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28.07.2017, 11:59 Uhr | Soul-Mom
Unser jüngster Sohn (18) hat dieses Jahr sein Abitur gemacht und gerade als wir dachten, nun ist alles überstanden, stehen wir vor neuen Problemen.

Unsere Kinder sind in der Großstadt geboren und aufgewachsen. Aus verschiedenen Gründen (auch gesundheitlich bedingt) haben wir jedoch unsere Wohnung in der Großstadt im Juli aufgegeben und sind 50km entfernt aufs Land gezogen. Wir haben hier ein großes Haus. Das Dorf hat keine 100 Einwohner.

Zunächst hatte unser Jüngster fest vor nach dem Abitur für ein Jahr ins Ausland zu gehen und anschließend zu studieren oder eine Ausbildung zu machen. Sein älterer Bruder hat nach dem Abi ein Jahr „gechillt“, ein Bisschen gejobbt, danach halbherzig ein Studium begonnen, wieder abgebrochen, wieder „gechillt“ und studiert jetzt im 2. Semester in der Großstadt und lebt dort in einer WG. Nutzlos Zeit verstreichen lassen (wie sein Bruder) wollte unser Jüngster auf gar keinen Fall.

Nun jedoch interessieren ihn seine Pläne kaum noch. Und was die Situation so schwierig macht: er ist nicht bereit mit uns darüber zu sprechen. Kommt das Gespräch auf „Zukunftsplanung“ macht er vollkommen dicht.

Wir verstehen, dass er zur Zeit verunsichert ist. Es waren nun sehr viele Veränderungen auf einmal. Er ist ein aufgeweckter, sehr reflektierter junger Mann (unter „normalen“ Umständen). Momentan aber kommt er uns vor, wie ein Kind, welches bockt und mit der Gesamtsituation völlig überfordert ist.

Er war sehr traurig, als die Schule vorbei war (er hat einen großen Freundeskreis und ist sehr beliebt). Er hat seinen Lebensmittelpunkt in der Großstadt verloren (er wohnt momentan mehr oder weniger bei den Eltern einer sehr guten Freundin oder übernachtet bei anderen Freunden – das ist aber auch keine Dauerlösung). Er sieht sich als „obdachlos“ an und lebt mehr oder weniger in den Tag hinein.

Er weiß nicht, ob oder wann er ggf. ein Auslandsjahr machen möchte. Er weiß nicht, ob er studieren möchte. Er weiß nicht, ob er in einer WG wohnen möchte oder wie auch immer. Er weiß nicht, ob er jobben möchte. Er weiß absolut nicht, wie es weiter gehen soll. Auf unser Angebot, ggf. ein professionelles Coaching zu machen, geht er nicht ein.

Am Liebsten wäre es ihm, wir würden wieder eine Wohnung in der Großstadt beziehen, dort zu dritt wohnen und dann weiter sehen. Das geht aber aus verschiedenen Gründen nicht.

Ich würde mich gerne dahingehend austauschen, wie wir unseren Sohn in dieser Situation unterstützen können oder ob wir ihn einfach in Ruhe lassen sollen. Er tut uns auch irgendwie leid, so orientierungslos wie er ist. Wir haben den Eindruck er fühlt sich mehr oder weniger „aus dem Nest gestoßen“.
 
31.07.2017, 19:48 Uhr | Berlinale17
Hallo Soul-mom,

Mein Sohn hat auch gerade in NRW Abi gemacht und ich habe nach den Krisen von Freunden mit Ihren Kindern, die ein Jahr früher dran waren und teilweise ein Jahr mehr so depressiv rumhingen, weil sie gar nicht wussten was sie nun tun sollen, schon eine klare Ansage gemacht.
Ich denke das Abi ist schon ein großer Schnitt. Die Freunde gehen, die Struktur ist weg und die lang ersehnte Freiheit will erst mal mit eigenem Vorstellungen vom Leben gefüllt sein. Und welche sind das überhaupt? Das ist gar nicht einfach rauszufinden. Dazu kommt der Umzug bei Euch. Dennoch glaube ich, dass man Kindern mit dem langen "Chillen" keinen Gefallen tut.

