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Eltern, Jugend, Jugendliche, Pubertät, Sorgen, Probleme, Stress, Sexualität, Ritzen, selbstverletzendes Verhalten (SVV), Missbrauch, Mobbing, Schule, Beratung
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27.09.2015, 20:01 Uhr | Lune
Hallo zusammen

mich würde mal interessieren, ob andere Eltern Unterschiede in der Medienzeit für die einzelnen Bereiche (Smartphone, Laptop, TV, Konsole...) machen oder ob es eine Zeit gibt, die auf alles verteilt wird. Also: darf das Kind 2 Stunden am Tag, die es aufteilen kann, wie es möchte, oder darf es eine halbe Stunde an die Konsole, eine Stunde an den PC, eine halbe Stunde am Laptop? Gibt es bei euch tatsächlich eine klar definierte Zeiten, wielange die Geräte genutzt werden dürfen?

Und an die Eltern größerer Kinder, deren Kinder auch oft mal allein zu Hause sind: wie kontrolliert ihr das?

Bei uns ist es so, dass mein Sohn (14) ziemlich viele Freiheiten hat. Er kommt je nach Wochentag zwischen halb drei und vier nach Hause, ich kommt selbst zwischen vier und halb sechs/sechs. Meist sitzt er vorm Laptop, wenn ich komme, und ist ganz in seiner Welt. Er schaut dann YouTube-Videos. Ich bin oft ziemlich k.o. von der Arbeit, mache noch das nötigste im Haushalt und dann oft den Fernseher an. Kontrolle ist da eher wenig, er muss zum Essen kommen, sich umziehen und ins Bett gehen, wenn ich es sage. Und ich begrenze den Konsum durchaus, aber selbst, wenn er z.B. nicht meht an den Laptop darf, spielen wir, durchaus zusammen, noch ein bisschen Wii.

Interessant fand ich neulich ein Gespräch mit einem Bekannten. Ganz früher sagte man Kindern wohl, sie sollen nciht soviel lesen, weil das schlecht für die Augen wäre. Dann kam der Fernseher, und man sagte den Kindern, sie sollen nicht soviel fernsehen, lieber mal lesen. Dann kam das Internet, und nun denken Eltern, statt am PC zu sitzen, könnten die Kinder doch ruhig mal fernsehen...

Wie ist das bei euch?

LG,

Lune
Zuletzt editiert am: 27.09.2015, 20:02 Uhr, von: Lune
 
06.10.2015, 18:29 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
@all

Danke, BabyOne für den Einwurf. Ich denke, dass möglicherweise noch einiges auf uns zukommt angesichts der medialen Welt. Ganz sicher sollten sich Eltern mit den unterschiedlichen Medien auseinandersetzen und sich informieren. Zu Anja der Gedanke, dass zum Glück viele Heranwachsende noch außerschulische Aktivitäten wahrnehmen und mit suchtgefährdenden Situationen umgehen können. Dazu tragen ebenfalls suchpräventive Angebote in Schulen bei usw.

Bei uns tauchen die Familien mit den Kindern und Jugendlichen auf, bei denen es nicht so rund läuft, die eben nicht abschalten können und deren Abschluss zunächst nicht klappt. Auch wenn es noch relativ wenige sind, so sind diese Fälle ernst zu nehmen und es ist sehr schade um die Jugendlichen und Kinder! Unsere Aufgabe besteht darin, zu unterstützen und Möglichkeiten aufzuzeigen...Selbst bei "nur" einem Prozent meine ich, ist es ein Prozent zu viel...

Schließlich noch zur Wortbedeutung. regulieren oder Regeln aushandeln und begrenzen oder verhindern oder verbieten ist ein Kontinuum, auf dem man sich bewegt. Wenn Eltern sich der Erziehung stellen und sich mit ihren Jugendlichen auseinandersetzen, diskutieren und reiben, d.h. ihnen dadurch auch eine Art Richtschnur zu vermitteln, heißt das für mich nicht Maßregelvollzug. Das ist wirklich etwas anderes!


