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21.01.2016, 23:27 Uhr | A-nouschka
Guten Abend zusammen,
ich habe im Forum nicht sehr viel zu Waschzwängen gefunden und hoffe, dass dennoch die eine oder andere Antwort kommt.
Ich bin kräftemässig, nervlich und seelisch völlig am Ende und die Situation bei uns daheim eskaliert immer weiter und ich habe Angst, dass meiner Tochter oder mir im Affekt bald etwas passiert.
Aber von Anfang an. Sie ist jetzt fast 15 und hat seit über zwei Jahren einen akuten Waschzwang. Wahrscheinlich sogar wesentlich länger, es erschien mir nur nicht als solcher. Sie schrubbt sich stundenlang ab, anfangs noch mit Schwämmen und wirklich heissem Wasser und verbraucht in der Woche mehrere Flaschen Shampoo und Seife, wenn kein Duschzeug da ist, nimmt sie halt auch Shampoo für Gesicht und Körper und hat entsprechende Hautschäden inzwischen. An guten Tagen fragt sie mich, ob ich ihr helfen könne und dann muss ich mit im bad sein, und sie fragt mich, ob sie jetzt sauber sei, und sagt auch, sie hasse es zu duschen, sie wolle das gar nicht.
An schlechten Tagen ist es schon sehr spät, ich bin überarbeitet und todmüde und will nicht im Bad sein müssen, wenn sie ihre Duschorgie abhält, ich ertrage das alles nicht mehr, es ist mir alles zu viel und ich ertrage dann auch mein Kind nicht mehr. Dann eskaliert es, wenn sie immer wieder nach dem Shampoo greift und das Wasser immer wieder an macht, nachdem ich es aus gemacht habe und wenn dann der Boden mal wieder unter Wasser steht, dann schlage ich sie inzwischen auch, was ich nie im Leben gedacht hätte, aber ich möchte dann nur noch, dass sie endlich aufhört und dass alles wieder normal ist. Das Badezimmer ist inzwischen schimmelig, die Wohnung riecht feucht, durch den permanenten Wasserdampf den sie produziert. Ich hatte einen Wäscheschrank im Bad, die Wäsche musste ich ständig neu waschen, weil sie immer feucht war und entsprechend roch.
Sie wechselt mehrfach täglich die Wäsche und Oberbekleidung und ich habe mit einem Zweipersonenhaushalt jeden zweiten Tag eine volle Waschladung, die Wasserrechnung ganz zu verschweigen.
Ich bin Alleinerziehende, seit knapp 8 Jahren, bis vor etwas über einem Jahr lebte der Vater noch in der Nachbarwohnung und zog dann jedoch weiter weg. Unser Verhältnis war in Ordnung gewesen.
Sie wollte plötzlich nicht mehr zu ihm, verhielt sich ablehnend und wollte auch nicht bei ihm übernachten, alles war eklig, alles stank, sogar der zuvor so heiss geliebte Hund.
Das eskalierte auch immer weiter, bis sie anfing, Flächen weitläufig zu meiden, wo der Vater vorher vielleicht einmal stand, wenn er bei uns an die Wohnung oder gar in die Wohnung kam, fing sie plötzlich an, Panikattacken zu bekommen, zu zittern und zu kreischen wie eine Irre.
Wenn ich heute auch nur das Wort "Vater" in den Mund nehme, das Gleiche. Zufällig bekam ich mit, dass sie für eine Schulaufgabe nicht ihren Leiblichen Vater erwähnte, sondern meinen Freund, mit dem ich seit 5 Jahren zusammen bin. Sie hat alles, was an ihre Familie väterlicherseits erinnern könnte, weggeworfen und will auch keinen Kontakt mehr zur Oma.ICh habe den Vater angesprochen, weil es mir schien, dass etwas vorgefallen sein müsse zwischen ihm und seiner Tochter, aber er reagierte geschockt und später auch wütend. Meine Tochter kann ich nicht ansprechen, sie fängt ja direkt an zu kreischen.
Ich hatte sie zu einer Therapeutin gebracht, da ging sie eine Weile auch hin und als die Themen sich dann etwas unangenehmeren Dingen näherten, blockierte sie das auch. Kinderärtzin wusste auch keinen Rat. Einen anderen Termin in einer Jugendpsychiatrischen Kinik liess sie platzen, indem sie fünf Minuten die Therapeutin anschwieg und dann einfach wegrannte.
Ich weiss mir einfach keinen Rat mehr, ich habe furchtbare Angst, dass sie einfach abdreht und ihr Leben in einer psychatrischen Klinik verbringen wir, ruhiggestellt mit Tablette, weil sie wirklich einen irren Eindruck erweckt, wenn sie wie panisch sich versucht wegzuwaschen oder aber dass es bei uns so eskaliert, dass beim Gerangel um sie aus der Dusche zu holen ein Unglück passiert und sich eine von uns auf den nassen Fliesen den Hals bricht.
Ich kann einfach nicht mehr und ich möchte auch nicht mehr. Dieser Zwang bestimmt inzwischen mein ganzes Leben, ich mache Fehler bei der Arbeit, kann nachts nicht schlafen, habe meine Partnerschaft inzwischen beendet und bin nur noch für meine Tochter da, die auch kaum Freunde hat und nie, wirklich nie weggeht. Da ich keine weitere Familie habe, sind wir also immer, jeden Tag zusammen und sie klammert entsetzlich.
Ich kann nicht mehr und wie gesagt, ich will auch nicht mehr. Ich überlege inzischen zu ihrem und meinem Schutz, das Jugendamt einzuschalten und sie zumindest zeitweise in eine Wohngruppe zu geben, aber ich habe hier bislang große Bedenken gehabt und habe mich daher noch nicht näher damit beschäftigt. Ist hier irgendjemand, der ähnliches durchlebt?
x
07.06.2017, 11:39 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Fanti,

