Elternberatung der bke - Forum, Beratung (Einzelberatung und Sprechstunde), Chat (Einzelchat, Gruppenchat und Themenchat)

Forum - Themenansicht - Elternberatung der bke - Forum, Beratung (Einzelberatung und Sprechstunde), Chat (Einzelchat, Gruppenchat und Themenchat)

Eltern, Jugend, Jugendliche, Pubertät, Sorgen, Probleme, Stress, Sexualität, Ritzen, selbstverletzendes Verhalten (SVV), Missbrauch, Mobbing, Schule, Beratung

bke-Elternberatung

bke-Elternberatung anonym
kostenfrei
datensicher
Bundeskonferenz für
Erziehungsberatung e.V.

Forum - Themenansicht

30.07.2019, 14:28 Uhr | Sany2018
Ich habe bereits in einigen Beiträgen und auch in Gruppenchats Bezug zu meinem, in wenigen Tagen beginnenden, FSJ genommen, da das Thema derzeit und auch in Zukunft einen großen Bestandteil meines Lebens ausmachen wird, finde ich, dass es einen eigenen Beitrag im Forum verdient hat.

So ganz realisiert habe ich den unmittelbar bevorstehenden Beginn meines FSJs noch nicht, es wirkt alles noch sehr surreal, wenn ich mir dann aber doch bewusst mache, dass ich am Montag meinen ersten Tag haben werde, kommt einerseits Freude auf, denn ich habe mich nicht willkürlich für das FSJ entschieden, sondern bewusst, denn ich möchte etwas zurückgeben und gutes tun, andererseits werde ich regelmäßig von Angst und Zweifel überrollt und das nimmt mir die anfängliche Freude leider nahezu komplett, genauso das Tief, in dem ich mich momentan leider wieder befinde und von dem ich hoffe, dass es bis dahin verschwindet, denn ich mag in diesem Zustand nicht beginnen müssen.

Das, was mich aber am meisten beschäftigt ist, dass ich um meine Termine in der Beratungsstelle kämpfen werden muss. Es macht mich sehr traurig, dass die Freistellung für derartige Termine nicht selbstverständlich ist und ich habe tatsächlich auch Angst. Ich verstehe, dass ich, als Arbeitskraft, Teil eines Teams sein werde, dass zusammen fungieren muss, dass jedes Glied wichtig ist und Ausfälle, sei es nur eine Stunde, wie bei mir der Fall, ersetzt werden und deshalb der ganze Plan umstrukturiert werden muss, das tut mir letztendlich auch leid, weil ich eine Unterstützung und keine Last sein möchte, aber ausgesucht habe ich mir meine Situation auch nicht und da merke ich leider auch wieder sehr deutlich dran, dass psychologische Hilfe einfach immer noch nicht so akzeptiert ist, wie ärztliche beziehungsweise den Körper betreffende, denn ich bin mir sicher, dass ich für Arzttermine nicht so kämpfen beziehungsweise mir Sorgen bezüglich der Freistellung machen müsste.

In dem Vertrag steht bezüglich Freistellungen folgendes:
„ Dienstbefreiung wird aus wichtigen persönlichen Gründen [...] durch die Einsatzstelle gewährt. [...] Grundsätzlich hat der/die Freiwillige ihre/seine persönlichen Angelegenheiten außerhalb der Dienstzeit zu erledigen. Aus wichtigem Grund (Arztbesuch) kann der direkte Vorgesetzte Ausnahmen hiervon gewähren [...].“

„ [...] Die Einsatzstelle verpflichtet sich Informationen und Gründe für die Dienstbefreiung an den Träger weiterzuleiten [...]“.

Das sind so Sätze, die mir das nochmal verdeutlichen und mir Sorge bereiten, denn im Umkehrschluss würde ich diesbezüglich vor meiner Einsatzstelle und meinem Träger gänzliche Transparenz zeigen müssen, insofern eine Gewährung erfolgt. Ich mag garnicht daran denken, was ich machen soll, wenn meine “Ausnahme“ nicht gewährleistet wird.

Ich meine, ich würde, obwohl ich schon das Maximum an Stunden, die erlaubt sind, ableisten werde, die eine Stunde nacharbeiten oder vorarbeiten und auch nur 2x im Monat einen Termin bei meiner Psychiaterin wahrnehmen, anstatt 4, aber mehr kann ich auch nicht anbieten.