Ich freue über den anregenden Ausrausch hier!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
 
06.10.2015, 17:28 Uhr | BabyOne
AnjaLe schrieb:
Diejenigen, die dabei mehr als 12 Stunden täglich aktiv sind, machen einen wirklich sehr geringen Prozentsatz aus, ebenso die, bei denen eine patholgische Mediensucht zu diagnostizieren ist, das sind etwa 1% der 14 - 64 Menschen, gemessen an der Gesamtbevölkerung.




Na ja, mit Prozentzahlen kann ich nicht aufwarten, aber da müsste man eh hinterfragen wie diese Zahlen ermittelt wurden und was als pathologische Mediensucht definiert wird (und mehr als 12 Stunden Mediennutzung am Tag wäre unfassbar viel - die Grenze darf man getrost etwas niedriger ansetzen! Nur mal als Beispiel - mein Haupt-Arbeitsgerät ist der Computer, und auch in meiner Freizeit nutze ich den Computer gerne und sehe natürlich auch mal gerne einen Film. Trotzdem komme ich täglich auf keine zehn Stunden Mediennutzung - ich frage mich wie ein Kind das erreichen sollte...)

Nach meiner Erfahrung wird auch unter der Woche regelmäßig spätnachts noch über Whattsapp geschrieben (Gymnasialklasse). Bei einer befreundeten Familie werden abends aus diesem Grund die Handys einkassiert. Unsere Tochter hat zwar Whattsapp so eingestellt, dass sie keine Meldungen angezeigt bekommt, dafür würde sie aber auf YouTube gehen und ist dann morgens regelmäßig unausgeschlafen. Ganz ohne Regulierung geht es sicher nicht.
Zuletzt editiert am: 06.10.2015, 17:36 Uhr, von: BabyOne
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)
 
05.10.2015, 19:40 Uhr | AnjaLe
@bke-Clara-Winzenberg

Hallo,

Ich möchte Ihren Beitrag nicht unkommentiert lassen.

Ich habe von der Studie der Univ. Mannheim auch gehört, durchaus interessant fand ich, das letztendlich die Jugendlichen durchaus selber erkennen, das sie die Medien unter Stress setzen, was langfristig automatisch zu einem Vermeidungsverhalten führt. Sie schreiben, das die Mediennutzung so lange wie möglich durch die Erziehungsberechtigten reguliert werden sollte und das dies erzieherisch anstrengend ist. Zu welchem Preis soll das Geschehen - dem Familienfrieden? In der Schule herrscht in der Regel generelles Handyverbot, d.h. das die meisten bis ca. 15.30 Uhr (Nachmittagsunterricht) sowieso kaum mit den Dingern was machen (können). Dann kommen die Hausaufgaben, Essen, vielleicht auch noch mit Freunden rausgehen. Es ist ja nicht so, das keine außerschulischen Kontakte stattfinden, nur werden die eben übers Smartphone verabredet
Wenn ich etwas verbiete bzw. reguliere/begrenze, dann muß ich auch begründen warum, muß Alternativen zu einer "sinnvollen" Freizeitgestaltung aufzeigen können! Wie sehen diese Alternativen Ihrer Meinung nach aus? Die Jugendlichen, die heute nicht in den sozialen Netzwerken präsent sind, verlieren den Anschluss an den Kreis der Mitschüler(Peer Groups), weil diese alleinig über diese Kommunikationswege in Kontakt stehen. Diejenigen, die dabei mehr als 12 Stunden täglich aktiv sind, machen einen wirklich sehr geringen Prozentsatz aus, ebenso die, bei denen eine patholgische Mediensucht zu diagnostizieren ist, das sind etwa 1% der 14 - 64 Menschen, gemessen an der Gesamtbevölkerung.

Sollten der BKE hier andere Zahlen vorliegen, wenn ja, wäre es vielleicht sinnvoll, diese hier zu veröffentlichen! Insbesondere wie viele Jungendliche durch Medienkonsum keinen Schulabschluß erlangen bzw. sitzen bleiben?

Ich denke, ab 14 sollte man mit dem reglementieren aufhören, sicher hat man noch in dem einem oder anderen Fall Einfluss auf das Verhalten, man sollte es aber nicht darauf ankommen lassen und irgendetwas mit Gewalt durchsetzen (zumindest nicht den Medienkonsum). Vor dem Gesetz sind Jugendliche ab dem Alter für ihr tun und handeln selbst verantwortlich, auch was die Sexualität angeht, besteht in gewisser Weise Selbstbestimmungsrecht.