Du brauchst Dir kein schlechtes Gewissen machen. Klar habt ihr für Euch entschieden umzuziehen, aber Ihr habt auch ein Recht auf Euer Leben und er hat ja einen Platz bei Euch.

Ich denke nur, Struktur ist absolut wichtig, um das Selbstbewusstsein nicht zu verlieren. Also wenn kein Auslandsjahr, dann würde ich eine klare Ansage in Richtung Job machen und eine Deadline setzen. Ich habe bei meinem Sohn die Erfahrung gemacht, dass er einfach unsicher war sich irgendwo zu bewerben. Es haperte am Selbstvertrauen und ich habe ihn etwas geschubst. Bzw. ihm klar gemacht, dass ich völlige Untätigkeit nicht finanziere (Taschengeld) er aber jede Unterstützung bekommt. Als es mit Mithilfe bei einer Bewerbung geklappt hatte, ist er total daran gewachsen. Sein eigenes Geld, jeden Tag wissen wofür man aufsteht. Auch wenn er nun viel müde ist, weil er abends trotzdem weg geht und etwas mault. Er hat etwas zu erzählen, er kann sich beweisen und ist auch stolz. Und nun hat er sich entschieden für ein halbes Jahr nach China zu gehen. Keine Ahnung warum in dieses Land. Aber es ist sein ganz eigenes Ding, er muss sich um alles alleine kümmern (bekommt auf Nachfrage natürlich Unterstützung) und wenn es ihm dort nicht gefällt, dann kommt er eben zurück. Was ich damit sagen will: Jede Entscheidung ist veränderbar. Es gibt immer Entäuschungen und immer auch eine Lösung. Aber nichts tun bringt eben keine Entwicklung mit sich. Der Führerschein ist doch schonmal ein guter Anfang. Wenn er den geschafft hat, dann sollte er ein neues Ziel haben....
 
31.07.2017, 12:22 Uhr | Soul-Mom
Vielen Dank für die letzten Rückmeldungen.

Ja, ich denke nun auch, dass es Sinn macht eher abzuwarten, als auf eine rasche Lösung hin zu arbeiten. "Etwas sortierter" trifft es in diesem Zusammenhang wohl recht genau. Und auch die Verunsicherung bezüglich des nächsten Entwicklungsschritts und dass er möglicherweise emotional noch nicht soweit ist.

Zur Zeit ist er bei uns auf dem Land um sich auf die Führerscheinprüfung vorzubereiten. Das würde ihn auch flexibler machen um zwischen Stadt und Land zu pendeln.

Ich werde weiter berichten ...
 
31.07.2017, 11:45 Uhr | bke-Eddy-Kreuzer
Sehr geehrte Userin Soul - Mom,

auch von Moderatorenseite möchte ich Sie herzlich im Elternforum willkommen heißen. Auf Ihren Beitrag haben Sie bereits einige Reaktionenn erhalten, welche im Grunde alle aussagen, Ruhe zu bewahren und den Druck zu minimieren. Dem würde ich mich ebenfalls anschließen. Dennoch könnte es hilfreich sein, nochmals mit Ihrem Sohn ins Gespräch zu gehen und mit ihm darüber zu sprechen, was ihn tatsächlich aktuell so unzufrieden macht und an welcher Stelle er sich Veränderungen wünscht.
Die Zukunftsplanung wird er für sich selbst entwicklen. Wichtig ist, dass er immer mit Ihnen darüber sprechen kann.
Manche Kinder sind schlichtweg auch verunsichert, wenn sie das "Nest " verlassen müssen. Sie wissen, dass ein neuer Entwicklungsschritt ansteht, sind aber emotional noch nicht bereit diesen zu gehen. Dann macht es auch Sinn, noch eine "Ehrenrunde" zu drehen und ihm Zeit zu lassen und diese Zeit zu überbrücken. Zwischenlösungen sollten legitim sein, bis er etwas sortierter ist.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Gespräche und Entspannung.
Viele Grüße bke-Eddy-Kreuzer
 