Ich denke, dass ich auf eine verständnisvolle Vorgesetzte und ein nettes Kollegium hoffen muss, mehr bleibt mir nicht übrig *sad*
18.08.2019, 13:52 Uhr | bke-Kira
Hallo Sany,
du weißt bereits wie du es machst und du weißt sogar warum du es tust: du möchtest den Anschluss nicht verlieren, du möchtest dich entwickeln, aber du möchtest auch andere zufrieden stellen und übersiehst oft deine Grenzen dabei. Du weißt, dass du einen hohen Preis dafür zahlst: es macht dich ständig unglücklich, unfrei, unlebendig und du suchst und suchst nach einem anderen Weg um glücklicher zu werden und zu SEIN. Es ist nicht richtig oder falsch und es macht dich erfahren, reif, selbständig! Möglicherweise wird es dir nie ganz gelingen zu deiner Lebenssituation "JA" zu sagen, aber du darfst es anstreben und dich für dein Glück einsetzen, du darfst mehr Verantwortung dafür übernehmen: zum Beispiel für die Entscheidung es so zu machen wie jetzt oder es zu verändern: entweder trotzdem hinzugehen, trotzdem nicht auf deine Belastung zu schauen, trotzdem so tun als ob....oder FSJ zu kündigen und dich erstmal der Ungewissheit zu stellen. Egal wie du dich entscheidest, es darf DEINE Entscheidung werden und sein. Du würdest möglicherweise ein Risiko eingehen, aber auch erfahren wie es wäre.

Du bist nicht alleine mit solchen Zweifeln. Wir verlassen ungerne das Gewohnte und funktionieren lieber, aber gerade dann erfährt die Welt nicht wirklich wer wir sind. Ich wünsche dir auf deiner Suche etwas mehr Echtheit und Momente des Friedens und Glücks. Strebe nicht nach einer hundertprozentigen Lösung. Schaue wie du mit dieser konkreten Situation und wie du es mit dir gerade ausmachst und was dir wichtiger ist: dein Glück oder die Zufriedenheit von anderen.

Alles Gute für dich und hoffentlich einen Sonntag ohne viele Gedanken darüber! Genieße kleine Momente!

Viele Grüße

bke-Kira *bye*
18.08.2019, 11:18 Uhr | Sany2018
Hallo Stephan,

ja, du hast ja Recht. Meine Psychiaterin hat gesagt, dass man seine Denkweise und die Gedanken als solche manipulieren könne, wenn man geübt darin ist, d.h. wenn man sich auf die positiven Dinge fokussiert, dann würde die negativen Gedanken und alles, was damit zusammenhängt weniger werden und die Symptome abnehmen, aber und das ist entscheidend, das geht nicht von jetzt auf gleich und schon garnicht, wenn man Depressionen hat, deshalb muss man viel Geduld haben, immer wieder üben, primär am besten in einem geschützten Rahmen, wie den der Therapie, um es dann nach außen tragen zu können, es ist somit ein zeitintensiver Prozess, der mitunter eine professionelle Anleitung braucht.

Ich stehe noch ganz am Anfang dieses Prozesses und das obwohl ich bald ein Jahr zu ihr komme. Warum das so ist, ist komplex zu erklären. Oft kam etwas dazwischen, dass sich stagnierend auf das Üben dessen ausgewirkt hat, so beispielsweise zu Beginn, die langen Pausen zwischen den Terminen, die mir das Ankommen und Fallenlassen erschwert haben, das Abitur, das mich so eingenommen hat, dass kein Platz für weitere Themen war, Themen, die einfach Priorität hatten und ihre Krankheit sowie der lange Ausfall ihrerseits. Nun stehe ich vor neuen Herausforderungen, die sich wieder negativ auswirken, die Depression, die plötzlich ausgesprochen in meinem Leben steht und auf die sich fokussiert werden muss, das FSJ, das Probleme bereitet und meine generelle, derzeitige Situation. Aber wir haben das im Blick und ich hoffe so sehr, dass ich bald so stabil bin beziehungsweise die Themen drumherum mal zurückgestellt werden können, um den Prozess vorantreiben zu können. Zudem wünsche ich mir, dass sie mich weiterhin annehmen kann, darf und möchte, denn ich bin, wie gesagt, bald bereits ein Jahr bei ihr und weiß nicht, wie lange das noch möglich ist, denn niedergelassen ist sie nicht und kann somit auch nicht ganz unabhängig entscheiden, ob und wie es für mich weitergeht und das ängstigt mich schon seitdem ersten Termin bei ihr.

Natürlich sehe auch ich all die Dinge, die du aufgezählt hast und dennoch dringen sie zu mir [noch] nicht durch. Meine Psychiaterin hat mir erklärt, dass es zum einen mein Charakter ist, dass ich mich gerne unsichtbar mache, mich anpasse und, zumindest von außen, perfekt funktioniere, um zu gewährleisten, dass ich keine Probleme oder Arbeit mache und es den Menschen um mich herum gut geht, ganz egal, wie es um mich steht, sodass wenig Raum für gute Gedanken bleibt, weil ich nicht auf mich, sondern auf die Anderen fokussiert bin und zum anderen ist es die Depression, die sich leider wie ein dunkler Nebelschwaden um mich und mein Blickfeld windet und positives nicht durchlässt. Das klingt für mich immer noch so absurd, ich und Depression, niemals. Ich stehe doch jeden Morgen auf, ich gehe zur Arbeit, ich melde mich selten bis nie krank, ja, es geht mir nicht gut und zum Teil wäre ich auch lieber woanders, aber ich tue doch das, was man von mir erwartet und verlangt und habe währenddessen keinerlei Probleme damit. M Nachhinein, wenn ich zur Ruhe komme, dann merke ich, dass etwas mit mir nicht stimmt, aber Depressionen, nein. Ich denke, dass ich da noch einen langen Weg vor mir habe, um diese Krankheit kennenzulernen, zu verstehen und vor allem um sie mit mir im Zusammenhang zu akzeptieren und damit leben zu lernen.

