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26.01.2018, 09:13 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo zusammen,

ich habe das passende Forum für Beziehungsprobleme nicht gefunden aber nachdem es im worst case um das Thema Trennung geht, schreibe ich hier. Es ist leider etwas länger geworden.

Seit der Geburt unserer mittlerweile knapp 16-monatigen Tochter, driftete unsere 3,5-jährige Ehe langsam aber sicher auseinander. Wir zogen vor der Geburt noch um, um den Stress nicht auch noch zu haben und waren in den Monaten vor der Geburt auch noch sehr glücklich zusammen.

Es begann noch alles mit der recht normalen Überforderung eines jungen Elternpaares (31&28) mit dem ersten Kind, das die Nacht kurz macht und tagsüber nur auf dem Arm schläft. Wir leben etwas entfernt von allen Großeltern, betreuen unsere kleine also zu 100% selber und konnten sie nicht mal eben abgeben. Mittlerweile würde es gehen aber meine Frau will es nicht. Die Monate ab denen die Kleine tagsüber weniger schlief waren hart für sie, denn unsere Kleine war nicht abzulegen und hat auch nicht das lehrbuchmäßige Schlafbedürfnis gehabt. Sie schreien zu lassen war für uns nie eine Option.

Ich weiß aktuell nicht mehr weiter. Sie scheint noch immer überfordert und vielleicht auch depressiv zu sein aber außer sie zu entlasten, kann ich nichts weiter tun. Alle Vorschäge für Aktivitäten schlägt sie aus. Ich habe meinen Job auf 80% reduziert und auch davon ist ein Tag Homeoffice, damit ich mehr Zeit zuhause bin und sie unterstützen kann. Es hat nur leider eher zu mehr Streit geführt, weil sie ständig gereizt ist. Zusätzlich hatte ich ein Projekt geplant, an dem ich bis dahin eher unregelmäßig abends im Bett gearbeitet hatte (Webseite) und auch dafür hatten wir besprochen und uns geeinigt, dass ich einen halben Tag Zeit verwenden kann. Schließlich bin ich ggü. einer 5 Tagewoche noch immer einen halben Tag mehr zuhause. Das hat ca. 3 Mal geklappt, die anderen Male wurde es einfach übergangen und die Diskussionen darüber waren auch nicht hilfreich für uns als Paar. Daher habe ich die Arbeit daran so gut wie eingestellt und führe es weiter, wenn die Kleine in der Kita ist und sie dann im Halbtagsjob. Das ist dann ein Vormittag in der Woche und derzeit noch Zukunftsmusik. Ihre Rückkehr in den Halbtagsjob ist ein Hoffnungsschimmer, weil sie Ihren Job mag und derzeit einen halben Freitag auch gerne dort ist.

Sie sagt immerzu kaputt zu sein, nimmt sich aber keine Auszeit und lässt sich vieles nicht abnehmen. Bzw. wenn etwas nicht zu 100% nach ihren Vorstellungen und ihrem Zeitplan läuft, macht sie es lieber selber. Sie möchte alleine sein aber am Wochenende will sie dann auch nicht von unserer Tochter getrennt sein, also erholt sie sich nie. Auch wenn das nur bedeutet 2 Stunden im Schlafzimmer zu sein und zu ruhen. Meine Versuch einer Überraschung sie mit einer Freundin für einen Tag auf Wellness zu schicken, ging komplett in die Hose. Ich wurde zurechtgewiesen, dass sie keine Überraschungen möge und ich sie überhaupt nicht zu kennen scheine. Und sie weinte und sagte ich würde ihr vorschreiben wann sie was mit wem machen soll. Mir scheint es leider auch so, dass ich sie nicht mehr (wiederer-)kenne.

