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28.05.2019, 13:41 Uhr | moneo222
Hallo Zusammen,

ein vermutlich altbekanntes Thema: Das Familienbett. Mein 8jähriger Sohn schafft es nicht aus dem Bett auszuziehen. Sein Zimmer ist direkt gegenüber vom Schlafzimmer, wir haben eine 3 Zimmer Wohnung, es gibt also keine nennenswerte räumliche Trennung zwischen den Zimmern aber er schafft es einfach nicht in seinem Bett zu schlafen.

Er sagte mir gestern, dass er Angst hat und dass er - als wir es kürzlich für 1 - 2 Wochen versucht haben - jeden Abend und jede Nacht geweint hat.

Das bricht mir dann natürlich das Herz.

Er sagt er fühlt sich alleine gelassen, hat Angst und fühlt sich weggestoßen.

Er wird im Dezember 9. Er ist tagsüber sehr selbständig und deutlich weiter als seine Klassenkameraden, er ist sehr clever, einer der Klassenbesten und ein sehr empathisches Kind.

Das Problem am Schlafen ist einfach, dass er sich komplett zu mir rollt, im Schlaf seine Beine unter mich schiebt (wie er es als Kleinkind gemacht hat), das scheint er sich so doll angewöhnt zu haben, dass es kaum noch anders geht.

Ich hatte mir jetzt überlegt in sein Zimmer ein größeres Bett zu stellen, damit ich mich notfalls dort dazu legen kann aber ich bin nicht sicher, ob das das Problem dann nicht nur in die andere Richtung verschiebt.

Es heißt ja immer mit 5 oder 6 haben die Kinder gerne ihr eigenes Zimmer - meiner ist jetzt 8,5 und es ist nicht in Sicht, dass er in seinem eigenen Bett schläft.

Ich will ihn auch nicht zwingen, weder soll er weinen deswegen noch soll er sich alleine gelassen fühlen. Aber gut geschlafen hab ich leider auch schon lange nicht mehr weil er sich im großen Bett dermaßen an mich drängelt im Laufe der Nacht, dass ich auf seiner Seite noch 3 Leute beherbergen könnte *wink*

Danke im Voraus für Tipps und Meinungen...

LG
13.07.2019, 06:26 Uhr | Ruba
Hallo moneo,
in allen Antworten wird davon ausgegangen, dass ihr zu dritt seid -stimmt das überhaupt?
Mein Jünguter hat auch lange bei mir geschlafen -und ich kann Dir versichern, dass das irgendwann ganz von alleine aufhört. Ich finde es übrigens auch völlig schwachsinnig Kinder krampfhaft alleine schlafen zu lassen. Das ist unnatürlich.
Das Problem bei Dir ist nur, dass Du nicht gut schläfst und unter der Situation leidest. Ich kenne diese angesprochenen Siebenschläferkissen nicht -aber viel ist das eine Lösung?
11.07.2019, 14:23 Uhr | dagmita
Hi!
Mein Söhnchen ist bis fast 12 immer wieder in mein Bett gekommen......
Und ALLE waren entsetzt.
Wie unpädagogisch..........
Was für reine besitzergreifende Übermutter ich doch sei....
Und anstrengend war es auch.
Nun ist er 14, ein junger Mann (denkt er), und ich kann froh sein, wenn er mich mal zum Abschied drückt.
Soo schnell geht das.
Katzenkinder, Hundekinder, Fuchswelpen und und und so gut wie alle Säugetierkinder kuscheln sich im Schlaf mit der Mutter zusammen.
Nur Menschenkinder müssen "schlafenlernen" und zwar im eigenen Bett und TÜR ZU am besten....
Mumpitz.
Wenn er er das so braucht, dann braucht er die Geborgenheit.
Besonders wenn er ein so sensibles Kerlchen ist.
Das schadet ihm nicht. Geborgenheit schadet nicht!!!
Kauf ein Seitenschläferkissen, ein dickes, und leg es zwischen euch.
Dann kann er nicht so drängeln.
Oder stell noch ein schmales Bett neben Dein Bett.
Dann hört er Dich atmen, und alles ist gut.
Liebe Grüße
dagmita
30.05.2019, 13:07 Uhr | marinadiezweite
Hallo moneo, ich glaub, die Frage, für wen das Familienbett ein Problem ist, ist sehr schnell beantwortet. Für dich ist es eins. Schlecht schlafen, rumwühlen, du bist morgens kaputt. Dein Problem ist es schon mal allemal. Dein Mann, den würde ich auch fragen, wie er das findet. Die Methode, dass du dann erstmal umziehst, finde ich gut. Ich würde das für einen bestimmten Zeitraum probieren. Mir scheint, die Sache hat sich verselbstständigt. Ein Kind, das einfach behauptet, Mama und Papa lassen es im Stich. Nur, weil sie es nachts nicht bei sich schlafen lassen. Das halte ich eher für eine lang durchgezogene ''schlechte Angewohnheit''. Warum euer Sohn aus dem Recht auf Privatsphäre sowas schließt, keine Ahnung.
Ich denke mal, dass man das Thema, ihr habt mich nicht lieb, gar nicht mehr aufkommen lassen sollte. Kinder bei sich schlafen lassen ist ja kein Zeichen von besonderer Liebe.
Ich würde ihm, falls er eine Art Ausgleich zum Tag sucht, mehr Tagzeit anbieten. Das ist doch auch Liebe. *smiling*
Du schreibst, er ist clever. Dann kann es sein, dass er dich clever unter Druck setzt. Dir in der Tat das Herz bricht, oh weh, allein schlafen. Aber er ist auch empathisch. Dann packt ihn an diesem Schopfe, dass er sich mal in euch hineinversetzt. Vor allem in dich. Vielleicht hat er dann sogar selbst einen guten Vorschlag, dass du nicht mehr so leidest und er trotzdem nicht weggestoßen wird.
Probiert es einfach mal. Dass er nachts weint, fast mag man es nicht glauben. Aber wenn man sich unwohl und ein wenig auch erpresst fühlt, dann solltet ihr dieses in großen Schritten beenden. Kleine Kinder weinen am Anfang manchmal eine halbe STunde, wenn man sie allein ins Bett legt, wenn sie wach sind. Größere Kinder weinen glaub ich auch nicht viel länger. ?!!!
Zuletzt editiert am: 30.05.2019, 13:09 Uhr, von: marinadiezweite
29.05.2019, 07:45 Uhr | Pauliprinzessin
Das Problem habt ihr selber verursacht in dem ihr das Kind nicht frühzeitig dorthin schlafen gelegt habt wo es eigentlich hingehört. In sein Bett.
Es gibt ja die so genannte "Höhlentheorie"- es gibt also Familien die ein großes Familienschlafzimmer haben in dem alle gemeinsam schlafen.
Ist natürlich klar, dass sich der Junge nicht so einfach von heute auf morgen von seinem gewohnten Schlafplatz vertreiben lässt.
Ich würds anders machen. Ich würde mich ab sofort in das Kinderzimmer zum schlafen legen- ein Bett für mich ganz allein zum ruhig schlafen. Denn derjenige der nicht mehr schlafen kann in dieser 3er Konstellation zieht einfach aus und sucht sich seinen ruhigen Platz. Wenn dein Ehemann auch mal was von dir haben will kommt er eben für einige Zeit mal rüber.
28.05.2019, 23:13 Uhr | Kaempferin-
Hallo liebe Moneo222

