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02.04.2016, 13:44 Uhr | Lavieestbelle
Hallo ich bin eine alleinerziehend Mutter!
Ich hab vieles falsch gemacht ich hab 3 Kinder (18, 15 , 13) der kleinste wohnt in einer Pflege Familie und die beiden Mädels bei mir. Aber auch sie waren in verschiedenen Heimen untergebracht.

es geht um meine älteste sie ist seit einem halbem Jahr 18. Und ich fühle mich einfach hilflos seit dem sie 13/14 ist trinkt sie Alkohol und nimmt auch verschiedene Drogen (ecstasy, kokain, Speer , Mdmd und kiffen tut sie auch) sie hat ihrer Schwester gegenüber sogar geäußert das sie von härteren Drogen nicht abgeneigt wäre. Sie ist abhängig! Mit mir redet sie nicht nur mit ihrer Schwester die beiden sind unzertrennlich. Sie war auch schon 2 mal in der geschlossenen Psychiatrie weil sie versucht hatte sie umzubringen sie stand in der Mitte eines zugefrorenen Sees es war ein Riesen Einsatz Polizei , Feuerwehr und kampftaucher. Sie meinte sie wollte sich nicht umbringen wollte es aber provozieren. Sie ritzt sich auch und musste schon öfters genäht werden. Sie hat zu ihre Re Schwester gesagt das sie glaubt starke Depressionen zu haben , sie hat keine Freude am Leben mehr und deswegen sucht sie sich den Spaß auf Partys mit viel Alkohol , es kam schon sehr oft vor das sie durchs Trinken bewusstlos wurde ihr höchster promillewert war 3.1 ! Ich hab so Angst um sie aber mir sind die Hände gebunden. Ein Entzug hat sie auch schon mal angefangen aber dann wieder abgebrochen. Sie geht zur drogenberatung und hat durch ihre Straftaten auch eine Bewährungshelferin. Demnächst soll sie auch eine betreuungshilfe bekommen. Ich weiß Sie musste viel durch machen sie hat sich früher um ihre Geschwister gekümmert weil ich nicht in der Lage war aber sie kann sich doch nicht ihr Leben so verdauen *Traurig*

Sie sagt auch immer das sie noch nicht bereit ist erwachsen zu werden und sie weint oft und sagt das sie gerne noch mal 17 sein wollen würde aber das meint sie alles wirklich ernst ich glaube das sie die Vergangenheit noch nicht verarbeitet hat und eventuell versucht jetzt Kind zu sein weil sie es damals nicht konnte

Was kann ich machen,? Ich hab wirklich Angst das ich sie irgendwann tot im Park finde weil sie dort oft bewusstlos und unterkühlt gefunden wurde weil immer wenn sie trinkt geht sie dort hin warum auch immer

Sie ist nicht in der Lage selbst einzuschätzen Was sie tut glaube ich sie sagt zwar immer das sie Therapie machen will und alles aber dann bricht sie immer ab

Ich bin so verzweifelt
 
23.12.2016, 23:40 Uhr | Sunkids77
Hallo,

wie geht es euch heute - Lavieestbelle und Sorgenvoll1969??

LG
 
30.04.2016, 12:43 Uhr | Melody2405
Hallo Lavieestbelle,

Gib dir nicht die Schuld daran was damals passiert ist.
Grad als Alleinerziehende Mutter ist es nicht leicht allen gleich viel gerecht zu werden. Du bist für deine Kinder Mutter und Vater zu gleich. Ich kenne das von meiner Mutter die hat meinen Bruder und mich auch allein groß gezogen. Und aus mein Bruder und mir ist in großen und ganzen was geworden. :)
Du kannst nichts dafür dass deine große auf die Falsche Bahn gekommen ist und Drogen und Alkohol nimmt.
Es war für sie bestimmt schwer in Heim und die Vergangenheit hat sie vielleicht nicht richtig verarbeitet. Das Sie wie du sagtes vielleicht wirklich ein bisschen Kind sein aufholen will. Wenn sie dies grad brauch dann lass ihr das Gefühl. Denn Druck würde es nur schlimmer machen.
Grad der Übergang von Kind in die Erwachsene Welt ist eine große Herausforderung und schon eine Art "Sprung" ins kalte Wasser. Man bekommt es ja nicht beigebracht in der Schule was dann auf ein zu kommt.
Auch für mich ist das oft nicht leicht das Erwachsenen sein. Und wünschte mir ich wäre noch mal ein Kind. Man stolpert in die Erwachsenen Welt und man muss ob man es kann oder nicht Funktionieren. Man muss einen Job haben um sich ernähren zu können damit man ausziehen kann und man auch eine Familie Gründen kann.
Es wird aufeinmal viel von ein Erwartet was zusätzlich Angst auslösen kann.
Versuche für deine Tochter da zu sein. Sprech von deiner Angst/Sorge um Sie und das du sie bei den gang in ne Therapie unterstützen wirst. Und sie auch als Erwachsene Frau nicht allein lässt. Denn die Verantwortung für sich selber zu Tragen erfordert auch viel Übung. Da ist es gut wenn sie dich an ihrer Seite weiß
Ich hoffe sehr das deine Tochter den Absprung von den Drogen und Alkohol schafft und ihr euch dann besser verstehen werdet sie Vertrauen zu dir bekommt.
Ich schicke Ihnen viel Kraft. *umarmen*

Viele Grüße,

Melody
Auch wenn alles zerbricht geht es weiter für dich!
 
