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24.06.2020, 18:02 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Liebe Eltern,

nach den Sommerferien soll fast überall der Unterricht wieder beginnen. Für alle. Ich persönlich begrüße das. Ob es aus virologischer Sicht richtig ist, kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt es mir an Fachwissen. Meiner Meinung nach sollte die Schule geschlossen, oder offen für alle sein. Ein "zwischendrin irgendetwas" funktioniert meiner Meinung nach nicht, und schon gar nicht bei Grundschulkindern. Wenn, dann ganz.

Wie sehen Sie das? Differenzierter? Ähnlich? Mit Sorge? Mir Freude?

Ihnen alle viele sommerliche Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
Zuletzt editiert am: 24.06.2020, 18:02 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
06.09.2020, 17:29 Uhr | bke-Zita-Finke
Liebe Eltern,
In den meisten Bundesländer hat die Schule schon begonnen. Am Dienstag ist dann Bayern dran und die Woche drauf Baden Württemberg.
Ich denke gerade an all die Erstklässler, die voller Vorfreude und gespannter Erwartung ausgerüstet mit Schultüte, Büchertasche UND (anders als die Erstklässler in all den Jahren zuvor) mit Gesichtsmaske ihren neuen Lebensabschnitt beginnen bzw. begonnen haben.
Wie mag es ihnen gehen ….
Wie geht es all den Kindern, die nach dem kommenden Schuljahr auf eine weiterführende Schule wechseln möchten und wo es (auch bei den Eltern) vielleicht die Sorge geben mag, ob das so möglich sein wird. Oder ob sich nicht große Lücken aufgetan haben ….
Ich denke an all die Schüler*innen die sich im im letzten Jahr Schule befinden, die kommenden Sommer Ihren Abschluss machen wollen, die Praktikas machen möchten, die Lehrstellen suchen ….
Ich denke an all die Schüler*innen und deren Eltern, denen die Schulschließungen und die fehlende Hortbetreuung manche Lern- und Entwicklungschance zumindest erschwert haben….

Ich denke an all die Lehrer*innen, die sich bemühen, in diesem Schuljahr gut für die Kinder da zu sein, die den Lernstoff so aufbereiten, dass die schwächeren Kinder nicht abgehängt werden.

Und ich wünsche allen, groß und klein ein Schuljahr, das so störungsarm wie möglich und so anregungsreich wie möglich stattfinden kann.

Viele herzliche Grüße
bke-Zita-Finke
10.08.2020, 11:32 Uhr | bke-Luca-Reben
Hallo Schnitt-chen-frau,

ein immer brisanteres Thema, immer mehr Bundesländer öffnen die Schulpforten und so wie Sie schreiben, mussten einige Schulen den Betrieb aufgrund von Infektionen wieder einstellen. Wie kann man in Zukunft mit auftretenden Infektionen im Schul- und Klassenbetrieb umgehen, damit nicht ganz Schulen geschlossen werden müssen?
Reichen Masken oder muss auch an Schulen mehr getestet werden, wie Sie vorschlagen?

Ein Virologe empfiehlt ja, dass die Schülerinnen und Schüler sich vor allem im Klassenverband aufhalten, so dass im Falle einer Corona-Infektion zunächst nur die besagte Klasse für 1 Woche in "Ausklingzeit" gehen muss. Ist das realistisch oder wird das schon so gehandhabt?

Ich gebe Ihnen recht, ein Erfahrungsaustausch unter Eltern, wie es in den jeweiligen Schulen gehandhabt wird, könnte hier sehr interessant sein!

Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche,
bke-Luca Reben
09.08.2020, 09:50 Uhr | Schnitt-chen-frau
Hallo,

inzwischen hat ja die Schule in einigen Bundesländern wieder angefangen, 2 Schulen sind auch nach 1 Woche wieder zu!

Es wird von chaotischen Zuständen berichtet, die Maskenpflicht in NRW steht auch bei Ärzten und ihren Verbänden massiv in der Kritik. Wie überall wurde auch hier versäumt, das Lehrpersonal vor Schulbeginn zu testen. Offensichtlich sind Reiserückkehrer wichtiger, als ein stabiler Schulbetrieb! Wenn die Maske dazu beiträgt, das nicht bei einer Infektion alle nach Hause geschickt werden, ist es in Ordnung, ansonsten nichts als übertriebener aktionisch und polemischer Wahlkampf.

