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25.10.2018, 19:25 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Liebe Eltern,

vielleicht haben Sie schon von dem Film "Die Elternschule" gehört, darüber gelesen, den Trailer angeschaut oder den Film sogar schon gesehen. Der Film wird von einigen gelobt, weil eine klare Linie zu erkennen ist. Die Therapeuten geben Eltern und Kindern konkrete Vorgaben, wie z.B. damit umzugehen ist, wenn Kinder nicht alleine schlafen wollen. Oder wenn sie nicht dann Essen wollen, wenn die Eltern die Zeit dafür bestimmen. Oder wenn Kinder aggressiv gegen die Eltern sind.

Andere sagen: Die Methoden, die gezeigt werden, sind nicht in Ordnung. Sie sprechen von Gewalt durch die Therapeuten, unangemessenen Erziehungsmethoden, übergriffigen Handlungen. Und sie kritisieren, dass vor allem die Kinder öffentlich gezeigt werden, deren Privatsphäre somit verletzt wird, ohne dass sie sich wehren können.

Wie sehen Sie das? Dürfen Kinder, die ein schwieriges Verhalten zeigen, im Kino und TV gezeigt werden, damit Eltern etwas lernen können? Wo sehen Sie die Grenze zwischen konsequenten Erziehungsmethoden und übergriffigem Verhalten? Sind Methoden wie "jedes Kind kann xy lernen" in Ordnung oder braucht es für die Erziehung keine "Kochrezepte", weil alle Kinder einzigartig sind?

Ich bin gespannt auf Ihre Meinungen und schicke viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
09.07.2019, 18:44 Uhr | dagmita
Ich fand den Film teilweise recht gruselig.
So wenig liebevoll mit den Kindern.
Ich glaub zum Beispiel, dass Kinder fast immer was essen, wenn man ihnen was hinstellt.
Viel Obst und Gemüse mit Nudeln und sowas. Das können sie einfach greifen und essen.Ohne Löffel und diese Fütterungssituationen,
die so aussahen wie ein Machtkampf.
Aber ich bin kein Therapeut.
Außerdem:
Wenn mein Kind bei anderen schläft, heißt das doch nicht, dass es das zuhause auch tut.
Ich glaube dass meist die Eltern Therapie dringender brauchen als die Kinder.
08.07.2019, 11:46 Uhr | Thomas79
Guten Tag Marina!

marinadiezweite schrieb:
Für Fehlverhalten gibt es keine Entschuldigungen.


Der Satz in deinem Diskussionsbeitrag ist mir ins Auge gesprungen. Was meinst du damit? Mein Gedanke dazu ist, bei aller Konsequenz die gut und richtig ist, wenn man Fehlverhalten von Kindern und Jugendlichen nicht nach gewisser Zeit entschuldigt und verzeiht, dass dann überhaupt keine stabile Beziehung mehr möglich ist. Ich rege mich auch auf und bin nachtragend, bei einer ernstgemeinten Entschuldigung aber finde ich, dass man auch verzeihen können muss. Ansonsten wäre ich dauerhaft brastig.

marinadiezweite schrieb:

In der Tat, die Verhaltensweisen der Teenies ähneln denen der Kleinen im Trotzalter. Hab ich oft miterlebt, wenn ich mal einen Anruf tätige. Mein Sohn, der sonst eigentlich keine Mutter braucht, grins. Der stellt genau dann Fragen über Fragen. Da musste ich dann doch mal ziemlich streng werden.


Wie meinst du das, wenn du einen Anruf tätigst und Sohnemann stellt Fragen über Fragen?

Beste Grüße aus der Mittagspause
Thomas
07.07.2019, 11:26 Uhr | Thomas79
Guten Tag!

Es gibt in der Mediathek zusätzlich ein Filmgespräch mit dem behandelnden Psychologen in der Klinik.
Ich gebe dir Recht Louise, dass es sich dort um Therapie und nicht normale Erziehung handelt. Eine lebensbedrohliche Krankheit ist aber keine Voraussetzung für die Behandlung in der Klinik. Im Filmgespräch erläutert der Psychologe näher, dass es sich um Kinder mit chronischem Stress handelt, die schwerwiegende und langanhaltende Probleme mit dem Essen oder Schlafen haben oder Schreikinder sind.

Ich denke, dass gerade diese Extremsituationen sehr überlegtes, kontrolliertes Erziehungshandeln erfordern und dass man für sich möglicherweise aus diesem Grund etwas für den normalen Alltag herausziehen kann. Die Grenze zwischen normalen Erziehungsproblemen und Extremsituationen ist fließend. Im Filmgespräch äußert sich Herr Langer auch zu dieser Frage, inwieweit die gezeigten Methoden auch für den Alltag adaptiert werden können.

