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07.11.2016, 22:21 Uhr | brokkolie
Hey zusammen,

Wird ein wenig ein langer Text, wo ich aber dennoch hoffe, dass man ihn liest und mir darauf antworten könnte.

ich mache mir zur Zeit sehr viele Gedanken. Ich war gerade letztens in einem Elternchat und habe da das Thema ungewollt angesprochen. Also wir sind dann auf dieses Thema immer mehr und mehr gekommen, und seiddem habe ich mir Gedanken darüber gemacht.

Auf der einen Seite denke ich heute, es wäre besser gewesen, wenn es nicht soweit beim Gespräch ging, aber auf der anderen Seite ist es vielleicht gut.
Also ich bin Mutter drei Kinder und mitten im Studium (Fernstudium, dass heisst, ich studiere von zuhause aus). Da ich selber noch sehr jung bin, wohne ich zuhause bei meiner Mutter, ihrem neuen Mann und meinen Geschwistern. Das zuhause leben funktioniert eigentlich gut, da mir meine Geschwister mein Ein und Alles sind genauso wie meine Kinder.
Ich habe bis ende Oktober eigentlich in einer eigenen Wohnung gelebt, mit meinen Kindern, aber ich war die ganze Zeit zuhause bei meiner Mutter, habe auf meine Geschwister und meine Kinder aufgepasst. Der Grund warum ich ausgezogen bin ist gross sowie auch der Grund warum ich wieder zurück gekommen bin.
Seiddem ich aber wieder zurück bin gehts mir irgendwo besser, da ich nicht mehr so alleine bin. Aber ich denke es gibt überall Vor und Nachteile oder?

Nun ich habe eine schwer kranke Tochter. Sie ist 6 Monate alt und leidet an einem schweren Herzfehler. Die Zeit ist sehr schwer, nicht nur für mich, sondern auch für meine beiden anderen kinder, im alter von 1 1/2 Jahren und 3 Jahren. Meine 3 Jährige Tochter muss viel Rücksicht auf ihre Schwester nehmen während mein 1 1/2 jährigen Sohn viel Rücksicht auf seine beiden Schwestern nehmen muss. Die Grosse litt selber mehrere Monaten an einem schweren Virus, und leidet unter Verlustängste, was es auch nicht jeden Tag einfach macht. Hingegen kann ich wirklich froh sein, dass es meinem Sohn gut geht und er sehr gerne immer am Vormittag in die Spielgruppe geht.

Nun geht es hier mal um mich. Zwar wurde im Chat angeguckt, ob es für mich nicht besser wäre, ein Jahr beim Studium auszusetzten und nach diesem Jahr wieder einzupringen wo ich quasie aufgehört habe. Damit ich einfach mal ein Jahr für mich meine Kinder und meine Familie da sein kann und vielleicht etwas runter kommen kann. Allerdings was mich da so hin und her reissen lässt ist, dass meine Mutter und mein leiblicher Vater von mir verlangen, dass ich etwas durchziehe wenn ich etwas angefangen habe. Also heisst das Studium zu ende machen. Aber auch ich selber bin die, der das Studium 1. gut tut, also es lenkt mich ab, wenn ich abends, wenn alle schlafen, an meine Bücher sitzen kann, oder eine Kollegin aus dem Fernstudium kommt und wir an die Arbeit gehen können. Ich habe das Gefühl das ist so der einzige Moment, wo ich einfach nicht über die Krankheiten meiner Kinder oder Geschwister nachdenken muss, nicht über meine Belastungen usw.
Ich habe sogar so liebe Kolleginnen, die immer zu mir oder gar ins Krankenhaus kommen, damit wir in der Nähe meiner Kinder sind, aber trotzdem zusammen lernen und arbeiten können.
Wiederrum bin ich manchmal doch schon überfordert und dieser Leistungsdruck macht mich auch fertig. Somit auch der wenige Schlaf, weil ich bis abends um 00 Uhr arbeite, und morgens um 6 wieder aufstehen muss. Ich habe auch meine eigenen Problemen, die mich ab und an sehr beschäftigen.

Dadurch ich hin und her gerissen bin zwischen dieser Entscheidung habe ich schon mehr geweint, weil es mir einfach so sau schwer fällt. Ich fange immer mehr an zu zweifeln, zu fragen ob alles noch sinn macht, zu fragen was ich weg werfen soll, wie meine Eltern reagieren, was es mit mir macht usw.?

Was denkt ihr? Was würdet ihr mir raten und was würdet ihr in einer solchen Situation machen?

LG und schönen Abend wünsche ich euch.
 
