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20.10.2019, 21:52 Uhr | bke-Claudia-Rohde
Hallo liebe Eltern,
ich möchte hier auf diesen Film verweisen und infolge auch zur Diskussion einladen.
Wie wichtig sind stabile Bindungen für eine gesunde kindliche Entwicklung? Was bedeuten wiederholte emotionale Abbrüche? Welchen Einfluss hat Gewalt zwischen Partner*innen auf die Kinder?
Fragen, die mir spontan kamen, als ich das Kino verlassen habe.
bke-Claudia Rohde
28.10.2019, 16:25 Uhr | marinadiezweite
Der Film von dem hier gesprochen wird, den hab ich nicht gesehen. Das ist vielleicht auch gar nicht schlimm. Denn auch ich kenne solche Sätze, Eltern bleiben Eltern, ich hab es nicht besser gewusst, man hat gedacht, daraus lernen die Eltern, Chancen geben, nicht zu schnell aus einer Familie nehmen.
Ich meine einfach, dass man zu solchen Aussagen eine Meinung, eine andere Meinung haben darf. Denn das Ungleichgewicht besteht definitiv, solange Kinder Kinder sind. Sie halten so unendlich zu ihren Eltern, beschützen diese sogar teilweise, wenn zu Hause Dinge vorfallen. Daher ist der Punkt immer erreicht, wenn Aussenstehende bemerken, dass was Schlimmes passiert ist. Es ist teilweise so offensichtlich, dass die Eltern nicht klarkommen, da sollte zunächst keine zweite Chance gegeben werden. Da sich die Kinder nicht wehren können. Besonders kleinere Kinder können nicht mal direkt äußern, was ihnen da falsches widerfährt.
Auf dem Punkt gar stehen zu bleiben, dass eine Mutter oder ein Vater es nicht besser oder anders gewußt hat. Das ist schon mal eine gute Aussage, da darin Hoffnung sichtbar wird, derjenige hat was falsch gemacht. Aber dieses darf nicht der Anfang einer neuen Chance sein.
Ich denke, dass ''unsere Geschichten'', Scheidung, Trennung, manchmal kann sogar ein Umzug ein echtes Desaster für ein Kind sein, bei weitem nicht an solche Dilemmas heranreichen. Ich halte die meisten Eltern in der Lage, dass sie so eine Durststrecke überbrücken, vernünftige Antworten geben. Den Kindern helfen, sich neu zu orientieren. Da sind dann die Eltern, auch wenn sie getrennt sind, der zuverlässige Part. Man darf ja auch nicht vergessen, dass man seine Kinder nicht vor allen Veränderungen bewahren kann. Eine Scheidung ist eine Veränderung der Erwachsenenwelt, in der es nicht von Vorteil ist, den Kindern zuliebe in unklaren Verhältnissen zu leben. Der Tod von Freunden, Verwandten und Bekannten, ein Umzug, ein Schulwechsel, den kann man ihnen auch nicht vorenthalten. Also lernen sie schon, damit irgendwie klarzukommen.
Frag mal dein Kind, ob du ein guter Vater bist, ja in der Tat. So manches Mal möchte ich als Mutter diese Antwort auch nicht hören. Halte dieses aber für völlig harmlos. Manch ein Kind hasst seine Mutter, weil es ihr nicht die Party oder den Nagellack, das Handy erlaubt hat. Da brech ich als Mutter nicht in Tränen aus, das ist halt Kinderlernprozess, ob sie damit landen können. Aber umgedreht billige ich Eltern bei schwerwiegenden Dingen nicht immer wieder neue Chancen zu. Denn eine Pflegefamilie oder eine andere Art der Unterbringung ist manchmal verlässlicher als ein Hin und Her in mehrfacher Ausfertigung.
27.10.2019, 22:19 Uhr | Charlotte90
Hallo.

Allgemein wird ein Trauma als ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaßes (kurz oder langhaltend), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde, bezeichnet.
Das kann bei Babys bspw. eine schwierige Krankenhausbehandlung sein oder bei Kindern ein schrecklicher Unfall oder eben Gewalt und Missbrauch in der eigenen Familie. Um jetzt einmal bsp. zu nennen. Diese Erlebnisse können zu Störungsbildern im Bereich Traumafolgestörungen führen. Müssen es aber bspw. auch nicht (es kann beim akut Trauma bleiben) und die Schwere der Schädigungen ist auch variabel. Da kommt es auf verschiedene Faktoren an. Bspw., ob Täter zur Familie gehören, ob es überhaupt von Menschen verursacht wurde, ob es ein gutes stützendes Umfeld gibt und vor allem das Alter der Betroffenen usw. Bestimmte Dinge, wie bspw. Sexueller Missbrauch führen aber bspw. zu massiven Störungen -unabhängig von Resilienzfakoren.

