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02.08.2019, 09:18 Uhr | Kuckuck87
Hallo zusammen,

der Kleine (3) war letzte Woche Donnerstag zum schnuppern 3 Stunden im Kiga (städtische Einrichtung) in der auch die Große (5 bald 6) ist.. Freitag war er schon gleich ein ganzen Tag da weil es keine Probleme gab und der Kiga meinte wir probieren es einfach, sollten uns telefonisch aber bereit halten (fand ich persönlich nach einem Tag zu früh, aber ich will hier keine Kompetenzen hinterfragen)
.
Diese Woche fangen nun die Probleme an.

Montag und Dienstag hatte er eine volle Windel (jetzt bitte keine Sauberkeits Diskussion jedes Kind hat sein Tempo) und ließ sie dort von keinem machen. Meine Frau wurde angerufen sie solle doch bitte kommen. Vor Ort ließ er nichts an sich heran und hat geschrieen wie am Spieß. Erst als die beiden zu Hause waren konnte die Windel gemacht werden. Als Mittags die Große geholt wurde war für ihn als wenn nichts passiert wäre.
Vorgestern Abend hat er sich abends laufend die Ohren zugehalten. wir sind davon ausgegangen, dass er Ohrenschmerzen hat (mein Kind spricht nicht, sind deswegen bei Logopäden usw. Und können daher nur vermuten). Wir haben ihn deswegen einen Tag zu Hause gelassen.
Gestern rief nun wieder der Kiga an es solle jemand kommen. Diesmal nicht wegen einer vollen Windel sondern weil es dem Kind zu laut sei. Als meine Frau hingekommen ist und in den Personalraum des kiga ist, hat das Kind plötzlich wieder lammfromm gespielt. Nach dem Frühstück war wie wenn nichts gewesen ist.
Man muss dazu sagen, dass die Geräuschkulisse im kiga wirklich immens ist derzeit. Gestern waren 4 Krippenkinder da. Es gibt 2 Gruppenräume je 2 erzieher und 25 Kinder.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzw tipps? Bzw wie lang war bei euch die Eingewöhnung?
Ich mein ich sehe das alles erstmal gelassen und stempel es als "normal" ab.
Dass ein Kind, welches 3 jahre zu Hause war und nun eine Horde Kinder um sich herum hat hier eine reizüberflutung hat ist mir klar.

Nur bringt mich die Sache doch zum Nachdenken...
Heute sitzt meine Frau wieder im Kiga. Sie hat das Gefühl den Erziehern ist das mit meinem Kind zu viel. Sie wurde vorhin gefragt, ob er auch nur 2 Tage die Woche kommen könne. Das Problem sei dass er nicht sagen kann was er will (vor dem Start hies es aus dem Kiga heraus noch das sei kein Problem) und er würde sich nicht halten lassen (zum kuscheln o.ä).
Meine Frau meinte dass sie aktuell auch 3 mal die Woche mit ihm kommen könne. Das sei eine große Erleichterung meinten die Erzieherinnen...
Ich mein, dass der Job Stress pur ist verstehe ich zu 1000 % und ich wollte ihn nicht machen.. Aber irgenwie macht mir alles Sorgen und finde ist nicht Sinn eines Kiga zweimal wöchentlich als "Hobby" des Kindes dort zu sein...
Meine Frau ist nun den dritten Tag im Kiga und bekommt das Gefühl nicht los, dass das Personal einfach nur keine Arbeit mit den Kindern haben will. Wenn kleine Kinder schreien sind sie genervt und sitzen morgens erstmal ne Stunde am Tisch und trinken Kaffee und die Kinder spielen alleine. Das sei das moderne Konzept. Bis um 9 Uhr hat jedes Kind gemacht was er will und um 9 Uhr ist nun eine Gruppe in den Morgenkreis gegangen um danach raus zu gehen wo jeder Kind mehr oder weniger wieder auf sich gestellt ist. Die andere Gruppe geht noch nicht in den Morgenkreis weis erstmal die Urlaubsplanung der Erzieher gemacht werden muss.
Wenn ich mich an meine Kindergartezeit erinnere gabe es mehrere Gruppen und jede Gruppe war so ein wenig für sich. Wenn es hies es wird gebastelt, haben alle gebastelt, wenn es hies wird gehen turnen, sind wir alle turnen gewesen....

