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14.04.2020, 18:49 Uhr | Hiijaka
Was muss man da wohl beachten? wie kann das gut gelingen?
Hiijaka
13.06.2020, 14:23 Uhr | Schnitt-chen-frau
Ich denke, es geht im Moment lediglich um eine Verwahrung (Notbetreuung), dabei stehen pädagogische Konzepte nicht wiklich im Mittelpunkt, sondern Hygiene und Abstand. Allgemein würde ich jetzt sagen, das in der Betreuung, wie auch der Schule, der Slogan "Maß und Mitte" völlig versagt hat.
13.06.2020, 08:56 Uhr | LucyKirsche
Ich habe kein ungutes Gefühl was das allgemein gültige Konzept und die pädagogische Kompetenz in der Kita angeht.
Ich beziehe mich hier nur auf den Umgang mit allem rund um Corona. Man kann eben nicht so tun, als würden die Kinder wie aus Ferien zurück kommen.

Sehr gerne würde ich das besprechen... Aber Gespräche sind derzeit alle abgesagt. Immer mit dem Hinweis, man wisse noch nicht wie es im August aussehen werde.
Es dreht sich derzeit nach meinem Gefühl her alles um organisatorisches.
Aber wie werden Sorgen und Bedürfnisse von Kindern und Eltern und auch der Erzieher aufgearbeitet und aufgefangen?
Ich möchte nicht darüber sprechen, wie oft mein Kind Hände waschen muss oder wie groß die Gruppe sein darf.
Die letzten Monate hat uns eben viel beschäftigt, beeinflusst, eingeschränkt. Wie finden wir zurück zur Normalität? Darüber muss man sich Gedanken machen. Nicht nur wie viel Desinfektionsmittel man braucht
„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

— J. W. von Goethe
09.06.2020, 17:03 Uhr | bke-Kira-Morgenthal
Sehr geehrte LucyKirsche,

wenn Sie neu bei uns sind, dann begrüße ich Sie zuerst herzlich im Elternforum.

Vielen Dank, dass Sie dazu ehrlich schreiben, was Sie bewegt und wie Sie Ihre Situation sehen.

Aus meiner Sicht haben Sie völlig natürliche Reaktion auf die bevorstehende Eingewöhnung Ihres Kindes. Es ist für Sie und für ihn die erste große Trennung. Ich kann mir vorstellen, dass es Ihnen wichtig ist, wie der Start verläuft! Dabei geht es Ihnen natürlich weniger um Regeln und Vorschriften, sondern um die emotionale Basis, Vertrauen und genügend Zeit, um Ihren Sohn anderen Bezugspersonen anzuvertrauen. Sie müssen sich beide darauf einlassen können und ich glaube schon, dass Sie sich mehr Emotionalität und pädagogische Struktur statt mechanische Vorschriften und Formalitäten wünschen. Ihre Erwartungen sind nach wie vor berechtigt. An den pädagogischen Konzepten hat sich aus meiner Sicht nichts geändert. Wie kommt es, dass Sie sie jedoch anzweifeln und davon ausgehen, dass die Menschen dahinter anders sind oder ihnen etwas fehlt? Was hätten Sie sich gewünscht, um sicherer zu werden?

Ich würde immer auf eigene Gefühle achten: wenn es Ihnen "mulmig" zumute ist und Sie Ihr Kind so nicht eingewöhnen möchten oder können, dann ist es keine gute Voraussetzung, um es zu tun! Also würde ich Ihnen gerne raten, mehr darüber zu erfahren, wie es aus der bindungstheoretischen oder pädagogischen Sicht gesehen und durchgeführt wird. Also mehr über die Haltung der Einrichtung dazu erfahren. Wäre es nicht sinnvoll anstatt zu überlegen, was Sie nicht optimal finden, darüber mit dem Personal zu reden und dabei Fragen zu stellen, die Sie dabei interessieren? Eine Sache ist klar: irgendwann müssen Sie Ihren Sohn alleine dort lassen. Aber wann passt es für Sie? Die Frage ist doch: wie und unter welchen Bedingungen sind Sie es bereit zu tun? Wenn Sie etwas komisch und schräg finden, kann Ihr Sohn sich nicht einlassen. Helfen Sie ihm, indem Sie selbst herausfinden, welches Konzept für Sie passt und was für Sie passt und wann. Das ist Ihr Recht und Sie müssen auf jeden Fall selbst dazu bereit sein.

Vielleicht möchten Sie hier zuerst schreiben, was Sie sich unter "pädagogisch" gewünscht hätten und was Sie im Moment vermissen?