als Moderatorin dieses Unterforums begrüße ich Sie sehr herzlich.
Sie schreiben in einem älteren thread, da kann es sein, dass die Userin sich nicht mehr meldet.

Gerne können sie aber einen eigenen Gesprächsverlauf mit Ihrem Problem eröffnen. Wir tauschen uns dann gerne mit Ihnen aus.

Herzliche Grüße
bke-Claire-Diallo
06.06.2017, 18:51 Uhr | Fanti31
Hallo A-nouschka

wie geht es deiner Tochter heute?
Meine Tochter 14 hat auch Waschzänge
Möchtest du dich austauschen?

LG
Fanti
Viele Grüße Moni
08.06.2016, 13:26 Uhr | Delixana
Danke *smiling*
08.06.2016, 11:03 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Delixana,

als eine der ModeratorInnen dieses Unterforums begrüße ich Sie sehr herzlich!

Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

bke- Claire-Diallo
08.06.2016, 10:27 Uhr | Delixana
Hallo Maud, deinen Beitrag habe ich bis jetzt nicht gelesen - mir ist gestern nur der Beitrag von A-nouschka ins Auge gefallen, weil direkt im Titel der Zwang angesprochen worden ist. Ich mache mich jetzt auf die Suche nach deinem Beitrag *smiling* LG
07.06.2016, 19:15 Uhr | Maud
Hallo Delixana,

ich weis nicht, ob Du auch meinen Beitrag zu dem Thema Zwänge gelesen hat, er steht unter der selben Rubrik (Tochter beleidigt und beschimpft mich ... ).
Ich hatte das gar nicht gelesen von A-nouschka, ist ja auch schon von Januar, aber auch ich suche dringend eine Lösung für die Probleme meiner Tochter, die Du dem Beitag ennehemen kannst.

Maud
Zuletzt editiert am: 07.06.2016, 19:15 Uhr, von: Maud
07.06.2016, 18:24 Uhr | Delixana
Hallo A-nouschka,

dein Beitrag hat mich dazu verleitet mich hier anzumelden um dir ein Bisschen Mut zu zusprechen. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Deine Tochter braucht unbedingt Hilfe und du auch - und zwar nicht durch das Jugendamt, sondern durch eine geeignette Klinik.
Mein Sohn (16) hat auch eine Zwangsstörung seit er 7 Jahre alt war und damit es nicht zu wenig ist - noch dazu Tourette Syndrom und ADS und in der Pubertät kamen zu den Zwangshandlungen noch Zwangsgedanken, Soziale Phobie und Depression. *crying* ..also volles Programm.

Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht in einer Klinik, die sich auf Zwangserkrankungen spezialisiert - ich weiß nicht ob ich hier so öffentlich schreiben darf um welche Klinik es sich handelt, aber wenn du willst kann ich es dir in einer PN schreiben. Mein Sohn war 4 Monate drin und kam wie ausgewechselt nach hause und alles ohne Medikamente. Die haben wir bereits vor dem Klinikaufenthalt ausgiebig ausprobiert, aber bei ihm ist es nicht so einfach - wenn wir eine Sache medikamentös angehen, wird durch die Nebenwirkungen die andere Sache wieder verstärkt....In der Klinik haben sie nicht nur die Zwänge behandelt sondern auch die Soziale Phobie und alles andere *smiling*

Zur Zeit hat er zwar einen kleinen Rückfall, dass liegt aber daran, dass er zum ersten mal verliebt ist und Beziehungsprobleme mit seiner Freundin hat (-:
Mit Rückfällen musst man bei Zwängen leider immer rechnen - gerade wenn eine belastende Situation kommt. Aber in der Klinik hat er verschiedene Strategien gelernt mit den Zwängen umzugehen und rechtzeitig dagegen steuern um sie zu bekämpfen.

