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Eltern, Jugend, Jugendliche, Pubertät, Sorgen, Probleme, Stress, Sexualität, Ritzen, selbstverletzendes Verhalten (SVV), Missbrauch, Mobbing, Schule, Beratung
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08.09.2017, 18:35 Uhr | Sonnenschein143
Sonnenschein143 schrieb am 08.09.17 17:40
Ich lebe mit meinem Freund und deren Kinder zusammen(2Jungs,13 und 16Jahre alt).Der kleine macht nur Probleme,vorallem wenn es um die Schule geht.Mittlerweile ist er schon auf einer Sonderschule aber keine Verbesserung.Er geht nur in die Schule wenn er Lust hat,sitzt die ganze Nacht vor dem PC und will dann natürlich morgens schlafen.Sobald mein Freund Ihm eine Ansage macht und mit Konsequenzen kommt,nimmt er die ganze Hütte auseinander,beschimpft meinen Freund mit Hurrensohn und all sowas,droht Ihm,sagt er macht was er will und da könnt Ihr nichts dran ändern und all sowas.Mein Freund dreht sich dann um und geht und lässt ihn einfach weiter tun und lassen wie er es will mit 13.Meine Nerven sind diesbezüglich völlig am Ende.Mein Freund sieht einfach nicht ein,das sein Kind Hilfe braucht.Die Kindesmutter lebt in einem anderen Haushalt,aufgrund Deppresionen sind die Kinder vor 2jahren zu meinem Freund gekommen.X Gespräche sind schon geführt worden,die Schule ist informiert,das Jugendamt und keiner unternimmt was.Mein Freund kann sich nicht durchsetzen,da der Terror von diesem Kind dann kaum auszuhalten ist und mein Freund schon Angst vor Ihm hat.Was kann man tun?..Bitte um Hilfe
 
19.12.2017, 18:18 Uhr | BabyOne
Hallo Sonnenschein,

lass Dir bloß kein schlechtes Gewissen machen! Die Verantwortung für diese Misere tragen andere, nicht Du. Bleib bei Deiner Linie - Du hast Deine eigene Wohnung, und Du kannst von außen bestärken und Rat geben, wenn das erwünscht ist. Handeln muss der Vater selber. Es ist vielleicht ein wenig wie bei Süchtigen - es muss erst richtig schlimm werden, damit er merkt dass er etwas ändern muss... Mach es ihm bloß nicht leichter, indem Du ihm etwas von diesem Druck abnimmst, sonst wird er nie etwas ändern.
"Gute Erziehung heißt zu verbergen, wie viel wir von uns selbst halten und wie wenig von anderen." (Mark Twain)
 
27.11.2017, 17:29 Uhr | bke-Clara-Winzenberg
Hallo Sonnenschein143,

Sie haben eine Entscheidung getroffen, die Sie für sich vertreten können und damit ein Zeichen gesetzt! Das ist gut so!

Den Kindsvater kann man verstehen, allerdings sollte er seine Erziehungsproblematik nicht auf Sie übertragen, sondern sich Hilfe von außen holen. Dabei gibt es entweder eine niedrigschwellige Beratung durch öffentliche Beratungsstellen oder er geht zum Jugendamt und beantragt mit der leiblichen Mutter eine Hilfe zur Erziehung. Das wäre eine intensivere Betreuung, falls er seine Probleme überzeugend darstellt.

Das Kernproblem würde sich nicht dadurch ändern, dass Sie wieder im Haushalt sind. Ich raten Ihnen, ihm klar zu machen, dass Ihr Erziehungsbeitrag nicht die Lösung wäre, sondern, dass er aktiv professionelle Hilfe nur von außen erhalten kann. Sie sollten in Ihrer Entscheidung fest bleiben!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
 
24.11.2017, 20:34 Uhr | Sonnenschein143
Jetzt lässt er auch noch zu;das das Kind bestimmt das wir uns nur noch selten sehen,weil der kleine sonst Terror macht.Ich verstehe es alles nicht,ich denke das das Kind ein ganz böses Spiel spielt und gespielt hat,denn ich hatte nie große Probleme mit dem kleinen selber, da ich mich aus allem rausgehalten habe.Und wenn mein Freund diesbezüglich jetzt auch alles so hinnimmt,sehe ich bei uns keinerlei Chance mehr.Bitte helfen Sie mir,wie ich mich jetzt verhalten soll????
 
