Grund nannte sie ihre Schwangerschaft und eine Allergie gegen Katzen. Für mich war dies nicht nachvollziehbar, da sie uns selbst kaum besuchte (es war 2 mal im Jahr, dass sie bei uns im Haus war). Desweiteren führte sie dann an, dann dürfe ihr Kind nicht zu uns. Denn er könnte ja Katzenhaare mit nach Hause bringen.
Ich sagte, dass wir unserem Sohn die Katze nicht verwehren können, schließlich wurde darüber ausführlich gesprochen und auch schon Spielzeug gekauft. Wir waren zu Kompromissen bereit, wie dass die Katze nur im unteren Stockwerk ist und sich nicht im Zimmer meines Kindes aufhält. Aber darauf ging sie nicht ein. Sie war sehr wütend, brach den Kontakt komplett ab und nannte mich egoistisch.
Dies ging jetzt einige Wochen.
Dann näherten sich die Kinder wieder an spielten wieder vermehrt zusammen.
Dann gab es wieder Streit, da sie ihren Sohn bei uns ließ und wegfuhr. Ich schrieb sie daraufhin an, ob sie ihr Kind vergessen habe, denn ich hatte ihrem Mann gesagt, bevor sie wegfuhren, dass er bei uns sei. Sie log mich mehrmals an, dass sie ihn nicht gefunden hätten und weiteres. Ich bot ihr daraufhin an, dass wir gegenseitig wieder aufpassen könnten. Das wolle sie nicht mehr. Ich war daraufhin wütend, da sie ihr Kind trotzdem alleine lässt und wegfährt und sich darauf verlässt, dass andere nach ihm schauen. Sie war daraufhin wütend und blockte wieder.

Mein Sohn sah seinen Freund sehr wenig und war auch traurig darüber. Dann gab es heute eine Situation, dass sich beide Kinder beim gemeinsamen Spiel geschubst hatten. Ein drittes Kind war auch dabei. Scheinbar fiel der Zahn ihres Sohnes heraus und er blutete dort auch. Sie ging mit ihrem Mann zu meinem Sohn und machten ihm große Vorwürfe. Ich kam dazu. Über die Situation sagte mein Sohn, dass ihr Sohn auch geschubst habe und dass er (mein Kind) sich bei ihrem entschuldigt habe. Die Eltern waren sehr aufgebracht. Ihr Mann sprach von Körperverletzung. Wir stritten uns dabei und ich sagte auch, dass ich es nicht ok finde, dass beide Elternteile mein Kind ausfragen und ihm große Vorwürfe machen. Ich war selbst in der Einfahrt beim Auto und sie hatten mich gesehen, aber mich nicht dazu geholt oder mich darauf angesprochen. Zudem hatte sich mein Kind entschuldigt.
Während der Diskussion kam es dazu, dass ihr Sohn wohl weitere Male sich über mein und das andere Nachbarskind beschwert hatte. Ich sagte, dass ihr Sohn auch kein Engel sei und ich gesehen hatte, dass er ebenfalls geschubst hatte. Beide Elternteile bestritten das vehement. Der Vater des Kindes sagte, es sei wohl besser, sie spielen nicht mehr zusammen.


Ich war danach sehr wütend, mein Sohn war betroffen und wollte nicht mehr darüber sprechen und verkroch sich in sein Zimmer. Er wirkte etwas verstört.

Ich weiß nicht, wie man da weiter vorgehen kann. Es gibt ständig Probleme. Wäre es sinnvoller, wenn die Kinder nicht mehr miteinander spielen? Sobald mein Sohn was versehentlich kaputt macht, wird er sofort zur Rechenschaft gezogen. Macht ihr Sohn etwas kaputt, heißt es, er war es nicht.

Wie solll ich mich verhalten? Ich bin sehr ratlos. Dieser Junge ist meinem Sohn an sich wichtig. Soll ich es einfach laufen lassen? Mit der Gefahr, dass mein Kind ständig der Sündenbock ist? Oder ist es sinnvoll, da einzugreifen?
Wenn es wieder besser klappt, lässt sie aber auch ständig ihr Kind alleine daheim und fährt weg. Ihr Kind weiß dann nicht mal, wo sie sind.

Wie soll ich mich verhalten. Habt Ihr Tipps und Ratschläge für mich? Dieser ständige Ärger belastet mich aber auch.

