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24.03.2017, 11:04 Uhr | Snape
Hallo zusammen,
ich bin mir nicht sicher, ob ich mit meinen neuerlichen Anliegen hier richtig bin. Es würde mich sehr interessieren, ob jemand Erfahrungen mit dem "betreuten Wohnen" von minderjährigen Jugendlichen hat? Warum ich das frage? Es geht um eine meiner Töchter. Vielen Dank
 
28.05.2017, 18:10 Uhr | mesielein
Mein damals 11 Jahre alter Sohn kam ins betreute Wohnen für Kinder und Jugendliche, auf Grund seiner fortgesetzten Aggressivität.
Vorher: ich bekam bereits Familienhilfe durch das //Edit: Organisation// (das wurde durch das Jugendamt vermittelt, die Betreuerin kam einmal die Woche, unternahm was mit Kind, unterhielt sich mit mir usw.), ich hatte allein schon dafür gesorgt, dass mein Sohn erst einmal Station macht in der Kinderpsychiatrie, der Facharzt da sagte im Vorgespräch:"Wären Sie mal vorher gekommen...", sah Kindesvater, dessen Eltern später natürlich ganz anders..
Diese erste Hilfe: brachte nur bedingt etwas. Grund: wenn das Kind die Gründe der Trennung der Eltern nicht verstehen kann, Oma verzieht und sie erzog auch anders als ich mein Kind. Kindesvater erzog ja eher gar nicht, wer nur bei der nächsten Freundin sich aufhält, wie soll der Zeit zum Erziehen finden?!
Hilfe dann also: betreutes Wohnen, Angebot zunächst (ob es vom Jugendamt,oder //Edit: Organisation// überhaupt ernst gemeint war, stelle auch das in Frage): Kind schaut sich die Einrichtung erst mal eine Woche an oder zu Hause ist es durchweg artig zur Mutti. (nichts gegen toll arbeitende Mitarbeiter beim Jugendamt oder //Edit: Organisation//, gibt aber auch Leute, die verhalten sich durchweg arrogant zur Hilfe suchenden Mutter!), Mein Sohn versprach, durchweg artig zu sein, das hielt nicht lange vor, also fand er sich eines späten Nachmittags im betreuten Wohnen wieder.
Nach 14 Tagen kam er besuchsweise bei mir vorbei,fragte,wann er für immer zu mir kommen dürfe. Ich:"Das ist leider vorbei, du wolltest weder im Wohnbereich leben, das eine WOCHE (!) aushalten, dann artig sein, du musst nun bis 18.Lebensjahr da drin leben.." Mein Sohn muß irgendwas ganz falsch verstanden haben, er hörte ja auch selten richtig zu. Und Erwachsene,gar Mutti ernst nehmen? Aber nicht doch..
Mein Sohn unternahm danach noch andere Versuche, aus diesem Bereich weg zu kommen. Er behauptete, dort müsste er hungern, was absolut Blödsinn war/ist. Eine Betreuerin überraschte mich auch mal sehr negativ mit der irrigen Idee:"Nehmen Sie doch Ihr Kind,ziehen zum Vater zurück!" Ich möchte nicht wissen, was für Themen Oma,Opa,Kindesvater mit Jugendamt oder dem //Edit: Organisation// allein ,oder mit den Betreuern im betreuten Wohnen hatten.Es darf angenommen werden, dass die peinliche Wahrheit verdreht wurde.
Mag sein, dass mein Sohn irgendwann zu mir zurück wollte, aber dann wäre er ins alte Extrem zurück gefallen: Wochenende bei Oma und Opa, abwechselnd mit mir.Betreutes Wohnen: die Leute dort riefen mich in 1.Linie an, wenn mein Sohn mal wieder zu dolle Probleme bereitet hatte, in Schule und auch im Wohnbereich. Ich habe nicht nur negative Erinnerungen an die Betreuer vom Wohnbereich, mir fiel nur auf:die Betreuer wechselten dort sehr, Nervenkostüm muß also nicht sehr belastbar gewesen sein, oder liegt an den Arbeitsverträgen, die ja selten unbegrenzt sind.
Friede,Freude,Eierkuchen, also "nur", weil Kind im betreuten Wohnen ist? Nehme das nicht an, es wird weiter seine Grenzen ausloten, ausprobieren, wie weit kann ich gehen. Mein Sohn schwänzte von dort aus zum Beispiel das ungeliebte Fach Mathe, half ihm nur nicht bei der Abschlußprüfung, die er gar nicht beendete. Das Kind wird evtl.erleben (wie ich erfuhr!), wie andere Kinder und Jugendliche sich dort bestehlen, aber ich möchte nicht zu negativ beschreiben. Jeder Wohnbereich ist anders gestaltet, aber das Wort Heim wollte ich in diesem Zusammenhang nicht hören! Es ist für mich eben kein Kinderheim gewesen, Kind sollte endlich lernen, sich an Regeln und Pflichten zu gewöhnen, für später. Mein Sohn lernte kaum etwas, leider, wie ich später erfuhr, als er beim Vater lebte, diesmal wohl für immer, ab 18.Lebensjahr!

//Edit: bke-Stephan-Bäcker: Name Organisation gelöscht, zum Schutz der Privatsphäre//
Zuletzt editiert am: 29.05.2017, 10:19 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
 
27.03.2017, 10:25 Uhr | Broken-Girl
Hallo Snape,
ich habe selbst eine Zeit (wenn auch nicht sehr lange, etwa 2 Monate) in einer betreuten Wohngruppe gelebt. Für mich war es "damals" besser, als zuhause zu sein und es war ein Fehler (nicht nur aus meiner Sicht, sondern auch aus Sicht von Fachleuten) mich wieder nach Hause zu schicken trotz meiner Gegenwehr. Ich war dort, weil es mir zuhause nicht gut ging. Aber ich glaube sowas kann man nicht verallgemeinern und kommt auf die Situation drauf an, ob ein Kind besser in einem betreuten Wohnen oder bei der (leiblichen) Familie lebt. Aber wenn Deine Frage war, ob es allgemein gut für ein Kind wäre - in so einer Einrichtung kann man gut leben (zumindest ist das meine Erfahrung) *Gedreht*

Liebe Grüße
Broken
Es gibt Momente im Leben, da steht die Welt für einen Augenblick still, und wenn sie sich dann weiterdreht, ist nichts mehr wie es war.
 
27.03.2017, 08:50 Uhr | Snape
Vielen herzlichen Dank Daumen hoch
 
27.03.2017, 07:39 Uhr | La-Lunchen
Für meine Schwester war es auf jedenfall gut. Das Verhältnis zu mor und zu meiner Mutter hat sich deutlich gebessert dadurch.
Meine Schwester hat ein aggresions problem gehabt ist nicht zur schule etc. Meine Mama konnte es alleine einfach nicht mehr.

La-lunchen
As an endless word of the death I ask you what want you to do?
 
26.03.2017, 19:07 Uhr | Snape
Hallo La-Lunchen,
vielen Dank für die rasche Antwort. Hat es Deiner Schwester "gutgetan"? Warum kam sie ins betreute wohnen?
LG
 
24.03.2017, 14:25 Uhr | La-Lunchen
Ich selbst habe damit keine erfahrung selbst gemacht aber meine schwester wohnte lange im betreuten wohnen.

Lg La-lunchen
As an endless word of the death I ask you what want you to do?
 
Treffer: 7
 
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