30.07.2017, 08:24 Uhr | marinadiezweite
Hallo soul-mom. Ich denke dein Sohn hat noch ein anderes Problem. Er hat zuerst gesagt, so wie seinem Bruder wird es ihm nicht gehen. Oder ihr habt das alle so gedacht. Denn ein Jahr chillen ist schon echt viel. Viele Abiturienten fallen jedoch nach der anstrengenden Zeit erstmal in ein Loch. Sie haben sich meist nur um ihr Abi kümmern können und gar keine richtigen Pläne, was sie danach machen. Welche Studienrichtung und so weiter.
Dazu kommt bei euch, Umzug von der Stadt. In der Stadt ist halt mehr los, vom Land aus muss man meist fahren um was zu erleben.
Auch die Kontakte die nach dem Abi abgerissen sind, wollen ja irgendwie erhalten bleiben.
Ich meine, ihr solltet da tatsächlich etwas nein, nicht entspannter, sondern vielleicht weniger tippgebend sein. Viele junge Leute haben in der Tat gleich angefangen zu studieren. Haben aber nicht das richtige gewählt und so ist das auch ein fast verlorenes Jahr.
Wichtig ist aber, dass Dinge wie Kindergeld und so laufen. Heißt, ausbildungplatzsuchend melden. Das kann der Sohn trotz chillens übernehmen. Dabei kann auch gleich eine gute Beratung beim Arbeitsamt stattfinden. Ja, viele Fristen sind vorbei, das stimmt. Aber es ist schwer, sich für einen STudienplatz zu bewerben, wenn man nicht mal richtig weiß, wo die Reise hingeht.
Mit dem Wohnen in der Stadt, das solltet ihr vor allem von den Eltern der Freundin abhängig machen. Wenn die dort die Faxen dicke haben, kommt der Sohn halt wieder nach Hause.

Auch das Auslandsjahr kann trotzdem noch klappen. Meine Tochter war nach dem Abi sehr unlustig. Hatte nicht mal Lust, das Geld für die ersten vier Wochen dort zu verdienen. Dann hat sie aber doch losgelegt und einen Flug für den September gebucht. Das klappte dann doch ganz gut. Vorher hat sie noch ein Praktikum gemacht, was ihr nachher für die Berufswahl sehr hilfreich war. Man ist dann auch freier in den Entscheidungen als in einem FSJ oder FÖJ.
 
29.07.2017, 22:38 Uhr | AnjaLe
Hallo Soul-Mom,

ich würde Dir nach wie vor den Rat geben, erst einmal Ruhe zu bewahren. Für den Ausbildungsmarkt 2018 bzw. die Bewerbungsfristen für die Semester würde ich mit ihm einen Termin ausmachen, das er bis dahin eine Entscheidung trifft. Irgendwie kann er sich da ja nicht rausreden, sonst halt ein FSJ. Mit dem Problem stehst Du nicht alleine. Warum so viele nach G8 "dicht machen" und chillen, wird derzeit noch erforscht, aber es ist ein flächendeckendes Phänomen, welches aus einer Überforderung hervorgeht. Davon muß sich der Körper und Geist erst einmal erholen, das geht nicht von heute auf morgen und braucht seine Zeit. Aber ich sehe die Überforderung nicht durch die Veränderungen, wie Du sie beschreibst, sondern schlichtweg durch G8. Damit wurden ganze Generationen seelisch und psychisch kaputt gemacht. Und wie sagte noch die Grüne nach ihrer Abwahl: Wir konnten ja nicht wissen, da die (die Schüler) damit überfordert sind. Nein, konnten sie nicht, aber dafür haben sie auch die Quittung gekriegt, das Volksbegehren läuft ja noch!

Daher gibt ihm etwas Zeit und ich denke, das sich für nächstes Jahr von alleine was ergibt.

