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15.02.2019, 13:54 Uhr | Katzenmosaik
Hallo zusammen,

So, wie es viele Väter geht, so geht es mir als Mutter.

Mein Sohn entschied sich mit 7 Jahren (nach unserer Ehetrennung) beim Vater zu leben. Das Gericht hat damals dem auch zugestimmt (Aufenthaltsbestimmungsrecht). Meinen Sohn seine Aussagen waren: Ich darf beim Papa alles machen, Papa ist nicht so streng, Papa macht viel mehr für mich, Papa hat Geld.

Ich selber bin leider an Multipe Sklerose erkrankt. Leider kam die Diagnose erst heraus, als ich meinen Sohn schon hatte. Wenn ich gewusst hätte, dass ich so krank bin, hätte ich meinen Sohn nicht bekommen.
Aber so war er jetzt da und ich versuchte, was ich konnte, um meinen Sohn ein geregeltes Leben zu er möglichen. Abends kam der Vater von der Arbeit heim und ging mit ihm Fussballspielen (ich konnte mich körperlich nicht so gut bewegen, wegen der MS und dem Gewicht (habe auch noch chronische Schilddrüsenprobleme)

Nach der Trennung hat der Vater alles getan, um unseren Sohn an sich zu binden. Er gab ihm damals sogar seinen Hausschlüssel, damit mein Sohn in seine Wohnung konnte, obwohl abgemacht war, dass ich am Tag meinen Sohn hab und Abends er dann beim Vater schlafen kann (wir wohnten nicht weit auseinander).

Als ich erfuhr, dass mein Sohn den Hausschlüssel meines Exmannes hatte und er dort alleine war, bekam ich Angst und rief das Jugendamt an, ob sie mir helfen können, dieses zu unterlassen. Aber das Jugendamt sagte mir nur: Es sind erzieherische Maßnahmen des Vaters und wir können da nichts tun.

Und so sah ich mit an, wie mein Sohn immer weniger zu mir kam und nach der Urteil dann ganz beim Vater blieb (Sein Vater erlaubte ihm auch Spiele ab 18 Jahre oder er durfte vorne im Auto sitzen, was ja mit seinen 7-8 Jahren noch alles garnicht zulässig war) Aber das sind nur wenige Beispiele, womit mein Exmann mir meinen Sohn quasi entzog.

Als mein Sohn 10 Jahre alt war, verbat mir mein Exmann, meinen Sohn anzurufen(damals klappte das noch alles soweit). Ich musste also vor Gericht gehen und er bekam eine Verwarnung, mir das Kind nicht komplett zu entziehen (Wir haben das geteilte Sorgerecht auch).

Seither klappte es wieder aber immer mehr und mehr zog sich mein Sohn von mir zurück.

Der heutige Stand:

Telefonisch nie erreichbar, WA wird nicht gelesen, Treffen (wenn es mal soweit kommt) werden einfach wegen irgendeiner Grippe oder sonstwas abgesagt und ich sitze hier und mein Mamaherz blutet wie sonst was.

Es tut so wahnsinnig weh.

*crying*
Zuletzt editiert am: 15.02.2019, 16:37 Uhr, von: Katzenmosaik
L G
16.12.2019, 10:34 Uhr | bke-Gregor-Grüntal
Guten Morgen liebe Katzenmosaik,

ich glaube es gehört zu einem lebendigen Forum, dass man sich auch mal ärgert! Ich wünsche Ihnen aber, dass Sie ganz bald zu alter Gelassenheit zurückfinden! Und sie haben natürlich Recht, dass sie auch nach Anregungen oder Diskussionen selbst entscheiden dürfen und müssen, was sie umsetzen und was nicht!

Auf Ihren Wunsch schließe ich diesen Thread, möchte Sie aber sehr ermuntern bei Bedarf einen neuen zu eröffnen. Ich lese Ihre Beiträge immer sehr gerne!

Freundliche Grüße

bke-Gregor *bye*
Zuletzt editiert am: 16.12.2019, 10:37 Uhr, von: bke-Gregor-Grüntal
16.12.2019, 10:20 Uhr | Katzenmosaik
Ruba es geht dich nichts an, was ich wieviel für mein Kind ausgeben KANN.

Ich mische mich ja auch nicht in deine Angelegenheiten ein, was du zutun und zu lassen hast und wieviel du deinen Kids schenkst oder nicht.

Also überdenke du erstmal dein Verhalten, bevor du mich hier so niedermachst!