Das Andere ist tatsächlich von der Phase des Heilungsprozess abhängig und je früher die Kinder herausgenommen werden, desto „leichter“ ist es manchmal. Einige Kinder haben so viel Panik vor dem Täter, dass ein Kontaktabbruch kein Problem darstellt. Wir hatten bspw. ein Kind, wo zu Anfang das Jugendamt den Kontakt zum Täter erzwang und dieses Kind hat nur geschrien und geweint und geschlagen bei den Besuchen und ist dann in eine Erstarrung (Dissoziationen) gefallen. Andere Kinder, die gerade in ganz traumatischen Situationen Täteranteile in sich gespiegelt haben und eine enge Beziehung zu dem Täter entwickeln haben, um zu überleben, haben Schwierigkeiten. Um es eimal ganz vereinfacht zu sagen. Gerade Spaltungen sind ein Problem.
Das ist ein Prozess. Meist ist es aber so, wenn die Kinder merken, dass Trigger bspw. abnehmen, wenn sie keinen Kontakt haben zu den Tätern und mehr von den Erlebnissen hochkommen und damit gerade ältere Kinder/Jugendliche merken, was das für Menschen sind, die ihnen dieses Leid angetan haben, dann ist das besser aushaltbarer, wenn kein Kontakt besteht. Aber was mir oft auffällt bei uns: die Kinder sind letztlich unheimlich froh und dankbar, wenn Andere die Rolle der Eltern übernehmen. Natürlich so, wie es das Kind/der Jugendliche benötigt und auch aushält (die Kinder ertragen oft nämlich keine Nähe). Sie zeigen es auf ganz unterschiedlichen Ebenen diese Dankbarkeit. Sie malen Bilder und manchmal sind wir dankbar über Wutanfälle *wink* Wir haben Kinder von 5 Jahren bis 10 Jahren (danach wechselt sie die Gruppe, die aber im selben Haus ist), die über lange Zeiträume, meist ab Babyalter, massiv auf unterschiedlichenen Ebenen traumatisiert wurden sind und oft kommen ehemalige Kinder, die Erwachsen geworden sind, zu Besuch und sagen, dass es gut war, dass sie herausgenommen wurden sind und keinen Kontakt haben. Diese Kinder sind sehr stark, denn sie haben überlebt und noch mehr: sie haben gelernt vom „Überlebensstatus“ herauskommen und fangen vorsichtig immer mehr an zu leben. Das ist sehr schön mitzuerleben. Leider sind solche speziellen Einrichtungen viel zu selten und wir müssen viele Anfragen ablehnen.

Und ja, es bleiben die Eltern. Aber es bleiben auch Täter (natürlich kann der Täter auch außerhalb der eigenen Familie sein) und das ist und bleibt leider bestehen und ist leider auch der schwerwiegendere Part. Es ist für die Kinder oft ein sehr schwerer und oft langwieriger Prozess, um zu verstehen, was mit Ihnen gemacht wurden ist und das diese Eltern/ Täter (auch) das Kind benutzt und extrem geschadet haben.Diese Kinder müssen oft erst einmal erklärt bekommen, was Eltern eigentlich machen und dürfen und was nicht. Das ist schmerzhaft, aber in ganz vielen Fällen (ich spreche von unserer Einrichtung) und bei guter therapeutischer Anbindung, würden diese Betroffenen daran wachsen und sich ganz langsam ihr eigenes Leben aufbauen. Leider ist es nur so, dass das gesamte Hilfesystem bei massiven Traumatisierungen extrem überfordert ist und dem oft nicht gerecht wird. Weitere Traumatisierungen sind die Folge und unterlassene Hilfeleistungen. Angebote werden nicht individuell angeboten, sondern es wird mit Konzepten gearbeitet, die bei anderen, nicht traumatisierten Kindern/Jugendlichen hilfreich sind, aber bei stark und mehrfach traumatisierten Kindern/Jugendlichen nicht anwendbar sind. Leider betrifft das auch den Bereich der Erwachsenen. Es wird Ihnen nicht die notwendige Zeit gegeben, die diese Betroffene brauchen. Deswegen bin ich der Meinung, dass das Wort Systemsprenger völlig irreführend ist.

