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13.11.2015, 15:37 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Liebe Eltern,

ich möchte mal wieder einen neuen Beitrag zur Diskussion stellen. In einer dpa-Meldung gibt Dana Urban von der bke-Onlineberatung Tipps, was Eltern nach einer Trennung beachten sollten:

Einfach da sein

(…) „Da sein und zuhören“, sagt Dana Urban, wenn es darum geht, wie sich Eltern in dieser Situation verhalten sollen. Wichtig ist, dem Kind keinen Druck oder ein schlechtes Gewissen zu machen. „Eltern sollten keinesfalls Dinge sagen wie ,Ich bin traurig, wenn du nicht da bist’“, sagt die Expertin.

Besser sei: „Ich freue mich auf dich und bin gespannt zu erfahren, wie es bei Mama war.“ (…)

Mama- und Papa-Zeiten

(..) Sollten die Mama- und Papa-Zeiten besser strikt oder fließend organisiert sein? „Ich würde es abhängig vom Alter und der Situation machen“, sagt Dana Urban. Wenn genug Vertrauen und Zuverlässigkeit da sind und es das Kind nicht überfordert, sei fließend wunderbar. Das heißt: Es ist nicht immer die beste Lösung, wenn das Kind etwa strikt nur an den Wochenenden beim Vater ist. Besonders wenn die Eltern viel streiten oder das Kind noch sehr klein ist, kann die fließende Regelung verunsichern.

Besser kein Umzug

„Die alte Wohnung ist vertraut, gibt Sicherheit – bei ganz kleinen Kindern wäre es gut, wenn sich das berücksichtigen ließe“, sagt Dana Urban. (…)

Gute Seiten der Trennung

(…) Durch eine Trennung könnten alle Seiten zur Ruhe finden, meint Dana Urban. Irgendwann komme es dem Kind zugute, wenn es sich in die neue Situation eingefunden hat. Wichtig ist dabei die Botschaft der Eltern an ihr Kind: „Wir lieben dich und sind für dich da.“

Wenn es neue Partner gibt

Man sollte es lieber vorsichtig und langsam angehen, rät Dana Urban. Mutter oder Vater sollten erst sehr genau prüfen, wie stabil die neue Beziehung tatsächlich ist und sich über ihre eigenen Gefühle im Klaren sein. Die einzelnen Schritte sollten dann sehr behutsam ablaufen. Für ein erstes Treffen empfiehlt die Expertin einen gemeinsamen Ausflug an einen neutralen Ort — beispielsweise in den Tiergarten. Generell ist es für Kinder wichtig, dass sie den neuen Partner mögen dürfen — auch, wenn das schwierig für den anderen Elternteil ist.

Wie geht es Ihnen mit diesen Tipps? Haben Sie noch weitere?

Ich freue mich auf die Diskussion, auf Fragen, Tipps und Anregungen und schicke

viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
Zuletzt editiert am: 13.11.2015, 15:38 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
22.02.2017, 10:53 Uhr | bke-Eddy-Kreuzer
Hallo renasia,

scheinbar haben sie in mehreren Threads geschrieben. Vielen Dank hierfür. Es ist uns sehr wichtig, die Usergemeinde anzuregen, zu bestimmten Themen zu diskutieren.
Natürlich sind wir auch für jeden neuen Beitrag dankbar, das belebt das Forum.

Viele Grüße bke-Eddy-Kreuzer
19.02.2017, 19:26 Uhr | renasia
Einfach da sein

Unsere Situation:
bei usn ist es GottSeiDank möglich auch noch etwas gemeinsam zu machen. Wie zb Zoobesuche, gemeinsames Frühstück etc.