24.11.2017, 16:40 Uhr | Sonnenschein143
Hallo.Es ist nun ein bisschen Zeit vergangen.Mittlerweile habe ich es durchgezogen und bin ausgezogen und habe seid Anfang November meine Wohnung.Ein wenig versteht mein Freund das ich so nicht mehr weiterleben konnte und auf der anderen Seite sagt er das er fühlt das ich Ihn alleine gelassen habe,also macht mir ein wenig ein schlechtes Gewissen.Ja ich hoffe das er irgendwann was unternimmt,aber seitdem ich nicht mehr dort wohne,tanzen die Kinder Ihm richtig auf der Nase rum und die Situationen werden schlimmer.Er sagt,er bekommt es einfach nicht hin,seinem Kind zu helfen,Regeln und Grenzen aufzuzeigen,es wäre Ihm Zuviel und er hätte dafür keine Kraft.
 
18.10.2017, 10:45 Uhr | bke-Claire-Diallo
Hallo Mamanouvelle,

herzlich willkommen in unserem Elternforum, auch von Seiten der Moderatorinnen und Moderatoren.

Sie haben bereits einige Rückmeldungen bekommen und es freut mich, wenn der Austausch für Sie hilfreich und unterstützend ist.
Ich kann mich den Ausführungen meiner Vorschreiberinnen nur anschließen. Mit einem Baby von 1 Monat muss das alles sehr schlimm für Sie sein. Gibt es denn Unterstützung für Sie vor Ort, haben Sie Familie und/oder einen Freundeskreis, der für Sie da ist?

Wenn ich Ihre Beiträge lese, dann denke ich, dass Sie alle Hilfe bräuchten. Auch Ihr Partner scheint überfordert von der Situation. Haben Sie schon einmal eine Familienberatung in Erwägung gezogen? Der 12 jährige Sohn ist bereits in Beratung- oder Behandlung. Können da Sie und Ihr Partner mit einbezogen werden? Wenn nicht, dann sollten Sie alleine zu einer Eltern- und Partnerberatung gehen.
Ich möchte Sie auch dazu ermutigen, immer wieder das Gespräch mit Ihrem Partner zu suchen, wenn möglich in ruhigeren Momenten. Er ist jetzt 2-facher Vater und es geht darum Verantwortung zu übernehmen und das Baby zu schützen.
Gerne tauschen wir uns hier weiter mit Ihnen aus. Daneben können Sie auch unsere Einzelberatung per Mail in Anspruch nehmen.

Herzliche Grüße für heute
bke-Claire-Diallo
 
17.10.2017, 18:38 Uhr | marinadiezweite
Hallo mamanoelle, vielleicht solltest du ein eigenes Thema eröffnen. Das ist ja alles sehr belastend.
Deine Gedanken zu dem Baby, da würde ich gern sagen, ja und nein. Ich glaube, vieles in der Schwangerschaft bekommt es mit. Aber es gibt auch genausoviele Gründe, warum das Fruchtwasser grün ist. Stress ist auf keinen Fall gut. Hat aber bei dir ja nicht nur mit dem Jungen zu tun. Auch die anderen Umstände, gerade erst kennengelernt, sollte noch nicht schwanger sein, Umzug, überhaupt ein vorhandenes Kind, das sehr sehr anstrengend ist. Auch die sehr unangenehmen Zankereien zwischen deinem Partner und seinem Sohn. Das alles belastet sehr. Sicher aber kann man auch in einer Schwangerschaft nicht alles vermeiden.
Nun aber sollten langsam bessere Bedingungen herrschen. Wieweit bist du denn bereit, dich zu verändern. Und auch mal hartnäckig zu sein. Dein Sohn ist es ja nicht. Wie ist er denn vorher zu dem Schachpsychologen gekommen. Das kann doch dann weiter wie bisher laufen, also ohne dein Zutun. Dein Partner ist nett, schreibst du. Dann kann er durchaus die Termine so abmachen, dass du nicht mehr fahren brauchst. Ich finde das nicht praktisch, dass du das erledigst.
Die Streitigkeiten, da rate ich dir, nicht dazwischen zu gehen. Sondern dich zurückzuziehen. Sie haben ja beide, wie du schreibst einen Anteil daran. Egal, ob der Junge nun autistisch ist oder aus anderen oder aus taktischen Gründen Anfälle bekommt. Das ist doch nicht dein B ier. Es ist eher zum Weglaufen, in der Tat.
Nehme da niemanden in Schutz. Aber es ist auch nicht die Zeit, um zu sagen, bitte nehmt Rücksicht.
Versuche den Zankereien komplett aus dem Wege zu gehen. Das können die beiden auch woanders abmachen. Wer weiß, was da sonst immer los war. Das behebt sich ja auch nicht von allein. Zumal die Situation jetzt ja für alle sehr verändert ist.
Was der Junge genau hat, wer weiß das schon. da du aber Angst vor ihm hast, ist es besonders an deinem Partner, deinen Sohn im gewissen Sinne von dir fernzuhalten. Dich zu schützen und dir eine gewisse Art von Ruhe zu ermöglichen. Sonst ist das Abends ja echt stressig, wenn immer Raport und Bericht von dem Jungen gegeben wird. Es ist sein S ohn und er muss ihn vor allem vernünftig erziehen.
 