Als Anmerkung, Thomas: es ist kein Kriterium, aber eine notwendige Vorraussetzung um eine Traumatherapie zu beginnen und dem Betroffenen innere und äußere Sicherheit etc. zu ermöglichen.
Eltern sind zwar Eltern. Ich persönlich empfinde, dass das erst einmal ein neutrales Wort ist. Es entsteht eine emotionale Bindung und eine emotionale Verbindung zu diesem Wort Eltern, wenn diese Eltern in ihrer Elternfunktion auch „vernünftig„ gehandelt haben, dem Kind Liebe und Aufmerksamkeit schenken und für sie da sind (einige Beispiele). Aus diesem Grund kann man leider deine Erfahrungen oder auch meine Erfahrungen unser Bezug zu Eltern oder unser Verständnis in der Rolle als Eltern, nicht mit denen Vergleichen, die von diesen Menschen traumatisiert wurden sind. Betroffene, die von Eltern traumatisiert wurden sind, habe diese emotionale positive Beziehung nicht und demnach auch keine emotionale, gesunde Verbindung zu diesen, wo man sagen könnte, okay, die ist hilfreich und gut. Ich hoffe, dass das einigermaßen verständlich ausgedrückt war. *wink*

Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 29.10.2019, 10:26 Uhr, von: Charlotte90
27.10.2019, 20:10 Uhr | Thomas79
Guten Abend liebe Charlotte!

Deinen Hinweis finde ich interessant und diskussionswürdig. Ich bin nicht vom Fach, aber wenn ich zum Thema Trauma und traumatische Erlebnisse auf anderen Internetseiten etwas lese, dann steht da explizit, dass zu den traumatischen Erlebnissen eben nicht nur offensichtliche Extremsituationen gehören, sondern auch weniger extrem wirkende Erlebnisse traumatisieren können. Ich glaube auch, dass die menschliche Psyche zu komplex und individuell ist, als dass man Traumafolgestörungen nur entwickeln kann, wenn man extremer und lebensbedrohlich wirkender Gewalt ausgesetzt war.

Danke auch für die Erläuterung zum Täterkontakt als Abgrenzungskriterium. Das wusste ich so auch noch nicht und ist natürlich ein riesiges Problem, es sind und bleiben doch trotz solcher Erlebnisse immer noch die Eltern, ohne die es meist nicht gut geht im Leben, gerade bei Kindern und jungen Menschen und die sie wahrscheinlich trotz der schlimmen Erfahrungen irgendwie gerne haben.

Beste Grüße
Thomas
27.10.2019, 06:19 Uhr | Charlotte90
Hallo,
ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es klare Definitionen gibt, was traumatisch ist und was nicht. Eine normale Scheidung, auch mit „Reibungen“ und auch eventuellen Streit, wer die Kinder bekommt und Gerichtsverhandlungen
(ohne andauernde extreme Gewalt bsp. vor dem Kind oder an dem Kind und das Kind mit dieser für ihn gefühlte lebensbedrohlichen Situation alleine zu lassen ) gehört mit hoher Sicherheit nicht dazu und hat dementsprechend andere, mildere Auswirkungen und eine Entwicklung einer PTBS und andere Traumafolgestörungen müssen nicht befürchtet werden.

Thomas: Gerade Ihr Satz „ Die Mutter im Film wird in den kritischen Momenten sicherlich auch nicht in böser Absicht gehandelt haben.“ stößt in meiner Arbeit immer wieder zu Problemen bei den Kindern, da sie im Zwiespalt sind. Das erkennt man auch gut im Film. Ja, teilweise handeln sie nicht mit bösen Absichten (obwohl es da auch sehr große Unterschiede gibt und von Außen auch von „professionellen“ Menschen es nur schwer zu durchschauen ist -oft geht es aber leider auch, wenn man dem Problem näher rückt, um Macht), ABER gerade wenn es um Traumatisierungen handelt, ist eine Wegnahme und eine andauernder Komtaktabbruch zu Tätern (und das bleiben die Eltern etc.nun mal) unausweichlich, wenn man dem Kind helfen möchte. Täterkontakt, selbst wenn die Traumatisierungen aufgehört haben, ist immer traumatisch und schädlich für Betroffene, da das Gehirn immer wieder angetriggert wird und eine Sicherheit nicht gefühlt werden kann und Abspaltungsprozesse fortgesetzt werden (mal ganz vereinfach gesagt). Alleine daran erkennt man den Unterschied zwischen traumatisch und nicht traumatisch.
Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 27.10.2019, 07:43 Uhr, von: Charlotte90
26.10.2019, 12:01 Uhr | Thomas79
Guten Tag zusammen!