Und jetzt zum letzten Mal, kein Beitrag mehr in diesem Thread! Auch das hast du zu respektieren!
L G
16.12.2019, 09:30 Uhr | Ruba
Du schreibst in einem Forum. Da kannst Du nicht nur die Bestätigung Deiner eigenen Meinung finden. Und anderen den Mund zu verbieten, geht gar nicht.
Du musst Dich nicht rechtfertigen, solltest aber vielleicht mal überdenken wie Du Dich verhältst.
16.12.2019, 09:03 Uhr | Katzenmosaik
So für mich ist dieser Thread geschlossen. Ich unterhalte mich nur noch mit meiner Einzelberatung.

Mich rechtfertigen zu müssen wegen meiner Mama-Sache und mit dem Geld jetzt auch noch, muss ich mir bei weitem nicht antun.

Bitte keine weiteren Beiträge auf diesem Thread!

Euch allen alles Gute!
L G
16.12.2019, 08:59 Uhr | Katzenmosaik
Ruba, was ich für richtig halte und du für richtig hältst, sind auch zwei paar Stiefel.

Mein Sohn ist mir mehr wert, als mein eigenes Leben. Mit Geld ist er nicht zu bezahlen!

Und jetzt halt dich hier aus meinen Thread heraus und kaufe deinen Kids von mir aus die ganze Welt!
L G
16.12.2019, 07:57 Uhr | Ruba
Nichte und Sohn sind für mich zwei Paar Schuhe.
Der Sohn sollte Dir doch mehr wert sein.
Klingt materialistisch-aber gerade in eurer etwas schwierigen Situation würde ich da über meinen Schatten springen. Und wenn Du konkret eine Idee hast, was er sich kaufen soll, hätte ich es schöner gefunden, Du hättest ihm gleich den Stick gekauft.
Halte es so wie Du möchtest. Ich sage nur meine Meinung dazu.
Großzügig zu schenken heißt ja nicht, dass einem nicht andere Dinge wichtig sind.
Kennst Du die 7 Sprachen der Liebe?
Durch die Entfernung sind Dir viele Möglichkeiten versperrt. Da bleiben Dir wenig Möglichkeiten Deine Liebe zu zeigen.
Aus Sicht Deines Sohnes heißt ein 15 Euro Gutschein, dass er Dir nicht mehr wert ist. Ganz ehrlich : So einen Gutschein bekommen seine Klassenkameraden von der Patentante zum Nikolaus.
16.12.2019, 04:30 Uhr | Katzenmosaik
Morgen Ruba,

Ich unterstütze auch nicht die Playstation. Er kann sich dafür einen schönen Usb-Stick für seine Musik zb kaufen.

Sorry, ich bin da als Mama ein bisschen anders gepolt und unterstütze meinen Sohn nicht mit teuren Sachen.

Es muss kein Turnschuh von 200 Euro sein und auch keine Klamotten mit 300 Euro.

Ich mache keine Schulden!
Mein Sohn soll auch merken, dass wenig eben auch viel sein kann!

Für mich zählen anderer Werte. Ich war früher schon bei einem Ü-Ei glücklich und wir waren 4 Kinder, die materiell alles hatten, aber nicht das neuste und nicht das teuerste.

P.S. Meine kleine Nichte bekommt auch nicht mehr und für die Großen gibts nur noch ne Schoki für Weihnachten.

Mein Gott bin ich ein böser Mensch...
L G
15.12.2019, 21:21 Uhr | Ruba
Dein Weihnachtsgeschenk wäre ein 15 Euro Gutschein? Auch bei kleiner Rente finde ich das ehrlich gesagt extrem wenig. Dafür bekommt er noch nicht einmal ein Spiel.
Natürlich ist die Forderung einen teuren Helm hälftig zu zahlen, heftig. Aber gibt es da nicht einen Mittelweg? Kinder bemessen Zuneigung nun mal auch materiell.
15.12.2019, 19:14 Uhr | Katzenmosaik
Hallo marina,

ich bin (leider oder auch nicht) eine authentische Person, das heisst, ich sage, was ich denke und fühle.

Und auch wenn ich auf die Fresse falle, kann ich mich diesbezüglich nicht ändern. Ich habe gelernt, zu sagen, was ich denke und fühle, denn früher war ich eher verschlossen und in mich gekehrt, was dann dazu geführt hat, dass ich psychisch krank wurde.

Neuer Fall:

Mein Sohn meldet sich ja sonst nie. Heute aber bekam ich nen Link von ihm, mit der Bitte, ich soll da die Hälfte von zahlen, damit ich nix kaufen muss. Es ist ein Helm von 300 Euro. Also ich kann da mal grad 30 Euro zahlen, aber keine 150. Das hab ich ihm dann auch mitgeteilt. Zurück kam bisher nichts mehr.