Sie hat auch leider keinen wirklichen Freundeskreis mehr. Nach der Geburt sind die beiden besten Freundinnen einfach weggebrochen und ließen nie wieder von sich hören. Eine davon war ihre Trauzeugin. Mein Sozialleben habe ich auch komplett eingestellt. Wen ich in der Mittagspause in der Stadt treffen kann, treffe ich aber abends fahre ich sofort um 17:30/18 Uhr heim. Als wir noch beide Vollzeit arbeiteten waren wir beide eher bis mindestens 19 Uhr im Büro. Ich presse meinen ehemals 50h Job nun also irgendwie in 32h, schaffe aber natürlich weniger dadurch. Aber family first. Gesellschaftliche Anlässe aller Art sage ich ab, weil sie keine Lust hat und aber auch nicht alleine mit der Kleinen zuhause sein will. Zuletzt und einmalig haben wir als Paar einen Abend im Dezember 2016 verbracht. Hobbies hat sie leider keine für sich, was mir sehr leid tut. Von meinen Hobbies ist nur das Lesen geblieben, weil ich das überall tun kann. Instagram ist ein Hobby geworden aber es tötet jede Kommunikation am Abend. Während sie mich anfährt, wenn ich mit der Kleinen spiele, während sie etwas erzählt, weil sie nicht weiß, ob ich zuhöre, bekommt sie häufig nicht mal mit, dass ich mit ihr spreche, weil sie in Instagram hängt. Mich stört dabei einfach das unreflektierte Verhalten, in dem sie von mir Dinge einfordert, die sie selber nicht einhält. In solchen Situationen suche ich nicht den Konflikt, sondern bleibe gelassen und wiederhole es einfach nochmal.

Ich bin mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem ich überlege, dass ich mich auf der Stelle trennen würde, hätte ich nicht so viel Angst dann auch meine Tochter zu verlieren. Ich liebe sie über alles und befürchte, dass unsere Beziehung nicht wachsen kann, wenn ich aus dem Alltag weg bin, bevor sie überhaupt Erinnerungen an unsere schöne Zeit hat. Ich bin selber Scheidungskind und meine Eltern trennten sich, als ich 1,5 Jahre war. Ich weiß nichts von meinem Vater und die Wochenendbesuche haben das später auch nicht aufgewogen. Ich bringe sie jeden Abend ins Bett und bleibe bis sie schläft, gehe nachts zu ihr rüber, wenn sie weint und bleibe dort, wenn sie alleine nicht schlafen kann. Das mache ich so, seit sie 11 Monate alt ist und wir sie aus unserem Schlafzimmer ausquartiert haben. Meine Frau kommt mit dem nächtlichen Teil nicht zurecht, sie wird regelrecht wütend, wenn die Kleine nachts zu ihr möchte. Mir macht es nichts aus, auch wenn bei Erkältungen oder Zahnschmerzen schon auch mal kurze Nächte dabei sind. Sie macht es ja nicht, um uns zu ärgern, sondern weil sie ein Problem hat und Nähe braucht.

Das Grundproblem also aus meiner Wahrnehmung: Meine Frau ist leider dauerhaft gestresst und kommt auch schnell in diesen Status hinein. Dann sagt sie immer "Ich krieg zu viel, ehrlich!" In dem Moment frage ich mich immer, was das Problem ist, weil überhaupt nichts passiert ist, das die Reaktion rechtfertigen würde. Sobald ich zuhause bin, stresst es sie, wenn die Kleine zu ihr läuft, anstatt zu mir. Generell ist sie schneller gestresst, wenn ich auch zuhause bin. Sie wird schneller laut und maßregelt mich ständig wegen allem möglichen. Es ist für mich eine schreckliche Situation, dass man im Grunde im Alltag nur noch darauf wartet, dass sie wegen irgendeiner Kleinigkeit einen respektlosen Ton anschlägt und drauf los poltert. Nichts kann ich ihr recht machen. Ich verdränge absichtlich spezielle Ereignisse, um nicht in eine Art Protokollierung hineinzugeraten, deswegen nenne ich nicht viele Beispiele. Aber sie schlägt den Ton jeden Tag an. Die beiden kleinen Beispiele oben sind nur ein winziger Ausschnitt. Ich versuche eher im jetzt zu leben und an meiner Sicht der Dinge zu arbeiten und den Fehler bei mir zu suchen. Unterstütze ich noch immer nicht genug? Gebe ich ihr nicht genug Wertschätzung?

Ich möchte aber auch genauso betonen, dass sie eine tolle und äußerst liebevolle Mutter ist und ich weiß, dass sie nur das Beste für unsere Tochter will. Aber das Thema ist ja auch ein anderes. Nämlich ihre anscheinende Überforderung und meine Überforderung mit ihrer Überforderung.

Sexuelle Nähe gibt es schon seit der "Zeugung" gar nicht mehr. Und auch diese Akte hatten leider absolute Zweckmäßigkeit. Vielleicht hätte mir das schon ein erstes Zeichen sein sollen. Aber das ist auch nicht meine erste Sorge und außerdem haben wir dadurch das wundervollste Kind, das wir uns wünschen konnten. Es soll eher am Rande erwähnt sein, weil es zur Situationsbeschreibung einer Beziehung gehört.