Aber ich bin kein Fachmann. Eventuell können die Moderatoren als Erziehungsexperten mehr zu der Frage sagen, in wie weit therapeutische Maßnahmen und Ansätze auch für die Erziehungsberatung Verwendung oder Einsatz finden sollten.

Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag!

Beste Grüße
Thomas
07.07.2019, 08:24 Uhr | Louise-19
Hallo,
ich habe den Film über Internet gesehen, und er ist noch bis zum 10. 7. auf der Internetseite der ARD zu finden.

Das ist dort keine Erziehungsberatung, das ist Therapie. Psychiatrie.
Die Eltern und Kinder dort sind ganz normale Menschen,
die nur durch einen Schicksalsschlag völlig aus der Bahn geworfen sind.

Wenn mein Kind lebensbedrohlich erkrankt wäre, und ich jahrelang jeden Atemzug ängstlich beobachtet hätte,
würde ich natürlich auch dann noch damit weitermachen, wenn die Erkrankung schon überwunden ist.
Und das ist für niemanden gesund.

Solche Extremsituationen kommen, Gott sei Dank, nur selten vor,
und sind nur in Grundzügen und nur sehr bedingt auf den normalen Alltag übertragbar.
Viele Grüße,
Louise
Zuletzt editiert am: 07.07.2019, 08:43 Uhr, von: Louise-19
06.07.2019, 16:08 Uhr | marinadiezweite
Hallo, hab den Film verpasst. Er kam ja auch ziemlich spät. Möchte mir daher nur ein kleines Urteil erlauben. ERziehungsaufgabe, da bin ich vielleicht konservativ. Aber in erster Linie finde ich, sind die Eltern in der Pflicht. Sie kennen ihre Kinder am besten. Schule, auch Kindergarten und andere, können nur gut unterstützend eingreifen. Heißt, es muss nicht immer Mama und Papa gefragt werden, wenn im Kindergarten oder Schule Fehlverhalten gesehen wird. Nicht erst warten, bis der nächste Elternabend ist. Aber eine direkte Erziehungsaufgabe, dass Schule leistet, was Eltern nicht schaffen, seh ich nicht.
Ich finde auch die Rückmeldung und Kommunikation Kindergarten, Schule und Eltern immer wichtig. Zeitnah, wenn es dringende und auffällige Dinge sind. Ab einem bestimmten Alter kann man aber auch den Kindern selbst was sagen, ihnen was erklären.
Zuhause erlebt man Kinder, die ihre Eltern voll im Griff haben. Eltern, die ihre Kinder in Schutz nehmen, sie endlos verstehen. Da finde ich sollte mehr der Blick darauf bestehen, was okey ist und was nicht mehr okey ist. Für Fehlverhalten gibt es keine Entschuldigungen.
Kinder selbst müssen sich auch trauen, Verantwortung für ihr tun zu übernehmen. DAs finde ich lernen sie nur, wenn man ihnen was rückmeldet. Das fängt mit dem Schlafen können an. Mit schreienden schlagenden Kindern, deren Eltern Angst vor ihnen haben. Aber auch Eltern, die die Bedürfnisse ihrer Kinder kaum erkennen. Sie einschätzen und vollsülzen, als sei eine 6-jährige verständig wie eine 14-jährige. Erleb ich fast wöchentlich bei unseren Nachbarn, die laut schreiend ihr jüngstes Kind so erziehen, als wenn die ganze Straße mit einstimmen soll, dass es wirklich ein böses böses Kind ist, mit dem die Mutter mega gestraft ist.
Da ist es manchmal ganz sinnvoll, wenn ein außenstehender ein paar kurze präzise Worte spricht. Das tut immer noch weniger weh, als wenn genervte Eltern ihr Kind dann aus Verzweiflung schlagen.
In der Tat, die Verhaltensweisen der Teenies ähneln denen der Kleinen im Trotzalter. Hab ich oft miterlebt, wenn ich mal einen Anruf tätige. Mein Sohn, der sonst eigentlich keine Mutter braucht, grins. Der stellt genau dann Fragen über Fragen. Da musste ich dann doch mal ziemlich streng werden. Oder auch, wenn es einem Kind nicht gelingt, abends nach 20 Uhr mal Ruhe zu geben. Auch Eltern haben das Recht auf Feierabend und können abends nur in Ausnahmefällen schwierige Dinge lösen. *blushed*
05.07.2019, 14:31 Uhr | bke-Gregor-Grüntal
Hallo Thomas79,

ich konnte mir leider den Film noch immer nicht ansehen, was ich sehr schade finde.

