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27.01.2022, 12:10 Uhr | marinadiezweite
Hallo, ich möchte nochmal ein Thema aufgreifen, dass glaube ich immer aktuell ist. Die Frage, ob Eltern, Mütter, Väter versagt haben, wenn die Kinder und Jugendlichen in der Schule nicht die Kurve kriegen. Ist Schule versagt, gleich Erziehung versagt`? Ist überhaupt Schule alles und daran misst man die Erziehung?. Es wurde ein gutes Beispiel gegeben, wie Jugendliche später dann doch noch die Kurve bekommen. Und mir scheint das wichtigste zu sein, dass es ihre Kurve ist. Dass es ihr Weg ist. Mit 15, 16 scheinen viele ihren Weg nicht richtig zu kennen.
Insofern halte ich viele Probleme der Jugendlichen für Ausreden. Mal ist der Lehrer doof und die Mitschüler noch viel mehr. Mal ist was anderes. Auch der Lookdown bringt neue Probleme.
Die Psyche speziell und besonders im Lookdown und bei immer wieder stattfindendem Onlineunterricht ist nicht zu vernachlässigen. Das prägt jetzt die Jugendlichen und wird sie noch lange prägen.
Ich behaupte dennoch, dass nicht alles Erziehung und versagt bedeutet. Eltern können ihre Kinder nur im begrenzten Maße dazu erziehen, dass Schule gut klappt. Mir scheint viel wichtiger zu sein, dass der Weg irgendwann der der Jugendlichen wird. Immer die speziellen Umstände wie Umzug oder die eigenen Verhaltensweisen verantwortlich zu machen für misslungene Schule bedeutet auch den Jugendlichen die Verantwortung abzunehmen für ihren Weg. Ich will damit nicht behaupten, dass es nicht Mobbing oder auch andere Probleme gibt.
Ich behaupte nur, dass es andere Wege gibt, als immer den anderen die Schuld zu geben.
Eine Realschule oder Oberschule ist daher meiner Meinung nach immer noch eine bessere Wahl als Gymnasium um jeden Preis. Der Punkt, dass ein Jugendlicher dort lernen will, muss er selbst finden. Es gibt viele verschiedene Richtungen am Gymnasium und es schadet auch nicht, ein Schuljahr zu wiederholen. Letztlich kommt man in der Schule nicht um bestimmte Anforderungen herum. Ein Vortrag vor der Klasse, ein Referat, eine Aufgabe, die vor allen dargestellt werden soll. Ist ganz schön aufregend. Aber noch aufregender ist das Gefühl, solche Situationen bewältigt zu haben. Und da können die Eltern nur Mut machen. Aber mehr glaub ich nicht. So nach der Devise: ''Die Welt geht nicht unter, wenn es nicht gleich richtig gut läuft' oder: ''Pass auf, morgen um diese Zeit hast du das Referat vor der ganzen Klasse hinter dir!''
Wer sich das nicht traut, wird in einem Studium oder anspruchsvollen Ausbildungsberuf ganz große Augen machen, wie oft man sich überwinden muss. Aber dann ist man ein paar Jahre älter und weiß vielleicht schon genau, wo man hinwill als junger Mensch.

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