Im Moment bin ich in keinem sonderlichen Tief und ich habe Angst, wenn sich das erste anbahnen wird, aber ich kenne mich und weiß, dass ich die Zähne zusammenbeißen und das aushalten werde, egal wie und das ist es, was vielleicht so enorm gefährlich für mich ist und mir irgendwie auch Angst macht.

Morgen beginnt meine dritte Woche, emotional fühlt sie sich an, wie die erste und körperlich beziehungsweise seelisch, wie eine weit, weit fortgeschrittene. Ich bin mir noch nicht sicher, ob diese enorme Erschöpfung und dieses dorthin quälen auch die Depression sind oder normale Anzeichen erster Arbeitswochen, im Prinzip ist das auch egal. Fakt ist, derzeit freue ich mich morgens überhaupt nicht, wenn der Wecker klingelt und ich weiß, was mir bevorsteht, zu, Teil könnte ich auch einfach losheulen, weil mich diese Situation so einengt, aber, wie gestern gesagt, im Moment muss ich aushalten und dann werde ich weitersehen, dennoch ist mir bewusst, dass es mit jeder Woche, die vergeht, schwerer wird den Vertrag zu kündigen und mich aus diesem Verhältnis zu befreien. Das FSJ verursacht derzeit eine neue Art von Stress und Druck, den ich nicht gebrauchen kann und das ist alles andere als gut, weder für mich als Sany, noch für die Depression, die gerade mächtig gepusht wird.
17.08.2019, 16:06 Uhr | bke-Stephan
Hallo Sany,

ich kann nicht anders, als auch die positiven Seiten zu sehen: Du hast bis heute durchgehalten. Du verstehst sehr genau, warum es derzeit so anstrengend für Dich ist und es könnte sogar sein, dass es etwas Entspannung gibt, wenn mehr Personal kommt.

Und Du hast für Dich die Entscheidung getroffen, erst einmal nicht noch mehr zu pauken sondern zu arbeiten und für andere da zu sein.

Es gibt auch noch Dich. Und auch darum kümmerst Du Dich: Bespreche in Ruhe mit Deiner Psychiaterin, ob und wie es weitergeht. Woran Du merkst, dass es sich weiter lohnt und woran Du merkst, dass es gestoppt werden muss.

Viele mutmachende Grüße,

bke-Stephan
Zuletzt editiert am: 17.08.2019, 16:10 Uhr, von: bke-Stephan
17.08.2019, 15:04 Uhr | Sany2018
Das war sie, die zweite Woche meines FSJs und wenn ich ehrlich sein soll, es wird immer schlimmer. Einerseits komme ich mit jedem Tag besser an und gewöhne mich, anderseits ist das nur so, weil mir bewusst ist, dass ich es muss. Zudem ist die Stimmung in dem Team so schlecht, dass ich dort emotional garnicht ankommen möchte und mir absolut nicht vorstellen kann dort jemals glücklich zu werden. Der Personalmangel verursacht diese Umstände dort und führt auch dazu, dass ich ab nächster Woche noch mehr zutun haben werde, als sowieso schon. Ich hoffe, dass die Einrichtung eine Lösung für all das finden wird, so haben sie es mir jedenfalls versprochen und wenn nicht werde ich zusammen mit meiner Psychiaterin überlegen, ob ich mich gefährde, wenn ich es einfach aushalte und weithin abwarte beziehungsweise das Jahr dort durchhalte oder ob ich damit riskiere noch weiter in die Depression zu rutschen.