17.10.2017, 15:47 Uhr | Mamanouvelle
Hallo ihr Lieben,
es baut mich auf eure Antworten zu lesen und bestärkt mich in meiner Ansicht, dass das hier alles irgendwie nicht richtig läuft. Ich habe den Jungen einmal gesehen und danach war ich irgendwie schon schwanger, also ich hatte keine Zeit ihn richtig kennen zu lernen und mir das mit der Schwangerschaft genau zu überlegen. Die Schwangerschaft kam überraschend nachdem ich eine Kortisonbehandlung aufgrund einer OP erhalten habe, das hat wohl diese Schwangerschaft begünstigt...wir wollten aber auch noch Kinder, nur nicht so schnell...wir sind am kommenden Sonntag erst ein Jahr zusammen. Zu Beginn war es eine Fernbeziehung mit 500 km Entfernung und dann bin ich wegen der Schwangerschaft zu ihm gezogen. Es war jetzt im nachhinein sehr naiv von mir, ich habe einfach nicht mit so einem "Psychopathen" gerechnet...so nenne ich den Jungen insgeheim... Er geht zu einem Berater, der wohl mit ihm Schach spielt und meint dass alles in Ordnung ist (jetzt erinnere ich mich gerade daran wie ich schwanger auf der Treppe sitze und dieses Kind warte, bis es sich dazu überwindet den Laptop auszumachen und sich von mir zu einem dieser Termine fahren lässt.) ...wir dürfen IHN übrigens nie warten lassen... *Zwinkernd* Das kommt mir alles so irrsinnig vor, so ein kleiner Diktator und keiner tut etwas dagegen... kopfschüttel... Jedenfalls wurde schon einmal zu einem Autismustest geraten, aber mein Freund hat das als Blödsinn dargestellt, man will wohl als Eltern nicht wahr haben wenn etwas mit dem eigenen Kind nicht stimmen soll!?

Ich würde mich wirklich nicht als herzlos bezeichnen, aber dieser Junge hat jegliches Mitgefühl in mir ausgelöscht mit seinem "kranken?" Verhalten. Vielleicht ist er ja wirklich krank und nachdem ich eure Rückmeldungen gelesen habe denke ich auch, dass etwas passieren muss, ich muss mit meinem Freund darüber reden.

Diese Aussetzer des älteren Sohnes kommen mehrmals monatlich vor und ich habe noch nicht die richtigen Worte gefunden meinem Partner von meiner Angst zu erzählen, er ist sehr liebevoll und die Beziehung ist wirklich schön... ...aber ich habe in letzter Zeit wirklich den Gedanken der Aufgabe, wenn das mal wieder alles eskaliert, alle nur noch rumbrüllen (Am Wochenende habe ich mich zwischen die Zwei gestellt, weil ich wirklich dachte, dass die zwei sich gleich schlagen werden). Und das Baby kriegt wirklich alles mit, er hat auch so laut geweint, ich war beim Stillen als das hier losging mit dem Türgeknalle. Und ich denke auch, dass er in der Schwangerschaft auch vieles abbekommen hat. Er hat grünes Fruchtwasser geschluckt wodurch er Probleme mit der Lunge hatte, zunächst Atemhilfe brauchte und 9 Tage von mir getrennt in der Kinderklinik behandelt werden musste. Das Fruchtwasser wird grün, wenn das Baby Stuhlgang im Bauch hat, was passiert wenn es starken Stress miterlebt. Das hat man nun auch ständig im Kopf...

