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31.01.2020, 20:33 Uhr | Mama1988
Hallo,
ich möchte mir Rat suchen, wie man am besten auf freches und respektloses Verhalten eines 10 Jahre alten Jungen reagieren sollte. Ich habe es im Guten und im Bösen versucht und nichts fruchtet. Es geht um freche Sprüche und patzige Antworten. Wenn es nicht nach seiner Nase geht und er seinen Willen nicht bekommt, wird er laut und bekommt Wutanfälle. Dann beleidigt und beschimpft er alles und jeden und ist nicht mehr zugänglich. Wenn man ihn danach darauf anspricht und ihm sagt, dass es so nicht geht, blockt er ab und will von seinem Fehlverhalten nichts mehr wissen. Er findet das alles nicht schlimm.
Im Voraus danke für Erfahrungen und Rat.
Viele Grüße,
Sarah
18.02.2020, 09:08 Uhr | marinadiezweite
Hallo bke-Kira-Morgenthal. Ich stimme in einem schon mal voll zu: Es geht auch darum, dass man einen Machtkampf gar nicht erst zulässt. Manchmal ist es nicht einfach, zu erkennen, warum überhaupt ein Machtkampf entstanden ist. Ich behaupte mal, er entsteht, weil Eltern oft nicht klar ist, wie sie ihre Kinder und deren unverschämtes Verhalten stoppen können. Und weil das Stoppen nicht allein über Einsicht geht. Ein dreijähriger bockt sicher mal herum, versucht es mit sich hinwerfen, sich ausprobieren. Es geht dabei oft um Kleinigkeiten, eine Schokolade im Supermarkt, einen Film sehen, nach Hause wollen, nicht nach Hause wollen.... . Da werden die Weichen gestellt. Es ist in Ordnung, wenn man sich was wünscht. Es ist aber besser, es auf andere Art durchzusetzen. Ein Kind, dass nach dem Hinwerfen seinen Wunsch erfüllt bekommt. Das bemerkt schnell, dass die Eltern zwar sauer sind, auf ihn einreden. Aber letztlich die Maßnahme Erfolg hat. Die Eltern gar Angst haben. Vor Aufregung anderer, vor dem Kind selbst.
Bespucken, Beschimpfen, da fürchtet sich wohl jede Mutter vor. Wenn diese Grenze einmal überschritten wurde, das merkt sich das Kind. Manche KInder sind leicht zu erziehen. Man sagt einmal kurz und knapp, nein, gibt es nicht. Andere hören es nicht, weil sie einen anderen Charakter haben. Jede zusätzliche Begründung der Eltern macht dieses nicht besser. Ein dreijähriger versteht noch nicht viele und immer wieder andere und neue Erklärungen. Kein Geld für Süssigkeiten, du hast doch gestern erst, sei nicht so frech... . Eine altersgerechte Begründung reicht oder ein Nein. Ich kenne Eltern, die dann auch sagen, diskutier nicht mit mir. Die stolz sind, dass ihr Kind pfiffig immer neue Argumente bringt.
Letztlich sollte ich aber ein Nein, auch eines in der Öffentlichkeit als nein meinen. Schon aus Prinzip. Und peinlich wird dem Kind dann höchstens, dass es sich hingeworfen hat. Danach eine Entschuldigung verlangen, einen weitere Diskussion zu Hause, ein Einsehen, das halte ich persönlich für überflüssig.
Aber sollten bestimmte Verhaltensweisen häufiger vorkommen, dann nimmt man sein Kind nicht mit zum Einkaufen. Dann bleibt der Fernseher nach dem Abendbrot gleich aus, wenn es täglich über eine Verlängerung der halben STunde diskutieren will. Weil letztlich immer die Eltern verlieren, behaupte ich mal.
Ein 10-jähriger hat diese Grenzen schon x-mal überschritten und damit Erfolg gehabt. Da meine ich, dass Veränderungen gar nicht mehr über Einsicht kommt. Und auch nicht über Diskussionen und Reue. Er hat es einfach nicht rechtzeitig gelernt. so ist man ganz schnell beim Machtkampf, weil man ja letztlich als Eltern am längeren Hebel sitzt. Und immer lauter und empörter werden kann. Man ist einfach nicht auf Augenhöhe mit einem Kind. Das Erziehen ist hier aber nicht mehr in dem Sinne, siehst du ein, dass du frech oder respektlos warst? Und ey, wie redest du mit deinen Eltern? Sondern es ist eher, dass man sich nicht mehr so in seine Karten schauen lässt. Ich glaub, ein 10-jähriger bemerkt das erst, wenn die Eltern nicht mehr erklären und diskutieren und er alles aufrütteln und stressen kann mit spucken, bösen Worten. Was eine tolle Macht von seiner Seite ist. Taten gegen Worte. Was auch vpn Seiten des Kindes so irgendwie sagt, ich hasse euch, ihr seid fies. Das mögen Eltern bestimmt nicht gern.
Ich bin dafür, dass man sich auch mal unbeliebt macht. Aber nicht hofft, dass das Kind es alles so versteht und noch akzeptiert und noch sagt, danke, nun seh ich das ein. Soll auch heißen, nicht das bockige Kind muss es nächstes Mal besser machen sondern die Eltern sollten, wenn es geht, diese Konflikte schon im Vorfeld erkennen und sich schnell aus diesen Dingen herausziehen, bis das Kind wieder ''normal'' wird.
16.02.2020, 14:39 Uhr | bke-Kira-Morgenthal
Hallo Mama1988,