Viele von euch hatten gefragt, warum ich mich für das FSJ entschieden habe. Ich weiß, derzeit klingt alles, was mit dem FSJ zutun hat negativ und schlecht, ich konnte ja nicht ahnen, was für Umstände dort derzeit herrschen und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es besser wird, insofern eine Lösung gefunden wird. Dennoch ich habe mich damals, zu Beginn der 13. Klasse, dazu entschieden, dass ich nicht studieren möchte, zumindest nicht nahtlos an die Schulzeit, das hat einen bestimmten Grund, der letztendlich auch ausschlaggebend war. Leider stand ist in der Oberstufe kurz vor einem Burnout, ich habe, aus Angst sonst nicht zu bestehen, alle Anzeichen ignoriert, die mir gesendet worden und es ist tatsächlich verwunderlich, dass ich das Abitur in diesem Zustand mit einem relativ guten NC und vor allem ohne Zusammenbruch überlebt habe. Irgendwo habe ich gespürt, dass etwas mit mir nicht stimmt und für mich den Entschluss gefasst, dass ich nach dem Abitur so nicht weitermachen darf, wenn ich am Leben bleiben möchte und dieses ignorante Funktionieren, das ich an den Tag gelegt hatte, wäre mit Ausbildung oder Studium zurückgekehrt und dieses Risiko konnte und wollte ich nicht eingehen, natürlich habe ich letztendlich nicht ganz selbstständig diesen rationalen Entschluss gefasst, sondern meine Psychiaterin hatte da auch ein Wörtchen mitzureden und mich diesbezüglich ein bisschen gelenkt. Der Sinn dieses Jahres war eigentlich die Konzentration auf mich und meine Gesundheit, ganz ohne Stress, Druck und sonstiges Negatives, was mich beeinflussen könnte. Wir hatten dann überlegt und sind zusammen auf das FSJ gekommen, weil ich später in die soziale Richtung gehen möchte und ein Jahr einfach zuhause bleiben meinen Zustand ebenso verschlimmert hätte, dass das FSJ nun so abläuft konnten wir im Vorfeld leider nicht wissen, sonst hätte ich es, ehrlicherweise, niemals begonnen und meine Psychiaterin mir mit Sicherheit davon abgeraten.

Es ist ein Dilemma, weil ich einen Vertrag unterschrieben habe, aus dem man nicht sofort und einfach rauskommt und ich auch nicht der Typ Mensch bin, der abbricht, sonst hätte ich heute auch kein Abitur in der Tasche, ich halte lieber aus und quäle mich klammheimlich, mir ist mittlerweile aber auch bewusst, was ich mir damit antue und wohin das geführt hat. Dennoch würde es schlimm für mich sein. Ich werde jetzt abwarten müssen, meine Psychiaterin hat mich 2x im Monat bei den Terminen, die mir Gott sei dank gewährt wurden, im Blick, hat mir aber auch ganz deutlich gesagt, dass ich abbrechen sollte, wenn sich nichts ändert, weil sie mich, wenn ich weiter in die Depression rutschen sollte, nicht mehr annehmen und an wen niedergelassenen weitervermitteln werden muss.
09.08.2019, 11:10 Uhr | marinadiezweite
Hallo Sany2018, deine Überschrift, Kampf, Angst und Sorgen. Ich würde auch gern fragen, wo die Idee zu einem fsj herkam. Man darf sich dieses nicht einfach vorstellen, nur weil man nett oder emphatisch ist. Was für Erwartungen hast du damit verbunden. Oder ist es als Überbrückung gedacht. Ja, manches geht tatsächlich nicht: Allein mit den Kindern zum Beispiel. Wird aber leider teilweise gemacht. Ich hab mal ähnliche Erfahrungen gemacht, als ein junges Mädchen ein fsj in einer Tagespflege absolvierte. Dennoch sollte die Devise nicht gleich heißen, oh schrecklich, jetzt alles hinschmeißen. Es sollte kein Kampf, keine Angst und keine Sorgen sein. Ich finde den Mut wichtig, von Anfang an zu sagen, was man nicht allein machen möchte. Ich bin mir sicher, dass die Einrichtungen das auch wissen. Dass sie aber oft vergessen, nochmal nachzuhaken, was jemand kann oder was jemand freiwillig sich zutraut.
Es gibt bestimmt FSJ-ler, die aufgrund von Vorerfahrungen mutig rangehen an die Aufgabe. Aber das sollte keine Selbstverständlichkeit sein. Bitte da unbedingt nochmal um ein klärendes Gespräch.
Für normal halte ich, dass man nach den ersten Tagen erschöpft ist. Das geht bestimmt nicht nur dir so. Gut ist, wenn man schon bei der Arbeit alle Pausen einhält und auch mal an die frische Luft geht.
Deine Angst wegen der Arzttermine kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Klar, eine Einrichtung ist nicht begeistert, wenn solche Termine anstehen. Aber die Verpflichtung, diese Termine innerhalb der Arbeitszeit zu begründen. Also warum es nicht ausserhalb der Arbeitszeit machbar ist. Die beinhaltet keinerlei Details über deine Erkrankung oder Symptomatik an sich. Ist aber logisch, dass das abgesichert und abgesegnet ist. Insbesondere, weil nur so leichter zu klären ist, ob diese Zeiten nachgearbeitet werden müssen. Was ich nicht annehme. Oder wie da die Versicherung ist.
Ich persönlich halte es nicht für so gut, sich da für solche Termine so viele Nachfragen zu stellen. Es sollte einfacher sein, da einen konkreten Termin zu nennen und dann zu sehen, wie das dann immer so klappt. Beziehungsweise mal kurz bei einem Termin abzuklären, ob es auch nach dem regulären Feierabend machbar ist.
Weiterbildungen, oder wie diese sich nennen, müssen in der Tat sein. Das ist Pflicht. Erkundige dich da schon mal, wann die erste ist.
Ja, auch kündigen geht. Ich würde aber nicht so schnell aufgeben.
09.08.2019, 09:15 Uhr | AnjaLe
Hallo Sany2018,

ich hätte von der Elternseite dazu einmal Fragen.