Sorry für den langen Text.
Liebe Grüße

Wolke
17.09.2017, 08:18 Uhr | marinadiezweite
Hallo Wolke 40, das ist auch sicher besser so mit dem Kontaktabbruch. Dass der andere Junge dir leid tut, ist ebenfalls verständlich. Aber wie will man ihm helfen, ohne sich mit der Mutter zu verkrachen. Es ist ja ein starkes Stück, ihn einfach allein zu lassen. Beziehungsweise die Verantwortung und Schuld dir da aufzudrücken. Was mich wundert, der Vater scheint von vielem gar nichts mitzubekommen.
Und die Mutter scheint halt sehr unsicher zu sein. Wenn sie nicht weiterweiß, macht sie die Türe zu, das Gartentor und fertig. Dann ist es besser so. sonst wirst du sicher immer wieder in Situationen kommen, wo du das Nachbarskind gleich mithüten musst.
Zuletzt editiert am: 17.09.2017, 08:19 Uhr, von: marinadiezweite
16.09.2017, 13:15 Uhr | Wolke40
Hallo Daniela,

ja ich kann mich an deinen Beitrag errinnern. Ich bin auch vorsichtig geworden. Ich war gegenüber der Nachbarin generell vorsichtig, was ich ihr erzählte. Sie hat auch oft von anderen Kindern oder Menschen erzählt und alles dramatisiert. Selbst die Lehrerin der Klasse sollte so schlimm sein...als sie eingeschult worden sind, nach ihren Worten.

Wir haben keinen Kontakt mehr. Mein Sohn lehnt das andere Kind inzwischen ab. Der andere Junge tut mir leid, aber ich kann es nicht ändern. Mein Sohn sagt, wenn er mit ihm spielt, bekommt er vielleicht wieder Ärger mit seinen Eltern und das möchte er nicht.



Liebe Grüße

Wolke
09.09.2017, 20:51 Uhr | Daniela-73
Hallo,

ich hatte hier mal einen Beitrag eingestellt, das war letztes Jahr am 11.08 in Leben am Limit. Da ging es darum, das unsere Tochter von der Mutter einer Freundin über persönliche Dinge ausgefragt wurde. Da wurden auch Dinge über mich in der Nachbarschaft erzählt, die ich hier nicht näher kommentieren will. Daraus habe ich gelernt, mit Nachbarn nur den allernötigsten Umgang zu pflegen. Wenn Du das Jugendamt eischaltest, könnte die Sache sowieso eskalieren, vielleicht hilft auch eine klare Ansage oder Ankündigung. Es ist nur traurig, das Kinder da mit hineingezogen werden. Das sie das Kind unbeaufsichtigt draußen lässt, geht gar nicht, aber sie könnte dann behaupten, sie hätte die Aufsicht mit Dir abgesprochen!? Obwohl da snicht stimmt!

D.
07.09.2017, 13:39 Uhr | Wolke40
Hallo Marina,

Danke für deine Nachricht. Ja, das stimmt. Wir haben uns eine zeitlang besser verstanden und da fragte sie vorsichtig nach, wie das mit der Katze sei (weil mein Sohn ja davon erzählte). Ich wollte sie da verstehen und habe mir ihre Sorgen auch angehört. Daher habe ich dann diese Kompromisse vorgeschlagen. Natürlich muss ich das nicht rechtfertigen, da hast du schon recht.
Als die Nachbarin dann aber immer mehr Druck machte und dann auch sagte, dann komme ihr Sohn nicht mehr, habe ich das Erpressung genannt und ganz klar gesagt, dass es sie an sich ja gar nichts angehe und es unsere Entscheidung sei.

Die anderen Situationen mit dem "Kind alleine lassen" habe ich auch angesprochen, auch dass dies sehr grenzwertig sei. Das hatten wir aber vor einem halben Jahr besprochen und daraufhin eine zeitlang gegenseitig auf die Kinder aufgepasst. Dies klappte jedoch auch nicht, da sie sich nur ein einziges Mal an die verabredete Zeit hielt. Ich ließ meinen Sohn sehr selten bei ihr. Sie nahm meinen Sohn aber über 2-3 Wochen in der früh mit in die Schule. Mein Sohn wollte aber nicht mehr mitfahren, da er ständig zu spät mit ihrem Sohn in die Schule kam. Er ärgerte sich darüber.
Wenn sie ihr Kind bei mir ließ - das war meist sehr kurzfristig - wurde sehr selten die verabredete Zeit eingehalten, meist war das + 1-2 Stunden zusätzlich, die ich daheim saß und wartete. Oftmals wurde ich noch nicht mal darüber informiert, dass sie länger benötigte oder ich bekam einen Anruf, dass sie jetzt dann komme aber tatsächlich doch erst viel später kam. Aus diesen ständigen Schwierigkeiten entstanden wieder Streitigkeiten zwischen uns, so dass das gegenseitige Aufpassen vorbei war.