Sonst informiert man mich auch nie über alles, aber zum zahlen darf ich dann antreten. Wie erniedrigend ist das denn bitte?

Ich hab ihm auch geschrieben, dass ich bereits ein Geschenk habe (Gutschein von Mediamarkt über 15 Euro). Ich hab nicht das Geld wie andere, um mal kurz 150 Euro liegen zu lassen. Sparen ist mit Rente ziemlich schwer, bin aber dabei für den Führerschein später beizusteuern.
Zuletzt editiert am: 15.12.2019, 19:16 Uhr, von: Katzenmosaik
L G
14.12.2019, 10:48 Uhr | marinadiezweite
Hallo katzenmosaik, ich möchte nur mal allgemein was zur Kommunikation sagen. Also es ist nicht nur das Problem, dass eure schwierig ist. Allgemein gibt es ''Totmacher'' in der Kommunikation. Oder vielleicht typisch Frau? Er sagt, er kommt mit Freundin. Ganz sicher ist es nicht. Du vergewisserst dich. Sicher ist nicht, ob du kommst oder ob du mit Freundin kommst. Klar kann man nachfragen, schließlich will man alles genau wissen. Anzahl der Essen, mit wem muss man rechben, Uhrzeit logo. Ich persönlich würde mich dann schon megaeingeengt fühlen. Und zwar nicht, weil ich deine Planung oder Planungen allgemein nicht verstehe. sondern weil sowas kommt, was s ich eher wie ein Schlagabtausch und eine Kontrolle anfühlt. UNd wo es nur um dich geht, im Prinzip. Wohlgemerkt, ich verstehe dich. Aber manchmal ist es besser, dann einfach alle viele Gedanken und warum wieso für sich zu behalten. Bei Also am 27. um 12 Uhr, das zu wiederholen, fängt die Einengung an. Bitte rechtfertige das jetzt nicht. Ich sehe nur, wo die Kommunikation aus dem Ruder läuft.
Er hat ja längst alles verstanden. Aber aus deiner Angst, es könnte schief gehen, wiederholst du die Uhrzeit, das Datum. Er hat schon überlegt, ist nicht ganz sicher. Dass dann einfach stehen lassen wäre toll.
Der nächste Satz ist der echte Kommunikationsfehler, den alle machen. Dabei wäre es so einfach, den anderen nochmal ein wenig in Ruhe überlegen zu lassen. In dem Sinne, alles klar erstmal. Sag Bescheid, falls sich was ändert. Echt, so ein Problem ist das nicht, jemanden oder zwei Personen einen Tag vorher abzumelden oder dazuzumelden. In keiner Gastlichkeit der Welt. Aber dann zu schreiben und hättet ihr das gesprochen, wäre es ebenso seltsam: Wenn du nicht willst, musst du es sagen. ....... .
ich: wenn du keine lust hast musst du nicht zur feier kommen. ich muss es nur jetzt wissen wegen Organisation
Dein Satz klingt gut gemeint. Aber der SAtz tut so, als wenn dein Sohn feige ist. Ich übertreib mal. Nachdem fast alles klar ist, fällt dir ein, könnte ja sein, dass er sich nicht ehrlich ausdrücken will, sich nicht traut, die Wahrheit zu sagen. Das ist einfach was, was man lassen sollte.
Und du machst noch einen Fehler. Du fragst, ist es wegen Fußball, meinst dann, Fußball ist doch nicht am Weihnachten. Hm, weißt du ja eigentlich nicht, ob sie sich treffen, ob sie sonstwas. Er ist da noch unsicher, ob was ist und es wird immer enger für ihn. Bis er innerlich wohl platzt. Und das bloss, weil du heute jetzt es unbedingt wegen Organisation wissen musst.
Wie gesagt, ich verstehe dich. Aber du beschreibst die Kommuniation ja wortwörtlich. Und da ist eben der Knackpunkt. Und die Antwort auf die Frage, warum das wieder mal schieflief.
Ich arbeite beruflich mit Menschen in vielen verschiedenen Denkweisen und Arten. Wenn eine Kollegin von mir die Menschen fragt, willst du heute an meiner Gruppe teilnehmen. Sagen viele, ja klar. Als nächsten Satz sagt sie '' Sie müssen nicht, wenn Sie keine Lust haben. Also das ist freiwillig. Ich will Sie nicht zwingen''. Ich weiß nicht, warum meine Kollegin das so sagt. Es ist eigentlich auch egal. Aber danach folgt nicht nur eine endlose Diskussion, in der sich erwachsene gestandene Menschen das ganze anders überlegen. Weil man sie für gefühlt doof hält. Und weil sie zunächst einmal ja gar nicht gezögert haben. Es ist auch so, dass es sich total seltsam anfühlt, wenn man meint, in jemandes Kopf hineinschauen zu können und zu denken, man hätte ihn zu was gezwungen und derjenige könnte nicht selbstständig einen Moment nachdenken.
Es ist jedenfalls gut, einfach einen Moment abzuwarten und dann bekommt man ein ja oder ein nein und damit ist es gut.
Du hast nun eine neue Info, diese wirft ungute Schatten auf deinen Sohn. Entscheide nun selbst, ob du ihm sagst, dass du das weißt. Egal, wer dir jetzt einen Tipp gibt, es kann gut sein, das anzusprechen. Es kann aber auch schlecht sein. Weil es eher auf die Art des Ansprechens ankommt. Und da ist bei euch eben leider vieles im Argen. (Keine Schuldzuweisung, nur eine Erkenntnis). Für die Vorfälle in der Schule ist er ganz allein verantwortlich, da gibt es kein Wenn und aber. Es ist passiert. Er wird eh wohl wissen, dass die Schule nun dich auch informiert hat. Das ist ja schon mal ein Fortschritt. Ist halt so, wer alles wissen will, das ist dein Recht, der erfährt auch negative Sachen.
Ich würde es nicht ansprechen. Charlottes Ansicht dazu finde ich megagut. Es ist in der Schule passiert und es erwartet von dir niemand, dass du das in irgendeiner Form regelst. Es ist einfach nur eine Info über eine schlimme Sache. Frag sonst lieber mal bei Bekannten, wie sich deren Kinder benehmen. Unterhaltet euch mal darüber, was (leider) viele Jugendliche in dem Alter machen. Es reicht vor allem sicher, wenn er bei seinem Vater schon einen sicher dicken Einlauf bekommt und Konsequenzen (in der Schule) spüren wird.
12.12.2019, 20:49 Uhr | Charlotte90
Hallo.
Das ist natürlich nicht schön.