Erziehung sollte kein Maßregelvollzug sein und mir liegt viel darin, auch nach der Volljährigkeit ein gutes Verhältnis zu meiner Tochter zu haben. Ich möchte nicht, das sie mir irgendwann mit erhobenem Mittelfinger die Tür vor der Nase zuschlägt, weil ich reglementiert und verboten habe. Für die Mediennutzung ist mir dieser Preis zu hoch!

Anja
 
05.10.2015, 17:55 Uhr | Lune
Danke für die vielen Antworten.

Ich denke, dass wir das hier im Großen und Ganzen schon ganz gut händeln, sofern es mir als alleinerziehende, berufstätige Mutter eines Teenagers halt möglich ist *Heuchlerisch*
Ja, der Junge darf viel, aber ich habe nicht den Eindruck, dass die Schule o.ä. drunter leidet. In den Fußballverein würde er auch nicht gehen, wenn er kein Laptop/Handy/Tablet hätte *Lachend*

LG,

Lune
 
05.10.2015, 08:45 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
@all
Ihre Beiträge spiegeln die Vielschichtigkeit der modernen Mediennutzung wider. Wir haben ja teilweise eine Non-Stopp-Mediennutzung! Es gibt Familien, in denen noch vor Schulbeginn Ferngesehen wird und ein Fernseher fast ganztags läuft.

Meiner Ansicht nach sollten Mediennutzungszeiten so lange wie möglich durch die Erziehungsberechtigten reguliert werden. Fernsehen, Handy und Computer zu begrenzen ist erzieherisch anstrengend, jedoch sinnvoll. Gut, dass einige Kinder ohne Handy bis zum Nachmittag in der Schule sind (s. Marina)! *Zwinkernd*

Was ist mit den Pubertierenden? Ist eine 12 Stundennutzung normal? Hat man ab vierzehn Jahren keinen Einfluss mehr auf den Nachwuchs? Auch da empfehle ich sorgsam hinzuschauen und Regeln auszuhandeln! Die Übergänge zur Mediensucht sind fließend und alle suchtgefährdeten bzw. Süchtigen haben keine Einsicht in ihr Problem. Die Sucht an sich verhindert schließlich die Kontrolle. Die Jugendlichen, die infolge des exzessiven Konsums beispielsweise die zehnte Klasse trotz Wiederholung nicht mehr schaffen und dann froh sein können, wenn sie auf Umwegen zum Anschluss kommen, geben alle an, ihren Medienkonsum im Griff zu haben. Therapeutisch und oder beraterisch Einfluss zu nehmen ist nicht ganz einfach. Insofern halte ich die Förderung anderer Interessen wie Sport oder Musik und außerschulische Kontakte zu Freundinnen und Freunden für wichtig!

Am Wochenende wurden die Ergebnisse einer Studie der Uni Mannheim veröffentlicht mit unter anderem dem Ergebnis, dass sich Kinder und Jugendliche zwischen acht und vierzehn Jahren durch die permanente Kommunikation, die durch Smartphones ermöglicht werden, gestresst fühlen und die Smartphonenutzung durchaus Suchtpotenzial beinhaltet...

Eine anregende Diskussion wünscht bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
 
04.10.2015, 14:33 Uhr | Marina2006
Unsere sind 10 und 11, haben keine Handys.
Wir Eltern beide berufstätig, Kinder beide bis 17h im Hort.
Abends treffen wir frühestens gegen 17h, wenn nicht noch Kurse anstehen. Dann werden Hausaufgaben kontrolliert, es wird gegessen - da verschiebt sich die "Medienzeit" ohnehin auf´s Wochenende.

Am Wochenende ist es vom Wetter und den geplanten Aktivitäten abhängig. Und bevor an Medien gedacht wird, sind die Zimmer zu säubern, die Hausaufgaben zu machen, etc...
Wenn Kinder eingeladen sind, dürfen meine Kinder 30-60 Minuten mit ihnen vor die Konsole oder den PC, wenn sie vorher etwas anderes gespielt haben. Wenn ich selbst volles Programm habe und das Wetter durchgängig mies ist, dürfen die Kinder, wenn sie keinen Besuch haben, auch deutlich länger an den PC, die Konsole oder den Fernseher.