Ich hatte heute Zeit, um mir die angeregte Diskussion und den Trailer zum Film anzusehen und bin ebenfalls sehr berührt. Der Film scheint einen Kinobesuch wert zu sein, ich muss sehen, wann ich dazu komme und ob Sohnemann vielleicht auch Lust hat dazu.

Dennoch möchte ich kurz meine Gedanken teilen. Ich glaube wirklich nicht, dass man zu viele Parallelen ziehen sollte zur eigenen Lebenssituation, die des Mädchens scheint sehr speziell und traumatisierend gewesen zu sein. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass man sich so seine Gedanken darüber macht, was man selbst falsch gemacht hat. Auch ich bin nicht sicher, ob es im Leben meiner Kinder im Zuge der Trennung oder auch davor die ein oder andere Situation gab, die traumatisch gewirkt haben könnte. Auch die Frage wo Gewalt anfängt beschäftigt mich.

Sehr berührend fand ich die Szene, als das Mädchen den Betreuer fragt, ob er ihr Papa sein will. Wahrscheinlich ist die Suche nach neuen Bezugspersonen oder sogar Eltern in diesem Kontext normal? Es offenbart aber deutlich die Tragweite der Fehler, die hier geschehen sind. Aber dann denke ich auch, wenn man meine Kinder fragen würde, ob sie gerne einen anderen Papa haben möchten - was würden sie antworten *blushed*? Ist das wirklich so weit weg von der eigenen Situation? Wie viel macht man falsch ohne die Folgen und Tragweite zu erkennen? Die Mutter im Film wird in den kritischen Momenten sicherlich auch nicht in böser Absicht gehandelt haben.

Beste Grüße
Thomas
24.10.2019, 21:09 Uhr | bke-Kira-Morgenthal
Guten Abend liebe Eltern,

danke für Ihre offene Beteiligung zu diesem Thema! Ich finde den Austausch hier sehr intensiv und sehr bereichernd für viele "wunden" Themen, die bisher hier schon mal immer wieder zum Vorschein kamen und weiterhin aktuell bleiben. Sie weisen hier auf einige Erkenntnisse und Aspekte in der Erziehung und Entwicklung der Kinder hin, die total wichtig sind und einige Fragen aufwerfen. Beim Lesen habe ich gedacht, dass einige hier genannten Aspekte vertieft werden müssten, weil in jeder Ihrer Offenbarung ein eigenes aktuelles Thema, manchmal ein alter Schmerz oder ein Gefühl mitschwingen. Sie schreiben über sich und Ihre Beziehungen zu eigenen Kindern und bleiben dran. Es berührt mich darüber zu lesen, dass Sie als Eltern nicht nur bei dem Film bleiben, sondern in sich gehen und überlegen, wie feinfühlig, empathisch und liebevoll Sie selbst Ihren Kindern gegenüber begegnen.

Besonders berührt hat mich die Mittelung über die Annahme, dass die Liebe zu dem Kind eine grundlegende Voraussetzung für weitere gesunde Entwicklung des Kindes ist. An dieser Stelle kann ich gut mitgehen und finde auch, dass man genau bei diesem Begriff "Liebe" als Eltern oft scheitert, wenn es um Grenzen und Werte geht, die man vermitteln möchte und muss.

Mit Ihren "neuen" und "alten" Themen sind Sie hier willkommen.

Schönen Abend und weiterhin einen regen Austausch!