Ich hoffe hier kann jemand mir Gedankenanstöße, Tipps o.ä geben. Vielleicht ist ja auch alles normal und das mit der Großen alles so problemlos lief war eine Ausnahme. Aber trotzdem besorgt mich grade alles...
Kuckuck
29.08.2019, 07:31 Uhr | Ruba
Würde der Platz denn überhaupt bis Januar freigehalten? Bei der Platzknappheit kann ich mir das nicht vorstellen.
28.08.2019, 15:56 Uhr | -serafine-
Hallo Kuckuck,

ob der Kleine jetzt ab Oktober oder ab Januar in den Kiga kommt, spielt wahrscheinlich die weniger große Rolle. Viel wichtiger ist, dass Ihr beide das wollt und dahintersteht. Mir ist ein bisschen unklar, wie Ihr beiden kommuniziert, ob Ihr gut reden könnt darüber, ob Ihr Euch zuhört oder eher jeder versucht, den anderen von seiner Sichtweise zu überzeugen.

Wenn Deine Frau bei einem Neustart im Januar voll dahinterstehen würde, selbst, wenn er nicht spricht oder trocken ist, dann würde ich das auch so machen. Die Frage ist nur, ob sie im Januar mehr dahinterstehen würde als im Oktober oder jetzt.

Mir kommen Deine Fragen vor, als würde Deine Frau mauern. Damit wird sie erst aufhören können, wenn der Grund, die Angst dahinter gesehen und bearbeitet werden kann. Aber auch Deine Haltung kommt mir manchmal etwas ambivalent vor, ganz ehrlich.

Ich schließe mich dem an, eine Beratung aufzusuchen. Euch verbindet, dass Ihr das Kind beide liebt und sein Bestes wollt. Ich nehme an, dass Euch beide auch Eure Liebe verbindet. Das ist ein gutes Fundament, meine ich, um zu einer gemeinsamen Sicht zu gelangen, was Erer Kind braucht und wie Ihr ihn darin unterstützen könnt.
serafin
28.08.2019, 10:59 Uhr | bke-Lana-Winthers
Guten Morgen Kuckuck87,

Sie stehen nun wieder vor einer Entscheidung, die sie für Ihr gemeinsames Kind treffen müssen. Entscheidungen für die Kinder zu treffen kann sich manchmal als schwierig erweisen und erst recht, wenn Mama und Papa unterschiedlicher Meinungen sind.

Ein paar Meinungen haben Sie ja hier schon bekommen und auch ich wollte gerne noch paar Sätze zu Ihrer Frage schreiben. Auch wenn keiner Ihnen damit die Entscheidung nehmen kann.

Wir wissen alle, dass eine KiTa Gruppe aus unterschiedlich altrigen Kindern besteht. Selbst gleichaltrige Kinder sind unterschiedlich entwickelt. Das eine ist motorisch weiter als der Rest, dafür gibt es aber vielleicht sprachliche Verzögerung, die später eingeholt wird. Nur ein Beispiel.
Vieles macht die Entwicklung von alleine. Natürlich aber auch schreitet die Entwicklung des Kindes durch die Unterstützung der Eltern oder anderer Erwachsener voran. Kinder sind gute Beobachter und lernen nicht nur von uns Erwachsenen, sondern auch voneinander. Aus Erfahrung weiß ich auch, dass Kinder in der Kita auch einen enormen Entwicklungsschub machen können. Zum Beispiel: Bis zur Kita hat das Kind nicht so viel gesprochen und in der KiTa im Umgang mit anderen Kindern macht es plötzlich einen riesen Sprung und holt seine Gleichaltrigen ein. Da kann man nicht mehr von einer Entwicklungsverzögerung oder Defiziten sprechen. Das Gleiche kann sich auch bei Sauberkeitserziehung positiv auswirken. Natürlich mit Unterstützung von den Eltern und Erziehern. Wenn alle an einem Strang ziehen.

