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13.09.2017, 05:48 Uhr | Kessy2709
Guten Morgen

Mein Sohn 13 hat mich gestern mit der Selbstdiagnose Depressionen konfrontiert.

Ein ist schon seit einiger Zeit alles ziemlich schwierig. Eigentlich schon seit dem Kindergarten. Er könnte sich noch nie an Regeln halten und seit der 2. Woche Schule in der 1. Klasse ist auch diese doof.
Es gibt ständig Ärger in der Schule. Er arbeitet nicht mit,lernt nicht und dementsprechend fallen die Noten aus.

Nachdem er gestern wieder einmal sehr unter der Gürtellinie war, habe ich beschlossen ihn erst einmal zu ignorieren.
Mittelpunkt ist sein Ziel.

Am Abend beim zu Bett gehen hat er mir gesagt dass er mit mir reden möchte.

Dann sagt er zu mir er habe Depressionen.

Da er schon immer sehr zum dramatisieren neigt habe ich es mir angehört und ihn gefragt wie er darauf kommt und wie er das merkt.
Das wollte er mir nicht beantworten.

Wie soll ich jetzt reagieren?
Kann ein Betroffener es selber so gezielt ausdrücken. Woher soll er wissen außernlesen im Internet was Depressionen sind?

Lg
KB
 
14.09.2017, 09:28 Uhr | AnjaLe
Da es uns leider nicht möglich ist, allen Tipps für andere Websites nachzugehen, haben wir die Regel, auf solche Hinweise ganz zu verzichten. Der Name der Website wurde deshalb editiert.


Danke für den Hinweis. Bisher war ich der Ansicht, das lediglich Links verboten sind. Da nun auch Hinweise hier nichts mehr zu suchen haben, wird es auch für mich Zeit, dem Beispiel anderer User zu folgen und mich hier zurückzuziehen. Das Thema wurde an anderer Stelle ja bereits ausreichend diskutiert, da hieß es dann, das sog. Hinweise oder Umschreibungen auf andere Angebote nicht zu beanstanden seien. Leider sind alle Diskussionen in diese Richtung, auch die, wie man sich unter diesen Umständen den Fortbestand dieses Angebotes vorstellt, fruchtlos geblieben. Aber egal! Sie haben es geschafft, einen weiteren User loszuwerden!

P.S.
Vergesen Sie nicht, diesen Hinweis in meinen anderen Beiträgen auch noch zu löschen und die Forenregeln entsprechend anzupassen, denn da steht aktuell nur was von Links!
Zuletzt editiert am: 14.09.2017, 09:34 Uhr, von: AnjaLe
 
14.09.2017, 08:40 Uhr | bke-Kai-Menke
Hallo,

herzlich willkommen hier im Elternforum auch im Namen der Moderatoren!

Sie beobachten seit längerer Zeit, dass Ihr Sohn unausgeglichen und unzugänglich ist. Jetzt hat er selbst signalisiert, dass er sich mit sich selbst nicht wohl fühlt. Er benennt seine Befindlichkeit Depression, ein Begriff, der ja seit einiger Zeit in der öffentlichen Diskussion (Medien usw.) bekannter geworden ist. Vielleicht kennen Sie das von sich selbst auch: Irgendwie tut es gut, "wenn das Kind einen Namen hat". Es hilft, wenn das, was sich so "komisch" anfühlt und was ich nicht verstehe, einen Namen bekommt. Damit meine ich, dass ich im ersten Schritt ernst nehmen würde, dass Ihr Sohn sich in seiner eigenen Haut nicht wohl fühlt. Im zweiten erst, ob seine "Eigendiagnose" richtig ist.

Auf den Hausarzt haben ja schon andere Userinnen hingewiesen. Sie können auch einen Termin in einer Beratungsstelle mit ihm zusammen ausmachen. Da könnten Sie gemeinsam mit einer Fachkraft überlegen, wie die nächsten Schritte aussehen könnten. Sie können Ihrem Sohn auch den Hinweis geben, dass er sich hier in unserer Onlineberatung melden kann.

Seine Bitte, dass er mit Ihnen reden wolle, scheint mir jedenfalls eine Möglichkeit zu sein, wieder Zugang zu ihm zu bekommen.