Aktuell halte ich durch und hoffe auf Besserung. Aber immer wenn der Gedanke aufkommt, dass ich das nur so lange mitmache, bis die Kleine groß genug ist, wie alt man dafür auch immer sein muss, lässt mich das erschrecken. So will ich nicht in einer Ehe leben. Ich bin ein ausgesprochen fröhlicher Mensch und kann viel (er-)tragen aber irgendwann kommt der Punkt, an dem ich mit dem Rücken an der Wand stehe, mit dem Blick zum Boden.

Hoffnungsschimmer: Auch heute haben wir teilweise noch Momente, in denen wir gemeinsam lachen können aber es ist immer ein brüchiger Frieden, weil ich nie weiß, wann sie wieder gestresst wird.

Außer Paartherapie fällt mir gerade nichts mehr ein und ob sie daran Interesse hat ... vielleicht habt ihr eine Idee.

Vielen Dank!
31.01.2018, 16:11 Uhr | marinadiezweite
Hallo anonyme Verzweiflung, ich habe keine Ahnung oder Vorstellung, ob man deine Ehe retten kann. Was da jetzt passiert, hat glaub ich gar nicht alles mit dir zu tun. Es hat vielleicht auch viel damit zu tun, dass deine Frau sich alles ganz anders vorgestellt hat. Und dass sie sicher chronisch müde und lustlos ist.
Ich denke, du solltest dir in einer Eheberatung erstmal paar Tipps holen. Denn ich finde, es kann auch nicht sein, dass nur immer du an allem was veränderst. Ich glaube, ich hätte die Arbeitszeit nicht reduziert. Denn schließlich müssen die Finanzen auch stimmen. Vor allem merkst du ja, dass du dadurch unzufrieden bist. Du schaffst deine Arbeit kaum, dennoch wird die Beziehung auch nicht besser.
Dann kannst du es auch gleich wieder wie vorher handhaben.
Respekt sollte sein. Wenn du was erzählst, kannst du schon erwarten, dass deine Frau nicht abgelenkt ist. Sonst würde ich das nicht netterweise wiederholen sondern Gespräche auf später verschieben. Nur so kann man überhaupt bei der Sache sein
Dass du ihr eine Überraschung geschenkt hast, finde ich jetzt nicht so verwerflich. Klar hättest du sie fragen können. Aber wusstest du, dass sie keine Überraschungen mag? Dann kann man/Frau wenigstens sagen, ich mag zwar keine Überraschungen aber trotzdem danke schön. Bitte frag mich nächstes Mal. Ich meine Respekt kommt ja beidseitig nicht nur einseitig.
Ich geb dir Recht, dass man als Ehepaar mit Kind sich erstmal sehr umstellen muss. Aber das Paar selbst darf sich auch nicht ganz verlieren. Deine Bemerkung, ein Kind wollen wir nicht schreien lassen, macht mich da etwas stutzig. Kein Kind der Welt muss den ganzen Tag rumgetragen werden. Auch nicht wenn es schreit. Zumal die meisten Kinder, die schreien, damit dann nicht mehr aufhören. Zuerst mag es Sinn machen, später ist es nicht mehr nötig ab 5 oder 6 Monaten. Mir scheint das ein gefundener Vorwand. Aber das ist keine gute Idee. Auch wenn ihr euch da einig seid. Kinder spüren das wohl irgendwann auch, dass sie noch mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie nur immer laut genug sind. Dadurch treten deine Bedürfnisse und die deiner Frau nach Ruhe und was auch immer ja vollkommen in den Hintergrund.
30.01.2018, 22:34 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo Frau Winzenberg,

vielen Dank für Ihren geschätzten fachlichen Rat. Sofern wir die Differenzen nicht selber beilegen können, ist eine Paarberatung für mich eine Option aber auch die Idee, dass sie sich selber eine objektive Meinung einholt, finde ich sehr gut. Die Meinung und der Ratschlag des Partners wiegt ja leider in einer emotionalen Situation meist nicht besonders viel ...

Vielen Dank!

bke-Clara-Winzenberg schrieb:

Hallo anonymeVerzweiflung,

als Moderatorin in diesem Unterforum der Virtuellen Veratungsstelle begrüße ich Sie herzlich!