Dennoch gehen die Meinungen zwischen Ihnen und Ihrer Frau auseinander. Ich habe den Eindruck, dass es der Mama vielleicht noch schwer fällt ihr Kind in die Richtung Kindergarten loszulassen. Vielleicht hat sie vor diesem Schritt Angst und Bedenken und „klammert“ deswegen? Warum?
Louises Gedanke, sich deswegen an eine Beratungsstelle zu wenden, finde ich gar nicht so verkehrt. In einem Beratungsprozess kann man nach den Gründen suchen, warum Ihre Meinung als Eltern so auseinander geht und man Schwierigkeiten hat, eine Entscheidung zu treffen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns auf dem Laufenden halten und wünsche noch einen anregenden Meinungsaustausch.

Viele Grüße
bke-Lana-Winthers
Zuletzt editiert am: 28.08.2019, 11:01 Uhr, von: bke-Lana-Winthers
28.08.2019, 08:53 Uhr | marinadiezweite
Hallo Kuckuck, da kann man schwer einen Rat geben. Kann sein, dass alle Faktoren bis Januar stimmen. Also keine Windel mehr, besser sprechen. Im Prinzip ist nichts dagegen einzuwenden, einen neuen Anlauf zu machen. Da vieles, was Kinder betrifft, einige Monate später dann viel einfacher geht. Wie alt ist genau dein Sohn, gerade erst drei geworden oder fast vier? Du schriebst ganz am Anfang, bitte keine Diskussionen über Windel, jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Das stimmt definitiv. Es ist aber auch so, dass die Eltern mit beeinflussen, ob sie es schon mal probieren wollen. Und da hab ich bei euch, oder vielleicht auch nur bei deiner Frau den Eindruck, dass zu vorsichtig Dinge angegangen werden. Man kann es einfach mal probieren, ob ein Kind aufs Töpfchen geht. Ob es spricht, und so weiter.
Und aus dem Grunde würde ich ehrlich gesagt, den zweiten VErsuch nicht verschieben. Das hätte auch den Vorteil, dass man zunächst entspannt sehen kann, ob das klappt. Eine Arbeit, die man beginnen will, ist ja immer ein gewisser Zeitdruck. Das spürt sicher ein Kind. Erstmal paar Wochen Zeit zu haben, dann erst die Arbeit ausweiten, das ist viel entspannter.
Bisher hat man ein wenig den Eindruck, dass deine Frau gar nicht so begeistert ist vom Kindergarten mit neuer Freiheit für sie?
Jedenfalls würde ich die Sprachentwicklung und die Windelgeschichte nicht mit dem Kindergartenbeginn in Verbindung bringen. Und zwar, weil auch so herum zuerst alles gut klappen könnte. Aber im Januar es durchaus wieder kleine Rückschläge gibt. Kindergarten ist ja immer Veränderung. Dann mag ein Kind vorher schon zu Hause immer Bescheid sagen, wenn es aufs Klo muss. Mag mehr sprechen und im Kindergarten traut es sich wieder nicht.
Und wie ich schon schrieb, ein Kind spürt meist, dass die Eltern sich da nicht richtig einig sind. Und dass sie das gar nicht richtig wollen, was da passiert.
Zuletzt editiert am: 28.08.2019, 08:55 Uhr, von: marinadiezweite
28.08.2019, 08:53 Uhr | Louise-19
Anscheinend gehört Deine Frau zu den Leuten, die 3 Jahre eigentlich zu früh finden, Ich finde das auch. Wenn das Kind in den Kindergarten will (wegen Freunden und älterer Geschwister) oder wenn es nicht anders geht, weil die Mutter arbeiten muß (wegen Geld, oder weil ihr sonst die Decke auf den Kopf fällt) oder weil das Kind muß (Vernachlässigung/Mißhandlung) ist es was anderes.
Du findest 3 Jahre richtig, ja gut. Bei der Tochter hast Du Dich auf 4 eingelassen, und da läuft es gut.
Wenn es Dir wirklich so wichtig ist, mach eine Erziehungsberatung mit Deiner Frau. Ihr solltet Euch wegen solcher Differenzen nicht zerstreiten.
Gruß, Louise
28.08.2019, 07:55 Uhr | Kuckuck87
Hallo zusammen,
Nun will ich nochmal eure Meinung einholen...