Herzlicher Gruß

bke-Kai-Menke
 
13.09.2017, 12:15 Uhr | figuralis
Hmm, also eine Diagnose kann hier natürlich keiner stellen ... Pubertierende sind ja häufig unausgeglichen, und mein Sohn hatte auch schon Phasen, in denen er so total antriebslos und zurückgezogen war, dann aber auch welche, in denen es viel Zoff gab, weil er sich ständig abgrenzen musste.

Ich würde das Wort "Depression" jetzt erst einmal nicht so hoch hängen, aber es als Anlass nehmen, in einem besseren Moment das Gespräch zu suchen, denn irgendwie drückt Dein Sohn damit aus: Mir geht es nicht gut. Und natürlich kann man dann auch gemeinsam zum Arzt gehen, wenn er da was Greifbares braucht und sein Unwohlsein über das normale Maß an Unausgeglichenheit hinausgeht.

Und klar, ich kann gut nachvollziehen, wenn man bei häufigen Provokationen und Streitereien auch mal auf Abstand geht und sich nicht jeden Schuh anzieht, aber dann bleibt vielleicht die persönliche Wertschätzung auf der Strecke.
Eine Beraterin von uns nannte das "persönliche Beziehung / persönliches Interesse zeigen " (im Unterschied zu strukturellem Interesse à la "Das muss noch gemacht werden, das sind die Regel etc.) - vielleicht kann das auch ein Ansatz sein, um mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Zuletzt editiert am: 13.09.2017, 12:18 Uhr, von: figuralis
 
13.09.2017, 08:34 Uhr | AnjaLe
Hallo Kessy2709

ich denke, das bei Deinem Sohn die Pubertät eine entscheidende Rolle spielt. Es ist kaum möglich, anhand der Tests zur Selbstdiagnose eine klinische Depression selber zu diagnostizieren. Am Ende steht da in der Regel auch, das ein Arzt aufgesucht werden soll. Es kann natürlich auch stimmen, daher mein Rat, das Du zuerst mit ihm zum Hausarzt gehst und dann mal hörst, was der sagt.
Es gibt für Jugendliche ein Angebot im Netz, welches auch seriös moderiert ist.
Ich kann mich an einen Vortrag bei einem Kongress erinnern, da hat einer der Vortragsredner (Leiter einer KJP) das so beschrieben. Ein Mädchen hatte das seiner Mutter so erklärt, das sie glaubt, Depressionen zu haben. Es ist aber aufgrund der Pubertät, wie schon erwähnt, sehr schwierig, eine gesicherte Diagnose zu stellen. Da er Dir nicht beantworten wollte, wie er darauf kommt, ist es umso schwieriger. Wie sieht es denn mit dem Aufstehen morgens aus? Mit der Körperhygiene? Mit sozialen Kontakten? Hat er Freunde? Gehrt er Hobbys nach, vernachlässigt er die oder sich allgemein?

LG
Anja



Da es uns leider nicht möglich ist, allen Tipps für andere Websites nachzugehen, haben wir die Regel, auf solche Hinweise ganz zu verzichten. Der Name der Website wurde deshalb editiert.
Zuletzt editiert am: 14.09.2017, 08:26 Uhr, von: bke-Kai-Menke
 
13.09.2017, 08:30 Uhr | marinadiezweite
Hallo Kessy, um deine Frage zu beantworten. Da sag ich mal Hm, keine Ahnung. Du beschreibst deinen Sohn, dass er sich selten an Regeln hält. Dass er gern im Mittelpunkt steht. So eckt er natürlich gern mal an. Oder häufig. Nun hast du ihn ignoriert. Lassen wir das mal dahingestellt, ob das ein guter Weg ist. Jedenfalls denke ich mal, abends kurz vor dem Schlafengehen brauch ich auch nicht mehr, dass jemand mit mir Probleme wälzt.
Sein Ziel hat er jetzt erstmal erreicht. Aufmerksamkeit. Eine A ntwort konnte er nicht geben, woher er die Diagnose kennt. Kann sein, dass er dich abends einfach mal beunruhigen wollte.
Ob es schadet, ein Gespräch auf morgen zu verschieben? Ich hoffe nein. Ich denke mal so, er hätte sicher gern was greifbares. Denn vermutlich fühlt er sich nicht besonders wohl in seiner Haut. Erkundigt euch doch zusammen. Aber am besten bei einem Arzt. Einfach so und einfach aus dem Netz kann man eine Diagnose nicht stellen. Da solltest du auch konsequent sein und dir da kein eigenes Urteil herausfordern lassen.
 
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