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15.12.2016, 21:50 Uhr | Pappa
... aber er traut sich bisher nicht, es seiner Mutter zu sagen.

Ich reiße die Vorgeschichte nur ganz kurz an: Unser Sohn und ich hatten von der Geburt an eine sehr enge Beziehung, seine Mutter war eifersüchtig und ist mit ihm heimlich über 300 km weit weg gezogen als er 11 Monate alt war, weil sie glaubte er würde mich mehr lieben als sie. Unser Sohn und ich haben seitdem bis vor gut einem Jahr keine Minute miteinander verbracht, die ich nicht gerichtlich erstritten hätte (seitdem hater zusätzliche Zeiten bei seiner Mutter erstritten).
Ich hatte damals nach seiner Geburt meine Arbeit aufgegeben um mich um Kind, Haus und Hof zu kümmern, aber wegen des "Kontinuitätsprinzips" sollte er bei seiner Mutter bleiben, nachdem sie durch die Entführung Fakten geschaffen hatte und das Verfahren lange genug verschleppt hatte.

Trotzdem konnten unser Sohn und ich unsere Beziehung retten, wir haben viel mehr Zeit miteinander verbracht, als viele Väter und Söhne, die zusammen wohnen, und da wir die "Umgangszeiten" zum Großteil hier vebracht haben, empfindet er es hier bei mir als Heimat. An seinem "gewöhnlichen Aufenthalt" hat er mit seiner Mutter inzwischen zwei Umzüge und eine weitere gescheiterte Ehe hinter sich. Soviel zum Thema Kontinuität ...

zur Vorgeschichte abschließend: Seine Mutter spricht seit kurz nach der Entführung nicht mehr mit mir. Es gibt von ihr nur "Geschäftsbriefe" mit formeller Anrede und Betreffzeile, oder – und das seit etwa 2 Jahren ausschließlich – unser Sohn muss den "Boten" spielen. Ich weiß, dass das eigentlich gar nicht geht, aber zur Gespächsbereitschaft gehören eben zwei. Und ich muss damit leben, dass in der Regel bei mir die Schuld dafür gesucht wird, dass seine Mutter nicht mit mir sprechen will, weil eben Männer die Täter sind und Frauen die Opfer.

So, kürzer konnte ich die Vorgeschichte nicht skizzieren, zurück in die Gegenwart: Unser Sohn ist inzwischen 15 Jahre alt und ist sich sicher, dass er im Frühjahr zu mir ziehen will. Er traut sich aber wie schon gesagt bisher nicht, das seiner Mutter zu sagen. Nachdem seine Mutter ihm erfolgreich eingeimpft hat, dass Beratungsangebote "Psychoscheiße" sind, ist er dafür nicht offfen, seine Mutter sowieso nicht (sie hat seinerzeit Beratungsgespräche zusammen mit mir nur wahrgenommen, damit die Beraterin mir sagt, was ich anders machen muss).

Unser Sohn hat an seinem derzeitigen Wohnort keine Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen, ich stehe im Konflikt, dass ich ihn nicht bedrängen will, aber andererseits etwas passieren muss, damit es sich entwickelt.

Ich bin ratlos – hat irgendjemand eine Idee?


Gruß, Pappa
Bisher war das Sorgerecht für mich nur das Recht, mir Sorgen zu machen.
10.04.2018, 08:42 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo Pappa,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung! Ich freue mich, dass der Umzug geklappt hat und wünsche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *smiling*
06.04.2018, 20:22 Uhr | Pappa
(gelöscht, hat sich erledigt)
Zuletzt editiert am: 10.04.2018, 07:52 Uhr, von: Pappa
Bisher war das Sorgerecht für mich nur das Recht, mir Sorgen zu machen.
04.04.2018, 21:17 Uhr | Pappa
Hallo ..., ich habe deine PN vor einer Woche beantwortet, aber sie wird mir immer noch als ungelesen angezeigt!?
Bisher war das Sorgerecht für mich nur das Recht, mir Sorgen zu machen.
29.03.2018, 18:55 Uhr | minze
Hallo Pappa,

ich freue mich außerordentlich über deinen (euren) Erfolg, und bedanke mich für die Rückmeldung!
Alles Gute dir und deinem Sohn!
28.03.2018, 23:35 Uhr | Pappa
So, jetzt muss ich mich nach langer Zeit doch nochmal melden, das Kennwort zu meinem ursprünglichen Nick habe ich auch wieder gefunden und kann damit auch Pappa1 legitimieren *wink*

