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17.03.2019, 11:14 Uhr | Knutschkugel70
Hallo.
Es geht nicht um meine Tochter ! Sondern um jemanden im Familienkreis.
Mädchen(13) ist seit 10 Tagen in stationärer Therapie.
Sie wird in der Schule gemobbt.
Ritzt sich.
Das eigentliche grundlegende Problem ist die Mutter.
Sie hat zwar ihre Tochter dort unterbringen lassen, was ja schon einmal sehr positiv zu bewerten ist !, sich aber ansonsten gegen jeden Versuch der Klärung sperrt.
Vater hat kein Sorgerecht. Kontakt findet erst wieder seit jüngerer Zeit statt.
Er versucht seitdem, sich auch offiziell mehr um seine Tochter kümmern zu dürfen.
So versucht er, seinen Anteil Sorgerecht vor Gericht zu bekommen.
Hat beim Jugendamt und in der Klinik vorgesprochen.
Mädchen traut sich in der Klinik nicht, alles zu erzählen. Aber bin mir so gut wie sicher , dass Behandler der Schweigepflicht unterliegen und Anliegen des Mädchens nicht automatisch anbMutter weitergeben - Gefahr in Verzug bestehtja nicht.Sie leidet unwahrscheinlich unter dem Verhalten ihrer Mutter, die oft unberechenbar streng ist und latent manipuliert - sie redet fast durchgehend schlecht über den Vater und andere Verwandte.
So macht sie auch ihre Tochter selbst schlecht und traut ihr nichts zu.
Was kann der Vater noch tun?
20.03.2019, 19:46 Uhr | marinadiezweite
Hallo Knutschkugel und Luise, ich finde es manchmal schwer, hier Tipps zu geben. Weil es schon mal leichter ist, sobald jemand für sich nach Tipps fragt. Sobald man Drumherum die Geschichte kennt. Und dann versucht, da aus eigener Erfahrung und Verstehen der Situation Tipps zu geben. Manch ein Tipp wird auch nicht so gern angenommen. Das bleibt aber wohl jedem selbst überlassen. Schwierig finde ich persönlich, wenn für jemand anderes gefragt wird. Wenn man wenig über die Hintergründe und die Vergangenheit weiß. So einige Stichworte- Mobbing in der Schule, Mutter redet schlecht über alle, Mädel ist eingeschüchtert... Das sind alles Dinge, die es viel genauer zu klären gilt.
Das kann aber genauer wohl nur das Mädel selbst beschreiben. Und auf jeden Fall wäre es besser, wenn der Vater mehr Einblick hätte. Da er sicher wissen möchte, ob er seiner Tochter helfen kann in Bezug auf Mobbing.
Über die Mutter, meine Meinung ist das, sollte sich aber jeder zurückhalten. Nicht nur in Gegenwart der Tochter, was ja auch gemacht wird. Sondern auch allgemein. Denn besonders, da ja bisher alle Verwandten und Beteiligten wenig Kontakt zur Mutter und der Tochter hatten, da ist immer schnell geurteilt. Und von Verwandten zu Verwandten weitererzählt. Was vielleicht gar nicht alles so stimmt.
Dass der Vater heimlich mit der Tochter zu den Großeltern war, ist für ein Kind eine schwere Bürde. Ich weiß nicht, ob ich das so machen würde. Denn das Mädel muss dann Geheimnisse tragen. Also noch ein Geheimnis mehr. Aber dass das Kind seine Großeltern sehen sollte, dass dieses wichtig ist, kann man wohl immer problemlos unterschreiben.
Vielleicht gibt es da andere Möglichkeiten, direkte Kontaktaufnahme Oma Opa Mutter Enkelin.
Der Vater hat kein Sorgerecht. Warum das so ist, wissen wir ja nicht. Das ist bestimmt nicht schön, dass er das nicht hat. Da würde ich persönlich dennoch neutral bleiben. Nur er wird genau wissen, warum das mal so war. Und vielleicht kann er allein da viel besser drauf aufbauen auf den bisher schon stattgefundenen Kontakten. Da würde ich aber den Rat geben, dass er sich erstmal so wenig wie möglich einmischt. Und so wenig wie möglich versucht, Infos zu bekommen. Ich weiß von Kindern, bei denen selbst die glücklich verheirateten Eltern keine konkreten Infos über den Aufenthalt des Kindes bekamen. (Wenn das Kind das nicht will, muss glaub ich der Therapeut dicht halten).
Ob die Mutter eher Tadel oder eher Lob braucht, das kann glaub ich auch ein Aussenstehender nicht so gut beurteilen. Zum Beispiel, ob sie früher immer von der gesamten Verwandtschaft geschmäht oder dauernd belehrt wurde. Und dann einfach mal die Faxen dicke hatte. IN Schutz nehmen, hm. Es ist manchmal manches nicht so wie es scheint.
18.03.2019, 23:36 Uhr | Louise-19
Hallo, Knutschkugel,
wo habe ich DIR einen einzigen Vorwurf gemacht??!!! WO?