So, wie sich das liest, hattest Du mit dem Träger über Deine Erkrankung gar nicht gesprochen. War es Deine Idee, so ein Jahr zu machen oder hatten Ärzte oder Berater Dich dazu ermutigt?
Die Anbieter oder Träger solcher Jahre gehen damit gesetzliche Verpflichtungen ein, die eine Fürsorgepflicht beinhalten, dazu gehören Urlaub und auch das Angebot von Seminaren! Vor allem gibt es auch eine 3 Monatige Probezeit. Ich würde Dir raten, zumindest diese durchzuhalten und wenn es nicht geht, es in der Probezeit zu beenden.

Alles Gute
Anja
Zuletzt editiert am: 09.08.2019, 09:16 Uhr, von: AnjaLe
08.08.2019, 19:31 Uhr | emvie
Liebe Sany,

es tut mir sehr leid zu lesen, wie es dir gerade ergeht und dass deine Arbeit, für die du dich wirklich sehr aufopferst, nicht geschätzt wird. Ich möchte dir dazu gerne eine kleine Geschichte erzählen:

Ein Mann saß eines Morgens in einem Bahnhof und fing an, Geige zu spielen. Er spielte sechs Bachstücke für eine Dauer von etwa 45 Minuten. In dieser Zeit gingen geschätzt an die 2000 Leute an ihm vorbei, die meisten auf der Weg zur Arbeit.
Drei Minuten vergingen, und ein Mann mittleren Alters bemerkte, dass ein Musiker spielte. Er verlangsamte sein Tempo und hielt für ein paar Sekunden an und eilte dann auf, um seinen Zeitplan einzuhalten.
Eine Minute später erhielt der Geiger seinen ersten Dollar - eine Frau warf das Geld in den Geigenkoffer, ohne anzuhalten.
Ein paar Minuten später lehnte sich jemand an die Wand, um ihm zuzuhören, aber der Mann sah auf seine Uhr und begann wieder zu laufen. Offensichtlich war er zu spät zur Arbeit.
In den 45 Minuten, die der Musiker spielte, hielten nur 6 Personen an und blieben eine Weile. Etwa 20 gaben ihm Geld, gingen aber weiter in ihrem normalen Tempo. Als er mit dem Spielen fertig war und die Stille übernahm, bemerkte es niemand. Niemand applaudierte und es gab keine Anerkennung.
Niemand wusste das, aber der Geiger war Joshua Bell, einer der talentiertesten Musiker der Welt. Er hatte gerade eines der kompliziertesten Stücke gespielt, die je geschrieben wurden, auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar.
Zwei Tage vor seinem Spiel im Bahnhof war Joshua Bell in einem Theater in Boston ausverkauft, wo die Plätze durchschnittlich 100 Dollar kosteten.


Ich weiß, es kann oft frustrierend sein und einem sehr viel Kraft kosten, aber viele werden deine Fähigkeiten und Qualitäten nicht anerkennen, weil sie es einfach nicht dazu in der Lage sind. Menschen schätzen nur die Attribute, die sie für "wertvoll" halten. Um den Respekt zu bekommen, den man verdient, erfordert es meist ein günstiges Umfeld gleichgesinnter Leute. Es ist wahrscheinlich nur ein kleiner Trost, aber du wirst auf Menschen stoßen, die deine Werte erkennen (wollen/können).

Bitte versuche, dir deinen Grenzen bewusst zu sein und sie nicht zu überschreiten.

Gerne möchte ich dir auch noch eine persönliche Erfahrung zum "nicht-mehr-da-sein-wollen"/verschwinden dalassen:

Ich bin vor etwas mehr als 3 Jahren aus der Schule verschwunden. Das heißt, ich verschwand aus den belebten Fluren und überfüllten Klassenzimmern. Eigentlich hatte das Verschwinden nämlich schon viel früher begonnen, als mich die depressiven Symptome dazu brachten, nach innen zu ziehen, mich in mich zurückzuziehen, und nichts als die Hülle einer Person zurückzulassen. Meine Hoffnung, Leidenschaft und Wille zu leben war verschwunden, bis einige Monate später auch mein Körper verschwand. Die Menschen, die diese geschäftigen Flure und überfüllten Klassenzimmer füllen, haben vielleicht nicht bemerkt, dass sie seit Wochen mit einer leeren Hülle und nicht mit einer Person gesprochen haben. Sie haben es also vielleicht nicht verstanden, als auch diese Hülle verschwunden ist. Sie haben sich vielleicht gefragt, wohin es ging - wohin ich ging.
Ich habe mich auch gefragt. Ich fragte mich und fragte mich und fragte mich, wo ich hingegangen war. Ich fragte mich, wie ich als Hülle einer Person existieren könnte. Wie war ich funktionierend, atmend, lebendig? Ich lebte nicht mehr. Ich existierte - in Form von pulsierenden Venen und einem schlagenden Herzen - aber ich lebte nicht. Der Teil von mir, der am Leben war, war vor langer Zeit verschwunden.
Ich sah aus der Ferne zu. Ich sah zu, wie ich mich verschlechterte, wie ich verblasste und schließlich, wie ich verschwand. Ich beobachtete, wie sich die Depression aufhob und das Licht in meinen Augen stahl. Ich beobachtete, wie mein Körper ohne etwas im Inneren funktionierte, um ihm Leben einzuhauchen. Ich wusste, dass ich weg war, aber ich wusste nicht, wohin ich gegangen war. Ich musste zu mir selbst finden. Also ließ ich auch meinen Körper verschwinden. Diese leere Hülle ging an einen Ort, an dem sie wieder lernen konnte, ein Mensch zu sein - wo ich lernen konnte, wieder ein Mensch zu sein.
Erst vor einigen Monaten, als ich zu meiner Therapeutin gefunden habe, begann ich wieder aufzutauchen. Anfangs an bekannten Orten wie einem Einkaufzentrum, schließlich aber auch an einem Neuen - am Anfang eines steinigen Weges, der sich Genesung nennt. Ich habe die letzten Monate gelernt, wie ich sicherstellen kann, dass ich nicht verschwinde.

Bitte gib nicht auf. Du könntest dich fühlen, als würdest du verschwinden, und dass jedes Gramm Hoffnung und Kraft, das du noch hast, mit dir verschwindet - ich weiß, wie das ist, und ich weiß, dass es wehtut -, aber bitte denk daran, dass es immer möglich ist, wieder aufzutauchen. Immer. Du wirst nicht für immer die Hülle eines Menschen bleiben. Du wirst nicht für immer nicht mehr da sein wollen.

Liebe Grüße und viel Kraft,
emvie
08.08.2019, 19:22 Uhr | LuPa23
Abgesehen davon, dass du sowieso Dinge machst die du nicht tun müsstest, tust du auch schon Dinge die du nicht tun dürftest.
FSJler dürfen grundlegend nicht alleine mit Kindern sein (kommt natürlich auch wieder drauf an wie lange, es gibt ja einen Unterschied zwischen 20 sek und 20 min).
Vor allem in der Anfangszeit kann man das von einer FSJlerin auch nicht erwarten, dass sie das direkt super und selbstbewusst macht. Das darfst du dort gerne ansprechen.
Mit der Zeit wirst du da allerdings sicherer. Ich hatte in den ersten Arbeitstagen die gleichen Gedanken wie du und ja, es ist nunmal was anderes als Schule.
Aber je mehr man da reingewachsen ist mit der Zeit, desto besser lief alles und ich hab dann auch mal gezwungenermaßen einen Morgenkreis komplett alleine gemacht (obwohl das eigentlich nicht vorgesehen ist). Aber es ging. So ein FSJ kann dich sehr viel selbstsicherer werden lassen, ich hab mich so sehr verändert in diesem Jahr. Selbstbewusster, offener, ...
Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch bei dir so wird.