Also, es war noch eine harte Zeit bis es so weit war, seine Mutter hat bis zuletzt größtmögliche Probleme gemacht, bis dahin, dass ich unseren Sommerurlaub stornieren musste, weil sie einem dafür rechtzeitigen Umzug nicht zugestimmt hat ... aber zum Schuljahresbeginn ist unser Sohn dann letzten Sommer zu mir gezogen. Der Weg dahin war so hart und der Ausfall des Sommerurlaubs für mich so heftig (in einer beruflich schwierigen Phase, in der ich dringend eine Auszeit gebraucht hätte), dass ich im Moment des Umzugs keinerlei Glücksgefühle hatte, nach 15 Jahren "Terror" bis zuletzt war ich einfach durch ... ich konnte nicht einmal die Unzugsfahrt mit meinem Sohn und seinen Siebensachen genießen. Ich durfte da zwar beim Abholen/Einladen zum ersten Mal sein dortiges Zimmer betreten, aber alle anderen Türen in der Wohnung wurden vorher verschlossen und seine Mutter hat sich in der Küche oder sonstwo "versteckt" ... ich wurde wieder einmal wie ein Täter behandelt ... zum Glück hatte ich ein Camping-Klo dabei und musste nicht um entsprechende Gnade für einen Besuch des Bades bitten ...

Dabei läuft es hier mit uns beiden von Anfang an einfach nur gut. Das heißt natürlich icht, dass es nicht auch manchmal ein bisschen Knatsch gibt, aber eigentlich viel zu wenig *smiling*

Unser Sohn geht hier gerne in die neue Schule, manchmal werden ihm sogar die Ferien zu lang, er hat endlich auch außerhalb der Schule Kontakte zu anderen Jugendlichen, er fährt so oft wie möglich zu seiner Mutter (da knirscht es jetzt allerdings, weil sie eine "Frequenz" fordert, die sie umgekehrt nicht gewährt hatte, und sie übersieht dabei auch, dass ein 16-Jähriger eigene Interessen hat und auch hier längst nicht mehr alle Freizeit mit mir verbringt).

Also langer Schreibe kurzer Sinn: Endlich kann ich einigermaßen normal leben, als Vater und auch sonst. Das heißt nicht, dass ich keine Probleme mehr im Leben hätte, aber endlich kann ich mich um die wirklichen Probleme des Lebens kümmern und versuche dabei so weit wie möglich zu übersehen, dass ich als Vater immer noch nicht gleichberechtigt bin; bei einem 16-Jährigen wiegt das zum Glück nicht mehr sooo schwer. Und unser Sohn ist einfach nur froh, dass er jetzt hier wohnt.

Ich schreibe das jetzt alles nicht, weil ich gute Erinnerungen mit dem Forum hier verbinde (ohne dass ich jetzt den Thread nochmal komplett gelesen hätte), ich habe hier in meiner Erinnerung vor allem Gegenwind und wenig Hilfe bekommen, aber ich bringe Dinge gerne zu Ende und ich hatte minze versprochen zu berichten.

Grüße, Pappa
Bisher war das Sorgerecht für mich nur das Recht, mir Sorgen zu machen.
30.01.2017, 14:36 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Hallo Pappa und @lle die es interessiert,

alle Angebote der bke-Onlineberatung werden von professionellen Fachkräften begleitet. Diese Fachkräfte arbeiten als Sozialpädagoginnen, Psychologinnen, Pädagoginnen in Erziehungs- und Familienberatungsstellen vor Ort und mit einem Teil der Arbeitskraft in der bke-Onlineberatung. Sie werden für ihre Arbeit bezahlt *wink*, also kein Ehrenamt. Aber wie ich finde dennoch mit einem besonderen Engagement.

Aber es gibt auch eine prima Unterstützung unter den Eltern, so wie hier in diesem Thread. Und auch wenn diese Unterstützung nicht bezahlt ist gehört sie zum unverzichtbaren Bestandteil des Elternforums.

Bei "Wichtige Infos" sind noch weitere Infos, auch die beteiligten Träger zu finden.

Viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
Zuletzt editiert am: 30.01.2017, 14:44 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
29.01.2017, 22:42 Uhr | Pappa1
Erstmal zum Forum: Dass das ehrenamtlich moderiert wird, wusste ich nicht, ich bin auch neulich über das Impressum und weitere Suche nicht wirklich schlau geworden, was genau eigentlich bke ist, aber das ist jetzt auch nicht so wichtig.

Es ist jetzt wieder einiges aufgelaufen, ich beantworte das unsortiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Ja, ich bin ein sehr empfindsamer Mensch und ich bin nach dem, was ich als Vater in den letzten 15 Jahren durchgemacht habe, besonders in diesem Themenbereich auch sehr empfind-lich, da habe ich Wunden, die nicht heilen, weil die Situation immer noch andauert, die auch durch die Debatte hier wieder aufgerissen werden.

