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31.08.2017, 13:14 Uhr | Maartina
Hallo, mein Mann und ich sind nun seit sieben Jahren zusammen und seit drei Jahren verheiratet. Richtig gut läuft es bei uns schon lange nicht mehr. Doch seit unser Großer (2Jahre) geboren ist, gibt es fast nur noch Streit. Wir haben im Mai noch eine Tochter bekommen, was nicht geplant war, da ich letztes Jahr ein duales Studium angefangen habe und mein Mann extra Elternzeit für die Dauer des Studiums genommen hat und mit mir umgezogen ist. Auch davor hab ich leider beruflich etwas Pech gehabt. Mein eigentlich zugesagter Telearbeitsplatz wurde gestrichen, sodass ich Elternzeit beantragen musste. Wir haben auch so schon viel miteinander durchgestanden (Krebserkrankung...). Nun ist es allerdings so, dass mein Mann mir sehr viel abverlangt. Komplette Verhaltensänderung. Ich muss im Alltag mehr nachdenken, mehr mit ihm reden, bewusster handeln, mehr Verantwortung übernehmen, mich mehr reflektieren, die Kinder strenger erziehen. Viele Kleinigkeiten stören ihn und das macht ihn sehr unglücklich. Ich bin auch schon länger nicht mehr glücklich. Wir beide lieben unsere Kinder, doch uns anscheinend nicht mehr. Nun kommt hinzu dass mein Mann beruflich von Bayern nach Berlin muss. D.h. Es steht ein Umzug an, den wir eigentlich zusammen geplant hatten. Wir wollten zumindest für die zwei Jahre Ausbildung, die er nun beginnt, zusammen bleiben für ihn und für die Kinder. Am liebsten wurden wir zusammen bleiben bis die Kinder groß sind. Doch wir sind nur noch am Streiten. Mir wird es zu viel, ich versuch mich die ganze zeit zu ändern. Doch mach ich etwas richtig, mach ich im nächsten Moment schon wieder etwas falsch. Für die Kinder ist es auch nicht gut, wenn sie mitbekommen dass ihre Eltern sich die ganze zeit streiten. Bei unserem großen merke ich schon, dass er versucht uns zu übertönen, wenn wir mal wieder streiten. Bin ich wirklich zu egoistisch um mich zu ändern? Ich weiß nicht mehr weiter.
 
05.09.2017, 17:51 Uhr | -serafina-
Ich hätte jetzt fast so im Spass gedacht, reich du doch auch eine Wunschliste ein bei deinem Mann. Denn momentan sollst du ja viel verändern. Du hast aber auch viel an der Backe. Und manch ein Plan ist nun nicht gelungen.
Vielleicht hast du auch Wünsche an ihn, die ihr vorerst realisieren könnt. [/quote]

Gute Idee! Daumen hoch *Lachend*

Jetzt mal im Ernst: Keine Ahnung, was dein Mann so alles "falsch" findet an Dir. Aber Du schreibst in Bezug auf die Streitereien vor den Kindern, dass es an Deinem Mann liegt, dass sich das nicht auf den Abend verschieben lässt. Warum also den Spieß nicht umdrehen und von ihm verlangen (oder, um mit gutem Bsp. voranzugehen: wünschen), seine Cholerik zu zügeln und weniger affektiv, sondern reflektierter (verlangt er das nicht umgekehrt auch von Dir?) mit dem umzugehen, was ihn stört, indem er bis zum Abend wartet, aus Verantwortungsgefühl den Kindern ggü.
Serafina
 
05.09.2017, 08:38 Uhr | marinadiezweite
Hallo Maartina, sonst ist es ja oft die Frau, die ihren Mann ändern, verändern will. Bei euch ist es umgekehrt. Das ist schon mal ungewöhnlich. In so einem Wunsch nach Veränderung scheint auch der Wunsch zu stecken, den Partner so zu machen, dass er perfekt ist. Oder dass der Partner so ist, wie man/Mann ihn gerne hätte. Nun überlegst du, ob du so sein kannst, und möchtest. Bastelst auch täglich an dir und deiner Persönlichkeit.
Ihr streitet vor den Kindern, das ist nicht gut. Dadurch beziehen Kinder schon mal ungute Stellung. Da sie gar nicht richtig wissen, was los ist. Daher finde ich, der Tipp, die Streitereien auf abends zu verschieben, gut. Auch solltet ihr das etwas ''kultivieren''. Nützt ja nichts, dem Partner immer wieder zu sagen, wie er leider nicht ist, wie er sein sollte. Ich hätte jetzt fast so im Spass gedacht, reich du doch auch eine Wunschliste ein bei deinem Mann. Denn momentan sollst du ja viel verändern. Du hast aber auch viel an der Backe. Und manch ein Plan ist nun nicht gelungen. Zudem richtest du dich viel nach den Wünschen deines Mannes, Umzug. Dazu ein ungeplantes Kind.
Mal ehrlich, das ist alles viel. Und beide Kinder auch das ungeplante haben ein ''Recht'' darauf, dass sie angenommen werden. Dass noch ein Kind gekommen ist, ist ja nun mal so. Ich glaube, dein Mann braucht auch noch ein bisschen, diese Situation so anzunehmen. Aber das gibt ihm nicht das Recht, dich häufig zu kritisieren. Vielleicht hast du auch Wünsche an ihn, die ihr vorerst realisieren könnt.
 