Aber ich denke es macht schon Sinn, dass die Entwicklungsphasen und -krisen bei Kindern eine gewisse Ähnlichkeit haben. Immer geht es ja darum, dass Verhalten nicht mehr passt, dass neue Rollenerwartungen von außen kommen und das Kinder bzw. Jugendliche wachsen und um Autonomie kämpfen. Dazu gibt es natürlich immer auch Eltern, die dazu "verdonnert" sind, sich mit zu entwickeln, weil ein Kind mit 5 ein anderes Elternverhalten brauchen, als ein Kind mit 15.

Ich wünsche ein schönes, sonniges Wochenende

Viele Grüße

bke-Gregor-Grüntal *bye*
05.07.2019, 13:45 Uhr | Thomas79
Guten Tag liebe Mitsehenden!

Ich habe mir diese Dokumentation gestern Abend dank des Hinweises hier im Forum ebenfalls angesehen. Ich muss zugeben, dass ich persönlich selbst darüber erstaunt war, bis zum Ende geschaut zu haben, denn Probleme mit dem Einschlafen und Essen im Kleinkindalter sind eigentlich nicht die Themen, die mich aktuell beschäftigen und das laute Geschrei ging mir auch sehr schnell wieder auf die Nerven *blushed*.

Allerdings durfte ich mit Erschrecken immer wieder erneut feststellen, dass die Muster in der Pubertät identisch sind mit denen der Kleinkind-Trotzphase *wuuuaaahhhh* . Besonders die Ausschnitte aus den Vorträgen des einen Herren mit Brille in der Dokumentation vor der Seminargruppe über Erziehung haben mir an vielen Stellen die Augen geöffnet. Das von ihm vorgestellte Schema "Aufmerksamkeit (+) --> Machtkampf (-) --> demonstrative Hilflosigkeit (--)" geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Stimmt meine Vermutung, dass es in der Pubertät nach den gleichen Prinzipien abläuft? Seine Erklärungen erschienen mir sehr plausibel, nachvollziehbar und realitätsnah. Wie ging Ihnen und euch das beim Sehen?

Weiß einer von euch, wie der Dozent heißt und ob er empfehlenswerte Bücher geschrieben hat?

Ich wünsche allen ein schönes, sonniges Wochenende!

Beste Grüße
Thomas
04.07.2019, 09:17 Uhr | AnjaLe
Hallo,

ja, er ist wohl auch noch bis zum 10.07. in der Mediathek zu sehen. In den Pressemeldungen wirbelt er heute morgen wieder Staub auf. So fragt die FAZ: Darf man so mit Kindern umgehen?

Ich habe ihn nun auch gesehen und kann in anbetracht der geschilderten Einzelfälle die Kritik an der Therapie nicht in allen Fällen nachvollziehen. Was hätte man anders machen können? Letzendlich konnte ja auch die Justiz infolge der Anzeigen kein Fehlverhalten der Behandler und der Klinik feststellen!

Wie sich auch aus den Büchern von Michael Winterhoff ableiten lässt, gibt es in diesem Land eine grundlegende gesellschaftliche Fehlentwicklung in Erziehung und Pädagogik. Ob immer nur die Eltern daran Schuld sind, mag ich zu bezweifeln. Dadurch, das der Staat durch die Schulpflicht in die Erziehung eingreift, hat er auch eine Mitverantwortung und letztendlich muss sich auch der Staat der Frage stellen : Warum verdummt Deutschland?

Grüße
Anja
03.07.2019, 21:12 Uhr | bke-Zita-Finke
Hallo an alle,

möchte nur noch einmal kurz darauf hinweisen, dass der Film „Elternschule“ heute um 23 Uhr in der ARD gezeigt wird. Im Anschluss an das Fußballspiel der Frauen-WM (mal schauen, ob es Verlängerung und Elfmeterschießen gibt (-: dann würde sich der Filmstart vermutlich nach hinten verschieben .....)

Eine Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen, über den Trailer hinaus und eine Gelegenheit, sich anschließend gerne hier auszutauschen.

Viele Grüße
bke-Zita-Finke
22.06.2019, 19:14 Uhr | AnjaLe
Hallo an alle, die diesen Beitrag letztes Jahr mitdiskutierten und Interessierten

Der Film wird nach aktueller Programmplanung am 03.07 um 22.45 Uhr in der ARD gezeigt!

Viele Grüße
Anja
02.11.2018, 12:38 Uhr | BabyOne
Hallo an alle,

*seufz* ich sage es nochmal - schaut euch den Film doch einfach an. Jeder darf mitdiskutieren und eine Meinung haben, aber eine Meinung ohne Grundlage oder nur auf der Grundlage von "jemand hat gesagt, dass..." ist doch witzlos.