Nun ja, das mit dem Auszug bin ich schon öfter durchgegangen und wenn ich das mache dann kann ich mir das zunächst einmal nicht leisten und vom Staat werde ich keine Hilfe kriegen, weil sie den Kindsvater wegen Betreuungsunterhalt (für mich bis das Kind mind. 3 Jahre alt ist) und Kindesunterhalt in die Pflicht ziehen werden. Und das will ich ihm eigentlich nicht zumuten obwohl er sich das wirklich leisten kann, ich liebe ihn ja auch und möchte seine Nähe nicht missen und unser Sohn soll mit beiden Elternteilen aufwachsen (das wäre mein Wunsch). Aber wenn nichts passiert dann wird es wohl so weit kommen, es belastet mich psychisch sehr, ich will nicht selbst irgendwann beim Therapeuten deswegen landen.
- Zwischen Wahn und Sinn -
 
16.10.2017, 08:15 Uhr | marinadiezweite
Hallo mamanouvelle, auch ich finde, dein Stiefsohn hat eigentlich Potential. Offensichtlich weiß er das auch. Dazu hat er Freunde, zwei sind echt genug. Was aber dennoch gar nicht geht, ist, wenn du Angst vor ihm haben musst. Es kann sein, dass er tatsächlich eine seltsame Störung hat. Die Sache mit dem Eis, das eklig-schmutzige Zimmer deuten darauf hin. Er will ja vermutlich nicht, dass da einer was macht, weil er sich vielleicht sogar schämt für den Saustall. Definitiv scheint mir, dass er viele Sachen nicht mehr hinkriegt. Andere aber schon wie Schule und so.
Ich glaube überhaupt nicht, dass er dir und dem Baby was tun würde. Aber es kann auch nicht sein, dass du Angst hast. Das ist das Thema deines Partners, da sollte er was tun. Wenn überhaupt, dann könnt ihr nur gemeinsam eine Veränderung erzielen. Ein Vater, der total verwöhnt, das geht bei Jugendlichen von 13 nicht.
Beratungsstellen raten, dass man das Spielen nicht komplett verbietet. Aber unbedingt und hartnäckig die Jugendlichen in den Alltag einbezieht. Aufgaben müssen her. Für eine schwere Geburt wird sicher kaum ein Jugendlicher Verständnis haben. Zumal es, wie schon gesagt, ja nicht sein echtes Geschwisterchen ist. Aber unabhängig davon kann er Konsequenzen erleben. Diese hat er sehr schön bemerkt, als er unbedingt Socken brauchte. Ich finde, da habt ihr gut reagiert, wenn auch etwas heftig. er kann selbst Socken suchen, alte Socken anziehen, ausnahmsweise mal Socken waschen und paar von euren Sachen dazu.
Er kann was helfen, was er gern macht. Muss ja nicht gerade Müll rausbringen sein.
Und sein Zimmer, das ist natürlich megascheußlich, dass das unordentlich ist. Ist aber sein ''Verdienst''. Davon würde ich echt die Finger lassen, höchstens Unterstützung anbieten, falls er irgendwann soweit ist, dass er aufräumen will.
Abends sollte vor allem dein Partner eine feste Z eit einplanen, wo der Junge bei euch sitzen kann und sollte. Abendbrot, auch wenn es nur 20 Minuten sind.
Sonnenschein, von deinem Beitrag fehlt ein Teil. Heisst das, der Junge bekommt eine Belohnung, weil er 5x seit dem Ende der Sommerferien in der Schule war? Ich persönlich halte von so einer Art der Belohnung absolut nichts. Schule ist einfach Pflicht und vor allem Kindersache. Die Kinder gehen nicht hin, weil die Eltern das toll finden. Sondern weil einfach Schulpflicht ist. Diese zu belohnen, hm. Was tut man, wenn sie nicht hingehen. Weil sie auf die Belohnung verzichten? so wird es nie die eigene Sache und Verantwortung des Jungen. Ich glaub, du hast das richtig gemacht. Schont die Nerven. Und lässt deinen schwachen Partner wenigstens bei dir etwa besser aussehen, da ihr euch nicht mehr dauernd seht.
Zuletzt editiert am: 16.10.2017, 08:19 Uhr, von: marinadiezweite
 
