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18.05.2017, 14:55 Uhr | bke-Ida-Lindt
„Und was hast du in den Ferien gemacht?“
„Tablet!“


Liebe Community,
ein kurzer Dialog aus meinem Alltag als Beraterin, den ich immer mal wieder mit unterschiedlichen Kindern und Jugendlichen führe. Ich möchte mich eigentlich nicht einreihen, in die „neue Technik“ beschimpfenden „früher war alles besser, da haben wir noch draußen gespielt“ wetternden Erwachsenen, die von Kindern und Jugendlichen allenfalls schulterzuckend zur Kenntnisgenommen oder müde belächelt werden. Und doch kann ich nicht vermeiden, dass mich manche Sätze nachdenklich stimmen. Der oben angeführte zum Beispiel. Oder einige Sätze aus einem Artikel von Spiegelonline am 21.03.2017 mit dem Titel „Raus auf die Straße“, in dem die Ergebnisse der großen Gesundheitsstudie Kiggs beschrieben werden, aus denen hervor geht, dass sich Fettleibigkeit und Bewegungsmangel bei Kindern zwar schon verbessert haben, aber immer noch bedenklich sind.

Nachdenklich macht mich auch die Frage: Und jetzt?

Was können Kinder gut gebrauchen, um Lust an Bewegung und einen angemessenen Ausgleich zum Sitzen zu bekommen?

Haben Sie Ideen?

Ich bin gespannt und freue mich, mit Ihnen etwas zu diesem Thema zu sammeln.
Freundlichen Gruß
bke-Ida Lindt
30.05.2017, 11:17 Uhr | bke-Ida-Lindt
Danke für Ihre Beiträge zum Thema "Wie bewegt man zur Bewegung"!

Ich lese heraus, dass Sie im Alltag mit Ihren Kindern insbesondere Ihre eigene Vorbildfunktion und die Umgebung als motivierend erleben/erlebt haben. Mal das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren, die Spiele, die man anbietet, einen Hund mit dem man raus geht, ein Garten zum Toben... das alles beschreiben Sie als motivationsfördernd.

Sie beschreiben aber auch mögliche Grenzen der Einwirkung. Wenn es ein tolles Indoor-Alternativprogramm gibt, wie PC-Spiele zum Beispiel oder in der Pubertät... da könnte es schon schwieriger werden. Wie bewegt man dann?
20.05.2017, 22:24 Uhr | Ruba
Wir leben zum Glück in einer sehr übersichtlichen Kleinstadt und haben zudem einen großen Garten, so dass sich das Problem nicht stellt. Aber zumindest bis zur Pubertät kann man Kinder noch sehr gut zu gemeinsamen interessanten Outdoorunternehmungen motivieren. Pokemon Go ist da übrigens sehr hilfreich :) Und wenn man am Wochenende auch mal einen Freund mitnimmt, ist die Begeisterung noch viel größer.
Ab dem Alter von 13/14 wird es schwieriger, aber auch hier kann man als Eltern zumindest noch ein bisschen lenkend einwirken.
20.05.2017, 10:27 Uhr | marinadiezweite
Hallo bke Ida-Lindt. Meine Kinder sind nun schon groß. Sie bewegen sich selbst. Und zwar viel. Mein Sohn macht regelmässig Sport, Tochter fährt mit dem Fahrrad überall hin. Beide haben nicht immer Lust auf Bewegung gehabt. Da finde ich das Vorbild in der Tat wichtig. Wir gehen viel zu Fuss, klar, dabei sind wir viele Male zusammen nass geworden.
Wenn es geht, muss man ja Kinder auch nicht direkt vor der Tür, vor der Schule und so weiter absetzen. Ich habe meine sehr sehr selten zur Schule bebracht. Es ist manchmal gut passend, sie gleich dort abzusetzen. Aber vom Bus oder Zug aus zu F uss zu gehen ist viel gesünder. Ich gebe zu, dass sie mir manchmal leid taten. Denn sie wurden auch mal richtig pladdernass.
So im Alltag die Kinder aus dem Zimmer zu locken, wenn gerade was am PC angesagt ist, finde ich schon schwerer. Ich glaub, da braucht man als Eltern etwas Fantasie. Zum kleinen Einkauf zu Fuss schicken zum Beispiel.
19.05.2017, 07:58 Uhr | anni123
In erster Linie denke ich die beste Motivation ist erstmal Vorbild sein und selber öfter mal zu Fuß oder mit dem Rad zum Beispiel zum Einkaufen gehen. Und gerade bei kleinen Kindern die Phantasie mit einbauen. Wenn meine Mädels(2 und 6) keine Lust haben mit dem Hund sparzieren zu gehen dann gehen wir nicht sparzieren sondern wir gehen in den Wald und suchen einhörner und schon sind die begeistert. Wird im zehn Jahren wohl nich mehr klappen aber auch dann denke ich Motivation ist alles. Leider erlebt man heute viel zu oft das jede noch so kurze Strecke direkt mit dem Auto gefahren wird aus Bequemlichkeit oder Zeitnot. Solche Gewohnheiten zu durchbrechen ist nicht einfach.
Auch erlebe ich immer öfter das viele Kinder unsere alten strassenspiele garnicht mehr kennen und das selbst Topfschlagen beim Kindergeburtstag das absolute Highlight war da die Kinder es bei uns zum ersten mal gespielt haben weil ich mich geweigert hab in den indoorspielplatz oder zum Kino zu fahren. Ich denke da fängts schon an.

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