Soweit ich weiß gab es in anderen Orten, in denen so wohnte auch großen Ärger. Sie hatte mir davon erzählt, auch dass sie ausgegrenzt worden sei. Sie sieht sich aber als Opfer, die anderen wären so gemein zu ihr. Ich überlege das mit dem Jugendamt noch.

Liebe Grüße

Wolke
07.09.2017, 12:18 Uhr | Wolke40
Sehr geehrter Herr Kreuzer,

Danke für Ihre Antwort.
Ja ich habe auch schon an das Jugendamt gedacht. Vor allem geht es mir so, dass ich viel aufmerksamer geworden bin, wenn ich den kleinen zweijährigen Sohn draußen höre und auch aus dem Fenster schaue, wo er sich aufhält.

Gestern kam ihr Sohn zu uns und wollte mit meinem Sohn spielen. Mein Sohn hat ihn weggeschickt, er wollte nicht mit ihm spielen. Der Junge tat mir richtig leid, ich erklärte ihm, dass mein Sohn gestern geschimpft worden sei. Ihr Sohn sagte, dass mein Sohn doch gar nichts dafür könne und er doch auf den Rücken gefallen sei. Das habe er auch seiner Mutter erklärt.
Ich habe gestern versucht mit der Mutter noch zu reden. Doch sie hatte das Gartentor abgesperrt und als sie kurz rauskam, sprach ich sie vom Zaun her an. Sie ging gar nicht darauf ein, sondern ließ mich stehen mit den Worten, sie habe jetzt keine Zeit.

Ich werde da jetzt nichts mehr unternehmen. Ich bin doch noch recht durcheinander. Vielleicht regeln die Kinder das wieder selbst.

Liebe Grüße

Wolke
07.09.2017, 09:41 Uhr | bke-Eddy-Kreuzer
Sehr geehrte Userin Wolke40,

ich denke, Sie können Ihrer Nachbarin auf der Sachebene sagen, dass Sie sich wünschen, dass sie Ihnen BEscheid gibt, wenn sie wegfährt. Ebenfalls können Sie sie bitten, Ihnen eine Information zu geben, wenn Ihr Sohn bei ihr ist.
Ansonsten ist es sicherlich in Abhängigkeit des Alters des Kindes grenzwertig, wenn sie ihren Sohn so oft allein lässt, nicht in die Wohnung lässt, wenn sie schlafen will oder er auf den kleinen Bruder aufpassen muss. Aus pädagogischer Sicht ist das eigentlich ein THema für das zuständige Jugenamt, an dass Sie sich auch annonym wenden könnten.
Insgesamt ensteht in mir eine Bild Ihrer Nachbarin, von einer sehr ambivalenten Frau, die einerseits viel Nähe sucht, bedürftig ist und Kontrolle braucht und andrererseits sehr kühl, berechnen und distanziert ist. Ich glaube, so erlebt auch der Sohn seine Mutter.

Viele Grüße bke-Eddy-Kreuzer
07.09.2017, 08:15 Uhr | marinadiezweite
Hallo Wolke, ich hatte dich schon richtig verstanden. Ich weiß, dass du sie nicht fragen musst wegen Katze. Es war aus der Sicht der Nachbarin gedacht. Sie ist ja empört, dass du eine Katze hast. Und wenn sie sich dann aufregt, ist es so, als wenn man sie frage´n müsste.
Damit will ich sagen, sie reagiert, als hätte sie da Mitbestimmungsrecht.
Ich sehe das halt so, dass man das nicht verteidigen braucht vor ihr. Und auch nicht der Katze einen Platz zuweisen, der der Nachbarin, ihrem Sohn nicht gefährlich werden kann. (Wegen seiner Allergie).
Man neigt dazu, Dinge zu rechtfertigen, die den anderen nichts angehen.
Die Nachbarin bringt dich in brenzlige Situationen, wo du einen viel besseren Mutterinstinkt hast. Ich würde auch ein Kind nicht draußen stehen lassen. Sie aber nimmt das in Kauf. Scheint sogar, dass sie gar nicht von jemandem was erwartet sondern einfach sehr sehr gedankenlos und leichtsinnig ist.
Ich glaube, du solltest ihr mal konkret sagen, was du in einer erneuten Situation tun würdest. Es reicht ja nicht, dass du netterweise ihr Kind abholst, reinholst. Sie ist dann eher noch patzig, weil sie das anscheinend überhaupt nicht gebacken bekommt. Vielleicht überlegst du dir was, was sie mal zur Besinnung bringt. um Beispiel, dass du das Jugendamt benachrichtigst. Denn es ist ja nicht für deine Nachbarin gefährlich, was da abgeht. Sondern für ihre Kinder.
06.09.2017, 12:39 Uhr | Wolke40
Sehr geehrter Herr Kreuzer,