15.10.2017, 12:26 Uhr | Louise-19
Hallo, Mamanouvelle,
ich stimme Serafina zu, dieses "zwanghafte" Verhalten
ist vielleicht Ausdruck einer Störung.
Falls der Junge schon immer so war, würde ich auch an
sehr schwach ausgeprägten Autismus denken.

Zweitens ist ausgeprägte Launenhaftigkeit und Egozentrismus
aber in der Pubertät auch völlig normal,
schon wenn sonst für das Kind alles in Ordnung ist,
also
-keine Scheidung
-keine Stiefmutter
-kein gräßliches neues Baby.

Drittens stimme ich Sonnenschein zu,
Deine Aufgabe ist es, das Baby zu schützen,
auch vor der aggressiven Atmosphäre.
Paß auf Dich auf,
Louise
 
15.10.2017, 10:12 Uhr | Sonnenschein143
Hallöchen.Puh,in so einer Situation mit einem Baby ist natürlich nicht lustig.Wie reagiert der Junge denn auf das Baby?Und wie lange lebt Ihr schon zusammen?Also,wir leben 2Jahre zusammen und es hat sich nichts in irgendeiner Form geändert,im Gegenteil es wird schlimmer.Du musst zusehen,das Du und Dein Baby irgendwie auf Abstand kommst in so einem Leben,denn wenn Euer Baby in so einem Leben aufwächst,bezweifle ich das es nicht auch psychisch einen davon abbekommt.Wie äußert sich den Dein Freund zu der ganzen Sache?Also bei mir ist es jetzt soweit,ich unterschreibe nächste Woche meinem Mietvertrag und solange hier keiner professionelle Hilfe in Anspruch nimmt,werde ich die nächsten Jahre meine Wohnung behalten.Es ist schon soweit,das man Samstags um 17Uhr ruhig sein muss,da das Kind müde ist und schlafen will,da er die ganze Nacht bis mittags wach war.Seid der Sommerferien war das Kind vielleicht 5x in der Schule und bekommt zur Belohnung
 
15.10.2017, 09:40 Uhr | -serafina-
Guten Morgen Mamanouvelle,
das, was Du Sonnenschein rätst, ziehst Du das für Dich auch in Erwägung? Räumliche Trennung? Ich würde hier an erster Stelle mein Neugeborenes schützen. In erster Linie vor einer derart aggressiv aufgeladenen Athmosphäre, selbst wenn der Junge dem Kleinen gar nichts tut. Damit meine ich auch Deinen eigenen emotionalen Stress, den das Kind bereits im Mutterleib, jetzt aber ebenso aufnimmt.

Ich glaube, Väter sind in der Tat oft erstmal überfordert mit so entgleisenden Söhnen. Die einen zu passiv, die anderen zu streng. Was den Jungen betrifft, da ist ja durchaus Potential. Geht zur Schule, Gymnasiast, gute Noten. Wow! Zwei ausgewählte Freunde sind in meinen Augen auch soziale Kontakte, die man erstmal auch würdigen kann. Und er geht zur Beratung, das ist gut. Was sagen die denn zur Situation?

Ich denke, die Haltung, dass er ein verwöhntes, unverschämtes, undankbares Kind ist, treibt ihn (auch wenn man es gar nciht ausspricht) eher noch mehr in die oppositionelle Rolle. Das Problem mit dem Zocken verstärkt natürlich das aggressive Verhalten.

Wo bei mir Alarmglocken schrillen: Sauberkeitsfimmel, niemand darf seine Sachen berühren, nichts zum Anziehen weil nicht das Richtige, darüber so außer sich zu geraten, wegen eisverklebten Händen durchzudrehen (bist Du ganz sicher, dass er das nur inszeniert, weil er keinen Bock hatte, mitzugehen?). Für mich klingt das bedenklich nach einer entstehenden Zwangsstörung. Hinter diesem wütenden, kontrollierenden (=zwanghaften) Verhalten steht in der Regel unbewältigbare Angst, die anders nicht mehr kontrolliert werden kann.
Nur so als kleinen Tipp.