Meine Eltern haben bei meinen 7 jährigen Bruder vor 3 Monaten das Problem so gelöst sie haben in seinem Kinderzimmer die Tür offen gelassen und im Flur brennt in der Nacht eine LED-Kerze und er durfte sich im Spielzeugladen einen Sorgenfresser aussuchen (ist ein Plüschtier mit Reißverschluss) und so knapp 1 Stunde vor dem Schlafen gehen haben sie das Ritual bei ihm eingeführt er soll seinen Sorgenfresser alle seine Sorgen und Ängste aufschreiben was er befürchtet was in der Nacht alles passieren kann und sie besprechen es mit ihn das der Sorgenfresser auf ihn aufpasst und das ist sein Beschützer in der Nacht und er soll ein Bild oder mal aufschreiben was er in der Nacht schönes Träumen möchte und das soll er in den Reißverschluss des Sorgenfresser tun und sie sagen dann das er diesen Traum träumen wird und es hat die ersten 1-2 Wochen gedauert bis er daran geglaubt hat das es gut wird und seitdem ist es echt problemlos war seitdem nicht mehr in dem Elternbett gewesen vielleicht hilft es deinem Kind auch mit so einem Trick.

Liebe Grüße
Kaempferin
28.05.2019, 15:30 Uhr | bke-Gregor-Grüntal
Sehr geehrte Moneo222,

auch Ihnen ein "herzlich Willkommen" im Elternforum im Namen aller Moderationskolleginnen und -kollegen!

Ich wünsche Ihnen viele interessante Antworten und wertvolle Anregungen!

Sie schreiben vom "Familienbett" und mir ist nicht ganz klar, was Sie damit meinen. Das Konzept "Familienbett" wurde in den 70er Jahren in bestimmten Kreisen der Pädagogik propagiert als Lösung für viele pädagogische Probleme. Ist Ihr "Familienbett" aus dieser Idee entstanden oder nennen Sie es einfach so, weil Ihr Sohn dort mit Ihnen zusammen schläft?

Weiter wäre es sicher auch für die anderen Eltern interessant zu wissen, ob Sie mit einem Partner und ihrem Sohn in diesem Bett schlafen oder nur Sie mit Ihrem Sohn.

Und aus letzterem resultiert die Frage: Für wen ist diese Situation ein Problem?

Ich bin gespannt auf die Gedanken der anderen Eltern!

Mit freundlichen Grüßen

bke-Gregor-Grüntal *bye*

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