Wenn sie nicht mehr in den Hort gehen, bin ich auch mal gespannt. Wichtig ist mir, dass sie ihre Pflichten (Schule und Haushalt) erledigen und sich auch mal mit "richtigen" Menschen im "real life" treffen.
Wenn dann noch Zeit bleibt - warum sie nicht mit Medien, gerade dem PC, verbringen? Das würd ich zeitlich auch nicht begrenzen (wenn alle Aufgaben erledigt sind, versteht sich). PCs sind mir immer noch ein rotes Tuch, weil ich als Kind/ Jugendlicher niemals Kontakt damit hatte. Mein Mann hat in seiner Kindheit viel Zeit vor dem PC verbracht und kennt sich sowas von gut damit aus.

Fernseher und Kinder-PC sind bei uns im Wohnzimmer. Das wird auch noch sehr lange so bleiben.

Liebe Grüße
Marina
Zuletzt editiert am: 04.10.2015, 14:35 Uhr, von: Marina2006
 
03.10.2015, 17:19 Uhr | chrisi22
Huhu....meine Tochter ist 8 Jahre alt und darf am Woche bzw Wetter bedingt ,30 min wii spielen und 30 Minuten tablett spielen und ich muss sagen es klappt ganz. Auch tv darf sie schauen natürlich mit Erlaubnis und im Wohnzimmer , da sie im Kinderzimmer kein hat, in der Woche kommt sie eher weniger alles zu machen da sie lange schul unterricht hat. *Lachend*
 
01.10.2015, 05:38 Uhr | Ruba
Hallo Lune,
dass man heutzutage einem Kind sagt, es solle doch lieber fernsehen, halte ich für ein Gerücht :))
Ich bin voll berufstätig und kann daher den Medienkonsum meines 9jährigen gar nicht so kontrollieren wie ich das gerne hätte. Und bei meinen älteren Kindern war auch ab ca. 14 Jahren keine wirkliche Kontrolle mehr möglich. Meine 19jährige sitzt ständig am Laptop. Allerdings haben meine Kinder erst spät eigene Fernseher und PCs bekommen und auch leistungsfähige Handys gab es erst im späteren Teenageralter.
Dass ein 14jähriger ständig am PC oder Handy zu finden ist, ist relativ normal und wenn er Schule, Freunde, Hobbies darüber nicht vernachlässigt, ist das auch in Ordnung. In dem Alter fände ich es lächerlich eine Medienzeit einzuführen.
Bedenklich finde ich es eher wenn hier die Freunde meines Jüngsten schon mit ihren Tablets ankommen. Ich weiß beim besten Willen nicht, warum Grundschulkinder schon Smartphones und Tablets haben. Natürlich verlockt es dann auch, damit zu spielen und schon ist der Machtkampf da.
Alles Verbotene hat einen gewissen Reiz, aber Eltern sollten schon ein bisschen hinschauen, was genau ihr Kind konsumiert - meistens ist es nichts, was wirklich verboten werden muss.
LG
 
30.09.2015, 11:21 Uhr | bke-Marlene-Fröhlich
Hallo Lune,

Die Meinungen darüber, wieviel Mediennutzung ok ist, können zwischen Kindern und Eltern sehr weit auseinandergehen und immer mal wieder zu Streit in der Familie führen.
Ich denke, dass es in dieser Frage keinen ‚Königsweg‘ gibt, sondern dass die Art der Begrenzung des Medienkonsums individuell auf das Verhalten des eigenen Kindes angepasst werden muss. Die Beispiele von BabyOne machen das sehr plastisch.