Ich würde den jungen Mann schnellstens in Therapie schicken, bevor sein ganzes Potential verschüttet wird (es ist wirklich gold wert). Dem Vater würde ich klare Bedingungen stellen (er muss sich Hilfe suchen). Bis dahin würde ich mich und das Baby aus diesem Konfliktfeld nehmen, auch wenn das natürlich leichter gesagt als getan ist.

Ach, noch mit der Wäsche: Könnt Ihr nicht in einem guten Moment mit dem Jungen sprechen und ihm Verantwortung übertragen - nicht im Sinne von "Du könntest ruhig auch mal was tun", sondern im Sinne von "Papa muss arbeiten, ich kann körperlich noch nicht, wir brauchen DICH, Du bist wichtig!"

Alles Gute Dir und Deinem kleinen Baby
Serafina
 
15.10.2017, 01:21 Uhr | Mamanouvelle
Guten "späten" Abend, durch Zufall habe ich diesen Chat entdeckt und ich fühle so sehr mit dir, bei uns ist es der 12 Jährige Sohn meines Partners mit dem ich seit einem Monat auch einen Sohn habe (leider? - sonst hätte ich diese Beziehung ehrlich gesagt schon aufgegeben).
Ich habe mir das ehrlich gesagt alles anders vorgestellt und heute ist wieder so ein Abend bei dem es nur Streit um und mit diesem "Pubertier" gab. Dieses Kind kommt von der Schule (gute Noten - Gymnasiast - schulisch kein Sorgenkind) ...und verschließt sich in seinem Kinderzimmer, macht die Rollos runter und zockt an seinem Laptop bis zum Schlafen gehen. Schon einige male wurde der Laptop einkassiert oder das Internet abgestellt, aber dann kriege ich regelrecht Angst vor ihm, weil er sich aufführt wie ein Psychopath. Er ist schon bei einer Beratungsstelle, weil er verhaltensauffällig ist bzw. zu keinem richtigen sozialen Kontakt fähig ist (zwei ausgewählte Freunde - aus mehreren Sportvereinen rausgeflogen). Unseren Sommerurlaub hat er uns natürlich auch versaut mit seinem unmöglichen Verhalten. Als Beispiel: Er kriegt ein Softeis (er ist ein absolut verwöhntes Kind und kriegt alles was er sich wünscht außer einer vernünftigen Erziehung), mit diesem Eis gehen wir alle durch die Stadt, sein Eis fängt an zu schmelzen und verdreckt seine Hände (er hat einen Sauberkeitsfimmel - außer in seinem Zimmer, da sieht es aus wie im Saustall, da sieht er den Staub/dreckiges Geschirr/Müll nicht...und keiner darf saugen oder dort putzen, weil keiner seine Sachen anfassen darf). Dann fängt er an sein Eis immer schneller zu essen und danach hat er dann plötzlich schlimme Halsschmerzen und als wir ihm anbieten einen Tee zu kaufen wird er nur wütender und schmeißt sich am Ende auf den Boden und brüllt in der Fußgängerzone "kann mir hier keiner helfen??!" Dieses Theater wurde von ihm nur aufgeführt, weil er von Anfang an keine Lust hatte mit uns in die Stadt zu gehen, weil er doch lieber im Ferienhaus mit seinem Handy spielen und Fernsehen wollte.

Heute Abend rufen wir ihn zum Essen, er kommt wütend Tür zu knallend (mit dem Fuß dagegen tretend) herunter und schreit herum, dass er nichts zum Anziehen hat und wir seine neuen Socken in den Müll geworfen haben. Am Ende hat mein Freund seinen kompletten Kleiderschrank auf den Boden entleert und ich habe die Sachen wieder neu einsortiert und natürlich waren dort genug Sachen auch Socken, aber eben keine "Neuen" sondern nur Ältere - aber auch noch Gute. Die Neuen hingen noch am Wäscheständer, weil ich nach einer schweren Geburt überhaupt noch nichts im Haushalt mache und mein Freund viel arbeitet und nur am Wochenende zur Wäschemacherei kommt.