bke-Kira-Morgenthal
Zuletzt editiert am: 24.10.2019, 21:12 Uhr, von: bke-Kira-Morgenthal
23.10.2019, 09:01 Uhr | Pauliprinzessin
Ich habe es mir letzte Woche zugemutet den Film anzusehen.
Ich konnte ihn kaum aushalten, es ist nur ein Film aber so viele Fehler im Umgang mit diesem Kind, so wenig Hilfe und genau wie es ist- diese Kinder werden sehr schnell aufgegeben und hin und her geschoben, anstatt dass sich mal jemand wirklich darum bemüht. Die Antwort auf unerwünschte Ausbrüche ist täglich die Selbe- Ausgrenzung, Suspension, die nächste Einrichtung, Medikamente.Die tatsächlichen Ursachen werden nicht bearbeitet und wahrgenommen.
Derartiges Verhalten kenne ich ja von meinem Sohn- daher hat es mich nicht so verwundert.Klar, die Angriffe mit Messer oder Schere oder Holzscheiten waren grenzwertig und für uns auch gefährlich, nur haben wir daran gearbeitet, herausgefunden woran es jeweils lag ... Die Empfehlung der Therapeuten war Einrichtung, da hat er die notwendigen Strukturen- hätte ich dem Folge geleistet wäre mein Sohn nun genau so kaputt. Statt dessen haben wir enorme Fortschritte gemacht , zu hause kommt es nicht mehr zu brutalen Übergriffen oder Zerstörungen- nicht mal mehr lautes Gebrüll und Getobe. gut, dafür bin ich ziemlich angegriffen, denn ich kämpfe für mein Kind an allen Fronten und gehe dazu noch einer Berufstätigkeit nach die mir sehr viel abfordert.
Der letzte sinnlose Kampf ist bei uns nun schon 10 Monate her- ich wollte ihn unter die Dusche zwingen- also eigentlich meine Schuld, dass ich mich darauf eingelassen habe und damit seine geballte Wehrhaftigkeit abbekommen habe- keine Sorge nur Geschrei,ich und das Bad komplett nass und wir beide ein paar blaue Flecken...Da hatte ich einen schlechten Tag und konnte nicht so wie ich es gelernt habe. Kennt wohl jeder, dass es mal eskaliert und man als Elternteil die Fassung verliert obwohl man weiß, dass Anbrüllen und Co so gar nichts bringen...
Die Reaktion einiger mit Kinobesucher war ebenso geschockt und mitgenommen- ich hörte wie eine Frau erklärte, sie wäre so mitgenommen, dass sie unmöglich am nächsten Tag mit den Kollegen über den Film sprechen könne...
Mein Mann war ziemlich regungslos- ihn hat ea gar nicht betroffen. So verschieden reagieren Menschen.

Was die Eingangsfrage betrifft.
Sicher die ersten drei Jahre sind immer noch die Wichtigsten Jahre eines Kindes. Hier stellen sich bereits die Weichen auch wenn man der Meinung ist hier merkt sich das Kind nicht so viel von- Blödsinn, es wird alles gespeichert und kommt irgendwann heraus. Wie ein Kind auf alles reagiert ist sicher individuell- ich hatte mit Sicherheit auch keine tolle Kindheit in manchen Beziehungen- ob es irgendwelche Vorkommnisse gab in meiner sehr frühen Kindheit bezüglich meiner Eltern weiß ich nicht, aber ich kann mich in keiner Weise daran erinnern, dass mein leiblicher Vater anwesend war während meine nicht mal zwei Jahre ältere Schwester ihren Vater vergöttert hat. Ich weiß aber sehr genau wo wir gewohnt haben, die angenommenen Omas im Haus und ganz viele andere Sachen, nur der Vater ist komplett gelöscht....Die endgültige Trennung war dann bereits als ich 4 Jahre alt war und mein jüngerer Bruder gerade mal laufen konnte... ich bin nicht ausgeflippt sondern total ruhig und unauffällig gewesen trotz vieler Verluste und Veränderungen.
Bei meinem Sohn denke ich, er hat alles mitbekommen zwischen mir und seinem Vater und ich habe es noch gerade so rechtzeitig geschafft, dass er nicht vollkommen daran kaputt geht. Das "Mama Aua" mit seinen gerade mal 18 Monaten wird mir mein Leben lang nicht aus dem Kopf gehen.. und ich fühle mich immer noch schuldig, dass ich es nicht geschafft habe sofort zu gehen... Die Arbeit danach war hart und lang,
Zuletzt editiert am: 23.10.2019, 09:16 Uhr, von: Pauliprinzessin
22.10.2019, 20:32 Uhr | Charlotte90
Hallo,
Kinder bemerken, ob sie geliebt werden oder nicht. Leider ist es absolut nicht selbstverständlich, dass ein Elternteil das Kind liebt - auch wenn man davon immer ausgeht. Es gibt sehr schreckliche Eltern, wenn man die überhaupt so bezeichnen kann. Wenn ein Elternteil nicht rausgehen kann, ist das natürlich einschränkend und natürlich versteht das Kind das nicht, aber die Hauptsache ist, dass du dein Kind liebst und ihm ansonsten alles erdenkliche mit auf dem Weg gegeben hat. Dein Kind wurde nicht traumatisiert. Dein Sohn ist jetzt Jugendlicher.
Wenn ich mir speziell das Pflegekind von der Freundin anschaue, dann wird dieses Kind als Jugendlicher höchstwahrscheinlich immer noch mit massiven Problemen zukämpfen haben, ob es arbeiten gehen kann, weiß man nicht. Das Kind wird bis zum Lebensende mit hoher Sicherheit davon massiv beeinflusst sein. Es wird durch die vielen unterschiedlichen Traumatisierungen weiterhin professionelle Hilfe benötigen. Ich denke, dass du dein Möglichstes getan hast. Du hast dein Kind ja nicht grausam behandelt. Du hast ihm eine stabile und gesunde Beziehung angeboten und du warst für ihn da.
Die Schwierigkeiten, die eventuell auftreten könnten, sind nicht so tiefgreifend, wie bei dem Mädchen im Film, der ja der ausschlaggebende Grund war für dieses Thema. Du hast deinem Sohne eine gute Basis mit auf dem Weg gegeben. Das ist toll.
Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 22.10.2019, 21:13 Uhr, von: Charlotte90
22.10.2019, 20:04 Uhr | Katzenmosaik
Ja, natürlich liebe ich mein Kind, hatte aber trotzdem auch Depressionen durch die Krankheit bekommen und konnte oft mit meinem Sohn nicht aus dem Haus, auch weil die MS mir Probleme machte. Da hatte ich auch immense Angst, dass meinem Sohn das irgendwie schaden könnte.