Ich weis, das die Meinungen in der Elternschaft gespalten sind, aber langsam denke ich, das der Staat hier den Bogen massiv überspannt. In der Zeit stand ein Artikel, wo das "schleichende Ende der Schulpflicht" von den Autoren gesehen wurde. Der Staat ist offensichtlich nicht mehr in der Lage, die Bildung zu organisieren und plant den Ausstieg?? Man kann es auch staatliches Organisationsversagen nennen, was hier praktizert wird, oder wie seht ihr das?

Leider ist es hier sehr ruhig geworden

Grüße
12.07.2020, 09:15 Uhr | Schnitt-chen-frau
Guten Morgen Herr Bauer,

würde ein Kind, welches durch Krankheit oder anderen Gründen soviele Fehlstunden und Ausfalltage hat, wie es aktuell der Fall ist, im Regelfall noch versetzt? Wohl kaum. Ich will nicht sagen, das der Ausfall eines Schuljahres einen irreparablen Bildungsschaden verursacht. Fragt man Kriegsgenerationen, hört man oft, das einige 5 Jahre keine Schule von innen gesehen haben, oder das ein Notabitur nicht anerkannt wurde. Aufnahmeprüfungen an Handelsschulen oder höheren Bildungsanstalten waren daher die Regel. In Deutschland wird seit Jahren eine Debattenkultur über das Bildungssystem geführt. Die Überalterung der Lehrer (innen) ist ein Beispiel. Man weis es seit Jahren, steuert aber nicht dagegen. Ist halt öffentlicher Dienst und da gilt es wie überall, egal ob Polizei, Pflege oder was nicht alles, Personal und Geld zu sparen.

Im Grunde hat Pauliprinzessin recht, wenn sie schreibt, das Schule überbewertet wird. Aber war es nicht der Staat, die diese Überbewertung vorgenommen hat, schon allein durch die ihn ihrer Art wohl einzigartige Schulpflicht, für die uns viele beneiden. Ich gehöre sicherlich nicht zu denen, die voll hinter diesem System stehen, wo die Kernkompetenz oder Qualität einzig und allein darin besteht, das den Kindern von einem Frontmann/Frau etwas vorgekaut wird und die Kinder dieses nachkauen müssen. Die Motivation und die Fähigkeit, etwas zu vermitteln, dieser Person, ist für den Erfolg oder Misserfolg verantwortlich. Ein Lehrer, der keinen Bock hat und die Tage bis zur Pensionierung zählt, kann auch Bildungsschaden anrichten.

Meine Tochter wird an einem Abitur teilnehmen, welches es in dieser Form hier noch nicht gegeben hat. Von Versprechungen und Ehrenwörtern der Politiker halte ich ehrlich gesagt nicht viel und was die Zukunft dieses Jahrgangs angeht, die sieht in anbetracht der wirtschaftlichen Situation eher düster aus, das betrifft auch den Ausbildungsmarkt, den der Tsunami, den diese Wirtschaftskrise auslöst, trifft diese gnration mit aller Härte.

Allen noch einen schönen Sonntag
11.07.2020, 18:19 Uhr | bke-Lorenz-Bauer
Hallo Pauliprinzessin, hallo Schnitt-chen-frau,

Ihre Beiträge beleuchten ganz unterschiedliche Bereiche der von meinem Kollegen angestoßenen Auseinandersetzung mit dem Thema Schulbeginn nach den Sommerferien im Zusammenhang mit Corona. Pauliprinzessin ihrerseits sieht die Beschulung in der in diesem Land üblichen Form als überschätzt an im Verhälnis zur derTragik, die sich in Bezug auf Corona an vielen Orten der Welt zeigt (sieht aber gleichzeitig die Not, die in vielen Familien dadaurch enstehen kann). Schnitt-chen-Frau erscheint es als verantwortungslos, wie wenig sich seitens der Regierung in ihrem Bundesland für die Rückkkehr zu einem Normalbetrieb in den Schulen eingesetzt wird, bzw. Klarheit geschaffen wird. So habe ich es zumindest verstanden.