LG
Anja
 
29.07.2017, 09:11 Uhr | Soul-Mom
Hallo AnjaLe,

mir kommt es im Moment so vor, als wenn unser Sohn (wie ein Kind im Trotzalter) mit den Füßen aufstampft und schreit: "Ich will, dass es wieder so ist wie vorher!" (also Schule / Wohnen in der Großstadt mit Eltern). Wir als Eltern haben den Eindruck, dass ihn die Veränderungen bzw. die damit einhergehenden Entscheidungen schlichtweg überfordern und er deshalb einfach dicht macht.

Denn alles, was wir vorgeschlagen haben, lehnt er ab bzw. lässt sich noch nicht einmal auf ein Gespräch ein. Er sagt auch selber, wir würden ihn unter Druck setzen *Traurig*

Selbstverständlich würde er, falls er sich für ein Studium entscheidet, ein Zimmer in der Großstadt benötigen. Aber nicht einmal das wäre wirklich ein Problem (mal davon abgesehen, dass die Bewerbungsfrist für das WS 2017/2018 abgelaufen ist).
 
28.07.2017, 21:36 Uhr | AnjaLe
Hallo,

ich kann das verstehen, das es Dir schwer fällt, gelassen zu bleiben.
Meine Tochter hatte sich entschieden, in den Niederlanden zu studieren, weil ich dort lange gearbeitet habe und sie daher auch die Verhältnisse kennt. Auch schon aus dem Grund, da es nicht diesen Hype mit dem NC gibt und der Zugang zum Studienmarkt einfacher ist, als hier zu Lande. Das Problem mit der Wohnsituation besteht aber trotzdem auch dort. Wo die 400 Euro herkommen sollen, weis ich ehrlich gesagt auch nicht, einige pendeln, haben Fahrgemeinschaften gebildet, da es grenznah ist.

Es gibt dafür keine Ad hoc Lösung. Ich würde bis Ende des Jahres warten und ihm dann wirklich Druck machen. Wenn er gar nichts macht, ist ja das Kindergeld dann auch weg, zumindest muß er sich ja Ausbildungsplatzsuchend melden. Insofern ist die Idee mit dem Coaching gar nicht schlecht, aber ich höre im Moment von vielen, wo das Studium abgebrochen wurde und ein Rückzug ins Hotel Mama stattfand. Du bist mit dem Problem nicht alleine. Irgendwie scheint den jungen Erwachsenen jegliche Perspektive zu fehlen. Ist vielleicht kein Trost.

LG
Anja
 
28.07.2017, 15:07 Uhr | Soul-Mom
@Louise

Danke für deine Antwort.
ich denke, ich würde ihn noch etwas in Ruhe lassen, aber schonmal herausfinden, ob die WG seines Bruders ihn aufnehmen würde und wie diese Auflandsaufenthalte organisiert sind, und wann er einen beginnen kann. Außerdem würde ich das Gästezimmer fertig einrichten

Die WG kann ihn nicht aufnehmen (da komplett) und sein Bruder würde darüber hinaus einen Teufel tun und ihn aufnehmen (was ich verstehen kann). Unser Jüngster ist ein ziemliches Ferkel im Zusammenleben (zumindest in der Familie). Das kann man niemandem zumuten.

Er hat hier bei uns im Haus natürlich ein Zimmer. Also muss auch nicht im Gästezimmer schlafen.
Zweitens würde ich darauf achten, ob es ihm körperlich schlechter geht: Gewichtsabnahme, unreine Haut, Schatten unter den Augen, sonstige Mangelerscheinungen, ungepflegtes Auftreten

Bis auf die Ringe unter den Augen scheint alles ok zu sein.
"Chillen" heißt halt auch viel um die Häuser zu ziehen und am nächsten Tag lange zu schlafen *Verwirrt*
Aber die Familie seiner Schul-Freundin kümmert sich wirklich gut (wir kennen sie auch schon seit der 5. Klasse und stehen in ständigem Kontakt). Nur ist das eben keine Dauerlösung.
Drittens würde ich ihm sagen, daß er jobben soll

Das wiederholen wir gebetsmühlenartig.
Zuletzt editiert am: 28.07.2017, 15:09 Uhr, von: Soul-Mom
 
28.07.2017, 14:58 Uhr | Soul-Mom
@AnjaLe

Danke für deine Antwort. Unser Sohn hatte G8 in NRW.