Ich würde es nicht ansprechen. Die Beziehung ist sowieso schon so extrem angespannt. Dazukommt, dass du ja auch gar nicht richtig in den Alltag integriert bist von deinem Sohn und die Prügelei ja anscheinend nicht von ihm alleine angezettelt wurden ist.

Ich denke, dass da in der Schule schon drüber gesprochen wurden ist.

Gruß, Charlotte90.
12.12.2019, 20:23 Uhr | Katzenmosaik
Hallo zusammen,

bekam heute überraschend Post von der Schule.

Mir wurde mitgeteilt, dass mein Sohn in einer Schlägerei mit einem Ausländer verwickelt war und er einen Eintrag bekam. Auch hat man beide dann von der Schule nach Hause geschickt.

Frage:

Wie kann ich jetzt, als Mama, reagieren? Mit telefonieren ist nicht, falls er am 27. kommt da ansprechen, wenn er geht? (also draussen unter 4 Augen) oder gar nicht reagieren und es so belassen?

Werde aber Kontakt zur Schule aufnehmen.
L G
12.12.2019, 18:54 Uhr | Charlotte90
Hallo,
ich habe weiterhin mitgelesen.

Du hat geschrieben, dass er ja auch hätte nein sagen können. Ich glaube, je öfter du fragst, desto mehr wird er sich unter Druck gesetzt fühlen und ausweichen und lügen, weil er denkt, dass er nicht nein sagen darf. Das kennt ja jeder irgendwie, wenn er sich emotional unter Druckgesetz fühlt... und dein Sohn wird merken, dass du es unbedingt möchtest.

„Hätte ich von ihm ablassen sollen? Sagen soll, nachdem die Ausreden kamen, dass, wenn er da ist da ist und wenn nicht dann nicht? Das käme mir so egal vor!“

Ja, ich hätte es gemacht. Ich hätte vielleicht geschrieben:
Hey, wir feiern am xxxx die Weihnachtsfeier mit der Familie. Wenn du magst, kannst du dazu kommen.