Stephan Bäcker ist für ein "ganz oder gar nicht" was den Schulbetrieb an Grundschulen angeht, lässt jedoch die Sicht der Virologen und deren Gefolgschaft außen vor. Hm..., wirklich komplex alles. Und ja, eine Glaskugel haben wir alle nicht, zumindest keine, die uns etwas über die Zukunft verrät. Maximal eine für den Christbaum.
Am Rande: Was den Klimaschutz angeht haben wir ja durchaus renomierte und glaubhafte Wissenschaftler, die etwas vorhersagen, nur wird eben kaum etwas geliefert von dem, was für eine sichere und gesunde Zukunft des Planeten gefordert wird. Was die Corona-Zukunft angeht, fehlen selbst diese Einschätzungen bisher.

Schule im Schulgebäude oder nicht hat ja 2 Facetten: Zum einen, dass die Kinder "aufgeräumt" sind und die Eltern /Familien nach gewohntem Muster ihren Alltag leben können, zum anderen die Frage, welchen "Bildungsschaden" erleiden die Kinder durch die fehlende bekannte Art der Beschulung in den vergangenen Monaten.

Die Aussage von Pauliprinzessin finde ich hier sehr spannend:
Für mich wird Schule überbewertet. Schule kann nur Lernanreize vermitteln, das Lernen selbst findet beim Kind statt. Es wird ganz viel Lernen, hat es die Motivation dazu. Ein Kind lernt dauernd. Durch seine Umwelt und die Angebote die vorhanden sind. Dazu braucht es keinen Lehrer der ihm vorkaut wie es zu tun ist. Wäre dem so, hätten wir viele Erfindungen nicht.

Es bleibt wirklich abzuwarten, ob und wenn ja, welche Folgen dieser "Schulausfall" für die Kinder/Jugendlichen rein unter dem Aspekt Bildung/Wissensvermittlung/Pädagogik haben wird. Andere vielschichtige Begleiterscheinungen möchte ich hier bewusst außen vorlassen.

Was die Beschulung angeht, gibt es auch Erfahrungen, dass Schüler, die Schwierigkeiten mit der klassischen Art der Beschulung hatten, für ein halbes Jahr aus dem Unterricht genommen und in praktischen Arbeitsprojekten untergebracht wurden. Interessanterweise sind bei der Rückführung in die bisherige Klasse und in der Folge keine signifikanten "stofflichen" Defizite zu Tage getreten. Zumindest haben sie sich nicht auf die weitere Schullaufbahn ausgewirkt.

Schüler, die eine Klasse überspringen, holen auch nicht im Eilverfahren den Stoff eines ganzen Jahres nach (oder vor). Bestimmt hat auch so mancher Schüler neue kreative Seiten an sich entdeckt und im Idealfall auch weiterentwickelt während der schularmen Zeit; und so möglicherweise auch wieder mehr Motivation aufbauen können für den klassischen Marathon des Schulalltags. Es bleibt spannend... *whistle*

Viele Grüße und Ihnen allen ein schönes erholsames Wochenende,
bke-Lorenz Bauer
Zuletzt editiert am: 11.07.2020, 22:13 Uhr, von: bke-Lorenz-Bauer
10.07.2020, 20:12 Uhr | Schnitt-chen-frau
Hallo,

ich hatte ja schon was dazu geschrieben, aber die Entwicklung ist ja dynamisch und da hat mich heute eine Meldung doch sehr überrascht . Darin geht es darum, das Baden-Württemberg die Schulbesuchspflicht nach den Sommerferien aussetzt. Die Eltern können ihre Kinder formlos vom Präsenzunterricht abmelden. Zuerst dachte ich an Fake -News, aber die Meldung taucht auf mehreren Portalen auf. Voraussetzung ist allerdings, das die Kinder Online am Unterricht teilnehmen, dazu wurden 300 000 Notebooks und Tablets angeschaft, damit kein Kind benachteiligt ist. Die Geräte werden an die Kinder ausgeliehen, die selber über kein geeignetes Gerät verfügen.

ich finde das ehrlich gesagt sehr dreist, sich derart aus der Verantwortung zu ziehen . Was spricht denn gegen eine Maseknpflicht im Unterricht, egal ob in der Bahn, im Flugzeug, oder im Bus wird doch auch von den Fahrgästen erwartet, das sie über längere Zeit Masken tragen. Warum geht das in der Schule nicht. Den Lehrer könnte man hinter eine Scheibe vor der Tafel stellen.