Als er den Kindergarten kam, war ich froh, dass mein Sohn endlich tagsüber auch jemand zum spielen hatte. Denn oft konnte nur der Vater Abends dann mit meinem Sohn richtig rumtoben, als er noch nicht im Kindergarten war.

Es waren für mich harte Zeiten und ich glaube heute, dass mein Sohn mir das übel nimmt, dass ich nicht immer für ihn da sein konnte, wenn er raus wollte zum spielen. Ich hab halt versucht in der Wohnung mich mit ihm zu beschäftigen, viel jongliert mit dem Ball z.B. oder wir haben zusammen Spiele gespielt und ja es war auch gut, die Playstation 2 zu haben.

Ich hoffe, mein Sohn wird irgendwann verstehen, warum alles so war. Wie gesagt, ich hoffe, dass mein Sohn keinen Schaden deswegen bekommt.
L G
22.10.2019, 18:27 Uhr | Charlotte90
Hallo,
irgendwie habe ich mein Text gelöscht.

Kurzfassung:
Du liebst dein Kind und gibst dein Bestes - hast dein Kind nicht als Baby/Kind traumatisiert. Das sind ganz andere Vorraussetzungen. Ich rede von Eltern, die ihr Baby/Kleinkind massiv traumatisieren. Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe und nicht mit einander vergleichbar.

Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 22.10.2019, 19:24 Uhr, von: Charlotte90
22.10.2019, 18:03 Uhr | Katzenmosaik
Man hat es nicht immer in der Hand Charlotte.

Ich z.B. wurde krank, als mein Sohn schon auf der Welt war. Und da mein Exmann mich dann auch noch belog und betrog, kam es wie es kommen sollte.

Es freut mich, dass du eine intakte, gesunde Familie hast Charlotte. So ist es auch bei meiner einen Schwester. Alles gut, alles läuft rund.

Das Glück hat leider nicht jeder.
L G
22.10.2019, 15:52 Uhr | Charlotte90
Hallo,
meiner Meinung nach müsste es wirklich darum gehen, dass sich jeder überlegt, ob man die Verantwortung überhaupt übernehmen kann. Letztlich geht es ja nicht um einen selbst, sondern auch um ein Neugeborenes und das kann absolut nichts dafür, wenn die Eltern egoistisch sind und Kinder bekommen, obwohl von Anfang klar ist, dass das schief geht. Diese Meinung hat sich mit dem ganzen Leid entwickelt bei mir, dass ich jeden Tag auf der Arbeit sehe. Da kann man wirklich die Wut bekommen. In diesen Fällen hätte ein verantwortlicher Umgang der Kindseltern sicherlich geholfen, um schlimmere Folgen zu verhindern. Manchmal gibt es tatsächlich Eltern, die verantwortlich das Kind aus eigenem Wunsch zur Pflegschaft abgeben oder zur Adaption freigeben, weil Ihnen bewusst ist, dass sie die Veranwortung nicht übernehmen können. Aber das gibt es gerade in diesen Extremfällen (wo es wirklich um eine massive Kindeswohlgefährdung geht) viel zu selten und davon spreche ich. Wenn später Schwierigkeiten auftreten, wie eine Scheidung, dann sind ja im besten Fall schon Bausteine gelegt wurden von beiden Elternteilen, die dem Kind helfen, auch die Scheidung zu bewältigen und zudem kann das Kind/der Jugendliche sich mitteilen und Hilfe holen, wenn er das von Anfang an in der Erziehung gelernt hat. In Familien ( bspw. die in dem Film), ist dieses nicht passiert. Das Kind wurde mit massiven Faktoren konfrontiert, die jedes Baby/Kind massiv beeinflussen und letztlich u.a. Bindungsstörungen (desorientiertes Bindungsverhalten) hervorrufen. Das sind unterschiedliche Vorraussetzungen, die meiner Meinung nach nicht miteinander verglichen werden können.
In meiner Arbeit gibt es Kindsmütter die angeben, dass Sie die Kinder bekommen haben, um Geld zu bekommen, um ihre Leere zu füllen und im extrem Fall um ein Kind zu haben, dass sie sexuell ausbeuten können.

