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07.05.2019, 09:44 Uhr | bke-Lorenz-Bauer
Liebe Eltern,

in der Beratung erlebe ich -wie Sie sich bestimmt gut vorstellen können- häufig erschöpfte und gestresste Eltern von kleineren Kindern. Nicht selten werden in den Gesprächen auch anstrengende Szenen vom gemeinsamen Abendessen oder Mahlzeiten in der Familie beschrieben. Zu hören bekomme ich Aussagen wie, " ... der Kleine isst mal wieder mit den Händen, richtet mehr oder weniger ein Chaos am Esstisch an und mein Mann -gestresst vom Arbeitstag- schnauzt ihn unfreundlich und gereizt an ... dann schreit der Kleine nur noch und bei uns ist die Stimmung für den Rest des Abends auch gelaufen ..."

Auf der Suche gemeinsam mit den Eltern nach für die Familie passenden Ideen, wie sie ihren Familienalltag entspannter gestalten können, kann ich es mir ab und an nicht verkneifen vorzuschlagen, doch einfach an zwei Abenden in der Woche versuchsweise mal die lieben Kindlein etwas früher zu verköstigen, das gemeinsame Eltern-, Paar- oder Erwachsenenabendessen davon abzukoppeln und nach hinten zu verschieben -wenn die Kleinen im Bett sind. In der Hoffnung, auch mal zu zweit in Ruhe essen und sich vielleicht dabei auch noch ohne ständige Unterbrechungen unterhalten zu können. Was für ein Luxus. Warum nicht, denke ich mir dann ganz glücklich über meine tolle Idee (als langjähriger Berater) Daumen hoch: Da haben doch alle was davon, die Eltern können gemütlich essen, es gibt weniger Zoff und Ärger und davon haben ja auch die Kindlein was, oder? Stattdessen sehe ich ernste und fragende Elterngesichter *speechless* und bekomme zu hören: "Also das wollen wir nicht, das gemeinsame Abendessen ist uns sehr wichtig und daran wollen wir auch weiterhin festhalten." Buff- und schon war's das mit meiner gut gemeinten Idee *unsure* .

Mehr will ich jetzt gar nicht schreiben, wie man sieht, kann das gemeinsame Abendessen Fluch und/oder Segen sein *wink*.
Liebe Eltern, welche Erfahrungen machen Sie denn und was meinen Sie: Fluch oder Segen?

Viele Grüße schickt Ihnen
bke-Lorenz Bauer
Zuletzt editiert am: 07.05.2019, 11:12 Uhr, von: bke-Lorenz-Bauer
07.05.2019, 10:58 Uhr | Louise-19
Hallo,
eine gemeinsame Mahlzeit am Tag ist schon wichtig,
aber 1. kann das auch das Frühstück sein, oder Abendbrot UND Frühstück,
und 2. wenn der Kleine noch so klein oder schon so müde ist, daß er mit den Fingern essen will,
muß es halt Essen geben, was mit den Fingern gegessen wird.
Aber 3. man sollte schon darüber nachdenken und etwas flexibel sein wann und wie gegessen wird,
so daß es für alle entspannt ist.
Und 4. Kinder müssen gefüttert oder beim Essen angeleitet werden bis... 3? 7? 9?
...
Vielleicht sollte man vorher ordentlich vespern.
Gruß, Louise

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