Wahrscheinlich habe ich mich auch vorher schon hier oder da etwas angegriffen gefühlt, das kann ich ja naturgemäß nur subjektiv wahrnehmen, aber ich habe deswegen niemanden beschimpft, sondern sachlich Stellung genommen. Und ich hatte niemanden als „die Bösen“ bezeichnet oder eingestuft. Aber mich jetzt als „vordergründig offen und eher pseudo-selbstkritisch“ zu bezeichnen (ohne mich zu kennen), empfinde ich ganz klar als Angriff und Beleidigung.

Dass Sie, Frau Winzenberg, die Frage nach dem Aufgeben der Berufstätigkeit prinzipiell auch Frauen stellen, konnte ich nicht wissen, dann habe ich Ihnen an dem Punkt unrecht getan bzw. ich habe ja eigentlich nur gefragt, ob Sie diese Frage auch einer Mutter gestellt hätten. Außerdem habe ich ja gar nicht meine Berufstätigkeit aufgegeben, ich habe gerade nochmal nachgelesen, ob ich mich da falsch ausgedrückt habe; ich hatte geschrieben „meine Arbeit aufgegeben“, das ist natürlich missverständlich, zumal ich ja stattdessen dann in „Haus und Hof“ sehr viel gearbeitet habe, ich habe das dann in meiner Antwort konkretisiert „… habe ich meine berufliche Tätigkeit vorübergehend zurückstellen müssen …“. Was für mich bleibt, ist die Verwunderung, dass Sie danach gefragt haben, obwohl das schon lange her ist und mit dem aktuellen Problem überhaupt nichts zu tun hat. Aber da müssen wir jetzt auch keine große Sache draus machen, für mich ist das jetzt hinreichend geklärt.

Irgendwie ist dann der Thread zum Versuch der Aufarbeitung alter Geschichten ausgeartet, das fing mit Serafinas erstem Posting an, unter anderem mit der Frage nach unserer Beziehung damals, und dazu habe ich dann meinen Teil beigetragen, indem ich bereitwillig geantwortet und erklärt habe.

Sie fragen jetzt nochmal, was damals in unserer Beziehung los war. Wie gesagt, ich bin hier ursprünglich wirklich nicht aufgelaufen um dieses Thema zu besprechen, und ich sitze da wirklich wie schon geschrieben auch in der Klemme, weil ich hier nicht alles posten kann. Ich dachte ich wäre da zuletzt schon deutlich genug geworden und wollte mit dem Thema eigentlich nicht weiter machen, zumal ich mich ja nur wieder angreifbar mache.

Aber ich kann auch nicht so stehen lassen, was Sie schreiben: Ich habe sicher nicht versucht, die bessere Mutter zu sein! Ich habe mich immer als Mann und Vater empfunden, allerdings nicht in der traditionellen Väterrolle. Als Vater habe ich anders gewickelt, anders getröstet, anders mit ihm geblödelt und gespielt, anders mit ihm kommuniziert, ...

Ich weiß inzwischen natürlich auch, dass meine Frau mit meiner Vaterrolle Probleme hatte, obwohl das genau so abgesprochen war und sie nicht geäußert hat, dass sie damit dann doch Probleme damit hatte. Wobei sie auch intensiv mit ihm zusammen war: Sie hat unseren Sohn etwa die Hälfte des Tages betreut, während ich gearbeitet habe (zur Arbeit s.o.), an der anderen Tageshälfte umgekehrt. Ich habe ihr (obwohl ich es auch gerne gemacht hatte) irgendwann bewusst das abendliche „bettfertig-Machen“ unseres Sohnes überlassen, mit dem wir uns vorher abgewechselt hatten, da sie das immer ausgiebig genossen hat und ich gespürt habe, wie wichtig ihr das ist. Und die Nächte hat sie sowieso alleine mit dem Kind im Bett verbracht, ich wurde nicht lange nach der Geburt aus dem Schlafzimmer „ausquartiert“.

Ich bin mir im Rückblick sicher, dass die sie ein großes Problem damit hatte, dass ich unseren Sohn sehr gut verstanden habe, ihn routiniert gewickelt habe, ihn meistens schnell trösten konnte und auch z.B. mittags relativ schnell in den Schlaf bringen konnte, was ihr nicht gelungen ist, …

Aber das habe ich eben damals nicht so wahrgenommen, vielleicht will man man mir jetzt vorwerfen, dass ich da „betriebsblind“ war, aber wenn sie es mir gegenüber nicht äußert? Sie hat ja mit verschiedenen Leuten darüber gesprochen, aber mit mir eben nicht. Auch nicht in der Eheberatung. Ich habe mich nie in Konkurrenz zu ihr gesehen, aber umgekehrt war das anders, wie ich im Nachhinein weiß.