danke für ihre Nachricht. Ja, wir halten den Kontakt wieder sehr klein, möglichst klein. Was ich als schwierig empfinde, ist das Verhalten, wenn die Nachbarin und ihr Mann wegfahren. An sich bin ich nicht für das Kind verantwortlich. Aber es gab schon Situationen, ...wir haben es z.B. im Winter erlebt, dass ihr Sohn draußen war als sie wegfuhren. Es war sehr kalt draußen und es hatte geschneit. Ihr Kind kam zu uns hinein und sie suchte in. Sie gibt uns in diesen Situationen nicht Bescheid, dass sie wegfährt. Sie gibt mir auch nicht Bescheid, wenn mein Kind bei ihr ist.
In dieser Situation war es so, dass ihr Sohn nicht mitwollte und bockte und sie ihn daraufhin draußen gelassen hatte und weggefahren war zum Einkaufen. Ich hatte erst erfahren, dass sie weg war als sie 1-1,5 Stunden später vor der Tür stand.
Wir haben es auch schon erlebt, dass wir selbst wegfahren wollten und dann erfuhren, dass sie gar nicht da ist. Auch haben wir erlebt, dass ihr Sohn sagte, er dürfe jetzt nicht heim, weil die Mama schlafen wolle.
Wenn sie da ist, kann ich klar sagen "du bist verantwortlich für dein Kind", aber wenn sie nicht mal da ist und keiner weiß wo sie ist? Zum Glück ging sie bisher ans Telefon und kam meist verspätet wieder zurück.

Ich finde das wirklich bedenklich. Mit einer Nachbarin hat sie das auch so gemacht und diese hat den Jungen dann einfach weggeschickt.
Desweiteren beaufträgt sie ihr Kind immer mal wieder, dass er auf seinen kleineren Bruder aufpasst (dieser ist 2). Erst letzte Woche wurde der kleine Bruder von einem anderen Nachbarn drei Straßen weiter aufgegabelt.



Liebe Grüße

Wolke
06.09.2017, 12:23 Uhr | Wolke40
Hallo Louise,

danke für deine Worte. Ja so wird es wohl wieder sein. Eine zeitlang war es so, immer wenn es nicht mehr klappte. Ich mag inzwischen auch nicht mehr. Gleichzeitig bin ich es aber dann auch leid, wenn plötzlich Anrufe kommen von ihr, dass sie einen Notfall habe und ich jetzt sofort auf ihren Sohn aufpassen solle....oder wie schon erlebt, es kommt ein Anruf, ob ich ihren Sohn sofort von der Schule abholen könne (ich bin da selbst erst zwei Minuten vorher zur Tür herein). Bei den anderen Nachbarn hat sie das auch schon so versucht, die sind es auch leid.

Wir werden es einfach wieder so handhaben wie bisher. Wobei mein Sohn heute schon sagte, er mag nicht mehr mit ihrem Sohn spielen. Es hat ihm, denk ich, gestern auch zugesetzt. Ich werde das einfach mal laufen lassen. Er soll selbst entscheiden, ob er mit dem Jungen spielt oder nicht.


Liebe Grüße

Wolke
06.09.2017, 09:19 Uhr | Wolke40
Liebe Marinadiezweite,


ich glaube das ist falsch angekommen. Ich habe die Mutter NICHT gefragt, ob wir eine Katze haben dürfen! Natürlich ist das unsere Entscheidung. Sie hat es zufällig mitbekommen und nachgefragt, nachdem mein Sohn dies ihrem Sohn erzählte. Daraufhin fragte sie nach und machte dementsprechend Druck.
Natürlich habe ich sie daraufhin in ihre Schranken gewiesen und ihr auch gesagt, dass sie das an sich gar nichts angeht. Da sie sich große Sorgen machte, machte ich Zugeständnisse. Aber es war immer klar, dass sie das an sich gar nichts angeht. Sie brach daraufhin den Kontakt ab und nannte mich egoistisch.