Das mit den regionalen Lockdowns wird sich auf Dauer nicht durchsetzen. Das OVG Münster hat ja dazu mittlerweile deutliche Worte gefunden. Es kann auch nicht sein, das ein Landrat Bittgesuche an Länder wie Niedersachen oder Österreich schreiben muss, damit Beherbungsverbote für seine Einwohner zeitnah wieder aufgehoben werden. Dafür gibt es genug Minister in Berlin und einen Ministerpräsidenten ... die sich darum kümmern müssen, aber das interessiert die genau so wenig, wie die 4 Milliarden Euro, die aufgrund ausgefallener Flüge und Reisen noch nicht zurückerstattet wurden. Wo bleibt hier dier Verordnung?

Grüße
10.07.2020, 08:20 Uhr | Pauliprinzessin
Unser Minister hat seine drei Szenarien veröffentlicht. Aber niemand hat eine Glaskugel und weiß wie es in sechs bzw sieben Wochen tatsächlich ablaufen kann. Schauen wir in einige Regionen in Deutschland, schauen wir in andere Länder in denen das Virus erneut wütet so kann man sich vorstellen was alles noch auf uns zukommen kann.
Dass nun erstmal Situationsbezogen auf bestimmte erhöhte Zahlen geschaut wird ist zu begrüßen, so kann der Betrieb in Deutschland insgesamt weiter aufrecht erhalten werden.
Schauen wir mal wie Wirkungsvoll das ist :In Gütersloh wurde alles eingeschränkt, da fährt man eben nach Duisburg ins Fitnesstudio oder zum Bummeln, zum Treffen mit Freunden im Restaurant etc..Es wurde ja keine Abriegelung veranlasst und wie in China alle Leute einsperren geht bei uns nicht.
Ja, es ist für Eltern wie für die Kinder eine schwierige nicht wirklich planbare Zeit. Jeder für sich muss sich täglich die Frage stellen was wichtiger ist- die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen oder ein Tag Unterricht für das Kind in der Schule. Für mich wird Schule überbewertet. Vieles was dort in die Kids reingestopft wird ist nutzlos für ihr weiteres Leben und kann wenn ein Thema wichtig ist auch selbst studiert werden. Jemand der sich für Chemie interessiert, dem reicht das angekratzte Basic in der Schule sowieso nicht . Schwer haben es tatsächlich die Familien in denen die Eltern sich nicht kümmern können oder wollen und die nicht mal die deutsche Sprache beherrschen oder die Grundrechenarten. Das trifft nicht nur auf Neuzugewanderte zu sondern auch auf diejenigen deren Familiengeschichte sich auf hunderte von Jahren Aufenthalt auf jetzt deutschem Boden zurückverfolgen lässt.
Schule kann nur Lernanreize vermitteln, das Lernen selbst findet beim Kind statt. Es wird ganz viel Lernen hat es die Motivation dazu. Ein Kind lernt dauernd. Durch seine Umwelt und die Angebote die vorhanden sind. Dazu braucht es keinen Lehrer der ihm vorkaut wie es zu tun ist. Wäre dem so, hätten wir viele Erfindungen nicht.
25.06.2020, 18:28 Uhr | bke-Lorenz-Bauer
Guten Abend Schnittt-chen-frau,