hiermit möchte ich gerne erneut Ihr Thema aufgreifen, weil es nicht nur Sie, sondern alle Eltern beschäftigt.

Ja: "Machtkampf verliert man immer!"
Aber was tun, wenn man immer wieder die Grenzen aufzeigen muss/möchte und das Kind schützen, erziehen, anleiten möchte? Geht es ganz ohne Reibungen?

Ich habe mich beim Lesen gefragt, ob Ihr Sohn erst jetzt so respektlos geworden ist und ob er nur mit Ihnen sich so verhält oder auch mit anderen und lese aus Ihren Eindrücken hier, dass Sie nach dem Unterschied zwischen Erziehung und Beziehung suchen. Ich glaube, dass es genau darum gehen könnte: weniger erziehen zu wollen und mehr in der Beziehung mit ihm gemeinsam zu schauen, was ihn so nervt und warum und was er dazu beitragen kann und selbst möchte. Wir als Eltern sind aber als erste gefragt, an unserem Verhalten den Kindern gegenüber etwas zu verändern und erst dann können auch die Kinder etwas verändern.

Ich vermute, dass Ihr Anliegen nicht ganz vom Tisch ist? Vielleicht schauen Sie wieder mal rein und profitieren vom Austausch mit anderen Eltern hier. Mit Ihrem Anliegen sind Sie hier willkommen!