Ihr Beitrag hat bereits einige Reaktionen ausgelöst und Sie haben Anregungen erhalten. Es ist toll, dass Sie über Situation nachdenken und überlegen, wie Sie Ihre Ehe retten können. Die Geburt eines Kindes bringt viele Veränderungen mit sich und verändert das Alltagsleben. Mit einem kleinen Kind kann ein Paar nicht mehr losgelöst und spontan den eigenen Bedürfnissen nachgehen, sondern ist in der Verantwortung. Unabhängig von einer postnatalen Depression leiden Eltern am Anfang unter einem Schlafdefizit! Man freut sich schon auf die Zeit, wenn ein Kind endlich durchschläft oder länger schläft. Freundeskreise verändern sich auch, zumal, wenn es sich um kinderlose Paare handelt, die einfach spontan machen können, was sie wollen...

Sie sollten Ihre Frau um einen ungestörten Austausch bitten und Ihre Gefühle und Eindrücke mitteilen. Sagen Sie ihr, dass Ihnen die Beziehung wichtig ist, Sie allerdings so nicht mehr glücklich sind, sondern daran arbeiten möchten, dass es wieder besser wird. FRagen Sie sie nach ihren Emfindungen! Ich kann mir eine gemeinsame festgelegte Zeit zwischen Ihnen beiden vorstellen, ein geinsames Wochenende, eine Paarberatung. Genauso könnte Ihre Frau für sich alleine fachlichen Rat einholen....Ich mlchte Sie ermutigen, nicht locker zu lassen mit dem Ziel, Bewegung in die Beziehung zu bringen!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *smiling*
30.01.2018, 22:30 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo Ruba,

das stimmt, das hat sie, sagte sie auch bereits. Daher habe ich auch viel Hoffnung auf die Rückkehr in die 50% Zeit! Vielleicht erledigt es sich so von selber.

Dachte für Deine Worte!

Ruba schrieb:
Hallo Anonymer,
für mich klingt es so als hätte sich Deine Frau das Leben mit Kind anders vorgestellt, als fehle ihr das alte Leben.
Kleine Kinder sind anstrengend, klar -aber es ist doch auch richtig toll mit ihnen!
Da Du ja bereit bist Dich an der Erziehung zu beteiligen, wäre es das Beste Deine Frau würde wieder arbeiten. Dann kommt sie unter Leute, kommt aus dem Kindermodus raus.
Das Hauptproblem scheint ja, dass sie sich nie von dem Kind trennt.
Irgendwie scheint es so als hätte sie ein schlechtes Gewissen.
Vielleicht denkt sie sich, sie hätte sich das Kind gewünscht und jetzt dürfe sie es nie alleine lassen.
Finde heraus, was in ihr vorgeht! Setzt euch zusammen und bringt alles auf den Tisch. Auch sie wird Kritikpunkte haben. Wenn sie spürt wie ernst Dein Trennungswunsch ist, reagiert sie vielleicht. Ich wünsche euch dass ihr wieder zueinander findet.
30.01.2018, 22:27 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo Louise-19,

danke für Deine Meinung. Als Option ist das sicher möglich, sofern sie dafür offen ist. Habe da meine Bedenken aber bin auch nicht davon überzeugt, dass das das Problem ist.

Danke!


Louise-19 schrieb:
Hallo,
ich würde auch erstmal auf postnatale Depression tippen. Das sollte zuerst überprüft werden, also sprecht den Arzt darauf an. Mein Vorschlag wäre sogar, daß Du sie begleitest und das Problem deutlich schilderst.
Alles Gute,
Louise
30.01.2018, 22:24 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo BabyOne,

wie Recht du mit deinem letzten Absatz hast. Es sind gelernte Muster, ich habe dafür Gefühl das glasklar zu sehen, nachdem ich Mutter und Schwester ja auch kenne. Ich habe teilweise jetzt das Gefühl nachempfinden zu können, was sie in ihrer Kindheit erlebt haben könnte, ich war ja nicht dabei. Ich meine das Gefühl es nicht recht machen zu können. Das Gefühl zu haben es allen recht machen zu müssen, das ist übrigens eines meiner Themen, da haben wir uns gesucht und gefunden. Insofern haben wir beide theoretisch jetzt die Möglichkeit das zu heilen, sofern wir uns daran nicht aufarbeiten.

Danke für Deine Worte!

BabyOne schrieb:
Hallo anonymeVerzweiflung,

das klingt wirklich bedrückend. Nachvollziehbar, dass Du unzufrieden bist.