was sie von der Schule erfahren haben, hört sich maximal nach einem ersten "Denkansatz" an, wie es nach den Ferien weitergehen könnte. Ich gebe Ihnen recht, es sieht so aus, als basiere alles darauf, niemand in der Schule, also weder Lehrer noch Schüler, würden positiv auf das Corona-Virus getestet oder es gebe keine Verdachtsfälle. Prinzip Hoffnung. Das wäre schön, davon kann jedoch niemand ausgehen. Zudem stellt sich mir auch die Frage, wieviele Lehrerinnen und Lehrer aufgrund der Zuordnung zu einer Risiokogruppe zunächst ausfallen werden. Wahrscheinlich können das die Schulleitungen auch nicht alles wissen, eine Rolle spielt es meines Erachtens jedoch allemal für die Planung. Mir ist klar, dass diese Fragen nicht leicht zu beantworten sind, zumal ja auch die Schuleitungen unabhängig von ihren individuellen Planungen an das gebunden sind, was die jeweiligen Ministerien vorschreiben. Sehr komplex alles... *hypocritically*

Gibt es denn Ideen, wie konkret mit auftretenden Infektionen und Verdachtsfällen in einem weitgehend "normalen" Schulbetrieb nach den Somerferien umgegangen werden könnte? Hier können auch Ideen geäußert werden, die nicht "virologisch" untermauert und sind *whistle*...

Wie ergeht es denn den anderen Eltern mit den Informationen aus den Schulen? Gibt es diese Überhaupt schon?

Viele Grüße
bke-Lorenz Bauer
24.06.2020, 20:36 Uhr | Schnitt-chen-frau
Hallo Herr Bäcker,

eigentlich wollte ich schon heute Morgen ein kleines Update schreiben, da nun das Konzept veröffentlich wurde, wie es nach den Ferien weitergehen soll. Irgendwie fand ich aber nicht den Faden.

Zuerst möchte ich sagen, dass es vollkommen richtig ist, die Schulen wieder komplett zu eröffnen, einschließlich Mensa und regionaler Ausflüge. Wenn Sie dazu fünf Experten befragen, werden sie dazu 5 unterschiedliche Meinungen bekommen. Wenn ein Virologe sagt, er hätte selbst Kinder, dann wäre meine Gegenfrage, wieviel Privatlehrer und Kindermädchen ihm der Arbeitgeber bezahlt oder welches Internat in Klausur die Kinder besuchen, wo wohl selbst unter Quarantäne noch Unterricht stattfindet. Es kann kein besseres Beispiel geben, was die Chancengleichheit zwischen Reich und Arm bei der Bildung angeht. Wahrscheinlich würde ich darauf keine Antwort bekommen. Wir sind nun mal auf das öffentliche Schulsystem angewiesen und ich denke, der Staat kann sich bei dem Thema nicht länger aus der Verantwortung ziehen, einen flächendeckenden Präsenzunterricht anzubieten.

Das Problem, was ich allerdings sehe, ist folgendes: Es kann nicht sein, dass das die Schule wieder geschlossen wird, wenn dort ein Schüler als Verdachtsfall eingestuft wird, weil der Onkel beim Metzger um die Ecke arbeitet. Es sollte ein klares Bekenntnis zur Schule geben, mit einem Konzept, das diese Problemlage beinhaltet und konstruktive Alternativen vorschlägt. Leider lese ich davon in dem Konzept nichts. Zwar will man mit Plattformen wie Logineo oder Moodle ein Onlineangebot zur Verfügung stellen, was sich aber in 6 Wochen wohl kaum realisieren lässt.

Kerninhalte des Konzepts sind Lernstandserhebungen der Schüler, wodurch dann ermittelt werden soll, wieviel Förderbedarf besteht und wie sich die Lerninhalte dann gestalten. Wie lange brauchen die dafür, bis zu den Herbstferien ... oder Weihnachten? Die Abiturklassen werden in gezielten Fördermaßnahmen auf das Abitur vorbereitet, welches dann aus zentralen Aufgaben besteht und angepasst werden kann, sollte die Schule doch mehr ausfallen als stattfinden. In den Ferien kann es an 15 aufeinanderfolgenden Tagen für 6 Stunden Unterricht geben, der aber von den Schulen freiwillig angeboten werden kann und mit Fördermitteln bezuschusst wird. Neben anderen soll der Unterricht von "geeigneten Ehrenamtlichen" abgehalten werden!

Viele Grüße

Treffer: 10

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