Und zu deinen Kollegen:
Nur weil sie sagen, dass sie eine ausgebildete Fachkraft brauchen, bedeutet das nicht, dass sie dich nicht brauchen. Das tun sie sehr wohl und sie sind durch dich auch entlastet. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass man als Fsjler eben "nur" ein Fsjler ist. Und so wird man auch gesehen. Welche Arbeit wir leisten wird oft nicht so richtig (an)erkannt.
Das ist nicht überall so, ich hab selbstverständlich auch schon andere Erfahrungen gehört, aber eben auch solche (abgesehen von meiner eigenen).
Zuletzt editiert am: 08.08.2019, 19:25 Uhr, von: LuPa23
Vom Gamma zum Alpha
Vom Welpen zum Leitwolf
08.08.2019, 17:35 Uhr | Sany2018
Mit jedem Tag geht es mir schlechter....
Mit jedem Tag wäscht das Gefühl nicht mehr zu können und aufgeben zu wollen....
Mit jedem Tag kommen mehr Tränen....
Mittlerweile fühle ich mich dort so unwillkommen, es sind nach wie vor alle nett, aber sie unterhalten sich kontinuierlich darüber, dass sie jemand richtiges brauchen, der alle Tätigkeiten machen darf und wirklich unterstützen kann, das macht mich traurig, weil ich doch alles gebe, ich helfe und laufe, wann immer jemand ruft, ich nehme ihnen so vieles ab, mache so viele Dinge, die ich eigentlich nicht machen muss, aber dennoch ausübe, weil ich keine Last sein möchte und trotzdem scheint es bei ihnen abzukommen, als würde ich den ganzen Tag nur rumsitzen und Däumchen drehen. Immer wieder werde ich ins kalte Wasser geschmissen, von mir wird zu schnell, zu viel verlangt, diese langen Arbeitstage und kein Ende in Sicht.
Zuhause ist so viel Streit.
Die Depression zwingt mich in die Knie.
Ich habe Kopfschmerzen.
Ich bin erschöpft.
Ich bin müde.
Am liebsten wäre ich nicht mehr da.
06.08.2019, 11:37 Uhr | bke-Claudia
Hallo Sany,
vermutlich sind erste Arbeitstage immer anstrengend. Besonders, wenn alles neu ist.
Du wirst jeden Tag sicherer werden, außerdem darfst du fragen, du bist im FSJ nicht in der Erzieherausbildung.
Gib dir Zeit. Auch im FSJ gibt es doch Urlaub, oder?
Am Wochenende kannst du ja resümieren, was war schon gut und was muss noch.
Traue dich.
bke-Claudia
06.08.2019, 08:22 Uhr | Sany2018
Der nächste Morgen und somit auch ein neuer Tag in der Einsatzstelle.....ehrlich gesagt, fehlt mir die Kraft und die Motivation. Ich weiß, am zweiten Tag schon keine Lust mehr haben ist wenig nachvollziehbar und lässt auf eine schlechte Arbeitsmoral schließen, aber mich hat der Tag gestern so geprägt und ich habe in der Nacht, wieder einmal, viel nachdenken müssen, insbesondere die Frage, ob ich das wirklich 1 Jahr machen möchte, ohne wirklich frei zu haben und somit auch ohne Abstand und Pausen zur Erholung, hat mich ungemein beschäftigt und derzeit komme ich immer auf dieselbe Antwort, nämlich, dass ich das nicht möchte und vor allem physisch und psychisch nicht kann. Ich werde jetzt aber dennoch nicht das Handtuch werfen und gehen oder meinen Abbruch dort planen, ich möchte mir erstmal eine Chance geben, um dort reinzuwachsen und auch dem Team Zeit lassen, um mich vollkommen anzunehmen. Ich hoffe, dass das etwas bringt, es mir bezüglich der Arbeit dort dann besser gehen wird und ich morgens nicht immer mit unguten Gefühl aufstehen muss, weil ich weiß, dass ich wieder in die Einsatzstelle muss.

Ein weiterer Aspekt liegt mir zudem auch noch quer im Magen. Gestern wurde ich, wie berichtet, zwar eingebunden, viel öfter aber wurde ich alleine gelassen mit den Kindern, die den Ablauf natürlich kennen, ihn von bestimmten Bezugspersonen gewöhnt sind und diesen dann auch von anderen, in dem Fall von mir, verlangen und das ist ein Problem. Ich bin sehr schüchtern und habe Angst Fehler zu machen, insbesondere was die Kinder angeht und ich bin mir sicher, dass sie mir mit jedem Tag mehr Verantwortung geben und mit jedem Tag auch mehr Selbstständigkeit erwarten und das schürt meine Angst derzeit ein bisschen, weil ich mich einfach noch nicht sicher fühle, die Abläufe nicht kenne und mich in diesem fremden Räumen nicht willkürlich, weil unwissend, bewegen möchte, dennoch bin ich 19 Jahre alt und weiß auch, dass ich keine rundum Betreuung beziehungsweise Begleitung erwarten kann.

Es ist so schwierig im Moment und derzeit wünsche ich mir den Zustand Schule zurück, ausgeschlossen die Oberstufe.

*crying*
05.08.2019, 18:38 Uhr | Kampfsocke
Hey Sany, ich fühle deine Erschöpfung regelrecht mit. Ich kann mich an meinen ersten Tag in der Praxis sehr gut erinnern, ich sollte auf die Notaufnahme und fühlte mich auch am ersten Tag als würde ich das nie Schaffen. Die Schwester die mich leiten sollte hatte Haare auf den Zähnen, überall klingelte es, jeder wollte eine andere Information und ich fühlte mich als sei ich völlig falsch. Das ganze dauerte 4 Tage, dass ich völlig fertig nach Hause ging. Das hat dann nach gelassen, so wie ich den Ablauf kannte und die anderen Schwestern kennen lernte wurde es immer besser. Überstunden musste ich auch oft machen. Glaub mir das wird besser. Ich hatte in den zwei Jahren auch mehrere Stationen dran, wo ich immer mal hin musste, bei jeder Station war es das gleiche am Anfang, aber da wusste ich dann das es sich legen wird. Am Ende war ich so drin, dass ich nie freiwillig gegangen wäre. Leider die Gesundheit und jetzt erlebe ich das Gegenteil, von aktive, zu nichts, das ist auch nochmal dicke.
Nicht zweifeln, das wird besser. LG K.s

(Geändert, Fehler Teufel)
Zuletzt editiert am: 05.08.2019, 18:41 Uhr, von: Kampfsocke
Wer nur in Socken geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.
05.08.2019, 18:15 Uhr | bke-Hana
Liebe Sany,

danke dir für deinen Lagebericht. Ich war auch schon gespannt, was du an deinem ersten Arbeitstag erleben würdest.