Beim gezeigten Schlaftraining geht es nicht darum,den Kindern körperliche Bedürfnisse zu verbieten. Es geht um Kinder, die in jeder Nacht achtmal aufwachen oder mehrere Stunden intensive Betreuung brauchen, um überhaupt irgendwann einzuschlafen, und es geht um Kinder, die einfach entgegen ihrem Alter noch überhaupt nicht gelernt haben sich selbst im geringsten zu regulieren. Wenn das Kind - und damit automatisch auch die Eltern - auf Dauer so schlecht schläft, ist es kein Wunder, wenn es tagsüber zu jeder Menge Krisen kommt, denn dann geht jeder nur noch auf dem Zahnfleisch. Das Schlaftraining ist in das Gesamtkonzept eingebunden. Nicht alle Kinder bekommen es, aber die, die es bekommen, bekommen es weil sie in verschiedenen Lebensbereichen "unreguliert" sind (das ist das einzige Wort, das mir dafür einfällt - Im Film ist immer viel von erhöhten Stresslevels die Rede). Die andere Seite ist die, dass die Eltern einfach mal die Verantwortung ein wenig abgenommen bekommen und auch von ihrem eigenen zu hohen Stresslevel herunterkommen können.

Was das angebliche Vorführen angeht: es werden einige wenige Familien über einen längeren Zeitraum hinweg gezeigt, inklusive der Entwicklung, die sich dabei ergibt. Für mich ist das kein Vorführen. Niemand wird lächerlich gemacht oder verspottet. Die einzige Szene, die ich in diesem Sinn tatsächtlich kritikwürdig finde, ist der Junge, der auch im Trailer zu sehen ist, der der Kamera den Stinkefinger zeigt. Und das genau aus dem Grund, weil - wenn ich da nicht irgendwas verwechsle - dieser Junge sonst eben nicht gezeigt wird und daher auch nicht klar ist wie es dazu kam und was aus ihm dann geworden ist. In dem Sinn bringt das Zeigen dieser einen Szene keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn und man hätte sie auch weglassen können und sollen.

Weiter handelt es sich bei den meisten Kindern um Kleinkinder. Da spielt die Gefahr, dass andere Kinder einen später verspotten oder das Kind sonst negative Folgen zu tragen hat eigentlich keine Rolle. Und ehrlich gesagt ist vieles von dem was man so sieht eigentlich isoliert betrachtet gar kein so ungewöhnliches Verhalten. Ein Kind schreit stundenlang - hat jeder von uns schon selber erlebt oder gerne auch im Supermarkt bei fremden Kindern beobachtet. Das ist doch kein "Vorführen"! Das Problem bei diesen Kindern ist nur, dass viele Dinge zusammen kommen, die Eltern völlig am Ende sind und das Verhalten eben auch extremer ist als es eben "normal " ist.

Die Entscheidung, ob das jeweilige Kind gefilmt werden darf, haben die Eltern getroffen, und die dürfen sie tatsächlich auch frei treffen, und da gibt es nicht bloß von vornherein ein einziges mögliches Ergebnis.

Und ja - es gibt nach dem stationären Aufenthalt auch eine lang andauernde Nachbetreuung der Familien, was im Film auch dargestellt wird... wenn man ihn denn gesehen hätte...

Entschuldigt bitte wenn ich sarkastisch klinge, aber komme mir langsam vor wie eine Schallplatte mit Sprung, weswegen ich jetzt wohl auch nichts weiter zu diesem Thema schreiben werde. Nur noch eins: Schaut euch den Film halt an und bildet euch erst dann eine Meinung! Die Stellungnahmen mancher "Experten" wurden bereits vor Veröffentlichung des Films geschrieben, also wie fundiert können die wohl sein...