Es ist ja wie beschrieben so, dass wir zum 1.10 einen neuen Kiga Platz angeboten bekommen haben.
Heute morgen kam völlig unvermittelt meine Frau mit der Aussage:

Aie halte es für sinnvoller dass er erst Januar geht.

Bis dahin hat er vielleicht keine Windel mehr, hinfahren wenn Windel voll ist hat sich dann erledigt und wir sind bis dahin auch fast 3 Monate beim Logopäden und er spricht vielleicht. Sie denkt es wäre für alle dann einfacher wenn er dann neu beginnt. Sie denkt nämlich dass er nicht hin will wegen dem Start im ersten kiga.

Wie sehr ihr das?
Kuckuck
23.08.2019, 19:04 Uhr | Pauliprinzessin
Kuckuck,
dann drücke ich mal die Daumen, dass es dann mit der Mutter und dem Kindergarten besser klappt.
23.08.2019, 13:09 Uhr | Charlotte90
Hallo *smiling* Ich habe die ganze Zeit schon mitgelesen und freue mich für euch, dass ihr eine Lösung gefunden habt.

Vielleicht wäre es eine Idee, dass du die Eingewöhnung in dem Kindergarten im Oktober machst? Deine Frau scheint ja sehr „speziell“ zu sein (nicht negativ gemeint). Vielleicht ist der Abnabelungsprozess dann einfacher für alle beteiligten?

Liebe Grüße *smiling*
23.08.2019, 11:13 Uhr | marinadiezweite
Hallo Ruba, ich weiß nicht, ob du mich meintest mit spekulieren und manipulieren. Also dass ich das so beschreibe, als wenn Kinder manipulieren und sich hilflos stellen.
Klar ist, es ist alles Spekulation. Wir kennen das Kind nicht. Bekommen unterschiedliche Aussagen und unsichere Infos. Niemand kann einschätzen, ob ein so beschriebenes Kind Unterstützung im Sprachbereich braucht. Es ist aber von mir nicht so zu verstehen, dass Kinder manipulieren. Oder absichtlich einen auf hilflos machen. Es ging hierbei um die besondere Situation. Dass der Junge oft im Krankenhaus war. Dann ergibt sich schon eher mal größere Sorge der Eltern und mehr Festklammern des Kindes an die Eltern. Also nicht unbedingt nur an den Vater, der im Krankenhaus dabei war. Auch an die Mutter. Darum ging es, dass das sein könnte. All dieses ist verständlich.
Kinder sind nicht alle gleich. Manche Kinder wollen ihre Geschwister übertrumpfen, ihnen nacheifern. Andere Kinder nehmen den Part des Stillen und ruhigen ein, wenn sie Geschwister haben. Dass grundsätzlich alle Kinder immer was lernen wollen, glaub ich so nicht. Hab ja selbst Kinder, die sich sehr unterschiedlich entwickelt haben. Kinder berechnen nicht, was sie tun, heißt es in einem bekannten Lied. Das ist so. Aber es gibt Kinder, die den Weg des leichten gehen, sich vieles abnehmen lassen. Und es gibt Kinder, die immer selbst wollen.
Da ist das eine die Persönlichkeit des Kindes, das andere aber auch die Verhaltensweisen der Erwachsenen. Mein jüngster ist als Kleinkind sehr oft krank gewesen. Auch einige kurze Krankenhausaufenthalte und viele viele Arztbesuche. Er sprach dann nicht schlecht für Kinder seines Alters. So wie man auch sagen kann, ein Wert von 2-Wortsätzen ist kein Muss. Es ist nur ein Hinweis, dass man rechtzeitig eine Entwicklung und Weiterentwicklung im Blick behält. Das können die Eltern durchaus leisten. Also dazu braucht man zunächst einmal keinen Arzt.
Wir haben dann bei einer passenden Gelegenheit meinen Sohn testen lassen. Das war ganz entspannt. Und zwar von einer Sonderschullehrerin. Der Zusammenhang spielt hier keine Rolle, sie kam zu uns nach Hause, um meine Tochter zu unterrichten, die zu dem Zeitpunkt krank war und nicht in die Schule konnte.
Ich hatte sie drum gebeten und die Tests fand ich sehr aufschlußreich.
Das Entscheidende ist, dass man bei diesen Tests auch feststellen kann, hört das Kind nicht gut, hört es nicht alles, hat es nur bestimmte Laute, die es nicht sprechen kann. Insofern schadet hier eine ''leichte Nachschulung'' nicht.
Die Entwicklung in dem Kindergarten finde ich ja frappierend. Und ich hab ja bereits am Anfang gesagt, ich würde lieber einen Wechsel in Kauf nehmen. Abwarten, bis alles läuft oder das Kind zwei Jahre lang nur zweimal die Woche bringen, das kann keine gute Option sein.
Kein gutes Haar an der Ehefrau lassen. Ja, das wirkt ein bisschen so. Andererseits, hier kommen Fakten und Sätze von dir auf den Tisch oder aufs Papier. Bildlich gedacht. Ich sehe da, dass ihr euch beide auch klären müsst. Da gibt es viele Möglichkeiten. Das offenbart eine Uneinigkeit. Vielleicht auch eine fehlende Anerkennung von dir. Oder aber eine gewisse Unlust deiner Frau, Kuckuck, sich freudig um die beiden Kinder zu kümmern. Ich glaube, da müsst ihr beide mal Klartext reden. Entweder, dass ihr gemeinsam mehr rausgeht. Oder dass ihr euch die Aufgaben nochmal anders aufteilt. Denn ich finde schon, dass man sich was wünschen darf und seine Vorstellungen äußern.
22.08.2019, 10:44 Uhr | Ruba
Es freut mich, dass ihr eine Lösung gefunden habt.
Aber sei mir nicht böse: Du lässt ja wirklich kein gutes Haar an Deiner Frau. Sie ist überbehütend, arbeitsscheu , bequem und kümmert sich nicht genug um die Kinder.
Vielleicht solltet ihr mal darüber nachdenken, an eurer Beziehung zu arbeiten.
22.08.2019, 09:08 Uhr | Kuckuck87
Ruba schrieb:
Keinen Bock auf Spielgruppen und Spielplätze -was macht Deine Frau denn mit den Kindern?
Gesellschaftsspiele, vorlesen, malen. Ihr habt einen Garten -welche Spielgeräte gibt es dort? Musiziert sie mit den Kindern, bastelt sie viel?
Man muss nicht auf den Spielplatz gehen. Aber dann muss man eben anderweitig interessante Beschäftigung bieten -wobei das natürlich den Kontakt mit anderen Kindern nicht ersetzt.