Und immer wieder bringt dieses Kind uns auf die Palme, mein Freund schreit ihn dann immer an, aber das bringt doch nichts. Am nächsten Tag ist dann alles wieder vergessen...das nervt mich so sehr, ich habe so viele Gedanken im Kopf wie ich das Kind "bestrafen" würde. Er sagt einmal "halt die Fresse" zu mir und ich war einfach so überrascht, dass ich gar nichts zu antworten wusste und dann die ganze Nacht wach lag, weil es mich so aufregt hat.

Wieso machen die Väter nichts, warum können sie nicht konsequent sein und "Kinder" in ihre Schranken weisen?
(Er hat meinem Freund sogar schon mal beide Arme zerkratzt und aus Angst, dass er mir oder dem Neugeborenen etwas tun könnte, halte ich mich bei Streit immer eher heraus)

Warum sind einige Kinder so undankbar und unverschämt egoistisch? Das verstehe ich nicht...

Ich würde an deiner Stelle wirklich ausziehen und mir das Geschehen mit Abstand angucken ohne Angst haben zu müssen. Dann kannst du dich auch wirklich immer zurück ziehen, wenn es dir zu viel wird.
- Zwischen Wahn und Sinn -
 
12.10.2017, 17:23 Uhr | Sonnenschein143
Richtig marinadiezweite.Es ist ständiges Theater.Heute kommt mein Freund erst später nachhaus und seid geschlagenen 3Stunden ist der Junge in seinem Zimmer am zocken,schreit nur rum,total Aggro auf das Spiel,rennt wie ein Psycho durch das Haus,ich bin total genervt und kann dies einfach nicht mehr ertragen.Wenn ich Ihm jetzt was sagen würde im netten Ton würde hier die Post abgehen und da habe ich einfach keine Lust mehr zu.Ich bekomme hier keinerlei Ruhe,so das ich mich jetzt in mein Auto setze und zu meiner Freundin fahre,bis mein Freund zuhause ist.So kann doch keiner Leben.
 
12.10.2017, 08:07 Uhr | marinadiezweite
Hallo Sonnenschein, nun möchte dein Partner nicht, dass du ausziehst. Ich glaube, du selbst solltest aber mehr deiner Intuition folgen als seinem Wunsch. Denn er hat schon lange genug Zeit gehabt, was zu verändern. Wenn du jetzt nicht den nächsten oder den besten Schritt für dich tust. Wirst du sicher in paar Monaten wieder an der gleichen festgefahrenen Stelle sein.
Dein Partner ist ja nicht einfach nur weich und viel zu nett für diese Welt. Er ist sicher überfordert, aber auch nicht bereit für weitere Schritte bei der Jugendlichenerziehung. So eine Aufgabe gehört einfach dazu, wenn man einen sehr schwierigen jungen Mann in seine Wohnung aufnimmt.
Denn letztlich hat der Junge nur eine Chance, wenn er hart aber herzlich auf das Leben vorbereitet wird. Es nützt nichts, wenn du jeden Morgen wieder das Dilemma mitbekommst.
 
10.10.2017, 19:37 Uhr | Sonnenschein143
Der Test war wohl negativ.Mein Freund hat morgen erst das Gespräch mit seiner Ex Frau,da der Arzt Sie angerufen hat,als wir gerade im Urlaub waren.Ja ich habe mit meinem Freund über den Auszug gesprochen,habe mir auch schon eine Wohnung angesehen,wo ich am Mittwoch Bescheid bekomme.Wir werden zusammen bleiben,aber ich muss Abstand zu der ganzen Sache bekommen,sonst werde ich selber krank.Und der Urlaub mit meinem Freund hat mir gezeigt,das ich diese Ruhe vor den ganzen Problemen brauche.Ich werde abends weiterhin hier sein und auch schlafen,aber den ganzen Alltag und all diese Probleme schaffe ich einfach nicht mehr Tag für Tag dieses mitzuerleben.Mein Freund möchte natürlich das ich nicht ausziehe,aber er muss es natürlich akzeptieren,da er ja auch selber weiß,das er es nicht schafft,sein Kind auf die andere Bahn zu lenken.LG
 
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