Natürlich gilt das nicht bei jedem Erwachsenen (wäre ja auch schlimm) und man kann es nicht pauschalisieren und man muss auch die Art der Probleme genauer differenzieren, aber die Leidtragenden sind dann immer die Kinder und das sollte jeder Mensch auf dieser Welt im Hinterkopf behalten und aus diesem Grund alleine schon verantwortlich handeln.

Gerade, weil ich auf der Arbeit sehe, was alles schief läuft, versuche ich meinem Kind, zusammen mit meinem Mann, alles Mögliche zu geben, was es braucht. Natürlich geht auch mal was schief (bspw. wollte ich viel länger stillen - der Grund weshalb ich auch hier bin), aber das sind denke ich Kleinigkeiten.

Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 22.10.2019, 16:24 Uhr, von: Charlotte90
22.10.2019, 15:20 Uhr | Katzenmosaik
Wenn man es wirklich genau nimmt, gehören Frauen oder/und Männer verboten, Kinder zu bekommen, die selber Probleme mit sich oder untereinander haben.

Aber es liegt nunmal in der Natur, ein Kind zu bekommen, wenn der Wunsch da ist, oder es einfach "passiert".

Für mich ist mein Sohn ein Wunschkind, und ich hoffe sehr, dass mein Sohn wegen der Trennung, keine bleibende Schäden haben wird, dass er seine eigenen Persönlichkeit entwickelt und das Gute vom Schlechten unterscheiden kann.
L G
21.10.2019, 19:42 Uhr | Charlotte90
Hallo,
meiner Meinung liegt vieles an den Eltern oder eher gesagt an den ersten Bezugspersonen. Vor allem die ersten 3. Lebensjahre sind so wichtig, was das Bindungsverhalten angeht. Je massiver die Schädigungen in diesen Lebensjahren sind, desto schwieriger wird es, dass das Kind Urvertrauen und ein gesundes Bindungsverhalten aufbauen kann. Selbst die Entwicklung des Gehirns wird massiv gestört. Resiliénz hilft bestimmt, aber kann ja auch nur vorhanden sein und ausgebaut werden, wenn die ersten Bausteine gelegt sind und ein anderes, gesundes System (bspw. eine gesunde Bindung zu Großeltern, wo das Baby überwiegend ist) parallel besteht und da kommt es sicherlich auch auf den Grad der Schädigung an. Gerade im Babyalter ist das zweite System aber auch oft nicht vorhanden, da Betroffene im eigenen Sumpf verbleiben und nicht realisieren können, dass das eigene Verhalten massiv schädigt. Die ersten Bindungspersonen (gerade die Eltern) sind ja die ersten Ansprechpartner und die Wichtigsten.

Woher ich die Annahme nehme?

Eine Freundin hat ein Pflegekind (seit vielen Jahren). Es ähnelt sehr dem Mädchen aus dem Film. Die Kindesmutter war nicht emphatisch, konnte die Gefühle nicht widerspiegeln, hat das Kind nicht geliebt. Gewalt, Vereinsamung, extrem emotionale Vernachlässigung, ständig wechselte Bezugspersonen und Ansprechpartner und sexuelle Übergriffe vom Vater, die die Mutter billigend in Kauf genommen hat, waren der Alltag. Aus beruflicher Sicht weiß ich, dass das leider viel öfters vorkommen tut, als man wahrhaben möchte. Das Kind ist heute 8 Jahre alt (leider hat das Jugendamt erst mit 3 Jahren das Kind gerettet) und ist extrem bindungsgestört und stark verhaltensauffällig. Die Freundin versucht mit ihrem Mann das Möglichste, aber alleine das „Ankommen“ hat mehrere Jahre gedauert und ist und war nur mit professioneller Psychotherapie möglich. Erst jetzt kann das Kind langsam zur Ruhe kommen und der Beziehungsaufbau und die Bearbeitung des Ganzen ist möglich mit Hilfe der Psychotherapeutin, da bspw. gerichtlich ein Kontaktverbot zu den leiblichen Eltern erkämpft wurden ist (das Jugendamt hat das bis zum Schluss angefochten. Ebenso die Kindesmutter, die nur aus Eigennutz das Kind benutzen wollte für Ihre Zwecke). Zum Glück hat das Gericht dieses erkannt.
Es ist schon traurig, was Eltern alles anrichten können.

