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29.12.2017, 15:55 Uhr | Putzfee
Hallo, ich weiß nicht mehr weiter. Wegen Depressionen und sozialer Phobie war meine jetzt 19jährige Tochter 9 Wochen in einer Klinik dieses Jahr. In der ersten Zeit konnten wir recht wenig miteinander reden. Hat dort auch ihren Freund kennengelernt. Nach der Entlassung aus der Klinik war da auch schwierig an sie heranzukommen. Musste wohl auch erstmal alles verarbeiten. Sie half mir auch im Haushalt ab und zu. Das sieht jetzt schon wieder ganz anders aus. Scheint gerade an einem Tiefpunkt zu sein. Möchte eine Wohnung, so für sich sein. Zieht sich in den letzten Wochen von uns zurück. Ist meist bei ihrem Freund. Es ist mir aber nicht möglich ihr eine Wohnung zu bezahlen. Vom Unterhalt ihres Vaters kann sie das allein nicht bestreiten. Ich habe große Angst sie zu verlieren. Sie hatte lebensmüde Gedanken vor kurzem. Einen passenden Therapeuten haben wir noch nicht. Leider ist das alles etwas schwierig. Telefonate übernehme ich für Sie, sie traut sich nirgends anzurufen. Sie müsste sich weiter therapieren lassen. Damit sie irgendwann auch mal ins Arbeitsleben einsteigen kann. Sie hat einen erweiterten Realschulabschluss.

Kennt sich hier jemand mit solchen Problemen aus?

Freundliche Grüße
Von Putzfee
03.01.2018, 14:29 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Putzfee,

vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung.

Ich verstehe gut Ihren Wunsch, dass Ihre Tochter einmal ein selbständiges Leben führen kann. Dazu gehört auch, dass sie einen Beruf lernt, um sich selbst zu versorgen.

Alle Schritte kann sie aber nicht gleichzeitig tun. Ich denke, die Priorität liegt jetzt erst einmal darin, dass sie gesund wird. Dazu alles Gute.

Liebe Grüße

bke-Claire-Diallo
01.01.2018, 22:19 Uhr | Putzfee
Hallo bke-Claire-Diallo,

Vielen Dank für Ihre Antwort zu meinem Beitrag. Das ist hilfreich was Sie geschrieben haben. Bin etwas erleichtert. Werde mir natürlich immer wieder Sorgen machen. Das hört wohl nie auf. Es ist aber schön zu wissen, von jemandem verstanden zu werden. Denn es ist wirklich nicht leicht. Vor allen Dingen wenn man Angst davor hat das das Kind vielleicht nie eine Arbeit aufnehmen wird. Ich würde mir wünschen das meine Tochter mal eine Ausbildung machen kann.


Es grüßt Sie herzlich

Putzfee
30.12.2017, 14:13 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Putzfee,

als Moderatorin dieses Elternforums begrüße ich Sie ganz herzlich und bedanke mich für Ihren Beitrag.

Es ist sicher nicht leicht mit dem Krankheitsbild Ihrer Tochter umzugehen. Sie möchten ihr nahe sein, ihr zur Seite stehen und stoßen dabei immer wieder auf Grenzen.
Sie war in einer Klinik und soll nun ambulant die Behandlung fortführen. Das ist der richtige Weg und wenn Ihre Tochter das auch so möchte, finde ich, dass sie auf einem guten Weg ist. Mit 19 möchte sie zunehmend selbständig sein, spürt aber auch, dass sie vieles noch nicht alleine bewältigen kann. Sie können sie unterstützen, indem Sie sie ermutigen und selbst kleine Schritte würdigen, beispielsweise, wenn sie in der Lage ist einen Anruf selbst zu machen.

In diesem Zusammenhang ist es auch nachvollziehbar, dass sie gerne alleine wohnen möchte. Es gibt, in der Regel angesiedelt bei freien Trägern, wie Caritas, Diakonie, AVO usw. Sozialberatungsstellen. Diese Stellen helfen finanzielle Möglichkeiten auszuloten und herauszufinden ob Unterstützung in Frage kommt und unterstützen bei der Umsetzung.
Vielleicht ist es auch noch zu früh, dass Ihre Tochter ganz alleine zurechtkommt. Sie könnte sich evtl. über „betreutes Wohnen“ informieren. Hier könnte eine Familienberatungsstelle helfen. Adressen über solche psychologischen Beratungsstellen vor Ort finden Sie auf unserer Startseite, am linken Rand ganz unten, unter „Beratungsstellensuche“. Eine solche Stelle kann Ihnen bzw. Ihrer Tochter auch behilflich sein bei der Therapeutensuche.

Ich hoffe, Sie können etwas mit meinen Gedanken anfangen.

Viele Herzliche Grüße und noch einen hilfreichen Austausch in unserem Forum.

bke-Claire-Diallo

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