Ich wünsche dir viel Kraft und es wird schon - Kopf hoch - hauptsächlich so schnell wie möglich behandeln lassen *bye*
Falls du nähere Infos zu der Klinik willst, dann sag Bescheid.
LG Delixana
24.01.2016, 13:08 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo -serafina-,

ich freue mich, dass Sie sich bei uns registriert haben.

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Beitrag, indem Sie uns Ihre Situation als betroffene Mutter geschildert haben. Besonders schön finde ich, dass Sie Wege aufzeigen, wie man aus diesem verstörenden Kreislauf herauskommen kann und die Hoffnung machen.


Viele herzliche Grüße

bke-Claire-Diallo
23.01.2016, 15:37 Uhr | -serafina-
Liebe Anouschka,

ich wollte nur richtigstellen: Wir hatten keine systemische Familienaufstellung, sondern systemische Familientherapie

Gerade vor dem Hintergrund, dass man weder das Kind einfach gewähren lassen kann (blutende Haut, etc...) noch es ihm komplett verbieten kann (weil das Kind sonst "durchdreht") fand ich diese Form der Therapie sehr hilfreich. Wir konnten uns so als Familie geschlossen dem "Zwangsmonster" entgegenstellen.

Normalerweise ist bei Zwangsstörungen das Mittel der Wahl eine Kombination aus Verhaltenstherapie und Medikamenten. Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was einem entspricht.

Bin gespannt, was Du berichten wirst.

Liebe Grüße
Serafina
23.01.2016, 14:38 Uhr | A-nouschka
Liebe Serafina, liebe Noora und liebe Claire Diallo

vielen Dank für eure Antworten, es tut sehr gut, Antworten zu erhalten und insbesondere, wenn der oder die Schreibende wissen, wie es daheim aussieht. Denn auch wenn ich sehr offensiv mit diesem Problem umgehe, können die meisten Menschen, denen ich das schildere, sich nur eine sehr vage Vorstellung machen von der Realität, in der die Kinder und ihre Eltern damit leben müssen. Wie z.B. der halbe Putzeimer Wasser, den ich heute morgen vom Badezimmerboden aufwischen musste und die wunden Stellen im Gesicht meiner Tochter, wo sie gestern wieder mit Haarwaschmittel die Haut traktierte. Und meine Sorgen, ob ich nun richtig oder falsch handele. Ich stehe im ständigen Widerstreit mit mir selber, weil ich mir mein Verstand sagt, dass das Verhalten von ihr nicht richtig ist und ich unterbewusst denke, dass ich ihr das verbieten kann. Dann folge ich manchmal der Empfehlung, sie gewähren zu lassen, wenn ich dann aber all die Schäden sehe, die sie verursacht, komme ich da schnell wieder von ab. Und wenn ich sie begleite, im Bad warte etcetc. dann denke ich immer, dass ich das noch unterstütze, und das widerstrebt mit komplett. Es ist furchtbar.
Serafina, ich werde mir die Bücher anschauen, lieber etwas zu viel gelesen, als etwas nicht gewusst, ich denke, so passt es.
Auch die Systemische Familienaufstellung werde ich in der Beratungsstelle, zu der ich gehe, einmal ansprechen, vielleicht kann man mir dort ja Stellen nennen, wo ich dies machen kann, im Idealfall mit meiner Tochter, denn ohne sie macht das alles herzlich wenig Sinn. Und da macht die Pubertät es nicht leichter, denn sie hat klare Vorstellungen, wie die Person zu sein hat.
Ich danke euch für euer Mitmachen und werde erzählen, ob wir irgendwie weiterkommen.
x
23.01.2016, 12:58 Uhr | -serafina-
Liebe A-nouschka,

seit einiger Zeit lese ich hier in diesem tollen Forum mit, aber Dein Beitrag hat mich so berührt, dass ich mich registriert habe...

Unser Kind war erst 8 Jahre, als der Zwang "zugeschlagen" hat. Das ist natürlich leichter, weil ich so besser im Kontakt bleiben konnte als dies bei einer Pubertierenden der Fall sein mag. Vielleicht hilft es Dir zu hören, dass wir in einer systemischen Familientherapie innerhalb kurzer Zeit und ohne Medikamente die sehr massiven Zwänge weitestgehend zum Abklingen bringen konnten. Allerdings kommt dann erst die wirkliche Arbeit, nämlich die, sich den Ängsten zu stellen, die sich dahiinter verbergen. Schreckliche, unbewältigbare Ängste des Kindes, so dass der Zwang nämlich die Funktion hatte, dem Kind das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle vorzugaukeln.

Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen in allen Punkten an. Deiner Tochter die Zwangshandlungen zu verbieten, würde sie in Panik versetzen. Ich habe meine unterstützenden Handlungen nicht ganz unterbunden, sondern je nach Situation und Bauchgefühl gehandelt. Die Therapie hat mir dabei viel Sicherheit verliehen, meiner Intuition zu folgen, selbst wenn in Ratgeberbüchern stand, dass man auf keinen Fall und niemals die Zwangshandlungen unterstützen darf. Viel wichtiger war, eine unterstützende und tröstende Haltung einzunehmen und mit dem Kind das Unaushaltbare auszuhalten. Aber wie gesagt, Achtjährige kann man als Mama leichter trösten und im Arm halten, bis es vorbei ist.

Ich möchte Dir neben dem dringenden Rat, Dir schnell Hilfe zu holen und Deine Tochter irgendwie in therapeutische Behandlung zu bringen auch zwei Bücher empfehlen.

"Dem Zwang die rote Karte zeigen" von S. Fricke und K. Anour. Für Deine Tochter vielleicht eine kleine Offenbarung
"Ängstliche Kinder unterstützen" von Haim Omer u. Eli Lebowitz. Für Dich zum Lesen. In dem Buch wird auch der Zusammenhang zwischen Angst und Zwang sehr deutlich, selbst, wenn Du die Methoden so nicht umsetzen magst oder kannst (ich bin auf jeden Fall froh, noch einmal "so" davongekommen zu sein)

Wenn die Symptome sich so auf eine Person beziehen, würde ich das sehr ernstnehmen.

Ganz liebe Grüße,
Serafina
22.01.2016, 15:42 Uhr | Noora
Liebe Anouschka,

es tut mir leid, was du erleben musst.

Folgendes fällt mir ein:

1. Mach dir klar, dass du überhaupt nichts tun kannst, um deine Tochter von den Zwängen abzuhalten. Sie hat eine schwere Erkrankung, die du nicht behandeln kannst.

2. Schütze dich soweit es geht. Teile deiner Tochter mit, dass du ab jetzt das Badezimmer nicht mehr gemeinsam mit ihr betreten wirst. Du kannst dort nichts tun. Wenn deine Tochter von dir die Bestätigung haben will, dass sie sauber genug ist, dann vereinbare mit ihr, dass du dass ab jetzt nur sehr begrenzt tun wirst (z.B. EINMAL morgens und EINMAL abends).

3. Werde nicht müde, deiner Tochter zu sagen, dass sie Behandlung braucht. Schaue dir gemeinsam mit ihr Kliniken an, die auf Zwänge spezialisiert sind. Vereinbare Termine bei ambulanten Therapeuten. Sucht einen Psychiater, der ihr ein Antidepressivum verschreibt, vielleicht kann deine Tochter sich zumindest dazu durchringen. Antidepressiva können bei Zwängen helfen und stellen nicht ruhig.

4. Hole dir selbst Unterstützung. Vielleicht gibt es eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe?

Grüße von Noora
22.01.2016, 13:08 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo A-nouschka,


als eine der ModeratorInnen dieses Elternforums begrüße ich Sie sehr herzlich und bedanke mich für Ihren offenen Beitrag.

Sie beschreiben sehr nachvollziehbar Ihre Situation. Es macht mich betroffen, weil ich spüre, wie verzweifelt Sie inzwischen sein müssen.

Ich denke, dass sowohl Ihre Tochter, als auch Sie therapeutische Hilfe benötigen. Sie haben bereits einige Anläufe genommen, die leider gescheitert sind. Es ist nicht außergewöhnlich, wenn Betroffene zunächst abblocken und sich nicht auf eine Therapie einlassen wollen. Ich würde hier aber beharrlich weitersuchen, bis die richtige Stelle gefunden ist. Vielleicht kann Ihnen hier eine psychologische Familienberatungsstelle vor Ort weiterhelfen. Adressen finden Sie auf unserer Startseite, am rechten unteren Rand, unter „Beratungsstellensuche“.

So wie Sie es beschreiben, leidet Ihre Tochter an einer Zwangsstörung. Dazu sollten Sie wissen, dass alles was Sie in diesem Zusammenhang tut nicht geschieht um Sie zu provozieren, sondern es steht in Zusammenhang mit dieser psychischen Störung. Ohne therapeutische Hilfe wird Sie diese Störung nicht bearbeiten können. Die Ursachen können weiter zurückliegen, in der Regel spielen hier mehrere Faktoren eine Rolle. Eine Krise kann dann der Auslöser sein. Sie vermuten, dass etwas vorgefallen ist zwischen Vater und Tochter. Das kann so sein. Es kann auch sein, dass es mit der Trennung zu tun hat. Letztendlich werden Sie auch das alleine nicht klären können.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie eine gute Anlaufstelle finden, wo Sie echte Hilfe und Heilung erfahren.


Jetzt noch einen hilfreichen Austausch hier im Forum und herzliche Grüße
bke-Claire-Diallo

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