„Es ging mir auch um das Weihnachtsgeschenk. Hätte ichs kaufen sollen, damit es zuhause rumliegt, wenn er nicht kommt?“

Ja, ich würde es kaufen und die Quittung aufheben. Im Notfall tauscht du es halt um. Ist ja kein Problem. Kannst ihm ja sagen, dass du ein Weihnachtsgeschenk hast (da würde ich auch keine Bedingungen stellen, dass er es abholen MUSS) und wenn er es halt nicht haben möchte, dann tauscht du es nach Weihnachten um.

„Desweiteren wollten meine Eltern ja planen und sie brauchten die Personenzahl, weil das ein Weihnachtsfrühstück in einem Cafe ist. „

Wo ist das Problem, wenn deine Eltern ihn mit einplanen und er dann nicht kommen tut? Dem Café ist eine Person weniger oder mehr ziemlich egal *wink* Das kommt öfters vor, als man denkt.

„Ich versuche das ganze Jahr über gelassen zu bleiben, besteh nicht auf die Zwei-Wochen-Regel usw. und wenn mein Sohn mich nicht besuchen kommen will, dann ist das so.
Aber Weihnachten? Silvester wird er ja sicherlich sowieso mit seinen Freunden verbringen wollen.“

Wenn dein Sohn nicht kommen will, dann würde ich ihn auf keine Fall zwingen. Dein Sohn ist alt genug und kein kleines Kind mehr. In dem Alter hat man nicht mehr so viel Lust auf Familie und Weihnachten. Das betrifft aber nicht nur deinen Sohn, sondern das ist überall so. Die Kinder nabeln sich ab und Druck bringt absolut gar nichts. Sein Recht als Erwachsener da durchzusetzen führt dann eher zur Verweigerung und Distanz.

Gruß, Charlotte90
Zuletzt editiert am: 12.12.2019, 19:01 Uhr, von: Charlotte90
12.12.2019, 14:28 Uhr | Katzenmosaik
Hallo Frau Morgenthal,

ja das habe ich ja in dem Dialog auch gespürt.

Er hätte aber ja auch, und das hab ich ihm zweimal betont, nein schreiben, dass er nicht kommt, dass er keine Lust hat. Hat er aber dann auch nicht.

Hätte ich von ihm ablassen sollen? Sagen soll, nachdem die Ausreden kamen, dass, wenn er da ist da ist und wenn nicht dann nicht? Das käme mir so egal vor!

Es ging mir auch um das Weihnachtsgeschenk. Hätte ichs kaufen sollen, damit es zuhause rumliegt, wenn er nicht kommt? Ihm per Post schicken, glaube das hätte ich nicht gemacht oder werde ich nicht tun, wenn er nicht kommen würde.

Desweiten wollten meine Eltern ja planen und sie brauchten die Personenzahl, weil das ein Weihnachtsfrühstück in einem Cafe ist.

Ich versuche das ganze Jahr über gelassen zu bleiben, besteh nicht auf die Zwei-Wochen-Regel usw. und wenn mein Sohn mich nicht besuchen kommen will, dann ist das so.
Aber Weihnachten? Silvester wird er ja sicherlich sowieso mit seinen Freunden verbringen wollen.
L G
12.12.2019, 11:54 Uhr | bke-Kira-Morgenthal

ich: nochmal, wenn du keine lust hast, ist das nicht schlimm! Also?


Hallo Katzenmosaik,

Sie geben sich Mühe und....er kommt! Freuen Sie sich auf ihn?

Beim Lesen habe ich gedacht, dass je mehr Fragen Sie stellen, umso mühsamer wird ihre Kommunikation miteinander und möglicherweise gerät Ihr Sohn dabei unter Druck, zieht sich zurück oder erfindet Ausreden..

Versuchen Sie so wenig Fragen wie möglich zu stellen. Wie wäre es, wenn Sie statt "Also?" schreiben oder sagen würde, "ich freue mich, wenn du kommst". Es ist nervig, wenn man nach Kontakt und Klarheit ringt und keine eindeutige Antwort bekommt. Das machen Sie ja die ganze Zeit mit und üben sich in Geduld. Hut ab! Deshalb wollte ich Ihnen meinen Impuls mitgeben. Es stimmt ja nicht, dass es für Sie nicht schlimm ist und er spürt das. Sagen Sie ihm einfach, egal wie er sich entscheidet, ist er bei Ihnen jederzeit willkommen. Ist es für Sie denkbar ohne ein klares "Ja" von ihm zu hören?

Viel Geduld und etwas Gelassenheit wünsche ich Ihnen weiterhin!

bke-Kira-Morgenthal
Zuletzt editiert am: 12.12.2019, 11:55 Uhr, von: bke-Kira-Morgenthal

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