Ich wusste vor der Geburt nicht, wie das mit einem Baby wird, ob ich da einen Draht finde, ob ich das Wickeln (das selbstverständlich auch meine „Pflicht“ sein würde) eklig finde, ob ich mich blöd anstelle, ... ich glaube ich hatte da irgendwie sogar Angst davor. Ich hatte bis dahin noch nie ein Baby auch nur auf dem Arm gehabt. Aber als unser Sohn dann da war, da war alles sofort ganz selbstverständlich. Die Hebamme hat mir ein paar Stunden nach der Geburt gezeigt, wie man ihn wickelt, danach sind wir heim gefahren, es war von Anfang an eine große Vertrautheit zwischen ihm und mir, anfangs auch zu dritt, und das Wickeln hat mir sogar Spaß gemacht. Ich habe mich in meiner Vaterrolle sicher und wohl gefühlt und er hat das gespürt, so konnte ich auch ihm Sicherheit geben.

Ich weiß inzwischen, dass viele Frauen eigentlich einen Partner haben wollen, der sich so beim Kind engagiert. Und ich kenne Beziehungen, wo das wunderbar funktioniert, auch mit weitgehend umgekehrten Rollen. Aber ich habe auch erleben müssen, dass es fast ein Tabubruch sein kann, wenn ich als so ein Vater mit Baby z.B. in einer Krabbelgruppe auftauche, und zwar nicht hilflos, sondern sicher. Und dass auch Frauen, die eigentlich diese "Gleichberechtigung" wollen, dann Probleme kriegen, wenn ein Mann es zu gut macht.

Gruß, Pappa
29.01.2017, 14:24 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo Pappa bzw. Pappa1,

über Ihren langen und intensiven Austausch hier im Elternforum freue ich mich sehr! So sollte es sein! Ein schriftlicher Austausch erfolgt zeitversetzt und die Leserinnen und Leser haben jeweils Worte und Wortbedeutungen vor sich ohne weitere Informationen wie Mimik oder augenblickliche Befindlichkeiten. Situationen, die hier geschildert werden, werden unterschiedlich wahrgenommen und in Abhängigkeit von eigenen Erlebnissen gedeutet...

Sie scheinen empfindlich zu sein und hören auf bestimmten Ohren Informationen. Eine Information hat auch eine Sachseite. Die Frage der Berufstätigkeit stelle ich regelmäßig beiden Geschlechtern, da sich aus finanziellen Notlagen heraus oftmals weitere Belastungen ergeben, die das Familienleben beeinträchtigen. Vielen Dank an dieser Stelle für aufklärende Worte meiner Mitschreiberinnen!

Trotz der vielen Informationen, die in dem Thread geschrieben worden sind, ist mir noch unklar, was da damals los war zwischen Ihnen und der Mutter. Ich kann nur zu der Hypothese gelangen, dass die Beziehung vielleicht schon vorher brüchig war und die Rollenverteilung zwischen Ihnen unklar war. Ein Kind oder ist es die moderne Vaterrolle? scheint für Sie ein herausragender Einschnitt in Ihrem Leben gewesen zu sein. Ich weiß nicht, inwieweit Sie sich so intensiv um den Säugling gekümmert haben, dass Ihr Verhalten auf die Mutter angstauslösend wirkte, weil Sie den Säugling zu "eng an sich genommen" haben? Ihre Worte wirken auf mich so, als ob Sie versucht hätten, die "bessere" Mutter zu sein...?

Es ist sehr schade, dass Sie in der Vergangenheit diese schlechten Erfahrungen gemacht haben. Nun scheint sich Ihr Sohn zu Ihnen zu bewegen, so dass Sie im positiven Sinne mit ihm in der nächsten Zeit einen gemeinsamen Alltag erfahren können und sein Heranwachsen begleiten können! Das ist eine schöne Aussicht für Sie!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *smiling*
29.01.2017, 11:55 Uhr | -serafina-
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich wandelt, und die Gleichberechtigung bzw. Gender-Gleichheit entwickelt sich sehr langsam über Jahrzehnte hinweg. Nach wie vor verdienen Frauen für die gleiche Arbeit meist weniger als Männer. Es gibt aber auch Frauen, die schon genauso viel verdienen. Ebenso gibt es schon Männer, die sich auch mit "traditionellen Frauenrollen" identifizieren können/wollen, aber noch nicht so viele. Dass diese wenigen nun gefragt werden, warum sie ihren Beruf zugunsten den Kindes ganz aufgegeben haben, und Frauen das in der heutigen Zeit auch mal, aber nicht so oft gefragt werden, finde ich ganz normal vor diesem Hintergrund. Es ist auch an Dir, Pappa, Dich zu fragen, ob wirklich alles, was Du als Angriff wertest, auch objektiv einen Angriff darstellt.