Zudem arbeite ich selbst mit schwerst traumatisierten Kindern zusammen (Erzieherin), die aus der Herkunftsfamie rausgenommenen wurden sind und sehe, wie massiv die Schädigungen sind. Mir tut das immer im Herzen weh.

Die Realität sieht bezüglich des Jugendamtes (KSD) leider ganz anders aus, als es im Film dargestellt wird: ständig wechselndes Personal, ein Eingehen auf das Kind wird nicht gemacht, fehlende Sachkenntnisse, ständig werden Augen zugemacht und den Eltern noch eine Chance gegeben, obwohl bspw. massive Ängste vor den Eltern wegen Traumatisierungen vorhanden sind und eine Verschlechterung des Gesundheitszustands vom Kind billig in Kauf genommen wird, damit die Mutter/Vater das Kind in Begleitung sehen darf . Manchmal frage ich mich, ob das Kindeswohl oder das Elternwohl und deren Vertrauen im Mittelpunkt steht. Das sind leider meine Erfahrungen.

Zudem habe wir ein massives Problem, was die Unterbringungen angeht. Es gibt einfach kaum Heimplätze und Pflegeeltern, die auf solche massiv traumatisierten Kinder (wie bspw. das Kind im Film) spezialisiert sind und davon gibt es leider ganz, ganz viele. Von gut ausgebildeten Psychotherapeuten ganz zu schweigen. Die „normalen“ Einrichtungen können auf diese speziellen Probleme kaum eingehen. Diese Gruppen sind zudem auch viel zu groß. Pflegeeltern ohne therapeutische oder erzieherische/sozialpädagogische Ausbildung sind völlig überfordert und werden alleine gelassen, da Supervisionen bspw. nicht bezahlt wegen, da Kommunen nicht die finanziellen Mittel haben. Psychotherapien müssen bei schwerst traumatisierten Kindern irgendwann selbst bezahlt werden, was fast nie möglich ist, weil Krankenkassen nicht mehr zahlen, obwohl bekannt ist, dass bei diesem Kliente die Genesung (wenn man davon überhaupt sprechen kann) viele Jahre in Anspruch nimmt und oft eine therapeutische Begleitung auch ein lebenslang immer wieder nötig ist.Ein Scheitern ist bei diesen Bedingungen vorprogrammiert und die Kinder werden dann als „Systemsprenger“ abgestempelt. Dabei kann man jedem Kind helfen, davon bin ich überzeugt.

Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 22.10.2019, 08:06 Uhr, von: Charlotte90
21.10.2019, 17:42 Uhr | Katzenmosaik
Hallo Frau Rohde,

ich habe mir den Trailer angeschaut. Sehr viel Emotion.

Ich glaube, dass nicht nur Familie eine Rolle spielt in der Entwicklung, zwar ne grosse, aber nicht nur. Denke auch das Umfeld spielt eine Rolle, dann die Gesundheit eines Kindes auch.

Ich kenne eine perfekte Familie, meine Schwester mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Bisher null Schwierigkeiten, keiner krank, Eltern haben gute Jobs, Tochter vorbildlich im Verhalten und ihrer Entwicklung was Arbeit betrifft.

Dann kenne ich meine Familie insgesamt, Mutter überfordert mit 4 Kindern, hatte oft keine Nerven, Gewalt, ungleiches Gewicht in der Ehe und deren Entwicklung. Trotzdem sind wir Kinder weitgehenst gut herausgekommen, keine schlimme Auffälligkeiten im Verhalten oder sonst irgendwas aussergewöhnliches.

Dann meine Situation, Trennung, Kind entscheidet sich für den Vater. Meldet sich von sich aus nie bei mir mal, gerade Funkstille.

Wie gesagt, ich finde, es hängt nicht nur mit den Eltern zusammen, wie sich ein Kind entwickelt, sondern das Kind entwickelt eigene Persönlichkeit aus einem zusammengewürfelten Umfeld.

Wenn ein Kind krank wird, weil es in der Familie psychische Krankheiten zb gibt, oder ein Kind krank wird, weil es körperliche Krankheiten in der Familie gibt, dann is das zum grossen Teil auch nachvollziehbar. Trotzdem kann es sein, dass ein Kind es ganz anders verarbeitet, anders lernt wie es damit umzugehen hat.

Das ist so meine Meinung und meine Erfahrung aus dem Ganzen.
L G

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