03.04.2016, 13:36 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Sorgenvoll1969,

auch Ihnen ein herzliches Willkommen auf unseren Seiten und danke für Ihren Beitrag.

Ich finde es sehr gut, dass Sie hier Hilfe und Austausch für sich selbst ansprechen. Dazu wünsche ich Ihnen alles Gute.

Wenn Sie möchten, können Sie auch hier einen eigenen thread eröffnen, um Ihre Erfahrungen weiter mit uns auszutauschen.

Herzliche Grüße

bke-Claire-Diallo
 
03.04.2016, 13:30 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Lavieestbelle,

als Moderatorin begrüße ich Sie sehr herzlich in unserer Online-Beratung für Eltern.

Herzlichen Dank für Ihren offenen und berührenden Beitrag. Eine Mutter mit ähnlichen Erfahrungen hat Ihnen bereits Rückmeldung gegeben. Vielleicht ist es ein wenig tröstlich für Sie, dass Sie mit Ihren Problemen und Sorgen nicht alleine sind.

Sie und Ihre Kinder haben einiges erlebt und durchgemacht. Sie schreiben, dass Sie vieles falsch gemacht haben. Aber auch Sie haben Ihr eigenes Schicksal und werden das getan haben, was in Ihren Kräften stand. Was den Weg für Ihre älteste Tochter betrifft ist bereits einiges in die Wege geleitet. Sie geht zur Drogenberatung, ist in Bewährungshilfe und bekommt demnächst eine Betreuungshilfe. Sie selbst scheinen derzeit keinen Zugang zu ihr zu haben. Dafür hat sie in ihrer jüngeren Schwester eine Bezugsperson, der sie sich anvertraut. Das kann für eine 15jährige auch eine Überforderung bedeuten. Vielleicht ist es Ihnen möglich, Stütze für Ihre 2. Tochter zu sein. Ihrer Ältesten Tochter können Sie sich nach wie vor als Gesprächspartnerin und später auch wieder als Vertrauensperson anbieten. Wichtig dabei ist, dass Sie immer wieder auf Ihre eigenen Grenzen achten und sich selbst, als nahe Angehörige, nicht in einer Suchtspirale verfangen. Dazu brauchen auch Sie fachliche Hilfe. Sicher gibt es in der Drogenberatungsstelle auch Hilfe für Angehörige. Vielleicht gibt es in Ihrer Umgebung auch Gruppen für Angehörige, wo
Sie sich mit anderen betroffenen Eltern austauschen können.

Es ist an der Zeit, dass Sie jetzt Hilfe für sich selbst suchen.

Viele herzliche Grüße und noch einen hilfreichen Austausch in diesem Elternforum

bke-Claire-Diallo
 
03.04.2016, 10:43 Uhr | Sorgenvoll1969
Hallo liebe Lavieestbelle,

ich habe sicherlich nicht die passende Antwort für dich, ich möchte dir doch nur einmal schreiben, dass du nicht alleine bist. Mir geht es hier ähnlich. Ich habe 2 Töchter die mir aus den Fugen geraten. Es ist sicher mein Verschulden und ich merke auch, dass ich nun Hilfe brauche! So wie du.Man steht daneben. man möchte so gerne helfen, aber was man angeht sie brechen es ab. Meine 15 jährige Tochter ist depressiv, ritzt sich und will mit niemanden sprechen. Sie hockt den lieben langen Tag im Zimmer, wie ein schwerkranker. Und ist nur alleine, keine Freunde, nur ihr Internet dann und wann bereitet ihr Freude mit Kontakten die eben nicht real sind. Die Therapeutin sagt, wenn sie sich nicht öffnet kann sie nicht helfen. Meine 17 jährige Tochter ist schulverweigerer geht seit Monaten nicht mehr in die Schule. Zur einer Therapie ist sie nicht bereit. Morgen will sie es wieder starten. Ich musste sie um einen Auszug bitten, es hat nur noch gekracht. Sie lebt bei ihrem Vater und der droht sie dann auch rauszuschmeissen. Jetzt will sie es wieder versuchen. Sie braucht absolute Strenge, Härte, Konsequenz. Und das fällt mir schwer. Falle immer wieder darauf rein und lasse mich betrügen, jetzt bei der 17 jährigen. Sie kifft leider auch und hat null Zukunftsängste.....
Ich suche nun für mich Hilfe, Austausch und hoffe das es dieses vielleicht im Raum Hannover gibt. Das man sich trifft, bespricht austauschen kann. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und weiß zu 100% wie es dir geht.

Lieben Gruss
Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln.
 
Treffer: 6
 
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