Auch ich finde, dass Du in der Tat viel interpretierst und nur aufnimmst, was Dich darin bestätigt.

Du fragst, ob Deine offene und selbstkritische Art dazu einlädt, Dich anzugreifen. Ich nehme Dich in diesem Forum nicht angegriffen und nur vordergründig offen und eher pseudo-selbstkritisch wahr. Zu sagen, Dein einziger Fehler sei, Dir zu viel gefallen zu lassen, zu sehr zu lieben, zu nachgiebig zu sein, verorte ich eher unter der Rubrik Selbsterkennntis.

Die Fässer, die machen nicht die User hier auf. Die machst Du selber auf mit Deinen Reaktionen. Ich finde, dass Dir hier alle nett geschrieben und versucht haben, Dir durch ihre Meinung weiterzuhelfen. Wenn das Ergebnis ist, dass Du Dich in Deiner Haltung nur mehr bestärkt fühlst, dann ist das doch auch in Ordnung, Du gehst Deinen Weg. Ich finde es sehr schade, dass Du Dich so angegriffen fühlst und einige von uns jetzt "die Bösen" sind.

Zu Deiner Klage wegen der ausgebliebenen Moderatoren-Antwort. Wenn ich mir die Liste der Moderatoren, die auf der Übersichtsseite unten stehen, mal durchschaue, dann ist von den drei Moderatoren dieses Trennungsforums nur noch eine von drei ModeratorInnen aktiv. Das könnte vielleicht erklären, warum Du bislang keine zweite Antwort erhalten hast. Das ist ja auch ärgerlich und enttäuschend, aber ob eine so vorwurfsvolle Haltung so angemessen ist, in einem Forum, das ehrenamtlich moderiert wird, hängt ja auch wieder mit einer gewissen Grunderwartung zusammen.
Serafina
29.01.2017, 09:52 Uhr | marinadiezweite
Hallo Minze, und hallo pappa, ich mag es immer ganz gern, wenn man dann auch alles genau liest. Minze, das mit dem Überreagieren bezog sich nicht auf pappas Vergangenheit oder die Problematik mit dem Sohn. Sondern auf die Bemerkungen, die du Pappa gemacht hast. Die sich auf die Antworten hier bezogen. Ich hatte da einfach paar Widersprüche bemerkt. Dinge, wo du was reininterpretiert hast. Besagte Frage, warum du nicht arbeitest. Und ja, man kann das als Vorwurf sehen. Man kann es aber auch als Frage sehen, um jemanden zu verstehen.
Das meine ich mit in manchen Dingen überreagierst. Hab ich auch so mich drauf bezogen.
Und was das reale Leben betrifft. Es ist da schon einfacher, Mißverständnisse zu klären. Es ist leichter, zu reagieren, nachzuhaken. Zu verstehen.
Es ist auch so, dass man nicht überall die Hilfe bekommt, die einem vorschwebt. Für Aussenstehende auch für Ämter ist es sehr wichtig, zu erkennen, wie das Gewünschte dem Kind hilft. Sie müssen relativ unparteiisch sein. Von daher ist es manchmal so, dass sie sich für die Wünsche eines Kindes interessieren. Aber nicht für die Interessen oder auch die schwierige Kommunikation der Eltern.
28.01.2017, 20:23 Uhr | Pappa1
Hallo minze,

danke! Dein Posting tut mir gut und hat mir auch ein paar Tränen in die Augen getrieben, es sind seltene und wertvolle Momente, wenn jemand erkennt und würdigt, was ich gelitten und geleistet habe.

Ja, ich sollte mich freuen. Aber ich kann es noch nicht. Einerseits, weil die schlimmen Erfahrungen zu tief sitzen und der Umzug noch einige Monate hin ist, ich kann es einfach noch nicht glauben. Andererseits, weil ich dem Braten auch wirklich noch nicht traue; auch dafür sitzen die schlimmen Erfahrungen zu tief, ich habe Angst, dass da noch was kommt …

Ich werde berichten.

