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13.05.2019, 10:48 Uhr | Japamala
Hallo zusammen,
Nun erstmal zu meiner Problematik. Meine Exfrau und ich sind seid gut 3 Jahren getrennt und und haben mit unserem Sohn 5 ( wird 6 im Oktober) das Wechselmodell. Nun kommt es immer wieder vor das mein Sohn nicht zu seiner mutter möchte dies vehement verneint. Er sagt immer Mama habe ihn nicht so lieb wie ich ihn hätte und er hätte Papa auch lieber, es ist auch in keinsterweiseso das ich ihm sowas sagen würde. Ich bin eigentlich der Meinung das ein Kind beide Elternteile braucht. Das problem bei dem ganzen ist das man mit meiner e Frau kaum reden kann da sie sowieso alles als Angriff sieht seit dem ich mich von ihr getrennt habe. Wir leben beide in einer neuen Partnerschaft und mein Sohn versteht sich mit meiner Partnerin sehr gut, wie das bei meiner Exfrau und ihrem Partner ist kann ich nicht zu 100% sagen sa mein e Exfrau ko Takt der ü er sas nötige rausgeht meistens lieber blockt, selbst auf seinen Geburtstag kam sie nicht weil dieser bei mir und meiner Partnerin war. Mein Sohn ist jetzt schon wieder 2 wo Henry am Stück bei mir ( normal wechseln wir im wochentakt ) und will absolut nicht zur Mama das kam jetzt auch schon öfters vor. Ich möchte ihn auch nicht zwingen , sie wiederum schon was ich absolut nicht richtig findeund würde dies andersherum auch nicht tun . Er sagt selbst immer er würde lieber bei mir wohnen und Mama dann manchmal besuchen. Ich bräuchte hier mal dringen mal einen Rat. Vielen Dank schonmal
15.05.2019, 09:18 Uhr | Pauliprinzessin
Das ist die übliche Problematik bei Wechselmodellen. Irgendwann , bei einigen Kindern früher, bei anderen später haben sie das ständige "zwei Zuhause" Modell satt.
Es ist eben mit erheblichem Stress der Kinder verbunden. Scheinbar hat sich euer Kurzer nicht daran gewöhnt sondern rebelliert nun dagegen. Und das sollte Ernst genommen werden.

Es ist eben etwas anderes wenn sich die Eltern die Zeit mit dem Kind in einem zu Hause aufteilen oder wenn das Kind ständig pendeln soll zwischen zwei Kinderzimmern und zwei Familien.

Wenn ich mir mal die Gedankenwelt eines fünf jährigen vorstelle- da hab ich mit Papa gerade eine tolle Legoanlage aufgebaut, morgen kann ich damit super mit Papa spielen- ach nein, da muss ich ja in die andere Wohnung und da kann ich das ja nicht. Ich muss jetzt eine ganze Woche darauf warten, kann sie nicht meinem Kindergartenfreund zeigen.

Schon wir haben manchmal mit Enttäuschungen zu leben, da gibt es eine tolle Ausstellung oder ein tolles Angebot, mittlerweile auch Theater oder Kindo usw...- blöd gelaufen ist Umgangselternteils Wochenende und wir können daher nicht mit dem Kind dort hin. Der Umgangselternteil hat andere Interessen- Kind verpasst es-. So ein getrenntes Leben ist stets auch mit derartigen Situationen behaftet...
13.05.2019, 12:38 Uhr | bke-Fiona-Mira
Hallo japamala,

Ihnen ein herzliches Willkommen und einen guten Austausch mit den anderen Eltern hier!

Sie schreiben, dass Ihr 5-jähriger Sohn wechselweise bei Ihnen und seiner Mutter lebt und dass dies (ebenso wie ein ausführlicher Austausch mit der Mutter) nicht einfach ist.

Wie louise-19 schon geschrieben hat - für Ihren Sohn wäre es wichtig, dass Sie als Eltern gut zusammenarbeiten und sich austauschen.

Kinder können sehr unter Spannungen zwischen ihren Elternteilen leiden, sie merken, dass sie dabei im Mittelpunkt stehen und denken auch manchmal, dass sie schuld daran sind.
Es kann dann auch vorkommen, dass Kinder nicht mehr zu einem Elternteil gehen wollen, um nicht mehr unter dieser Anspannung zu sein.
Natürlich kann von hier aus nicht definiert werden, ob das bei Ihrem Sohn zutreffen könnte könnte - da wäre eine Beratung für Sie als Eltern und auch als Entlastung für Ihren Sohn an einer Erziehungsberatungsstelle gut und sinnvoll.


Was sehr gut klingt ist, dass Sie den Kontakt zur Mutter sehr wichtig für iIhren Sohn finden und dass Sie ihn in keinster Weise gegen die Mutter beeinflussen wollen, das ist eine gute Grundlage für eine gute Elternzusammenarbeit,

mit freundlichen Grüßen, bke-fiona
13.05.2019, 12:23 Uhr | Louise-19
Hallo Japamala,
ihr könnt die Übergabe auch über den Kindergarten laufen lassen.
Du bringst den Sohn morgens hin,
und die Exfrau holt ihn abends ab,
in der nächsten Woche umgekehrt.

Trotzdem könnte ja auch etwas ernsteres dahinter stecken,
deshalb würde ich den Sohn gut im Auge behalten,
und außerdem mit den Leuten im Kindergarten reden.

Es gibt auch Kinder, die mit dem Wechselmodell allgemein nicht auf Dauer klarkommen,
sondern lieber ein festes Zuhause haben.

Viertens denke ich, gerade beim Wechselmodell ist es wichtig, daß die Eltern
wenigstens sachlich miteinander reden können.
Vielleicht könnt ihr eine Mediation machen und für das Kind ein "Logbuch" führen?

Du bekommst sicher noch andere Antworten von anderen Leuten hier,
viele Grüße, Louise

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