Ich meine auch, Du solltest Deiner Frau sagen, dass Eure Ehe in ernsthafter Gefahr ist wenn sich nichts ändert. Vielleicht kannst Du sie bitten, für ein wichtiges Thema mal einen "Termin" freizuhalten, wo ihr Euch mal ungestört unterhalten könnt, und dann müssen all diese Dinge auf den Tisch, die Du hier geschildert hast. Vielleicht rüttelt der Schock sie auf. Kann sein, dass von ihr auch etliches zurückkommt was sie stört. Gut möglich, dass sie sich zutiefst unverstanden fühlt - diese Äußerung im Zusammenhang mit dem Wellness-Tag klingt danach. Aber auch Vorwürfe wären ja irgendwo gut, Hauptsache man redet miteinander.

Ein anderer Aspekt noch: wenn sie ewig gestresst ist und sauer auf das Kind und Dich reagiert, dabei das Kind aber auch dauernd bei sich haben und nie abgeben will, macht das auf Dauer auch etwas mit dem Kind. Ein Kind, das das Gefühl hat dass die Mutter nie entspannt ist, wird sich nicht frei und ungezwungen entwickeln. Ich tippe auch darauf, dass eine Mutter, die ihr Kind gar nicht abgeben mag, wahrscheinlich in irgendeiner Weise unsicher ist - vielleicht unsicher wegen ihrer Bindung zu dem Kind (nicht, dass es sich woanders wohler fühlt) oder unsicher in ihrer Rolle als Mutter (wenn ich mein Kind abgebe bin ich eine schlechte Mutter). Bei einem Kleinkind wirkt sich das vielleicht noch nicht so stark aus, aber sobald die Kinder laufen können, probieren sie auch aus sich immer weiter von den Eltern zu entfernen, und das ist gut und wichtig so. Wenn eine Mutter ihr Kind nicht gehen lassen will, ist das nicht so gut. Du musst natürlich aufpassen das nicht so zu formulieren dass sie sich angegriffen fühlt, aber Du könntest vielleicht schon auch darauf hinweisen, dass sie im Interesse des Kindes, wenn schon nicht Dir zuliebe, etwas dafür tun sollte, dass sie wieder zu mehr Ausgeglichenheit findet.

Und noch ein Gedanke - wenn wir Eltern werden, wiederholen wir unbewusst oder bewusst, aber ganz gegen unseren Willen oft Muster aus unserer eigenen Kindheit. Wenn Deine Frau auf das Kind und auf Dich fast schon aggressiv reagiert bei nichtigen Anlässen, dann könnte das natürlich auch daher kommen, dass sie selbst das als Kind auch so erlebt hat. Vielleicht kannst Du sie ja mal vorsichtig danach fragen (oder weißt es schon) wie sie vor allem ihre eigene Mutter als Kind erlebt hat und versuchen herauszuhören, ob es da etwas gibt, worüber sich zu sprechen lohnen würde.

Ich drücke Dir die Daumen, dass ihr das noch hinbekommt.
30.01.2018, 22:17 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo Sorglosigkeit,

vielen Dank für Deine Worte!

Postnatale Depression kann es anfangs mal gegeben haben, plus Überforderung durch den kleinen Wurm. Nachdem wir aber so glücklich mit der Kleinen sind, denke ich, dass es aktuell eher Verhaltensmuster sind, die abgespielt werden, sobald "Stress" irgendeiner Art aufkommt. Insofern bin ich mir recht sicher, dass sie da einem unbewussten Prozess unterliegt, nur brauche ich diese Vermutung so nicht zu äußern.

Deinen Punkt der Wertschätzung habe ich aber dankend zur Kenntnis genommen und gebe mir auch weiterhin Mühe dahingehend.

Begonnen habe ich damit, dass ich am Folgetag auf unseren letzten Streit losgezogen bin und Blumen gekauft habe. Ich bin davon überzeugt, dass die Vergangenheit keine wirkliche Bedeutung für unsere Zukunft hat, sofern man sich nur dazu entschließt im hier und jetzt liebevolle und bewusste Entscheidungen im Miteinander zu treffen. Ich versuche das zu leben, werde aber natürlich selber auch von unbewussten Reaktionsprozessen gesteuert. Es gehören ja immer zwei dazu ...

Vielen Dank nochmal für die Zeilen!

Sorglosigkeit schrieb:
Hallo Du Verzweifelter, ich kenne diese Situation nur zu gut.

Ich war mal in derselben Lage (in der Deiner Frau). Ich hatte wohl postnatale Depressionen, auch wenn die nie bestätigt oder gar behandelt wurden. Vielleicht leidet Deine Frau auch darunter.