Gruß, Pappa
28.01.2017, 15:33 Uhr | minze
Hallo Pappa,
zunächst mal freue ich mich aufrichtig für euch, dass dein Junge den Umzug gegenüber der Mutter durchsetzen konnte und die Sache jetzt "läuft"! Ist doch prima, herzlichen Glückwunsch!
Ich wünsche Euch sehr, dass es jetzt auch ohne größere Probleme über die Bühne geht.

Übrigens finde ich überhaupt nicht, dass du überreagierst. Im Gegenteil, ich finde, dass du angesichts der seit vielen Jahren für dich sehr schweren Situation sehr besonnen reagierst. Respekt! Manch einer wäre schon längst ausgetickt oder hätte sein Kind aufgegeben, freilich nicht ohne vor Kummer früher oder später krank zu werden.
Als Mitglied des ISUV (Interessenverband für Unterhalt und Familienrecht), dem ich seit meiner Scheidung vor fast 20 Jahren angehöre, kenne ich ähnlich gelagerte Fälle zu Genüge. Es ist tatsächlich ein Skandal, was Väter, die für ihre Kinder da sein wollen, im unserem Rechtsstat erdulden müssen. Wie von Seiten des Jugenamtes und der Gerichte mit ihnen ofmals umgegangen wird.

Auch was die Frage nach deiner Berufstätigkeit angeht, gebe ich dir uneingeschränkt recht. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, wir sind (in unseren Köpfen) noch lange nicht so weit, leider.

Ich selbst wäre so froh gewesen, wenn der Vater meiner Kinder auch nur ansatzweise ein bisschen Engagement gezeigt hätte, oder seine Kinder wenigstens finanziell unterstützt hätte (Unterhalt).

Du kannst stolz auf dich sein. Du hast trotz widriger Umstände einen so guten Draht zu deinem Jungen, dass er nun sogar gegen den Willen der Mutter bei dir leben will und das durchgesetzt hat. Freu dich darüber, denn DAS kann dir keiner mehr nehmen.

Alles Gute für Euch!

Schreib doch bitte mal, wie es weitergeht.
28.01.2017, 10:18 Uhr | marinadiezweite
Hallo Pappa, ich glaube, dass du in manchen Dingen etwas überreagierst. Es wurde dir die Frage gestellt ziemlich am Anfang, wieso du deine Berufstätigkeit aufgegeben hast. Da ja der finanzielle Hintergrund gesichert sein muss. Das ist ja zunächst nur eine Frage, um alles richtig zu verstehen. Dass du einen Grund hattest, den Beruf aufzugehen, ist anschließend nachzuvollziehen. Da erwartet glaub ich niemand eine Rechtfertigung. Sondern es zielt nur darauf ab, weshalb. Und wie ist das finanziell dann zu schaffen. Ich glaube, eine Frau, die ihren Beruf komplett aufgibt, würden wir hier das gleiche fragen.
Man kann es beantworten, man kann es auch lassen. Viele Frauen würden das wohl gleichermassen begründen. Aber es ist letztlich immer ihre eigene Entscheidung, ob sie das so machen. So ist es auch deine Entscheidung, dass es besser war.
Man nimmt damit Vorteile und auch Nachteile in Kauf. Es ist aber letztlich bei Personen, die einen sicheren ARbeitsplatz haben und aus der Arbeit Kraft beziehen, eine sehr persönliche Entscheidung.
Du findest, dass nur MÄnner danach gefragt werden. Ich persönlich sehe das anders. Aber es bleibt letztlich deine Entscheidung und auch die von Müttern. Irgendwo bist du leider ein wenig am manipulieren. Finde ich. Hat was von pauschalen Urteilen über alle Frauen, alle Jugendämter. Den part mit der Tagesreise zum Jugendamt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass auch Probleme gesehen werden, wo keine sein müssen.
Aber egal. Letztlich ist alles dein Weg.
27.01.2017, 23:06 Uhr | Pappa1
Ich habe mich jetzt als Pappa1 angemeldet, weil ich mein Passwort vergessen habe ... ich bin aber der bisherige "Pappa".

erstmal zu den jüngsten Postings:

@Louise-19: PAS ist ein Syndrom, das Kinder haben, nicht ein Elternteil. Ganz grob beschrieben: Das Kind entscheidet sich im Konflikt, zwischen den Stühlen zu sitzen, für den Elternteil, bei dem es wohnt, und lehnt diesem Elternteil zuliebe den anderen Elternteil ab, nach dem Motto "Scheiße nicht da wo du isst". Das ist unserem Sohn und damit auch uns zum Glück erspart geblieben.