Hilfreich für eine Einschätzung ist es, sich dafür zu interessieren, womit sich die Kinder und Jugendlichenim Netz gerade beschäftigen und welche Portale sie nutzen. Was sie interessiert und auch mit welcher Motivation sie dort unterwegs sind.
Anzeichen, die auf einen übergroßen Medienkonsum hindeuten können sind z.B. der Rückzug aus Freundschaften, der Verlust des Interesses an anderen Aktivitäten oder das Nachlassen der schulischen Leistungen. Auch starke Launenhaftigkeit und Gereiztheit, sowie der Verzicht auf Mahlzeiten sind Warnzeichen.
Jugendlichen kann man die Zeiten nicht mehr einfach so vorgeben, besser ist es, sowohl Zeiten, als auch Regeln miteinander auszuhandeln. Man kann sie nicht rund um die Uhr kontrollieren und wenn selbst wenn man es könnte, wäre es nicht sinnvoll, weil Jugendliche lernen müssen, nach und nach mehr Eigenverantwortung für ihr Leben und somit auch für den Umfang ihres Medienkonsums zu übernehmen.

Herzliche Grüße und hoffentlich noch viel Austausch mit anderen Eltern
bke-Marlene-Fröhlich

P.S. @BabyOne: vielen Dank für die köstliche Schilderung, wie ihre Tochter Sie mit 10 Jahren beim Pincode des Fernsehers ausgetrixt hat! *Lachend*
 
28.09.2015, 08:24 Uhr | BabyOne
Hallo Lune,

früher habe ich versucht, da eine Medienzeit pro Tag durchzusetzen (also alle Medien zusammen, wobei damals Fernsehen das wichtigste Medium war). Seit meine Tochter ein Smartphone hat, ist das aber eigentlich überholt und nicht mehr durchsetzbar. Fernsehen und Computer ist bei ihr eher weniger interessant, da sie zum Fernsehen immer um Erlaubnis bitten muss und ihr Computer uralt und nicht sehr leistungsfähig ist. Das Handy benutzt sie dagegen quasi nonstop - zum Musikhören, Whatsappen und Youtube-Videos angucken und für Spiele. Leider hat es sich so entwickelt, dass sie dann auch ihre Hausaufgaben nicht wirklich macht, solange keiner zuhause ist, weil die Verlockung einfach zu groß ist. Zur Zeit versuchen wir das wieder einzugrenzen, indem wir das WLAN ausschalten (damit fallen Whatsapp und YouTube weg). Außerdem habe ich sie dieses Jahr für drei Nachmittage in der Nachmittagsbetreuung der Schule angemeldet - da gilt ein Handyverbot und die Hausaufgaben werden gemacht.

Außerdem gibt es dann noch den Sohn meines Lebensgefährten, der jedes zweite Wochenende zu uns kommt und geradezu süchtig nach dem Handy ist. Bei ihm hat mein Lebensgefährte neulich (wieder mal) verkündet, dass er das Handy nicht mehr zu uns mitbringen darf. Es ist nämlich erstaunlich zu sehen, wie die Kids auf einmal wieder Lego spielen oder lesen oder nach draußen gehen, wenn das Handy weg ist. Mal sehen, wie lange wir das dann wieder durchhalten bzw. durchsetzen können...

Im Urlaub haben wir als Ausgleich zum Alltag die Handys komplett einkassiert - nur für die längeren Fahrten durften die Kids damit spielen. Das gab zwar vor allem am Anfang viele Diskussionen und Gebettel, aber das war es uns wert. Zuhause tue ich mich bei meiner Tochter etwas schwer das genauso zu machen - immerhin will ich ja oft, dass sie das Handy dabei haben soll, damit ich sie erreichen kann bzw. damit sie im Notfall anrufen kann. Bei ihr ist ein komplettes Handyverbot letztlich vor allem eine Strafe wenn sie sich komplett daneben benommen hat.

*edit* Wir haben am Fernseher die Möglichkeit einen PIN-Code zu aktivieren. Das haben wir früher auch mal gemacht, als wir gemerkt haben, dass unsere Tochter heimlich Fernsehen schaut. Sie hat den Code allerdings mit Leichtigkeit geknackt, und zwar mehrfach. (Sie kam dann auch darauf, dass herstellerseitig der Code 0000 einprogrammiert ist, der immer geht.) Zuletzt hat sie dann sogar einmal einen neuen PIN-Code eingegeben, so dass WIR dann nicht mehr fernsehen konnten... Zu der Zeit war sie neun oder zehn Jahre alt. *Verklemmt*
Zuletzt editiert am: 28.09.2015, 08:31 Uhr, von: BabyOne
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)
 
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