Mit freundlichen Grüßen

bke-Kira-Morgenthal (eine Moderatorin aus dem Moderationsteam)
Zuletzt editiert am: 10.06.2020, 09:27 Uhr, von: bke-Kira-Morgenthal
09.06.2020, 13:29 Uhr | LucyKirsche
Hallo Claudia Rhode,

bei uns im Ort dürfen alle Kinder je 2 Tage in der Woche in den Kindergarten. Es geht darum, dass alle vor den Ferien nochmal da sein können.
Mein Sohn soll im August (dann ist er fast 2 Jahren) die Eingewöhnung starten.
Mich beunruhigt zurzeit sehr, dass es scheinbar überhaupt kein pädagogisches Konzept für die ganze Situation gibt. Es wird nur darauf geguckt dass Hygiene Vorgaben eingehalten werden und darüber hinaus alles andere vergessen.
Die Eltern dürfen zurzeit nicht mit rein gehen. Aber auch Kinder die schon vor Corona eingewöhnt waren, bräuchten teilweise eine wieder-Eingewöhnung. Einige nutzen die 2 Tage nicht, weil die kleinen weinen und nicht alleine rein gehen wollen.

Sie schrieben, ihr Wunsch sei dass man bereits vor Eröffnung gemeinsam mit Eltern Lösungen bespricht. Konkret sah es hier im Landkreis und auch anderswo wie ich hörte so aus: Kita Leitung wurde Freitag Nachmittag über Konzept informiert (das wie gesagt nur Hygiene und Zeiten etc. betraf, nicht pädagogisches), Mitarbeiter und Eltern dann über s Pfingstwochenende informiert, wer ab Dienstag wieder kommen darf.

Ich bin insgesamt schockiert und schwer enttäuscht. Es war genug Zeit sich da was zu überlegen. Ich möchte bald wieder arbeiten, habe aber ein sehr ungutes Gefühl mein Kind in nächster Zeit in die Kita zu schicken.
„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

— J. W. von Goethe
05.06.2020, 07:33 Uhr | bke-Claudia-Rohde
Guten Morgen liebe Eltern,
als diese Anfrage hier auftauchte war es April, inzwischen hat sich viel verändert, manches ist noch immer schwierig..
Viele Kinder gehen wieder in die Krippe. Überall?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, wie ist es gelungen, die Kinder wieder in die Krippe zu integrieren?
Was bewegt Sie als Eltern, was sehen Sie?
bke-Claudia Rohde
14.04.2020, 21:29 Uhr | bke-Hana-Blum
Sehr geehrte Hiijaka,

als eine der Moderatorinnen in unserem Team der Elternseite im Forum heiße ich Sie heute herzlich willkommen!

Unter der Rubrik "Babys und Kleinkinder" haben sie die Frage gestellt, was zu beachten ist, wenn Ihr Kind wieder in den Alltag der Krippe zurück kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch andere Eltern sich derzeit mit dieser Thematik auseinandersetzen und - wann auch immer es wieder möglich sein wird Kinder dort zu betreuen - überlegen, wie sie handeln sollen, wenn die Einrichtungen irgendwann wieder öffnen. Wie also kann es gut gelingen, den ganz kleinen Kindern einen bestmöglichen Neustart zu ermöglichen?

Meiner Meinung nach sind, wenn die Türen der Einrichtungen wieder geöffnet werden, alle Beteiligten gleichermaßen gefragt auf die speziellen Belange des jeweiligen Kindes einzugehen. Wie bei der ersten Eingewöhnung in Kinderkrippen, in Kitas und bei Tagesmüttern wird es bei all den betroffenen Kindern auch beim Neustart darum gehen, ihnen die notwendige Zeit zu geben, um sich mit der dann wiederum veränderten Situation zurecht finden zu können. Das heißt konkret, ganz individuell zu schauen, wie das Kind darauf reagiert, plötzlich wieder von Mama und Papa oder einer anderen engen Bezugsperson die während der Schließungszeiten präsent war getrennt zu sein. Bei einem ganz kleinen Kind könnte das bedeuten, dass es erst einmal wieder Zeit benötigt, um den Übergang zu meistern. Aber auch für so manches "ältere" Kita- oder Schulkind ist das wahrscheinlich nicht einfach.

Bestenfalls so denke ich, können sich Elternteile und auch Betreuungspersonen in der Krippe Zeit nehmen, um entsprechend des Tempos des Kindes für es da zu sein. Das eine Kleinkind kann vielleicht ganz schnell anknüpfen, andere Kinder werden einige Zwischenschritte brauchen, um wieder gut ankommen zu können. Mütter oder Väter, Erzieherinnen und Erzieher sollten dann mit dem Blick auf das Kind im Austausch miteinander sein und ihr Handeln aufeinander abstimmen.

Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Einrichtungen bereits vor der Öffnung der Institution auf die Eltern zugehen um gute Lösungen zu finden.

Nach meinen ersten Impulsen wünsche ich Ihnen einen guten Austausch zum Thema hier im Forum.

Viele grüße Ihnen
bke-Hana Blum
Zuletzt editiert am: 14.04.2020, 21:55 Uhr, von: bke-Hana-Blum

Treffer: 7

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