Und eins noch: ich bin immer noch der Meinung, die viel interessantere Frage wäre, warum eigentlich alle so an die Decke gehen, wenn so ein Film herauskommt. Ich kann mir das im Moment wirklich nur so erklären, dass der Film ein starkes Tabu zu berühren scheint. Leute, die mit ihren Kindern nicht zurecht kommen, sind in der allgemeinen Vorstellung wohl einfach asoziale Versager, mit denen man selbst nichts zu tun hat, und wenn man dann vorgeführt bekommt, dass es letztlich ganz normale Eltern sind, dann bekommen manche es vielleicht mit der Angst.
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)
02.11.2018, 08:23 Uhr | marinadiezweite
Hallo nochmal liebe Eltern, ja, die Diskussionen gehen schon hoch. Beziehungsweise die Wellen schlagen hoch. Nun, diese Sendung wird nun mal gezeigt und jeder kann selbst entscheiden, ob er sich diese anschaut oder nicht. Es mag stimmen, dass zwar die Eltern gefragt werden, ob sie im Fernsehen '' auftreten'' wollen. Jedoch nicht die Kinder.
Ich hab zunächst einmal Hochachtung vor Eltern, die sich überhaupt so einer Problematik stellen. Die erkennen, so geht es nicht weiter. In der Tat werden oft die Hintergründe eines Verhaltens der Eltern nicht betrachtet. Eher nur neue Verhaltensweisen angelernt. Ich behaupte aber auch, dass die Kinder oft nicht so lange warten können, bis die Eltern durch eine eigenständige Therapie soweit gefestigt sind, dass sie diese Struktur an die Kinder weitergeben können. Für mich heißt dabei Struktur nicht erbarmungslose Strenge. Wenn mein Kind nachts nochmal ein Bedürfnis hat, Toilette, ein Schluck Trinken, oder Zahnweh bei kleinen Kindern. Da sollte man immer ein Blick drauf haben.
Aber vergessen wir nicht, es geht um Eltern mit echtem Leidensdruck. Einmal pro Nacht aufstehen bei einem Baby mag angehen. Eltern, die teilweise drei Stunden ein schreiendes Kind von zwei drei Jahren abends versuchen in den Schlaf zu wiegen, das ist schon ein anderer Leidensdruck.
Auch gegen ein Brot, einen Kinderriegel oder zwischendurchessen hat doch bestimmt niemand was. Es geht hier eher um Kinder, die durch dauerndes Essen mit Übergewicht, dauernde Sonderwünsche, die die Mutter an den Rand der Verzweiflung bringen. Angst vor Verhungern der Kinder und so weiter.
Und, es ist so, dass es viele Gründe gibt ängstlich zu sein. Es ist nur schade, wenn Kinder dies ausbaden sollen. Ich finde es nämlich auch wichtig, an die Entwicklung der Kinder zu denken. Wie es ist, wenn sie im Kindergarten, in der Schule sind, wie sie Klassenfahrten überstehen. Wie die Eltern nach und nach wieder Freiräume erhalten, mal ein Babysitter aufpassen kann.
Kinder spiegeln dann die Sorgen der Eltern. Und sie haben glaub ich kein Verständnis für übertriebene Sorgen und starke Verlustängste. Sie fangen eher an, sich zu wehren. Oder die Eltern immer stärker zu beanspruchen. Daher denke ich, man tut den Kindern nichts gutes, wenn man weder ihre Not erkennt. Noch immer mehr Nettigkeit und Freiheit hinterherschiebt.
Ich selbst hatte eine Zeitlang ein Pflegekind. Das sollte Mittags bei uns schlafen. Abends ab 18 Ur auch wieder, weil die Mutter einfach nicht richtig Bock auf Kind hatte. Da ist es schon mal gut, dass mal eine neutralere Person etwas durchzieht, was nicht quälerisch sondern machbar ist. Ich hab das Kind genauso wie mein Jüngstes Mittags hingelegt. Der Junge schlief meistens nicht. War bestimmt auch nicht müde, obwohl er früh aufstand, da die Mutter eine Ausbildung machte und ihn schon frühmorgens bei mir ablieferte. Aber ich hatte mit ihm das einfach ''ausgesessen'', dass er eine halbe Stunde im Bett blieb. Das finde ich tut allen gut. Wenn er nicht schlief, war nach einer halben Stunde Schluß mit Mittagsruhe. Keine Strafe, keine Belohnung. Wenn er schlief, beendete ich das auch nach spätestens einer Stunde. Klingt vielleicht so gezwungen. Aber dadurch war er abends wenigstens müde.
Das Schlimme war, dass er zu Hause, statt zu schlafen, Tapeten von der Wand pulte. Er hatte bereits sein ganzes wunderschön eingerichtetes Kinderzimmer von der Tapete befreit.
Da ich ihn mittags nicht allein liess, also immer mal nach ihm schaute, konnte ich meine Tapete retten, bevor er richtig loslegte.
01.11.2018, 13:58 Uhr | Lucanna
marinadiezweite schrieb:
Hallo Leutchen, ich finde gut, was Babyone zur '' Elternschule'' schreibt. Einem Kind klare Regeln und Strukturen aufzeigen ist ja etwas gutes. Ob es um Essenzeiten oder Schlafzeiten geht. Auch wie die Nacht ablaufen kann, wie das Essen ablaufen kann, das ist eine Struktur. Solange die Kinder gut schlafen und nachts nicht spielen wollen oder die Eltern wach halten, ist ja alles kein Problem. Auch das Essen ist meist kein Problem. Wenn es aber eines wird, sind klare Richtlinien langen Diskussionen weit überlegen. Man scheint manchmal zu glauben, dass Kinderseelen beschädigt werden, wenn sie nicht jederzeit nach Belieben essen können. Dabei ist aber eigentlich der Hunger doch der Masstab. Und dabei schadet es auch nicht, dass man Kindern zeigt, dass fast alles, was auf den Tisch kommt, essbar ist. Ich finde, eine kleine Menge probieren legt ja den Grundstein dafür, dass Kinder ordentlich und vernünftig essen. Dass sie vieles kennen und Geschmack und Vorlieben entwickeln.
Kinder haben auch mit dem Nachtschlaf große Schwierigkeiten, wenn man ihnen durch Wachzeiten, langes Fernsehschauen und Einschlafen bei Mama und Papa im Bett gar keine Möglichkeit gibt, Einschlafen quasi zu lernen. Ich hab schon Kinder erlebt, die abends eine Stunde quengeln und jammern. Durch das Hinauszögern des Einschlafens werden sie aber nicht zufriedener.
In einer Kinderklinik hat mal ein Arzt herausgefunden, warum ein 1-jähriges Mädchen täglich, später sogar regelmässig alles Essen erbrach. Er beobachtete Tochter und Mutter per Video. Und stellte dabei fest, dass das Kind das absichtlich herbeiführen konnte. Und dann die volle Sorge und Aufmerksamkeit der Mutter bekam. Diese sich ohne Ende sorgte, ihr Kind könnte verhungern. Es war auch definitiv schon ausgetrocknet, als es in die Klinik kam. Aber als der Arzt der Mutter verordnete, dass sie dem Essen nicht mehr soviel Aufmersamkeit gab. Dass das Kind nicht mehr ganztägig mit: Du musst doch essen und trinken! angesprochen wurde, beruhigte sich die Situation sehr schnell. Das zeigte, dass man dem ganzen auch nicht allzuviel Raum im Tagesablauf und nicht zuviel Aufmerksamkeit geben sollte. Weder Belohnung noch Bestrafung in dem Zusammenhang sondern ein lockerer Umgang entspannt auch die Kinder.
In der Elternschule werden ja extreme Verhaltensweisen der Kinder sowie auch extreme Verhalten und Verzweiflungen der Eltern gezeigt. Kinder reagieren halt auf die Verhaltensweisen der Eltern. Ich glaub, da würde ich einfach gern mal einen Tipp eine Zeit ausprobieren. Dabei ruhig bleiben und wenig diskutieren. Nur dann kann es auch zuhause funktionieren. Ich sag mal nicht ganz ernst gemeint aber doch ernst, Kinder sollten auch wissen, dass sie nicht Tag und Nacht überall die Hauptrolle spielen.