@figuralis: Mir ist klar, dass die Hilfsmöglichkeiten dieses Forums begrenzt sind. Ich hatte da auch nicht viel erwartet, war auch mit den ersten Antworten durchaus zufrieden, weil gute Anregungen drin waren und es gut getan hat, mich auszutauschen.

@all: Und zu meiner Ausgangsfrage: Unser Sohn hat es wohl geschafft, den Umzug klar zu machen. Es gab da wohl auch eine "begleitende Debatte" in der Verwandtschaft. Zur Zeitperskeptive ist es ein Kompromiss, den ich aber mittragen kann, auch wenn mich keiner gefragt hat. Wobei ich mich da auf die Einschätzung unseres Sohnes verlassen muss, da seine Mutter ja nicht mit mir spricht ... und Details sind noch zu klären. Wie das ohne Kommunikation zwischen den Eltern gehen soll, weiß ich nicht ... zumal seine Mutter ja eigentlich an den Entscheidungen hier beteiligt sein sollte (Schulwahl, Kurswahl, ...), auch wenn ich an keiner Entscheidung in den letzten 14 Jahren beteiligt war.

Jetzt aber doch nochmal einen Schritt zurück, es liegt mir schon auf der Seele, wie das hier gelaufen ist.

Es gibt hier für mich ein grundlegendes Problem, nämlich dass das hier zwar anonym ist, aber wer uns kennt, erkennt uns in diesem Thread sofort. Und es kann ja jemand aus unserem Umfeld mehr oder weniger zufällig hierauf stoßen. Das heißt: es gibt für mich zum Schutz anderer Grenzen, was ich hier schreiben kann, uneingeschränkt offen kann ich nur sein, was mich selber betrifft.

Ich versuche jetzt zu erklären, was mir hier aufgestoßen ist. Es geht dabei um zwei Themen.

Ich bin mit einer Fragestellung hier aufgelaufen, zu der es natürlich sehr schwer ist zu antworten, Anregungen zu geben, aber es war mir einfach wichtig, mich dazu mit anderen auszutauschen. Ich musste dazu einen groben Abriss der Vorgeschichte geben, damit man versteht, warum z.B. das Gespräch unter Eltern nicht der Lösungsansatz sein kann.

1. Thema:

Nach kurzem werde ich gefragt, warum ich als Vater meine Berufstätigkeit damals aufgegeben habe.

Ich habe vor 15 Jahren gedacht, dass ich als Vater gleichberechtigt bin, also auch das Recht habe, für unseren Sohn nicht nur abends und sonntags da zu sein, sondern auch im Alltag einen Großteil der Zeit mit ihm zu verbringen, das hat mich damals glücklich gemacht und war mir wichtiger als mein Beruf (und das will was heißen!) und wichtiger als Karriere.

Ich bin an die Wand gelaufen. Meine Frau kam damit nicht klar, obwohl das vorher so abgesprochen war, und sie spricht dann nicht mit mir darüber, auch nicht in der Eheberatung, sondern sie bereitet mithilfe einer Anwältin und einer „Freundin“, vor der sie mich vormals selber gewarnt hatte, die Entführung vor.

Nach der Entführung laufe ich weiter an die Wand, weil es gesellschaftlich einfach nicht akzeptiert war, dass es ein Recht von Vätern ist, sich um ihre Kinder zu kümmern, gesellschaftlich akzeptiert war nur die Pflicht der Väter sich um ihre Kinder zu kümmern. Wehe, sie machen das gerne und auch noch gut … mal ganz zu schweigen vom Recht der Kinder auf ihre Väter ...
Und dann stoße ich hier wieder auf so eine Frage, warum ich meine Berufstätigkeit aufgegeben habe. Eine Frage, die man einer Mutter nicht stellen würde. Ein Flashback für mich, ich hatte gehofft, dass wir da inzwischen gesellschaftlich etwas weiter sind, erst recht Profis in so einem Beratungsforum. Ich habe das Posting mit dieser Frage ausführlich beantwortet und keine Antwort mehr darauf bekommen. Was mir da wieder einfällt: Genau über dieses Thema hatten wir auch in der Eheberatung gesprochen. Da hat die Beraterin mich groß angeschaut und sinngemäß gesagt "da sind Sie ja im Hinblick auf die Gleichberechtigung schon viel weiter als ich ..."

2. Thema:

Dann wird im Thread das nächste Fass aufgemacht: Es darf nicht sein, dass dieser Vater sich weitgehend korrekt verhalten hat und trotzdem einfach nur mies und ungerecht behandelt wurde. Da muss er doch selber mitverantwortlich sein, seinen Anteil daran haben, und ich habe die Vermutung, dass da auch hier wie früher bei Jugendämtern und Gerichten Mitgefühl für die Mutter aufflammt, die ja einen triftigen Grund haben muss, sich so zu verhalten.