Willkommen in meinen Gedanken die hier ausgesprochen werden...
Meist spielt der kleine selbst oder man fährt zu Oma und Opa wo es bespaßt wird....

Das betreuungsproblem hat sich gestern entschärft...
Wir waren bei der Gemeinde und haben der Dame die Vorkommnisse geschildert. Sie war mehr als schockiert, dachte sich aber, dass es im Kiga nicht richtig laufen könne, da in den letzten Wochen bereits 3 Abmeldungen generiert wurden. Auf Nachfrage wollten die Eltern aber nie das Gespräch suchen, da sie einfach bedenken über Konsequenzen haben offensichtlich...
Wir haben dort gestern ein Fass aufgemacht, werden schriftlich Stellung beziehen und dann werden da wohl ernsthaft Konsequenzen für die Einrichtung erfolgen.
Mein kleiner kann zum 1.10 in einen Kiga 2 km entfernt gehen. Dort sei alles familiärer. Man hat sich 100 mal bei uns entschuldigt und entspreche auch nicht dem Bild der Stadt welches verkörpert werden soll.
Ich bin gespannt...
Hoffentlich läuft ab Oktober alles besser/anders
Kuckuck
21.08.2019, 14:47 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Hallo Kuckuck,

Sie stecken echt gerade in einer Zwickmühle. Sie haben - meiner Meinung nach - gute Idee, erkennen Zusammenhänge. Würden sich gerne mehr einbringen und wären - vielleicht - dann auch etwas entspannter mit den Kindern. Ihre Frau hat andere Ideen und Sichtweisen. Sie steht sich, wo wie Sie sie beschreiben, oft selbst im Weg und ist dabei eher überbehütend.