Hallo marinadiezweite!
Ganz grundsätzlich hast du mit der Forderung nach Struktur und weniger Diskussion recht.
Die geforderte Struktur muss aber der Erwachsene nicht nur anordnen, sondern auch vorleben.
Und jetzt Hand aufs Herz: Wie oft greift der durchschnittliche Erwachsene heutzutage zu etwas Essbarem? 3 mal täglich?
Wenn ich mich selbst beobachte, komme ich auf eher 5 bis 6 mal täglich.
Die Kinder sehen, dass Essen ganztägig zur freien Verfügung steht. Warum sollte das dann für sie nicht gelten?

Ähnliches gilt auch für die "Nachtruhe". Abgesehen davon, brauche ich etwa 8 bis 9 Stunden Schlaf, mein Mann eher 9 bis 10. Wann ist jetzt die optimale Schlafenszeit für uns, wenn beide um 7 Uhr aufstehen müssen?
Ich habe zwar auch immer ganz klar gemacht, dass nachts Schlafenszeit ist. Trinken (in Schubphasen auch Essen) und Toilettengänge sind aber bei Kindern nun mal üblich.
Wenn man natürlich als Erwachsener nachts nicht schaltet, kann die Unruhe, die von der vollen Blase kommt, auch mal 30 min und länger dauern.
Reagierte ich entsprechend und trug meinen Sohn auf die Toilette, konnten wir alle innerhalb von 5 min weiter schlafen.

Und ja. Diskussionen sind oft nicht hilfreich. Ich muss als Erwachsener genau wissen, wo es langgeht. Aber !! Genau zuhören und das (körperliche) Bedürfnis hinter dem Verhalten erkennen muss ich auch. Weil sich solche Dinge, wie Toilettengang oder ähnliches nun mal nicht übergehen lassen.