Ich hatte das nicht zur Diskussion gestellt, ich habe danach nicht gefragt, und trotzdem bin ich wieder mit diesem Thema konfrontiert, wieder bin ich in der Position, mich verteidigen zu müssen, weil meine Ex-Frau einen massiven Rechtsbruch begangen hat, obwohl ich doch derjenige bin, der immer erst selber bei sich nach der Schuld sucht und wirklich einfach mies behandelt wurde. Das war jetzt übrigens bis hier die Eltern-Beziehungs-Ebene.

[Einschub] zur „Kind-Ebene“: In den gerichtlichen Verfahren hat sich nie jemand wirklich für das Kind interessiert, vor allem ist unser Sohn mies behandelt worden. Denn seine Mutter wurde immer wieder in falschem Verhalten bestätigt und sein Vater immer wieder gedemütigt. Zumindest letzteres spürt er sicher. [Einschub Ende].

Ich muss mich jetzt doch noch etwas weiter aus dem Fenster lehnen. Ich schreibe jetzt nur von mir *wink* Ich habe vor vielen Jahren einen Test für „Co-Borderliner“ gemacht, natürlich nicht ohne Anlass. Die Trefferquote war im Rückblick darauf, wie ich während unserer Beziehung gestrickt war, immens. Ich hatte bis zum Test schon dazu gelernt, und mich danach umso mehr bemüht, aus dem Desaster wirklich zu lernen. Dazu gehört für mich auch, dass ich mir hier im Forum nicht mehr alles gefallen lasse und bei aller Selbstkritik im Zweifelsfall auch eine klare Position beziehe und Grenzen setze.

Warum kann das hier nicht einfach akzeptiert werden, dass ich mich vorwiegend korrekt verhalten habe und mir einfach nur übelst mitgespielt wurde? Lade ich mit meiner offenen und selbstkritischen Haltung dazu ein, dass man bei mir nach Fehlern sucht, mich korrigieren und beeinflussen will?


Aus aktuellem Anlass jetzt noch ein Ausflug zu einem Thema, das hier mitspielt: In einem anderen Thread hier wurde gerade der erste Elternbrief des bayrischen Landesjugendamtes verlinkt. Leider ist in diesem Forum keine Verlinkung möglich, aber wer will wird es schon finden. Wenn ich das lese, denke ich wieder ich bin im falschen Film, es geht um die Situation nach der Geburt eines Kindes: Den Müttern wird erklärt, dass sie jetzt den Vater des Kindes mit einbinden sollen, "ihm Aufgaben im Haushalt, aber auch bei der Pflege Ihres gemeinsamen Kindes" überlassen sollen. Den Vätern wird gesagt "Jetzt ist es an der Zeit, sich ins Spiel zu bringen". Dann wird noch ein Klischee draufgesetzt: "Groß ist die Versuchung, die beiden, Mutter und Kind, machen zu lassen und sich auf den gemütlichen Fernsehsessel zurückzuziehen"

Hallo? Ich habe schon vor der Geburt einen Großteil der Hausarbeit erledigt, ich war bei der Geburt dabei, habe vier Stunden danach Mutter und Kind nachhause gefahren, das "Wochenbett ausgerichtet" und in den ersten Wochen das Kind gewickelt. (Später fragt mich ein Gutachter, ob ich das Kind "denn auch gewickelt" hätte. Nein, ich habe es nicht auch, sondern öfter gewickelt.) Inzwischen denke ich, dass ein so vorbildliches Verhalten einfach bestraft werden musste ... dabei wollte ich garnicht vorbildlich sein, ich hatte nur das mit der Gleichberechtigung falsch verstanden ...
Zuletzt editiert am: 27.01.2017, 23:15 Uhr, von: Pappa1
26.01.2017, 22:43 Uhr | figuralis
Hallo Pappa,

ich will jetzt hier gar nichts inhaltlich mehr schreiben, denke aber, dass Du die Hilfsmöglichkeiten dieses Forums überbewertest. Deine Situation ist eine, von der andere nicht sagen können:"Das ging mir auch schon so", und viele Hintergründe lassen sich ja auch gar nicht so leicht darstellen. Vielleicht wäre eine Einzelberatung hier hilfreich - persönlich habe ich zumindest den "Blick von außen" als sehr hilfreich erlebt. Im wirklichen Leben muss man da aber selbst Entscheidungen treffen: Wen ziehe ich hinzu, wie kann ich meinen Sohn stärken etc. - dabei wünsche ich Dir alles Gute!

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