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16.01.2017, 19:54 Uhr | Hamburger-Deern
Hallo,
kurzer Lebenslauf meiner Tochter(wäre sonst zu langer Text)
Realschulabschluss
Beginn einer Ausbildung
Suizid Vater anschließend Ausbildung abgebrochen
Psychologische Therapie begonnen
Weiterführende Schule
2.Ausbildung begonnen und nach 1,5 Jahren abgebrochen
Psychotherapie abgebrochen

Seitdem hat sie ständig neue Freunde (Südländer) mit denen sie schlechte Erfahrungen machen musste. Aktuell haben wir sie von der Polizei abgeholt da sie während der Autofahrt (Beifahrer) von ihrem Freund geschlagen wurde. Ein nachfolgender PKW Fahrer alarmierte die Polizei und die konnten den Wagen stoppen und brachten meine Tochter in Sicherheit. Ihr Freund flüchtete könnte aber kurz darauf festgenommen werden.
Nun haben wir (mein Ehemann und ich) meine Tochter zu uns genommen da sie auch kein Einkommen hat um weiterhin ihre Wohnung zu bezahlen. Wir haben viel gesprochen und wollen ihr helfen. Nur die Frage ist: wie???
Sie lügt uns ständig an und trifft sich weiterhin mit ihrem Freund. Angeblich um sich auszusprechen. Sie ist jetzt beim Arbeitsamt gemeldet und bekommt dann auch bald Bezüge. Sie möchte dann wieder eine eigene Wohnung haben und eine Ausbildung beginnen. Nur so ganz daran können wir nicht glauben. Sollten wir sie gewähren lassen oder ihr klipp und klar sagen dass sie mit ihrem jetzigen Verhalten hier so nicht bleiben kann. Die Situation ist schwer für uns alle. Sie schläft bis mittags und ist dann nachts unterwegs. Ich frage mich auch wie oder womit sie ihr Geld verdient. Sie meint sie hätte noch Ersparnisse. Aber das glaub ich ihr auch nicht.
Ich hoffe das war jetzt nicht zu lang geschrieben und sie haben einen Rat.

Viele Grüße
17.01.2017, 13:13 Uhr | bke-Frida-Steffen
Hallo Hamburger-Deern,
herzlich willkommen hier im Forum der bke online Beratungsstelle.
Sie schreiben über Ihre Tochter und deren bisherigen Lebenslauf.
Wahrscheinlich ist ihre Tochter mittlerweile volljährig, war es jedoch zum Zeitpunkt des Suicides des Vaters noch nicht. Die anschließende Zeit ihrer Tochter ist geprägt von Abbrüchen, Haltlosigkeit und der Suche nach etwas im Leben was sie vielleicht selbst nicht so recht weiß.
Sie schreiben, dass sie häufig schwierigen Kontakt zu Männern hat.
Die Psychotherapie hat sie nach längerer Zeit ebenfalls abgebrochen.

Nun machen sie sich Sorgen und überlegen wie sie ihr helfen können.
Das ist im Moment sicher sehr schwer, da sie sich aufgrund ihrer Volljährigkeit auch nichts sagen lässt, bzw. mögliche Unterstützung nicht annimmt.
Gibt es noch weitere Personen zu denen sie beide Kontakt haben und mit denen sie vielleicht sprechen würde?
Manchmal sind die Eltern nicht die richtigen Ansprechpartner, Sonden eher Menschen die etwas außerhalb der Familie stehen.
Nur gemeinsam mit ihr wird man Schritte klären können, die sie als nächstes gehen will.
Sie hat immer auch die Möglichkeit sich wieder in ihre eigene Wohnung zurück zu ziehen. Deshalb wäre es vorerst wichtig Kontakt zu ihr zu halten und den nicht abbrechen zu lassen.

Ganz sicher ist es eine sehr schwierige Phase für alle Beteiligten ihrer Familie.
Man kann nicht zuschauen wie die Tochter ins Unglück rennt, aber man erreicht sie auch nicht mit möglichen Hilfsangeboten.
Viele Eltern erleben ähnliche Situationen und müssen auch aufpassen, dass sie sich selbst nicht über ihre Kräfte engagieren.

Ich wünsche Ihnen hier noch weitere Rückmeldungen anderer Eltern, die etwas ähnliches erlebt haben und für sich einen Weg damit gefunden haben.

Freundliche Grüße
bke-frida-steffen
17.01.2017, 10:58 Uhr | Louise-19
Hallo, Hamburger Deern,
da Deine Tochter schon alleine gewohnt hat,
und während der Ausbildung ja auch gearbeitet hat,
und sie zumindest dem chronologischen Alter nach volljährig ist,
könnt Ihr sowieso nicht viel machen,
andererseits habt ihr auch wenig Verpflichtungen.

Eine Idee von mir wäre, gemeinsam mit ihr
die Verwandten des Vaters zu besuchen.

Sicher bekommst Du noch andere Antworten,
alles Gute,
Louise

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