Wolke
06.09.2017, 09:17 Uhr | bke-Eddy-Kreuzer
Sehr geehrte Userin Wolke40,

vielen Dank für Ihren Beitrag in unserem Elternforum und vielen Dank für die bisherigen Reaktionen. Beim Lesen Ihres Textes hatte ich das Bild eines sich ständig streitenden Ehepaares vor Augen, die um ihr "Recht" und ihren "Platz" kämpfen. Nun sind Sie aber kein Ehepaar, sondern Nachbarn. Insofern denke ich, dass Sie Ihre Beziehung zu der Nachbarin relativieren können und vielleicht noch einmal überlegen, was eine gute Nachbarschaft ausmachen könnte und was mit der benachbarten Familie maximal möglich ist. Sicher müssen Sie sich auch ein wenig abgrenzen. Dazu wäre es überlegenswert, was Sie selbst von der Nachbarin möchten oder erhoffen, denn Sie bieten auch viele Angriffspunkte, über die Sie erreicht werden können (Stichwort Katze).
Was Ihren Sohn betrifft, so werden die Jungs ihren Weg und ihe Beziehung miteinander, unabhängig von den Erwachsenen, finden. Es wäre jedoch ratsam, Ihren Sohn aus den Konflikten der Erwachsen heraus zu halten. Ebenso das Kind der Nachbarn. Wenn der Nachbarsjunge zu Ihnen kommt, dann könnten Sie die Eltern darüber informieren, dass er bei Ihnen ist, damit diese Bescheid wissen. Mehr müssen Sie im Grunde dann nicht tun.
Es wäre wünschenswert, wenn die Jungs ihre Freundschaft unabhängig von der Beziehung der Erwachsenen zueinander ausleben können.

Vielleicht haben noch andere User Ideen zu Ihrem Problem. Ich bin gespannt.

Viele Grüße bke-Eddy-Kreuzer
06.09.2017, 08:37 Uhr | Louise-19
Hallo, Wolke,
Dein Sohn ist mit dem Nachbarsjungen befreundet,
aber Du bist nicht mit der Mutter befreundet.
Du kannst auch nicht mit ihr befreundet sein,
vergiss es. Schminks Dir ab. Das brauchst Du nicht zu sein.
Behandle sie höflich,
eventuell auch mit kühler Höflichkeit,
eventuell auch freundlich und hilfsbereit,
aber sie ist nur Eure Nachbarin, nicht Deine Freundin.

Was anderes ist es mit dem Jungen.
Dein Sohn ist mit ihm befreundet, und diese Freundschaft ist ihm wichtig.
Ich denke, die Kinder sollten sich möglichst bei Euch treffen,

und mein Vorschlag wäre, daß Du ihn quasi als Dauergast betrachtest.
Solange Dein Sohn einen nahen und engen Freund hat,
hängt er zumindest nicht ständig vor dem Computer.
Vielleicht können die Jungen auch zusammen Fußball spielen?
Viele Grüße,
Louise
06.09.2017, 08:07 Uhr | marinadiezweite
Hallo Wolke, du beschreibst deine Nachbarin und die Probleme mit ihr. Es gibt ständige Kontaktabbrüche und Neuanfänge. Was das eigentliche Problem ist, erschließt sich dir nicht. Mir persönlich wird schon beim Lesen der ersten Sätze fast schwindelig. Seit wann fragt man seinen Nachbarn, ob man eine Katze haben darf? Ich finde es egal, ob ihr gerade befreundet wart oder gerade eine Off-Beziehung war. Dass ihr eine Katze kauft, braucht ihr mit der Nachbarin wirklich nicht absprechen. So ein wenig erinnert einen das an Schikane.
Ich glaube, du solltest dich da nicht in Bedingungen reinzwängen lassen. Besonders nicht, wo sich die Katze aufhalten darf. Gern kann man sich entschuldigen, dass man das mit der Katzenallergie nicht wusste. Denn sollte aber auch genug des sich kleinmachens sein.
Mir scheint, die Nachbarin will dich sehr lenken. Dir ein schlechtes Gewissen einreden. Denn einfach ihren Sohn bei dir lassen ohne Absprache ist nicht die feine Art. Man kommt natürlich in eine Zwickmühle, denn du willst sicher, dass die Kinder miteinander spielen.
Überleg dir aber mal, ob die Mutter deine Freundin werden oder sein kann. Und ob du ein Abladeplatz für Kinderbetreuung sein willst. Sonst ist mal eine Aussprache empfehlenswert und entsprechende Konsequenzen.
Mein Tipp wäre, dass du keine weiteren Versöhnungsversuche unternimmst. WEnn die Kinder spielen, kannst du das sicher nicht verhindern. Setze ihr aber Grenzen, dass du nicht mehr der Aufpasser bist. Notfalls könnt ihr euch auch was vornehmen und mit deinem Kind wegfahren. *laughing*
Zuletzt editiert am: 06.09.2017, 08:10 Uhr, von: marinadiezweite

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