Du sprichst im Namen der gesamten Verwandtschaft,
und ich gehe von dem aus, was DU SCHREIBST.
Darauf antworte ich, und ich habe keine weiteren Informationen,
das sollte Dir genauso klar sein, wie es mir ist.
Fassungslos,
Louise
18.03.2019, 21:51 Uhr | Knutschkugel70
Liebe Louise..deine Vorwürfe sind unglaublich. So verspüre ich kaum Lust, darauf einzugehen. Werde es dennoch tun. Ich habe niemanden allein gelassen. Bin nämlich noch nicht sehr lange in der Familie. Mein Mann hatte Gründe, die ich hier nur teilweise nennen werde. So verbietet die Mutter jeden Kontakt . Das Mädchen sieht seinen Opa "heimlich ", wenn sie ihren Vater besucht. Und auch das erlaubt die Mutter erst seit ein paar Monaten. Das ist sehr ehrenhaft von dir, dass du auf Seiten der Mutter bist. Nur kannst du dir kein Urteil bilden. Und natürlich sprechen wir nicht schlecht über die Mutter, wenn das Mädchen dabei ist. Und ob du es glaubst oder nicht. Es gibt tatsächlich Menschen, die müssen erstmal auf so etwas wie diese Seite hingewiesen werden. Trotzdem danke. Bin mal wieder raus hier ...unfassbar
18.03.2019, 08:19 Uhr | Louise-19
Hallo Knutschkugel,
wenn Du gefragt hättest, "Was kann ich als Verwandte noch tun?"
hätte ich antworten können,

-redet nicht schlecht über die Mutter,
besonders nicht vor ihr selbst, ihrer Tochter, ihrem Exmann und Leuten,
die das Gesagte weitertratschen könnten.
-schildert konkrete Erlebnisse mit der Mutter gegenüber dem behandelnden Arzt.
-besucht das Mädchen regelmäßig, so oft wie möglich, zu allen Besuchszeiten.
-falls es Angehörigengruppen gibt, nehmt daran teil
-gebt eigene Versäumnisse zu.
Anscheinend habt ihr eine labile Frau mit ihrem Kind alleingelassen.
Bzw, umgekehrt, ein Kind mit seiner labilen Mutter.
-Glaubt nicht blind alles, was der Ex über die Mutter erzählt.
-Die Mutter ist nicht schuld. Sie tut vermutlich ihr Bestes.
-Zumindest ist sie nicht alleine schuld, sondern die Mobber,
und die Lehrer, die nicht eingegriffen haben.

Da Du aber fragst, "Was kann der Vater noch tun?"
ist meine Antwort, er sollte kleine Brötchen backen,
und sich erstmal selbst hier anmelden.
Es gibt auch Einzelberatung.

Gruß, Louise
17.03.2019, 14:57 Uhr | Knutschkugel70
Wie in meinem Eingangspost erläutert , war er sowie mehrere Verwandte beim Jugendamt.
Aber es passiert leider nichts.
17.03.2019, 14:36 Uhr | bke-Kira-Morgenthal
Hallo Knutschkugel70,

Sie sind offensichtlich sehr bewegt gerade und wollen den Vater stärken.

Sie glauben, dass das eigentliche Problem die Mutter sei und für das Mädchen heilsamer wäre, wenn der Vater in ihrem Leben präsenter wäre. Lese ich es richtig?

Was erhoffen Sie sich von der Präsenz des Vaters im Leben seiner Tochter und wie könnte es sich auf ihre psychische Gesundheit und ihre Situation in der Schule auswirken?

Es klingt nach einem verhärteten Konflikt zwischen den Eltern. Manchmal muss man den Konflikt aber ruhen lassen und beim Kind bleiben. Was vermutet der Vater dahinter und was würde er gerne für die Tochter im Moment tun? Was braucht seine Tochter aus seiner Sicht?

Der Vater kann sich an das Jugendamt wenden, seine Situation schildern und dort um Hilfe bitten. Hat er das schon getan?
Er kann sich gerne auch bei uns in der Einzelberatung anmelden und seine Situation genauer schildern.

Einen guten Austausch für Sie bei uns im Forum!

Viele Grüße

bke-Kira-Morgenthal

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