Mama- und Papa-Zeiten

bei usn ist nur das fließende Modell möglich,da wir beide durchaus am Wochenende arbeiten müssen und das bei uns nciht jedes 2und 4 oder 1+3 we ist. Lustigerweise arbeite ich aber fast neben der neuen Wohnung ihres papas, das macht vieles einfacher, manchmal ist sie dann, wenn sie möchte auch abends bei ihm,wenn ich Spätdienst habe oder wir fahren zwischendurch wennwir eh dort einkaufen müssen oder so mal bei ihm vorbei. Auch darf sie alleine zu ihm, wenn sie es möchte und es die Zeit und ihre Verpflichtungen zulassen.

Besser kein Umzug


Kann ich so überhaupt nicht bestätigen, ich lag während der räumlichen trennung in einer Psychatrie und wir konnten in der neue Wohnung quasie ein en kompletten neuanfang starten. das einzige was doof für sie war,das ihr Zimmer kleiner war. Aber dafür können wir hier grillen und ein Planschbecken aufstellen und die Wege zu den meisten Freundinnen sind kürzer geworden. ( So war sie nach der Trennung oft mit Freunden unterwegs)

Gute Seiten der Trennung

Ich konnte mich erst einmal ganz auf mich konzentrieren, das erste mal das ich alleine wohne. Viel Streit entfällt zb wegen verschiedenen Ansichten von Ordnung usw. Heute sind wir Freunde!

Wenn es neue Partner gibt

Hier haben wir beide Richtungen erlebt , Papa hatte damals eine neue und ich hatte auch jemanden kennen gelernt ( wir lebten aj noch ne ganze Weile zusammen trotz Trennung), naja Papa´s freundin mochte sie und mag sie auch heute noch. Ich komme eigentlich auch gut mit ihr klar.n Wir gratulieren uns zum Geburtstag, in der Klinik schrieb sie mir sofort ihre Nr. das ich mich melden soll,wenn was ist usw. manchmal passt sie auch auf meine Tochter auf, wenn ich arbeiten bin ,für mich ist dies in Ordnung. Sie zeigt unserem Kind auch sachen, welche ich nciht kann,weil man es mir nie beigebracht hat ( zb locken machen etc)
Ich selber hatte einen neuen Partner, welchen meine Tochter vom 1 Moment an nicht leiden konnte, naja später stellte sich dann heraus ( klinisch) dase er eine narz. Persönlichkeitsstörung hat. Hätte ich mal auf meine Tochter gehört, ich denke das hätte mir viel Leid erspart. mittlerweile seh ich die psychatrie als Fügugng des Schicksals, denn ich weiß nciht ob ich sonst den Absprung von ihm geschafft hätte.

Wie geht es Ihnen mit diesen Tipps? Haben Sie noch weitere?

Paare können sich trennen, Eltern bleibt man ein Leben lang!
Wie sind in ständigem Austausch über unser Kind ( Zeugnis etc , werden als Whats App zugesendet, wenn das Kind krank sit betreut Papa es auch schon mal, wenn ich mit dem Kind inder Klinik etc war, wird Papa informiert. Genauso bekomme ich Fotos von ihr von der anderen " Seite". Auch hab ich kontakt zur anderen Oma , Tante etc.
Ich denke auch das ist wichtig, die andere Familie, als einen teil, der dazu gehört zu akzeptieren.
15.11.2015, 15:11 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Hallo Paulaprinzessin,

ja, Sie haben - leider - recht, es sind alles altbekannte Hüte. Und dennoch passen Sie. Aber vielleicht gibt es ja auch neue Hüte, über die hier berichtet werden könnte?

Viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
Zuletzt editiert am: 15.11.2015, 15:11 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
15.11.2015, 08:48 Uhr | Pauliprinzessin
Alles altbekannte Hüte, nichts neues....Aber selbst wenn man es noch hundert weitere Jahre so vorbeten würde, es wird immer wieder Eltern geben, die sich bei einer Trennung nicht als Eltern sondern als Kriegsgegner betrachten.
Und es wird wohl eher noch schlimmer werden, denn Kinder sind längst oft keine Menschen mehr in den Augen der Eltern sondern Eigentum den es zu verteidigen gilt.

Treffer: 5

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