Viele Grüße

bke-Kira-Morgenthal
04.02.2020, 10:48 Uhr | marinadiezweite
Hallo mama88, einen Machtkampf völlig vermeiden. Das kann man, indem man eine bestimmte Regel in der konkreten Situation wiederholt. Beispiel ins Bett gehen. Klar ist, dass manche Kinder ihre Eltern mehr austesten als andere. Manche Kinder testen jeden Abend. Da gilt es nicht täglich den Ton zu wechseln, mal guter Ton, mal böse, das flacht die Energie ab. Jede Antwort, die du gibst, da hat dein Sohn das Gefühl, er kann noch ein bisschen mit dir verhandeln. Leberwurst ist daher im Grunde keine Unterhaltung, kein unterhaltsames Programm sondern ein Stop, jetzt wird nicht mehr diskutiert. Das heißt auch, dass die Frage, ob man doch länger aufbleibt, nicht einfach nach fünf Minuten wiederholt.
Das h eißt einfach: Jetzt ist Leberwurst, ehe es wieder eskaliert, ein Machtkampf wird, 100 mal gesagt werden muss. Oder gar 1000 Mal. Eltern übertreiben da gern mal, wenn sie von der Anzahl der Wiederholungen reden. Und sie haben es dann auch leider mal wieder viel zu oft gesagt. Es kommt nicht zu einem Machtkampf wenn du nicht mitmachst.
Leberwurst ist wie: Nein, keine Verlängerung, du gehst jetzt ins Bett. Gut ist, dass man dieses aktiv unterstützt, mitgeht. Und die Ohren sollten dann in der Tat auf Durchzug geschaltet werden. Es also nicht x-mal wiederholen. Dein Sohn hat die Regeln garantiert verstanden. Er probiert halt Diskussionen, weil er wohl merkt, dass man dich dann doch erweichen kann.
Sobald man einige Tage dieses stoische durchzieht, werden dann die Fragen, darf ich länger aufbleiben, weniger.
Es geht weder darum, wer das letzte Wort hat, noch darum, wer gewinnt. Und dein Sohn braucht auch nicht alles verstehen und gut finden. Seine Wutausbrüche zeigen eher nur, dass er deine Entscheidungen nicht gut findet, sie nicht akzeptieren will. Je ruhiger du dabei bleibt und dennoch das anfangs gesagte durchziehst, desto leichter kann er seine Wutausbrüche in den Griff bekommen.
Sollte er übrigens frech gegenüber anderen Personen sein, ist es gut, wenn diese sich wehren. Das ist immer einfacher, als wenn Mamas sich überall einschalten.
01.02.2020, 20:29 Uhr | Mama1988
Hallo,
danke für die anschauliche Beschreibung der Idee. Das klingt mehr nach Unterhaltung als Erziehung, aber vielleicht ist das in der Tat der richtige und stressfreiere Weg? Ich werde mit ihm sprechen und es auf diese andere Art ausprobieren. Ich bin etwas skeptisch, ob er mitziehen wird oder boykottiert. Es ist schwer vorstellbar für mich, dass er in diesen Momenten seine Wut so weit in den Griff bekommt, dass er bei dieser Vereinbarung tatsächlich mitziehen kann.

Ich möchte, dass er auch versteht, dass er andere nicht so beschimpfen und beleidigen darf, weil das das Gegenüber verletzt und die zwischenmenschlichen Beziehungen zerstört. Aber ich sehe auch ein, dass das nicht sofort in der Situation erklärt werden muss und eine ruhige Minute dafür besser geeignet wäre.

Ich vermute, dass die Durchsetzung der Regel nach den 5 Minuten trotzdem erfolgen sollte?! Also 5 Minuten Pause, dann ab ins Bad und Bett oder ran an die Hausaufgaben?

Schönen Abend, viele Grüße,
Sarah
01.02.2020, 15:35 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Hallo Mama1988,

noch eine kleine Anregung gebe ich Ihnen gerne, aber ändern Sie nicht zu viel auf einmal. Bei dem anstehenden Gespräch könnten Sie noch eine Sache einführen: Nehmen Sie eine Eieruhr und machen Sie diesen Vorschlag: "Wenn wir Streit haben machen wir jetzt ein Signalwort aus, das gilt für uns beide. Auch ich werde mich daran halten. Immer wenn einer von uns "Leberwurst" (geht natürlich auch ein anderes Wort, darf ruhig lustig sein, wenn Sie beide lachen ist es immer gut *smiling*) stoppen wir mit dem, was wir gerade machen und jede/r geht 5 Minuten woanders hin. Bis die Eieruhr klingelt. Dann ist es wieder gut und wir machen ruhig weiter."

Die Schwierigkeit dabei ist: Auch Sie müssen sich daran halten. Auch Ihr Sohn darf das Signalwort sagen, wenn es ihm zuviel wird. Selbst wenn Sie sich gerade zurecht aufregen. Und nach dem Klingeln muss es auch wieder gut sein. Das ist für Erwachsene schwieriger als für Kinder.

