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13.06.2017, 14:57 Uhr | Emilio
Hallo zusammen.
Ich bin Vater von einem 3 Jährigen Sohn , der seit der Trennung mit meiner Ex Partnerin bei ihr lebt.
Wir haben allerdings das geteilte Sorgerecht und er ist an 3 Tagen in der Woche bei mir.
Würde es nach meinem Sohn gehen, dann würde er ganz bei mir leben wollen.
Meine Frage an euch....
Habe ich eine Chance , wenn ich das Wechselmodell beantrage , es durch zubekommen ?
Es ist etwas kompliziert, da wir ca. 20-30 Min Autofahrt auseinander wohnen und er bei ihr in den Kindergarten geht.
Ich habe Angst diesen Schritt zu gehen, weil der Schuss vielleicht nach hinten losgehen könnte.

vielen Dank für eure Antworten
 
28.06.2017, 08:16 Uhr | marinadiezweite
Hallo, was deine Ex droht, das ist nicht schön. Komplikationen kann man aber leider mit keinem Modell der Kinderbetreuung ausschließen. Gerade in der Anfangsphase ist es ja für alle Beteiligten schwierig. Dein Sohn besonders, der hätte dich als Vater am liebsten täglich bei sich. Würde aber sicher das gleiche auch zu seiner Mama sagen. Denn in dem Alter ist Mama sowieso immer die beste.
Überleg dir das einmal mit dem Wechselmodell. Denn es mag jetzt noch gut sein, zu Schulzeiten wird es aber kaum mehr machbar. Und ich bin der Ansicht, dass für ein Kind eine Trennung etwas leichter nachzuvollziehen beziehungsweise zu akzeptieren ist, wenn es eine eindeutige Wochenend- und Ferienregelung gibt. So bleiben die anderen wichtigen Zeiten im Leben eines Kindes erhalten wie Kindergarten und so. Der Alltag ist halt nicht mehr so wie vor der Trennung. Aber der Lebensmittelpunkt bei Mama, das Zimmer, der Kindergarten, das alles trägt glaub ich dazu bei, dass das ganze leichter zu verarbeiten ist. So kommt neben den häufigen Wechseln auch ein gewisser Ruhepol rein.
Schuß nach hinten, das wäre wohl nicht meine Hauptangst. Aber unbedingt die Frage, ob so viele Tage bei dir wirklich auch für deinen Sohn hilfreich sind.
Zuletzt editiert am: 28.06.2017, 08:17 Uhr, von: marinadiezweite
 
26.06.2017, 08:01 Uhr | Noora
Hallo Emilio,

woher nimmst du es, dass, wenn es nach deinem Sohn gehen würde, er ganz bei dir wohnen wollen würde?
Er ist drei Jahre alt!!!! Kinder in diesem Alter sind oft überfordert , die Entscheidung zu treffen ob sie Schoko- oder Erdbeereis wollen.
Eine solche Veränderung kann er nicht annähernd überblicken. Es geht hier um das Wohl des Kindes, und nicht einen Wunsch, den ein dreijähriger vielleicht mal spontan geäußert hat. Das er nach drei Tagen nicht von dir weg will, hätte nur in sofern die Bedeutung, dass ihm die Umstellung von Vater nach Mutter schwer fällt. Das hat nichts damit zu tun, dass er ganz bei dir leben will.

Gruß von Nora
 
15.06.2017, 17:42 Uhr | Pauliprinzessin
Ein Wechselmodell setzt voraus, dass beide Eltern als Elternteam weiter gut kooperieren können. Außerdem einigermaßen räumliche Nähe.
20 Minuten Autofahrt hat man in Städten schon von einem Stadtteil in den nächsten also eher kein Problem. Wäre jetzt nur noch die Frage- ist die selbe Grundschule nachher zuständig nutzbar?
Ein Wechselmodell wird von vielen als kritisch angesehen, weil das Kind durch zwei zu Hause und leben aus dem Koffer nicht wirklich Wurzeln bilden kann. Es benötigt einen Terminkalender um später absichern zu können bei wem es sich gerade befindet wenn es sich z.B. verabreden will- es muss ja den dann zuständigen Elternteil fragen die dort geltenden Regeln einhalten etc...
Ich kenne einige Kiddies im Wechselmodell. Ganz schön anstrengend für alle Beteiligten.
Außerdem muss natürlich für beide Eltern die Betreuung des Kindes und die berufliche Entwicklung möglich sein. Da bedarf es guter Organisation und Einigkeit.
Und das Leben ändert sich. Im Wechselmodell sicher noch schwieriger dann noch zwei verschiedene Partner mit einzubinden und gegenseitig zu akzeptieren- auch fürs Kind.

Es sollte immer klar sein, dass ein Kind ein menschliches Wesen ist und kein Auto welches man sich teilen kann. Es ist auch kein Testobjekt für Experimente.

Dass ein Elternteil die Umgangsvereinbarung allein bestimmt- das ist quatsch. Davon lass dir nicht drohen. Umgang muss mit beiden Elternteilen besprochen und vereinbart werden. Es sei denn ein Elternteil hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das müsste dann aber gerichtlich bestimmt worden sein. Du allein kannst nicht bestimmen, dass von nun ab Du 15 Tage im Monat fürs Kind sorgst und die anderen 15 Tage die Mutter, egal in welchem Rhytmus und genau so wenig kann die Mutter einfach mal eine 14 Tage Wochenendregelung bestimmen.
 
13.06.2017, 15:19 Uhr | bke-Fiona
Hallo emilio,

als eine der Forumsmoderatorinnen möchte ich Sie herzlich begrüßen und Ihnen einen guten Austausch mit den anderen wünschen.

Dass Sie ihren Sohn lieber (noch) mehr sehen würden ist verständlich - allerdings ist er bei Ihnen ja schon fast die halbe Woche, wenn ich Sie richtig verstanden habe.

Zu Ihrer Frage: Hier sollte das Wohlergehen Ihres Sohnes im Mittelpunkt stehen, was für ihn und sein Leben am Besten in Frage käme.

Da es hier keine allgemeingültige Antwort gibt wäre es gut, wenn Sie und die Mutter des Kindes sich individuell beraten ließen - das wäre z.B. an eienr Erziehungsberatungsstelle vor Ort möglich, eine weitere Möglichkeit wäre, hier eine Einzelmailberatung zu machen.

mit freundlichen Grüßen, bke-fiona
 
13.06.2017, 15:03 Uhr | Emilio
Mir fehlt mein Sohn , ich möchte ihn am liebsten immer bei mir haben und das Wechselmodell wäre nur fair.
Zu mal meine Ex jedes mal , wenn ihr etwas nicht passt mir damit droht, dass ich meinen Sohn nur noch alle 2 Wochen sehen zu dürfe.
 
Treffer: 6
 
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