03.09.2017, 14:54 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo Maartina,

herzlich willkommen in diesem Unterforum der Virtuellen Beratungsstelle!

Sie möchten sich hier über Ihre aktuelle belastende Situation mit Ihrem Mann austauschen. Ihre Ehe scheint dem Ende zuzugehen und Sie fühlen sich unter Druck gesetzt und haben ein schlechtes Gewissen, weil Sie den Anforderungen nicht genügen.

Ich stelle es mir nicht einfach vor, mit zwei Kindern aus einer Beziehung herauszugehen und ständig streitende Eltern sind ebenfalls keine Alternative. Wenn Ihr Mann kein Interesse an einer Paarberatung hat, könnten Sie ja für sich mit professioneller Hilfe klären, ob Sie ihn tatsächlich nicht mehr lieben oder ob es eher die augenblicklichen Umstände sind, die zu den Spannungen führen. Horchen Sie in sich hinein, was an Gefühlen da ist, welche schönen Momente es noch gibt u.s.w. Mit wem können Sie vor Ort reden?

Einen hilfreichen Austausch wünscht Ihnen herzlich
bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
Zuletzt editiert am: 03.09.2017, 14:54 Uhr, von: bke-Clara-Winzenberg
 
31.08.2017, 14:43 Uhr | Maartina
Danke für die Antwort, schön auch mal etwas Unterstützendes zu hören. Ja ich denke auch es wäre das Beste, abends in ruhe darüber zu sprechen. Aber anscheinend hat sich sei ärger über mich schon so gesteigert, dass er mich bei jeder Kleinigkeit sofort Vorwürfe macht. Man muss dazu sagen, dass er ein choleriker ist, womit ich als zurückhaltende und stellenweise unsichere Person nicht zurecht komme.

Ja das mit der Beratung haben wir schon mal probiert. Bei einer Ehe und Familienberatungsstelle. Zuerst war ich einmal alleine da, anschließend war er -nachdem ich ihn überredet habe- auch einmal mit dabei. Er sieht allerdings das Problem nicht bei sich selbst. Er hat nur Erwartungen an mich, die er auch selbst erfüllt und dann meint er hat er auch das Recht dass ich diese Anforderungen erfülle. Er selbst spricht gerne über alles und sieht deswegen nicht wieso er an etwas schuld haben sollte. Er kritisiert mich ja offen (und ständig).
Naja nach der Beratung hat er sich dann bloß über die Pädagogin aufgeregt, weil sie meinte dass beide zu solch einer Situation beitragen und Pädagogen sind keine Psychologen.. Dass er danach nichts mehr davon gehalten hat, dass ich dahin gehe, brauch ich nicht zu erwähnen.

Vielleicht kann ich nochmal einen Beratung vorbeischauen. Wobei so wie unser Verhältnis seit gestern ist, glaub ich ist es nun doch zu spät.
 
31.08.2017, 13:39 Uhr | -serafina-
Hallo Maarina,

nachdem Ihr beide schon so Belastendes miteinander durchgestanden habt, ist da sicherlich auch ein gutes Beziehungsfundament da. Man müsste es nur wieder freilegen.....falls das noch geht.

Ich glaube, viele Beziehungen geraten erstmal an ihre Grenzen mit dem ersten Kind. Sicher ist es nicht so toll, dass Ihr Euch vor den Kindern streitet. Könnt Ihr denn irgendwie vereinbaren, solche Themen erst abends zu besprechen, wenn die Kleinen schlafen? Es zumindest versuchen, jeder Streit weniger vor den Kindern ist mehr für die Kinder.

Die von Dir empfundene Erwartungshaltung Deines Mannes Dir ggü. - so funktioniert das nicht in einer Beziehung. Es ist nie nur einer "schuld", es besteht eine Beziehungsdynamik, in die beide mit all ihren bewussten und unbewussten Anteilen verwickelt sind. Da kann nicht einer fordern, wie der andere sein soll und der andere verbiegt sich mit - wie Du ja selbst sagst - mäßigem Erfolg und alles wird nur schlimmer, wenn einer nicht mehr er selblst sein darf. Da stirbt die Liebe und Dein Ich außerdem. Lass das nicht zu, Dir und Deinen Kindern zuliebe.

Ich glaube, Ihr braucht professionelle Hilfe in Form von erstmal einem Beratungstermin für beide. Meinst Du, er macht das mit? Ist er fähig, auch sich selbst zu hinterfragen oder nur, Dich zu hinterfragen? Wenn nicht, würde ich erstmal auch alleine zu einer Beratung gehen.
Serafina
 
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