Aus zeitlichen Gründen von mir nur ganz kurz: Ich freue mich, über diesen guten, wenn auch recht erschöpfenden Tag. Es klingt, als hättest du ihn prima gemeistert.
Daumen hoch Daumen hoch Daumen hoch

Ganz leibe Grüße dir,
bke-Hana

P.S Die Erschöpfung und Anstrengung nimmt nach einer zeit in der Regel ab. Vielleicht mag noch wer anderes aus eigener Erfahrung dazu etwas schreiben
Zuletzt editiert am: 05.08.2019, 18:18 Uhr, von: bke-Hana-Blum
05.08.2019, 17:53 Uhr | Sany2018
Ein kurzer Bericht für euch von meinem ersten Tag heute.
Der Tag ist geschafft und ich bin es auch, ich denke, das trifft es am besten. So viele neue Eindrücke, das Maximum an Stunden, die für ein FSJ erlaubt sind, nur eine kurze Pause und kein garantierter, pünktlicher Dienstschluss, anders ausgedrückt, Überstunden, das schlaucht und ich habe starke Kopfschmerzen und fühle mich, als wäre ich einen Marathon gelaufen, ohne Zwischenstopp beziehungsweise Pause.
Die Mitarbeiter sind nett und haben mich, so gut es am ersten Tag geht, aufgenommen und versucht mich einzubinden, dafür bin ich sehr dankbar und ich hoffe, dass ich mit den anderen, die heute noch nicht so offen waren, auch noch warm werde. Die Zeit wird es richten, da habe ich eigentlich kaum bis keine Zweifel. Ich zumindest bemühe mich sehr, dass man mich mögen kann, der Rest liegt am gegenüber.
Ich hoffe, dass ich mich mit der Zeit an das Pensum gewöhne und mich nicht jeden Tag so fühlen werde, wie heute. Ich ziehe meinen Hut vor allen, die diese Tätigkeit ausüben, es war unheimlich anstrengend und, wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mir heute des Öfteren gewünscht, dass ich nicht wiederkommen muss, nicht weil ich die Menschen und die Arbeit nicht mag, sondern weil ich Angst habe, dass ich das nicht aushalte, nicht schaffe, ich merke, dass ich Depressionen habe, ich bin so träge, alles fällt mir schwer, insbesondere Zuhause und wenn dann auch noch täglich diese körperliche Anstrengung und dieser enorme Geräuschpegel dazukommt, dann sehe ich auf Dauer leider rot oder ich muss mich überwinden und die Tabletten doch nehmen....
Ich würde gerade am liebsten schlafengehen und mich 10 Jahre zurückversetzen lassen. Dieser Ernst des Lebens beziehungsweise dieses wahre Leben Vollzeitjob, ist kein Zucker schlecken und sehr schwierig zu händeln, wenn man es nicht kennt und nur Schule gewöhnt ist, die auch sehr, sehr hart war zum Schluss, aber eben doch anders anstrengend als ein Vollzeitjob.... ich weiß noch nicht, was ich darüber denken soll, darf, kann....
04.08.2019, 20:35 Uhr | LuPa23
Du richtest kein Chaos an, das kommt dir nur so vor. In deiner Einsatzstelle schon 3 mal nicht.
Hoffe, du weißt das irgendwann selbst:)
Vom Gamma zum Alpha
Vom Welpen zum Leitwolf

Treffer: 25

Sollten in diesem Thema Inhalte veröffentlicht worden sein, die rassistischen, pornographischen bzw. menschenverachtenden Inhalts sind oder gegen die guten Sitten verstoßen, bitten wir Sie, den Moderator zu benachrichtigen.

Nutzer-Online

Anmeldungen:
Wir begrüßen:
Nutzer online:

Passwort vergessen? Klicken Sie hier, um Ihr Passwort anzufordern

Aktuelle Gruppenchats

Elternberatung im Gruppenchat mit bke- Thea Marx
21.08.19 20:00
Fachkraft bke-Thea-Marx

Gruppenchat mit bke-Meggie Mo
23.08.19 21:00
Fachkraft bke-Meggie-Mo

Elternberatung im Gruppenchat mit bke-Ria-Fischer
27.08.19 20:30
Fachkraft bke-Ria-Fischer

Beratungsstellensuche

Zur Suche bitte Ihre PLZ eingeben und Enter drücken.