25.11.2016, 16:08 Uhr | brokkolie
@ bke Clara Winzenberg,

Es wäre schön wenn alles rund laufen würde. :/
Nrw ist schon etwas weit :D da bleib ich lieber in der schweiz am studieren. *Lachend*

Lg brokkolie
 
25.11.2016, 12:10 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo brokkolie,

schön, wieder eine Lebenszeichen von Ihnen zu hören. Hagen ist eine Stadt in Deutschland in NRW, also weit weg von Ihrem Wohnort. Läuft bei Ihnen alles rund?

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
 
19.11.2016, 00:06 Uhr | brokkolie
Hallo Babyone

Sorry für die verspätete antwort habe nicht gesehen das du mir darauf gesxhrieben hast und war viel los.

Ja ich habe gerade schon für Januar für die Prüfungen schon viel Voraus gelernt und glaube das ich die Prüfungen anfangs Januar erstmal mache und danach mich für ein Gespräch anmelde um das anzugucken. Habe in der Zwischenzeit schon einige male mit Freunden aus der Fernuni geredet, die ähnliches gesagt haben, also mir vershiedene Vatianten die sie Kannten aufgezählt haben. Es ist nicht nur schade wenn ich abbrechen würde das sie ohne michh weiter machen müssten sondern auch für mich. ^^

Aber danke für deine Antwort, ich werde das nach den prüfungen als so Mitte Januar denke ich mal gucken was es alles so gibt.

PS: bin eine Schweizerin und bin somit in der Schweiz an einer Fernuni. Es gibt bei uns auch eine Ortschaft die Hagen heisst, weiss aber nichts davon das man dort an einer Fernuni studieren kann oder sowas. *Lachend*

Danke und bis dann :)
 
10.11.2016, 20:29 Uhr | BabyOne
Hallo Brokkolie,

Du studierst bestimmt an der Fernuni Hagen.

Ich weiss, dass es dort möglich ist, dasselbe Modul etliche Male hintereinander zu belegen, man muss nur wissen wann man sich zur Prüfung anmeldet, weil man die Klausur nur zweimal wiederholen darf. Du musst also gar nicht "unterbrechen", Du könntest einfach feststellen dass Du noch nicht fit für die Klausur bist (oder von vornherein so planen, dass Du nach einem Durchgang noch nicht mitschreiben willst und das Modul wiederholen wirst) und eben so viel machen wie Du mit Rücksicht auf Deine Gesundheit schaffen kannst und willst. Die meisten Studenten dort studieren berufsbegleitend und machen es genau so. Ich sehe bei einer richtigen Unterbrechung ein wenig die Gefahr, dass die Motivation für einen Wiedereinstieg verloren gehen könnte, und Lernen wird nicht leichter wenn man mal "raus" ist. Außerdem macht es Dir ja auch Spaß - so lange Du das Studium als etwas ansehen kannst was Dir Spaß macht und Dir damit gut tut, ist auch etwas (!) zusätzliche Belastung OK. Aber es ist auch ganz klar, dass Du mit drei kleinen Kindern und dazu einem herzkranken Kind nie und nimmer im Eilschritt durch das Studium durchbrausen kannst. Deine anderen Verpflichtungen haben erstmal Vorrang. Das sollten auch Deine Eltern einsehen.
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)
 
09.11.2016, 22:00 Uhr | Louise-19
Gegenthese:
Brokkolie ist auf die Unterstützung durch ihre Eltern angewiesen;
im Haushalt leben noch weitere Geschwister;
es gibt ein Kindermädchen.

Insgesamt ist die Belastung für Brokkolie sehr viel geringer als wenn sie mit ihren 3 Kindern alleine wohnen würde.

Sie sollte daher ihren Eltern möglichst entgegenkommen,
sich in dem gemeinsamen Haushalt einfügen,
und das Studium nur abbrechen, wenn es nicht anders geht.

Anscheinend gefällt ihr das Studium, und sie würde es auch absolvieren,
wenn sie keine Kinder hätte.
Das Studium bietet ihr einen Ausgleich, Anregung und Kontakt zu Gleichaltrigen.
Find da mal so ein Hobby.
Viele Grüße,
Louise
 