Am besten Sie üben das dann gleich. Sie spielen "Streit", sagen das Signalwort, stellen die Eieruhr (nicht den Timer vom Handy) und gehen sich beide 5 Minuten aus dem Weg. Nach 5 Minuten treffen Sie sich wieder. Am allerbesten wäre es, wenn Sie sich dann in den Arm nehmen könnten.

Viel Spaß, viel Erfolg und viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
01.02.2020, 14:16 Uhr | Mama1988
Hallo,

ich freue mich über die Anregungen! Danke. Mit 10 schon in der Pubertät? Ich hoffe, dass er bis dahin noch 2-3 Jahre hat. Auf mich wirkt er noch viel zu kindlich als dass ich das als Grund vermuten würde. Ein bockiges Kind oft, mit ganz viel Trotz und Widerstandswillen. Er testet die Grenzen leider aber immer wieder aus, auch wenn sie gesetzt und verteidigt wurden. Die Regeln sind in meinen Augen nicht zu streng oder bedürften Lockerung. Aber welches Kind möchte nicht gerne noch eine Stunde länger aufbleiben und den ganzen Tag vor dem Nintendo verbringen, wenn man es lässt? Das soll nicht sein, da sehe ich auch noch Verantwortung der Eltern in diesem Alter.

Ich kann mir vorstellen, das so wie sie das vorgeschlagen haben auszuprobieren, aber wie reagiere ich dann in der konkreten Situation, in der es zum Streit kommt? Es ist nicht zu erwarten, dass seine Wutausbrüche und die unangemessenen Reaktionen nach so einem Gespräch sofort ausbleiben? Wie soll man den Machtkampf völlig vermeiden, wenn man ihn auch nicht machen lassen kann was er will?

Schönes WE und
Viele Grüße,
Sarah
01.02.2020, 13:14 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Hallo,

es geht nicht um "nichts machen", sondern um "nicht kämpfen". Das ist nicht so einfach, ab jetzt können Sie beginnen, zu üben *wink*. Die Haltung dahinter ist: Machtkampf hilft nicht. Erziehung und Haltung schon.

Ich möchte mich mal auf das Zubettgehen konzentrieren:

Es braucht vorher ein Gespräch, dann wenn es gerade gut ist. In einer netten Atmosphäre. Mit Kakao und Keks.

"Sohn, ich möchte abends keinen Streit mehr mit Dir haben. Möchtest Du Dich auch nicht mehr mit mir streiten? Prima. Wir klären jetzt mal, was Dein Job abends ist (Schlafanzug, Ranzen packen, Zähne putzen....). Brauchst Du dabei Unterstützung oder kannst Du das alleine? Dein Vorteil ist: Kein Stress mehr mit mir, bessere Stimmung, guter Schlaf. Das ist auch mein Vorteil. Wollen wir das so machen?"

Handschlag.

Und: "Lieber Sohn, wenn es nicht klappt, und wir uns doch streiten, ist das schade. Dann klären wir am nächsten Tag, was wir besser machen können. Ohne Streit. ok?"

Sie müssen natürlich nicht diese Worte nutzen. Aber die Haltung. Gelassenheit, Klarheit, Verbindlichkeit, keine Drohung, Geduld.

Können Sie sich vorstellen, das so zu versuchen? Ganz wichtig ist es, das vorher, in Ruhe und ohne Stress zu besprechen.

Viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
Zuletzt editiert am: 01.02.2020, 13:28 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
01.02.2020, 12:27 Uhr | Ruba
Hallo Mama 1988,
mit dem "Aussteigen" ist sicher nicht gemeint, Deinen Sohn gewähren zu lassen.
Dein Sohn kommt jetzt in die Pubertät (ja - bei manchen geht das früh los) oder zumindest ist er kurz davor und er testet seine Grenzen aus.
Das Allheilmittel habe ich nicht und das gibt es wohl auch nicht.
Für mich habe ich entschieden, einfach bestimmte Dinge nicht mehr so persönlich zu nehmen.
Und natürlich müssen bei richtigen Schimpfwörtern Grenzen gesetzt werden. Da werde ich dann auch deutlich.
Ich sehe übrigens gerade, dass es am 8.2. einen Themenchat zum Thema Pubertät gibt. Vielleicht wäre das etwas für Dich.
Mein persönliches Hilfsmittel ist Humor. Hast Du mit Deinem Sohn so eine Art "Running Gag" aus der Kindheit ? Ein Plüschtier vielleicht oder eine imaginäre Person ?
Mir hat es immer geholfen, das in die Pubertät hinüberzuretten. Man kann dann die eigenen Gefühle durch dieses Hilfsmittel ausdrücken.
"Plüschi ist jetzt beleidigt und geht jetzt" "Mr. Unsichtbar möchte nicht, dass Du so zu ihm sprichst" . Klingt so geschrieben furchtbar albern, funktioniert aber prima.
Überleg mal, ob es da bei euch beiden einen Weg gibt.
Mir war immer wichtig, dass ich trotz aller pubertären Schwierigkeiten einen guten Draht zu meinen Kindern behielt. Da habe ich oft auf Pädagogik gepfiffen.
Dein Sohn wird älter, es wird Zeit ein paar Regeln altersgemäß anzupassen. Vielleicht sind die Nintendozeiten zu kurz ? Vielleicht sollte über die Schlafenszeiten neu verhandelt werden ?
Vielleicht braucht er mehr Begleitung bei den Hausaufgaben ? Mach dies, mach das, das klingt nach Befehlen. Darauf reagieren die meisten Menschen unwirsch.
Beschimpfen lassen musst Du Dich nicht, aber Du solltest Dich auch kompromissbereit zeigen.
Ich hoffe, Du konntest mit meinen Anregungen etwas anfangen.
Zuletzt editiert am: 01.02.2020, 12:29 Uhr, von: Ruba
01.02.2020, 11:45 Uhr | Mama1988
Hallo,

konkrete Situation gibt es sehr viele im Alltag, der Auslöser ist meistens nicht sehr bedeutend. Meistens sind es normale Anweisungen und Regeln, die er nicht befolgt und wo er seinen Willen durchsetzen will mit seinem Verhalten. Heißt zum Beispiel

- mach dich bettfertig (Zähne putzen, waschen, Schlafanzug)
- deine Spielzeit am Nintendo ist zu Ende
- mach deine Hausaufgaben
usw...

Selbstständig macht er das alles nicht, weil er darauf keine Lust hat.

Dann wird er schnell ausfällig, schreit, wird bockig und wütend, schlägt mit Worten um sich. Es ist schwer dann an ihn heranzukommen noch.

Was heißt dann aussteigen aus dem Kreislauf? Wenn ich ihn gewähren lassen würde, würde er nicht ins Bett gehen, oder die Hausaufgaben nicht machen. Ich kann es also nicht ignorieren, wenn das gemeint ist. Manche Sachen muss ich durchsetzen. Ich möchte das auch nicht ignorieren, weil seine Worte oftmals sehr verletzend sind.

Viele Grüße,
Sarah
31.01.2020, 21:20 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Hallo Mama1988,

das hört sich an, als wären Sie in einem Teufelskreis gefangen. Sei brav - nein - doch - auf keinen Fall .... Das hört sich sehr anstrengend an. Wenn Eltern in solchen Kreisläufen mit ihren Kindern sind hilft nur: Aussteigen. Und das können nur die Eltern machen. Die Kinder hören nicht auf.

Das ist nicht leicht es ist sehr nachvollziehbar, wie so ein immer mal wieder echt anstrengender Junge Eltern herausfordern kann.

Das war jetzt sehr global. Die Haltung dahinter ist: Ich muss nicht überall draufspringen, was ich angeboten bekomme. Und jetzt könnten wir es konkret machen. Dafür wäre es hilfreich, wenn Sie mal eine konkrete Situation beschreiben, die so schwierig war. Beispielhaft könnten wir dann, zusammen mit den anderen Eltern hier, schauen, was helfen würde.

Viele Grüße schickt

bke-Stephan-Bäcker

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