Tatsächlich halte ich es für völlig normal, dass Eltern unterschiedliche Erziehungsstile, Sorgen und Ängste und Ideen haben. Bei Ihnen ist es aber gerade schon heftig. Meiner Meinung nach könnte Ihnen gut eine gemeinsame Beratung vor Ort helfen. Gespräche mit einer Fachfrau, einem Fachmann, die Ihnen helfen, mehr gemeinsame Erziehungsideen zu finden und umzusetzen. Können Sie sich das vorstellen?

Ich schicke Ihnen viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
21.08.2019, 14:40 Uhr | Ruba
Keinen Bock auf Spielgruppen und Spielplätze -was macht Deine Frau denn mit den Kindern?
Gesellschaftsspiele, vorlesen, malen. Ihr habt einen Garten -welche Spielgeräte gibt es dort? Musiziert sie mit den Kindern, bastelt sie viel?
Man muss nicht auf den Spielplatz gehen. Aber dann muss man eben anderweitig interessante Beschäftigung bieten -wobei das natürlich den Kontakt mit anderen Kindern nicht ersetzt. Aber hier gibt es ein Geschwisterkind, insofern ist das nicht schlimm.
Ich wünsche euch eine gute Lösung für euer Betreuungsproblem
Zuletzt editiert am: 21.08.2019, 15:30 Uhr, von: Ruba
21.08.2019, 11:03 Uhr | Kuckuck87
Pauliprinzessin schrieb:
....Man muss sich also oft gar keine großen Sorgen machen, wenn ein Kind im jungen Alter nicht den gewünschten Normen der Altersgenossen entspricht.


Darum geht es mir auch wirklich weniger. Mein Kind muss nicht wie von Ärzten gefordert bei der U7a 2 wort sätze sprechen usw. Das finde ich quatsch. Jeder ist ein Individuum. Mir geht es eher darum festzustellen dass einfach alles in die richtige Richtung geht und hier keine Gesundheitlichen Schäden vorliegen, die ggf zu spät erkannt werden könnten...



Wenn ich das so lese von dir bekomme ich eher den Eindruck deine Frau benötigt Hilfe bei der Abnabelung vom Kind und nicht das Kind . Und Ihr beide benötigt Hilfe, dass die Versorgung und Erziehung der Kiddies einigermaßen gleich verläuft egal wer von euch dran ist. Deine Frau scheint auch die Schocks durch die häufigen Erkrankungen des Kindes noch nicht verarbeitet zu haben und ist eine kleine Glucke die etwas überbehütet geworden. Beim ersten Kind war das nicht so?


Das wir eine gleiche Aufteilung der Versorgung der Kinder gleichberechtigt sein sollte stimme ich Dir zu. Ich würde auch gerne meinen Part hierbei erhöhen und meine Arbeitszeit entsprechend reduzieren und Sie könnte hier ihre erhöhen. Aber meine Frau bringt mir dann die Aussage: Sie ist nicht geboren um zu arbeiten. Ihre reiche das was sie mache.
Und das Wort Glucke passt zu ihr definitiv. Das gibt natürlich auch Reibungspunkte zu Hause. Es kamen schon Thematiken wie meine Große soll nächstes Jahr wenn sie in die Schule kommt nicht laufen (10 min) sondern wird gefahren. Sie soll ein Handy bekommen wenn was ist usw. Das alles ist für mich übertrieben... Ich brauche nicht zu erwähnen dass meine Große "erst" mit 4 in den Kiga gekommen ist weil meine Frau beide Kinder noch zusammen zu Hause lassen wollte...


Den Kurzen noch ein Jahr zu hause zu lassen, nur gut wenn die Mama sich dann von ihm abnabelt, mit ihm andere Dinge besucht oder eine Gruppe findet die sich vielleicht ein oder zweimal in der Woche für ein paar Stunden trifft, so dass der Kurze Gelegenheit hat andere Kiddies zu erleben und auch ohne Mama zu sein. Ist vermutlich nicht so einfach, je mehr Kitas und Krippen gebaut werden desto seltener gibt es diese privat gegründeten Gruppen oder Vormittagsangebote wie Kinderturnen etc..., wie man sie hatte zu der Zeit als es noch nicht so war. Man hat sich früher auch mit anderen Müttern zusammen getan und sich gegenseitig die Kinder für ein paar Stunden abgenommen, auf den Spielplätzen war vormittags ordentlich was los...