Ich mache es kurz. Mir hätte es damals gut getan, wenn mein Mann mir öfters mal seine gesamte Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Dazu hätte z. B. auch mal gehört, dass das Kind mal 10 min sich selbst überlassen (in einem anderen Zimmer z. B.) bleibt und mein Mann sich nur mit mir alleine hingesetzt hätte.

Ein einziges ehrliches "Ich liebe Dich als die tolle Frau, die Du bist." Das war es, worauf ich gewartet habe und das mich aufgebaut hätte.

"Du bist eine gute Mutter" hat mich gefühlsmäßig auf das reduziert, was ich teilweise auch selbst nur noch in mir gesehen habe.
Nichtsdestotrotz hätte ich es genossen, wenn er vor allen (z. B. in großer Verwandtschaftsrunde) mal gesagt hätte, wie toll ich das stemme und was für eine tolle Mutter ich bin. So kam ich mir ziemlich lächerlich vor "mit dem bißchen was es da zu leisten gibt".

Verstehe mich nicht falsch. Du bist sehr engagiert und alleine dadurch, dass Du hier schreibst, sieht man, wieviel Gedanken Du Dir machst und das Beste versuchst.
Vielleicht fühlt sich Deine Frau als Versagerin, da Du auch noch neben Deiner Arbeit ihr helfen musst - "weil sie es alleine nicht schafft, obwohl sie doch den ganzen Tag zu Hause "rumhockt"."

Mehr fällt mir im Moment auch nicht ein. Vielleicht kannst Du mit meinen Gedankengängen was anfangen.

Alles Gute Euch dreien.
30.01.2018, 21:57 Uhr | anonymeVerzweiflung
Hallo Serafina,

danke für Deine Meldung. Es ist tatsächlich so, dass ich nicht mehr Widerstand gebe, weil ich denke, dass es die Situation verschlimmern würde. Es sind in diesen emotional aufgeladenen Momenten keine sachlichen Gespräche möglich, das habe ich leider oft genug versucht. Ich habe sie darum gebeten sich darüber klar zu werden was sie stört und es mir zu sagen, mal sehen, ob etwas kommt.

Danke nochmals!

-serafina- schrieb:
Hallo anonymeVerzweiflung *sad*
Du klingst sehr reflektiert und defensiv. Fast so, als hätte Deine Frau sich daran gewöhnt, dass von Dir kein wirklicher Widerstand kommt, wenn sie Dich wie einen Prellbock für alles angeht?
Weiß Deine Frau, wie es um Dich steht? Interessiert sie sich überhaupt für Dich, oder gibt es nur noch sie und das Kind in ihrem Universum? Sie kommt mir sehr gefangen in ihrer eigenen Gefühlswelt vor. Als existiere nur noch ihr subjektives Erleben.

Ich glaube, Du kannst ruhig mehr für Dich einstehen. Sie mit ihren überbordenden Forderungen auch mal klar zurückweisen. Das bedeutet nicht, dass Du nicht für sie da sein willst, aber indem sie alles an Dir festmacht und Du lässt sie, übernimmt sie keine Verantwortung für ihre eigenen Gefühle, sondern lädt sie Dir auf.

Also: Rein aus dem Bauch heraus würde ich Dir raten: Tritt ihr ruhig mehr entgegen. Stell die Forderung nach einer Eheberatung, weil Du so nicht mehr weiterleben kannst. Punkt. Also nicht "Meinst Du, wir sollten...", sondern, "Ich will so nicht mehr. Es reicht! Ich will, dass wir uns Hilfe holen!"

Schön, dass Du so ein liebevoller Papa bist *smiling*
28.01.2018, 15:35 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo anonymeVerzweiflung,

als Moderatorin in diesem Unterforum der Virtuellen Veratungsstelle begrüße ich Sie herzlich!

Ihr Beitrag hat bereits einige Reaktionen ausgelöst und Sie haben Anregungen erhalten. Es ist toll, dass Sie über Situation nachdenken und überlegen, wie Sie Ihre Ehe retten können. Die Geburt eines Kindes bringt viele Veränderungen mit sich und verändert das Alltagsleben. Mit einem kleinen Kind kann ein Paar nicht mehr losgelöst und spontan den eigenen Bedürfnissen nachgehen, sondern ist in der Verantwortung. Unabhängig von einer postnatalen Depression leiden Eltern am Anfang unter einem Schlafdefizit! Man freut sich schon auf die Zeit, wenn ein Kind endlich durchschläft oder länger schläft. Freundeskreise verändern sich auch, zumal, wenn es sich um kinderlose Paare handelt, die einfach spontan machen können, was sie wollen...