Und ja - ich weiß, dass viele nach dem Abi erst einmal einen Durchhänger haben (unser Sohn hat viele Freunde aus dem Abi Jahrgang 2016) und Zeit brauchen, um sich zu orientieren. Das war bei Sohn1 (erster G8 Jahrgang) ja nicht anders.

Das Problem bei uns ist halt die etwas schwierige Wohnsituation. Verständlicherweise möchte unser Jüngster nicht dauerhaft bei uns auf dem Land leben (auch wenn er es phasenweise sehr schön findet). Hier gibt es wirklich nichts. Und der Vergleich zur Großstadt könnte nicht krasser sein. Von daher ist es nicht ganz unwichtig eine ungefähre Vorstellung davon zu haben, was er denn machen möchte.


Der Plan war zunächst: bis ca. Oktober in der Großstadt bleiben (auch die Freundin, bei der er derzeit wohnt, geht Ende des Jahres nach Asien). Dann für ½ – ein Jahr Ausland. Dann sind die Vorstellungen vielleicht etwas konkreter bei ihm.

Nun aber komplette Rolle-Rückwärts: will nicht ins Ausland (oder weiß nicht so genau) / weiß nicht, was ich arbeiten könnte / weiß nicht, was und ob ich studieren möchte etc. Und wir Eltern nerven natürlich nur mit unseren Vorschlägen und Fragen. Also wird komplett dicht gemacht und jedes Gespräch abgeblockt.

Ein chinesischer Spruch, welcher mir hierzu immer einfällt, lautet: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht". Aber es fällt (insbesondere mir) schwer, bei dem Thema gelassen zu bleiben.
 
28.07.2017, 14:56 Uhr | Louise-19
Hallo,
ich denke, ich würde ihn noch etwas in Ruhe lassen, aber schonmal herausfinden, ob die WG seines Bruders ihn aufnehmen würde und wie diese Auflandsaufenthalte organisiert sind, und wann er einen beginnen kann. Außerdem würde ich das Gästezimmer fertig einrichten.
Zweitens würde ich darauf achten, ob es ihm körperlich schlechter geht: Gewichtsabnahme, unreine Haut, Schatten unter den Augen, sonstige Mangelerscheinungen, ungepflegtes Auftreten.
Drittens würde ich ihm sagen, daß er jobben soll.
Viele Grüße,
Louise
 
28.07.2017, 14:15 Uhr | AnjaLe
Hallo Soul-Mom,

ich würde deswegen nicht in Panik verfallen. Die meisten machen nach dem Abi erstmal nichts, wie eine Studie zuletzt zeigte. Dies ist auch einer der Gründe, warum G8 in NRW gescheitert ist. Aber auch in Niedersachsen zeigte sich das selbe Verhaltensmuster. Das Abi überfordert die jungen Menschen dermaßen, das sie "bocken" und wie Du den Eindruck hast, mit der Gesamtsituation völlig überfordert sind.

Bei meiner Tochter war es ähnlich, sie hat die ersten 6 Monate nach dem Abi nichts gemacht, einfach in den Tag gelebt oder "gechillt". Dann wurde ihr das zu langweilig und sie fing an, bei einer "Tafel" eherenamtlich auszuhelfen, aber völlig ungezwungen. Nun soll es im Herbst mit dem Studium losgehen, aber selbst wenn sie das schmeißt, werde ich nicht sofort was unternehmen, das Jahr ist dann sowieso gelaufen. Ich würde dann versuchen, in Gesprächen eine Lösung zu erarbeiten. Irgendwie läuft das heute anders. Zu meiner Zeit war es nahezu undenkbar, ein Jahr lang nichts zu machen, aber heute ist es fast die Regel.

Hatte Dein Sohn G8 oder G9?

VG
Anja
Zuletzt editiert am: 28.07.2017, 14:16 Uhr, von: AnjaLe
 
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