Liebe Grüße
Lucanna
31.10.2018, 18:51 Uhr | -serafina-
Also dass das Thema polarisiert, ist hier deutlich erkennbar

Ich habe den Film nicht gesehen und verurteile nicht die Therapie in der Klinik, habe aber Berichte und Kommentare von Fachleuten darüber gelesen (also nicht Leserbriefe). Was ich verurteile, ist der Film (man sieht sogar schon im Trailer vorgeführte Kinder). Natürlich habe ich Mitleid mit den Eltern, wie nachfolgend vlt. erkennbar wird. Das entbindet sie aber nicht von Ihrer Verantwortung für das Kind. Wenn ein Elternteil sich filmen lässt, hat er dies selbstbestimmt und eigenverantwortlich entschieden. Ein Kind ist in dieser Hinsicht schutzlos.
Ich nehme doch an, dass die Klinik auch Eltern aufgenommen hätte, die ihre Kinder nicht filmen lassen wollen? Man hätte auch eine Doku drehen können ohne die Kinder als Anschauungsobjekte zu präsentieren. Denn es gab ja genügend Elternberatung, Fachkonferenzen, Erläuterungen zum Konzept.

Ich bin auch keine entsetzte Mutter, die sich noch nie mit Psychosomatik und Psychiatrie auseinandersetzen musste. Ich habe ein traumatisiertes und bindungsgestörtes Adoptivkind aufgezogen. Ich weiß, wie es ist, wenn ein Kind die Macht übernimmt in der Familie. Ich kenne die Verzweiflung, wenn man alle ambulanten Hilfs- und Therapieangebote durchlaufen hat und selbst die KJP sich im stationären Setting von diesem Kind überfordert fühlt. Ich wäre mit dem Kind SOFORT in diese Gelsenkirchener Klinik gegangen, ohne mit der Wimper zu zucken. ABER ich hätte nicht zugelassen, dass mein Kind dabei gefilmt und im Kino vorgeführt wird und das hat mit dem Grad der Verzweiflung wenig zu tun.

Ich habe auch ein jüngeres leibliches Kind, das u. a. mit heftigen Trennungsängsten reagierte. Aber bei diesem Kind fiel mir auf, wie gut ich mitschwingen konnte, weil die Bindung stabil war. Es gab keine Machtkämpfe, weil die Rollen klar waren, obwohl ich sehr stark auf das Kind in seiner Situation eingegangen bin und auch selber sehr damit zu kämpfen hatte.

Wenn ein Kind außer Kontrolle gerät und zum Familientyrannen mutiert, glaube ich, liegt ein massives Bindungs- und Vertrauensproblem vor, weil Kinder von Natur aus eher kooperieren wollen und Schutz und Führung suchen, Grenzen austesten gehört dazu. Hier wäre interessant zu wissen für mich, ob die Eltern denn auch nach der Klinik therapeutisch begleitet werden? So was lässt sich ja nicht in 3 Wochen "reparieren". Auch spannend fände ich, ob die Familien in einigen Jahren erneut interviewt werden.

Noch einmal: Ich verurteile die Arbeitsweise in der Klinik nicht. Ich weiß, dass ein nicht funktionierendes Familiensystem viel kindeswohlgefährdender ist als etwas "härtere Erziehungsmaßnahmen". Ich sehe, dass hier ein Schnitt passieren muss in den Familien. Aber funktioniert es auf diesem Weg, dass "Macht" sich nicht nur (wieder) umkehrt (zurück zu den Eltern), denn der Machtkampf kann erst dort ein gutes Ende finden,, wo die Kinder die Macht ihrer Eltern nicht als Kampfansage, sondern als vertrauenswürdige Autorität empfinden, der sie sich unterordnen können. Und Autorität bekommt man i.d. Regel nicht durch erlerntes Handeln, sondern durch eine innere Haltung, die muss aber wachsen und reifen und dann ist auch das Handeln authentisch.

Ich finde die Diskussion sehr spannend und finde, dass jeder seine Meinung darüber äußern darf, ohne die der anderen abzuwerten.
Serafina
30.10.2018, 21:01 Uhr | BabyOne
Hallo,

ich kann nur dazu raten, sich den Film anzusehen, bevor man darüber urteilt und mutmaßt.

Ich hatte versucht das in meinem einen Posting zu schreiben - das häusliche Umfeld wird nicht gezeigt, aber es kommt sehr wohl zur Sprache, dass seitens der Eltern oft Traumata im Hintergrund sind - Fehlgeburten, Flüchtlingserfahrungen, oder seitens des Kindes eine Krankheitsgeschichte mit vielen Operationen etc.