Sie sollten Ihre Frau um einen ungestörten Austausch bitten und Ihre Gefühle und Eindrücke mitteilen. Sagen Sie ihr, dass Ihnen die Beziehung wichtig ist, Sie allerdings so nicht mehr glücklich sind, sondern daran arbeiten möchten, dass es wieder besser wird. Fragen Sie sie nach ihren Empfindungen! Ich kann mir eine gemeinsame festgelegte Zeit zwischen Ihnen beiden vorstellen, ein gemeinsames Wochenende, eine Paarberatung. Genauso könnte Ihre Frau für sich alleine fachlichen Rat einholen....Ich möchte Sie ermutigen, nicht locker zu lassen mit dem Ziel, Bewegung in die Beziehung zu bringen!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *smiling*
Zuletzt editiert am: 04.12.2018, 14:07 Uhr, von: bke-Clara-Winzenberg
28.01.2018, 07:37 Uhr | Ruba
Hallo Anonymer,
für mich klingt es so als hätte sich Deine Frau das Leben mit Kind anders vorgestellt, als fehle ihr das alte Leben.
Kleine Kinder sind anstrengend, klar -aber es ist doch auch richtig toll mit ihnen!
Da Du ja bereit bist Dich an der Erziehung zu beteiligen, wäre es das Beste Deine Frau würde wieder arbeiten. Dann kommt sie unter Leute, kommt aus dem Kindermodus raus.
Das Hauptproblem scheint ja, dass sie sich nie von dem Kind trennt.
Irgendwie scheint es so als hätte sie ein schlechtes Gewissen.
Vielleicht denkt sie sich, sie hätte sich das Kind gewünscht und jetzt dürfe sie es nie alleine lassen.
Finde heraus, was in ihr vorgeht! Setzt euch zusammen und bringt alles auf den Tisch. Auch sie wird Kritikpunkte haben. Wenn sie spürt wie ernst Dein Trennungswunsch ist, reagiert sie vielleicht. Ich wünsche euch dass ihr wieder zueinander findet.
27.01.2018, 13:23 Uhr | Louise-19
Hallo,
ich würde auch erstmal auf postnatale Depression tippen. Das sollte zuerst überprüft werden, also sprecht den Arzt darauf an. Mein Vorschlag wäre sogar, daß Du sie begleitest und das Problem deutlich schilderst.
Alles Gute,
Louise
26.01.2018, 20:49 Uhr | BabyOne
Hallo anonymeVerzweiflung,

das klingt wirklich bedrückend. Nachvollziehbar, dass Du unzufrieden bist.

Ich meine auch, Du solltest Deiner Frau sagen, dass Eure Ehe in ernsthafter Gefahr ist wenn sich nichts ändert. Vielleicht kannst Du sie bitten, für ein wichtiges Thema mal einen "Termin" freizuhalten, wo ihr Euch mal ungestört unterhalten könnt, und dann müssen all diese Dinge auf den Tisch, die Du hier geschildert hast. Vielleicht rüttelt der Schock sie auf. Kann sein, dass von ihr auch etliches zurückkommt was sie stört. Gut möglich, dass sie sich zutiefst unverstanden fühlt - diese Äußerung im Zusammenhang mit dem Wellness-Tag klingt danach. Aber auch Vorwürfe wären ja irgendwo gut, Hauptsache man redet miteinander.

Ein anderer Aspekt noch: wenn sie ewig gestresst ist und sauer auf das Kind und Dich reagiert, dabei das Kind aber auch dauernd bei sich haben und nie abgeben will, macht das auf Dauer auch etwas mit dem Kind. Ein Kind, das das Gefühl hat dass die Mutter nie entspannt ist, wird sich nicht frei und ungezwungen entwickeln. Ich tippe auch darauf, dass eine Mutter, die ihr Kind gar nicht abgeben mag, wahrscheinlich in irgendeiner Weise unsicher ist - vielleicht unsicher wegen ihrer Bindung zu dem Kind (nicht, dass es sich woanders wohler fühlt) oder unsicher in ihrer Rolle als Mutter (wenn ich mein Kind abgebe bin ich eine schlechte Mutter). Bei einem Kleinkind wirkt sich das vielleicht noch nicht so stark aus, aber sobald die Kinder laufen können, probieren sie auch aus sich immer weiter von den Eltern zu entfernen, und das ist gut und wichtig so. Wenn eine Mutter ihr Kind nicht gehen lassen will, ist das nicht so gut. Du musst natürlich aufpassen das nicht so zu formulieren dass sie sich angegriffen fühlt, aber Du könntest vielleicht schon auch darauf hinweisen, dass sie im Interesse des Kindes, wenn schon nicht Dir zuliebe, etwas dafür tun sollte, dass sie wieder zu mehr Ausgeglichenheit findet.