09.11.2016, 17:58 Uhr | marinadiezweite
Hallo brokkolie, auch ich sehe das eher kritisch mit dem Durchziehen um jeden Preis. Ich glaube nicht, dass deine Mutter und dein Vater deine Situation komplett beurteilen können. Letztlich ist es aber auch wichtig, dass du an dich und an deine Kinder denkst. Manche Dinge kann man nicht wegpacken, das ist logisch. Drei Kinder mit allem was dazu gehört. Alleinerziehend. Ist nicht einfach. Mir scheint aber auch wichtig, dass du etwas bestimmter wirst. Durchziehen klar, das ist wichtig und richtig. Es gibt aber auch Dinge, die man nicht mehr einfach so durchziehen kann. Und ich finde, dazu gehört momentan dein Studium. Wie stehst du selbst dazu? Würdest du gern ein Jahr aussetzen? Da kann dir jemand kaum einen Rat geben. Je mehr Tipps du bekommst, desto unsicherer kann es für dich werden.
Bist du von deinen Eltern finanziell abhängig? Also zahlen sie dir irgendwie Unterhalt? Es wäre dann zwar nachvollziehbar, dass sie an der Ausbildung interessiert sind. Aber es ist nun mal momentan nicht zu ändern. Schließlich hast du dir auch nicht alle der Belastungen ausgesucht.
Vielleicht versuchst du dich da ein wenig aus den Diskussionen herauszuziehen. Du wirst sie und ihre Meinung dazu wohl kaum ändern können.
Gerade, wenn man wieder daheim wohnt, wird man leicht wieder das ''Kind''. Das sich Abgrenzen ist da nicht einfach.
Zuletzt editiert am: 09.11.2016, 18:00 Uhr, von: marinadiezweite
 
09.11.2016, 15:27 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo brokkolie,

Sie beschäftigen sich mit der Frage, inwieweit es besser sein könnte, das Studium zu unterbrechen angesichts Ihrer großen Belastungen.

Ihren Äußerungen entnehme ich, dass Sie dazu kein klares Bild haben, sondern innerlich hin und her gerissen sind. Auf der einen Seite gefällt Ihnen das Studium, auf der anderen Seite haben Sie drei kleine Kinder, von denen eins schwer erkrankt ist. Anscheinend schlafen Sie täglich nur sechs Stunden und möchten gerne alles stemmen. Zudem sind Sie erst neunzehn Jahre alt, also aus meiner Perspektive in einem noch jugendlichen Alter und in einem Alter, in dem man sich eigentlich Freizeitaktivitäten mit Freundinnen, Spaß, Verantwortungsfreiheit u.s.w. wünscht. Eigentlich eher noch eine Phase der Orientierung. Nachdem ich Ihre Threads durchgelesen habe, habe ich mich gefragt, wie Sie das alles schaffen bzw. geschafft haben. Mit sechzehn Jahren das erste Kind und dann noch irgendwie Abi und jetzt ein Studium der Psychologie. Alle Achtung!

Das ist das eine. Auf der anderen Seite sehe ich eine Art Dauerbelastung bei Ihnen und kann mir nicht vorstellen, dass Sie oder eine andere Person langfristig dabei gesund bleiben kann. Sie sind weder richtig beim Studium noch bei den Kindern und hetzen durch ihr Leben. Ich weiß nicht, wer Sie tatsächlich unterstützen kann, da Ihre Mutter eine leitende Tätigkeit im Krankenhaus hat und Ihr Vater vermutlich auch arbeitet. Wo stecken die Väter oder der Vater der Kinder? Sie fühlen sich dem Druck ausgesetzt, etwas beenden zu müssen, was Sie begonnen haben. Klar, kann man unter normalen Umständen verstehen, aber Sie haben ebenfalls damit begonnen, Mutter zu sein und das können Sie nicht beenden oder in den Hintergrund schieben. Insofern würde ich dieses Dilemma mit Ihren Eltern besprechen und eine Lösung finden. Die Haltung Ihrer Eltern im Zusammenhang mit Ihrer dreifachen Mutterschaft ist schwer nachvollziehbar. Was glauben Sie, sich und den Eltern beweisen zu müssen? Das heutige Bildungssystem ermöglicht vieles, so auch die spätere Wiederaufnahme eines Studiums. Zum Beispiel könnte sich bei Ihnen später noch ein ganz anderer Berufswunsch entwickeln, wenn Sie mit größerer Ruhe und Gelassenheit auf Ihr Leben blicken können, meine ich.

Gerne tauschen wir uns hier weiter mit Ihnen zu diesem Thema aus!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
 
08.11.2016, 12:10 Uhr | Louise-19
Hallo, Brokkolie,
es ist vielleicht möglich, weniger zu studieren.
Also statt für 3 Prüfungen nur für eine oder 2 zu lernen,
oder statt für eine sehr gute Note nur für eine ausreichende Note zu lernen,
mit der du sicher bestanden hast.
Ganz aufgeben würde ich das Studium nicht.
Gegen den Schlafmangel kannst Du vielleicht mit allen Kindern gemeinsam einen Mittagsschlaf machen.
Bleib dran!
Viele Grüße,
Louise
 
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