Es werden im Film nicht allein die Kinder gezeigt, sondern es geht sehr viel um Elternseminare, in denen bestimmte Themen behandelt werden. Es werden Ausschnitte aus Behandlungsgesprächen (ohne die Kinder) gezeigt, wo es oft genau darum geht, dass die Eltern "loslassen" müssen , dass sie extrem ängstlich sind und vor lauter Angst ihr Kind kaum noch wirklich wahrnehmen, dass sie immer schon die nächste Krise vor Augen haben, während das Kind längst Fortschritte macht. Man sieht, wie schwer es den Müttern fällt, ihr Kind auch nur für eine einzige Stunde abzugeben, damit sie selbst mal in Ruhe frühstücken und wieder zur Ruhe kommen können. Es werden auch Ausschnitte aus Teamgesprächen gezeigt, wo zum Beispiel darüber gesprochen wird, dass bestimmte Eltern extrem ängstlich sind, oder dass ein Vater sein Kind vorerst nicht besuchen sollte, weil er Mutter und Kind mit seiner eigenen Anspannung aus der Fassung bringt, statt sie zu unterstützen. Es wird schon ganz deutlich vermittelt - und auch ausgesprochen - dass die Kinder eben keine kleinen Monster sind, sondern dass es IMMER einen guten Grund gibt, warum sie sich so verhalten wie sie es tun.

Zum Thema Schlaftherapie: die Aussage im Film war, dass eine Schwester per Monitor das Kind überwacht und auch nach dem Kind sieht, wenn es weinen sollte. Nur die Eltern sollen nicht hineingehen, weil sie Teil des Problems sind.

Ich finde, wenn man all das im Zusammenhang sieht, dann kommt man nicht mehr darauf zu behaupten, die Kinder würden dressiert oder sowas. Das ist meiner Ansicht nach, mit Verlaub, Quatsch. Die Kinder in diesen Familien sind mit Sicherheit genauso unglücklich wie die Eltern, und wenn die Therapie es schafft, dass die Eltern ihre Aufgabe mit mehr Wissen, Zuversicht und Kraft angehen können und die Kinder und Eltern aus ihren destruktiven Kreisläufen herausgeholt werden, dann ist das ein Glück für alle Beteiligten.

Seltsam finde ich auch, dass jeder erstmal die Kinder bedauert, die angeblich vorgeführt werden (ohne den Film gesehen zu haben), aber im gleichen Atemzug die Eltern verdammt, die aus purer Verzweiflung in diese Klinik gegangen sind und die womöglich aus durchaus respektablen Gründen entschieden haben, sich filmen zu lassen. Wo bleibt da das Mitgefühl?

Auch die zitierte Aussage des Therapeuten, wo er Kinder kleine Egoisten nennt, ist ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist eine Stelle aus einem der Elternseminare, wo er den Eltern begreiflich machen will, dass sie halt früher oder später ihrem Kind auch einmal "nein" sagen MÜSSEN und dass sie daher doch sinnvollerweise nicht erst warten sollten, bis sie mit dem Rücken an der Wand stehen, sondern dass sie sich schon vorher überlegen, wo sie eine Grenze setzen können so, dass es für alle gut und akzeptabel ist, für die Eltern UND für das Kind.

Ich kann es nur wiederholen - man sollte sich den Film einfach mal selber ansehen und erst dann eine Meinung bilden.

Wenn es wirklich so ist, dass die Debatte über diesen Film so hitzig geführt wird, dann finde ich persönlich die viel interessantere Frage nicht, ob diese Therapeuten oder Filmemacher oder Eltern gemeine Menschen sind (was ich verneine) , sondern warum zum Teufel eigentlich eine derartige Aufregung herrscht über eine Dokumentarfilm, der einfach nur zeigt, wie schwer es manche Familien haben, und welche Wege manche gehen müssen, damit ihnen geholfen werden kann.

Bei manchen vielleicht auch selbsternannten Erziehungsexperten (die sich schon geäußert haben sollen bevor der Film überhaupt veröffentlicht war) vermute ich schlicht die Suche nach Aufmerksamkeit und Gewinnstreben als Grund.

Ist es vielleicht einfach so ein starkes Tabu zuzugeben, dass nicht jeder von Natur aus instinktiv in der Erziehung immer alles richtig macht? Dass die süßen Kleinen ihre Eltern auch ganz ernsthaft fertig machen können, so dass die Erwachsenen nicht mehr die Starken sind und die Kinder auch nicht mehr die Schwachen?
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)

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