Und noch ein Gedanke - wenn wir Eltern werden, wiederholen wir unbewusst oder bewusst, aber ganz gegen unseren Willen oft Muster aus unserer eigenen Kindheit. Wenn Deine Frau auf das Kind und auf Dich fast schon aggressiv reagiert bei nichtigen Anlässen, dann könnte das natürlich auch daher kommen, dass sie selbst das als Kind auch so erlebt hat. Vielleicht kannst Du sie ja mal vorsichtig danach fragen (oder weißt es schon) wie sie vor allem ihre eigene Mutter als Kind erlebt hat und versuchen herauszuhören, ob es da etwas gibt, worüber sich zu sprechen lohnen würde.

Ich drücke Dir die Daumen, dass ihr das noch hinbekommt.
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)
26.01.2018, 11:58 Uhr | Sorglosigkeit
Hallo Du Verzweifelter, ich kenne diese Situation nur zu gut.

Ich war mal in derselben Lage (in der Deiner Frau). Ich hatte wohl postnatale Depressionen, auch wenn die nie bestätigt oder gar behandelt wurden. Vielleicht leidet Deine Frau auch darunter.

Ich mache es kurz. Mir hätte es damals gut getan, wenn mein Mann mir öfters mal seine gesamte Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Dazu hätte z. B. auch mal gehört, dass das Kind mal 10 min sich selbst überlassen (in einem anderen Zimmer z. B.) bleibt und mein Mann sich nur mit mir alleine hingesetzt hätte.

Ein einziges ehrliches "Ich liebe Dich als die tolle Frau, die Du bist." Das war es, worauf ich gewartet habe und das mich aufgebaut hätte.

"Du bist eine gute Mutter" hat mich gefühlsmäßig auf das reduziert, was ich teilweise auch selbst nur noch in mir gesehen habe.
Nichtsdestotrotz hätte ich es genossen, wenn er vor allen (z. B. in großer Verwandtschaftsrunde) mal gesagt hätte, wie toll ich das stemme und was für eine tolle Mutter ich bin. So kam ich mir ziemlich lächerlich vor "mit dem bißchen was es da zu leisten gibt".

Verstehe mich nicht falsch. Du bist sehr engagiert und alleine dadurch, dass Du hier schreibst, sieht man, wieviel Gedanken Du Dir machst und das Beste versuchst.
Vielleicht fühlt sich Deine Frau als Versagerin, da Du auch noch neben Deiner Arbeit ihr helfen musst - "weil sie es alleine nicht schafft, obwohl sie doch den ganzen Tag zu Hause "rumhockt"."

Mehr fällt mir im Moment auch nicht ein. Vielleicht kannst Du mit meinen Gedankengängen was anfangen.

Alles Gute Euch dreien.
26.01.2018, 09:56 Uhr | -serafina-
Hallo anonymeVerzweiflung *sad*
Du klingst sehr reflektiert und defensiv. Fast so, als hätte Deine Frau sich daran gewöhnt, dass von Dir kein wirklicher Widerstand kommt, wenn sie Dich wie einen Prellbock für alles angeht?
Weiß Deine Frau, wie es um Dich steht? Interessiert sie sich überhaupt für Dich, oder gibt es nur noch sie und das Kind in ihrem Universum? Sie kommt mir sehr gefangen in ihrer eigenen Gefühlswelt vor. Als existiere nur noch ihr subjektives Erleben.

Ich glaube, Du kannst ruhig mehr für Dich einstehen. Sie mit ihren überbordenden Forderungen auch mal klar zurückweisen. Das bedeutet nicht, dass Du nicht für sie da sein willst, aber indem sie alles an Dir festmacht und Du lässt sie, übernimmt sie keine Verantwortung für ihre eigenen Gefühle, sondern lädt sie Dir auf.

Also: Rein aus dem Bauch heraus würde ich Dir raten: Tritt ihr ruhig mehr entgegen. Stell die Forderung nach einer Eheberatung, weil Du so nicht mehr weiterleben kannst. Punkt. Also nicht "Meinst Du, wir sollten...", sondern, "Ich will so nicht mehr. Es reicht! Ich will, dass wir uns Hilfe holen!"

Schön, dass Du so ein liebevoller Papa bist *smiling*
Serafina

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