Das habe ich meiner Frau auch vorgeschlagen. Ich habe dann die Aussage zu hören bekommen dass sie darauf keinen bock habe. Sie sei noch nie jemand gewesen, der gern mit anderen in Kontakt getreten ist. Der kleine ist nun 3. Um zu zählen wie oft er auf dem Spielplatz mit ihr war benötige ich keine Finger meiner zweiten Hand.... Den Part übernehme in der Regel immer ich nach der Arbeit und am Wochenende...
Kuckuck
21.08.2019, 09:33 Uhr | Pauliprinzessin
Das mit dem nicht oder kaum sprechen kenne ich von anderen Kindern auch. Insbesondere wenn da Eltern und Geschwister sind, die das Kind auch ohne Sprache verstehen besteht gar keine Notwendigkeit für das Kind sich über Sprache mitzuteilen- Schreien und Zeigen und ähnliches reichen da aus. Ich muss auch dann wieder an meinen mittlerweile schon 24 jährigen Stiefsohn denken- er sprach nicht- und dann plötzlich vollständige grammatisch richtige Sätze aus dem Nichts heraus, als er der Meinung war nun wäre es mal Zeit dafür. Da muss ich immer an Frederick den Mäuserich denken- er sammelte doch Wörter und Farben für den langen Winter statt sich mit dem Sammeln von Nahrung zu beschäftigen.
Ob der Logopäde es schafft, das Kind zum Sprechen zu motivieren? Na mal schauen, es liegt ja nicht am fehlenden Hörverständnis und da Mama und Papa rauskommt liegt es auch nciht an irgendwelchen motorischen Schwierigkeiten, die zu unverständlicher Sprache führen. Stiefsohn war auch nur kurz im Kiga- mit 4 wurde er dort hingebracht und er beschloss, dass es da doof ist und lief sogar davon.Ergebnis er wurde wieder herausgenommen und alles war gut. Er hat studiert- Anglistik, Amerkanistik.,literarisches Schreiben usw. Er denkt und fühlt in Englisch, liest nur englische Literatur und sieht nur englische Originalfilme- wenn er uns eine Postkarte auf Deutsch schreibt, brauchen wir erstmal bis wir seine Ausdrucksweise verstehen. Man muss sich also oft gar keine großen Sorgen machen, wenn ein Kind im jungen Alter nicht den gewünschten Normen der Altersgenossen entspricht.

Die positiven Schritte erkennst du ja, deine Frau denn auch? Mamas die den ganzen Tag nur um ihr Kind kreisen neigen dazu stets alles abzunehmen und natürlich dann auch nicht konsequent zu bleiben wenn es um so dinge wie Schuhe anziehen etc geht- geht ja auch schneller wenn man es macht und naja er ist ja noch klein etc...

Wenn ich das so lese von dir bekomme ich eher den Eindruck deine Frau benötigt Hilfe bei der Abnabelung vom Kind und nicht das Kind . Und Ihr beide benötigt Hilfe, dass die Versorgung und Erziehung der Kiddies einigermaßen gleich verläuft egal wer von euch dran ist. Deine Frau scheint auch die Schocks durch die häufigen Erkrankungen des Kindes noch nicht verarbeitet zu haben und ist eine kleine Glucke die etwas überbehütet geworden. Beim ersten Kind war das nicht so?

Den Kurzen noch ein Jahr zu hause zu lassen, nur gut wenn die Mama sich dann von ihm abnabelt, mit ihm andere Dinge besucht oder eine Gruppe findet die sich vielleicht ein oder zweimal in der Woche für ein paar Stunden trifft, so dass der Kurze Gelegenheit hat andere Kiddies zu erleben und auch ohne Mama zu sein. Ist vermutlich nicht so einfach, je mehr Kitas und Krippen gebaut werden desto seltener gibt es diese privat gegründeten Gruppen oder Vormittagsangebote wie Kinderturnen etc..., wie man sie hatte zu der Zeit als es noch nicht so war. Man hat sich früher auch mit anderen Müttern zusammen getan und sich gegenseitig die Kinder für ein paar Stunden abgenommen, auf den Spielplätzen war vormittags ordentlich was los...

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