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Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Überfordert mit 5jährigem Sohn
Thema gestartet von: Brina1-1
1 16.01.2019, 21:40
bke-Kira-Morgenthal
Guten Abend Brina1-1,

als eine der Moderatoren hier begrüße ich Sie bei uns im Elternforum!

Schön, dass Sie zu uns gefunden haben und sich die Zeit genommen haben, um sich alles von der Seele zu schreiben und Hilfe zu holen.

Sie haben zwei noch kleine Kinder. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man bei so einem Verhalten bei einem Kind als Eltern ungeduldig oder grob wird und sich total hilflos vorkommt. Hier können Sie etwas Stärkung von anderen Eltern holen, sich etwas sortieren und überlegen, was sowohl Sie als Mutter, aber auch Ihr Sohn, gerade brauchen. Je stabiler und sicherer Sie sich fühlen, umso leichter wird es für Ihren Sohn sein, seine Frust zu bewältigen. Sie haben mein vollstes Verständnis dafür, wenn Sie bei so einem Verhalten an Ihre eigenen Grenzen kommen!

Die Lebensphase, in der sich Ihr Sohn gerade befindet, nennt man auch "Trotzphase". Jeder Eingriff, jede Begrenzung von Seite der Erwachsenen, jedes "Nein" oder andere Enttäuschung, Veränderungen, Hindernis in diesem Alter kann zum Widerstand und darauf folgenden großen Gefühlen beim Kind führen. Ihr Sohn zeigt diese Gefühle und kann es vermutlich noch nicht alleine und noch nicht selbständig bewältigen. Das ist natürlich. Sie helfen ihm in erster Linie damit, wenn Sie ihn mit seinen Gefühlen ernst nehmen, ihn bei seinen Wutausbrüchen begleiten, ihm sogar verbal wiedergeben, was mit ihm in dem Moment passiert (zum Beispiel: "Du bist gerade total wütend, traurig, enttäuscht, sauer....) und ihn damit nicht alleine lassen. Es gibt aber eine Ausnahme: Verlassen Sie das Zimmer dann, wenn Sie merken, dass Sie ihm gegenüber gewalttätig werden könnten. Besonders wichtig ist es, dem Kind nach solchen für Eltern schrecklichen Moment zu vermitteln, dass man es weiterhin lieben kann. Auch "Es tut mir leid, dass ich dich angeschrien habe" gehört dazu.

Ich kann mir so gut vorstellen, wie man sich fühlt, wenn das eigen Kind manchmal nicht so funktioniert, wie man es sich wünscht, und sogar zum "Monster" wird. Nehmen Sie es bitte nicht persönlich! Ihr Sohn darf Wut, Enttäuschung und Frust spüren. Er lernt mit Ihnen gemeinsam damit umzugehen. Bitte suchen Sie nach den Wegen für sich als Mutter, um ihn mit diesen starken Gefühlen zu begleiten und seine Frust besser aushalten zu können. Es ist völlig ok, wenn Sie sich dabei helfen lassen! Diese Lebensphase ist eine große Herausforderung für alle Eltern!!!

Hier im Forum und bei uns in der Einzelberatung können Sie genauer schauen, was Sie im Moment brauchen.

Sie sind mit Ihren Zweifeln, Ängsten und Fragen hier dazu nicht alleine.

Stärkende Grüße

bke-Kira-Morgenthal
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Probleme in der Schule
Thema gestartet von: Susanne42
12 16.01.2019, 19:53
AnjaLe
Hallo Susanne42 ,

habt ihr mal folgendes versucht:
Luft anhalten, Nase zu halten und die Luft in die Ohren pressen? Hat er dann Schmerzen oder knackt es in den Ohren? Was dabei helfen könnte, wäre, mal über einem kurzen Zeitraum Nasenspray zu nutzen und diese Übung mit dem Luft anhalten mehrmals am Tag zu wiederholen. Es gibt ja dieses 0,05 prozentige Nasenspray für Kinder.

Ich würde auch raten, direkt auf die Schule zuzugehen und den Fall transparent zu machen. Es kann sein, das sie auf Dauer diese Atteste infrage stellen und sich ein Amtsarzt einschaltet.

LG
Anja
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Überfordert mit 5jährigem Sohn
Thema gestartet von: Brina1-1
1 16.01.2019, 19:51
Brina1-1
Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem mit meinem Sohn:
Sobald ihm irgendwas nicht passt (Z.b ins Bett gehen, Zähne putzen, anziehen um rauszugehen) legt er sich auf den Boden und brüllt, er brüllt dann Mama zu mir wenn ich aber zu ihm komme hört er nicht auf er brüllt immer weiter das ich zu ihm kommen soll obwohl ich da bin. Irgendwann reicht es mir aber dann auch und ich gehe ein paar meter weg, mach anderes oder beschäftige mich mit seiner Schwester 4Jahre alt. Er brüllt dann weiter wie ein Baby bis er irgendwann zu müde wird,man darf ihn nicht trösten aber auch nicht weg von ihm. Mich ärgert dieses Verhalten so sehr. Mir passiert es dann auch das ich ihn anbrülle oder wie heute mit seiner schwester nach oben gehe und in einfach nicht in das zimmer lasse in dem wir uns aufhalten weil ich es nicht mehr aushalte bzw.auch echt wütend werde, er haut dann gegen die Tür und brüllt noch mehr aber ich muss ihn dann wirklich zu seinem eigenen schutz auch drausen lassen. Hat irgend jemand eine Idee wie ich mich in so einer Situation verhalten kann? Bitte nicht auf Rechtschreibung achten, Zehn finger System funktioniert nihct *wink*
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Probleme in der Schule
Thema gestartet von: Susanne42
12 16.01.2019, 14:46
bke-Stephan-Bäcker
Hallo Susanne42,

wenn Sie mit Gesprächen mit der Klassenleitung nicht weiterkommen, ist es sicher hilfreich, die Schulleitung um Vermittlung und Klärung zu bitten. Angemessen für so ein Gespräch ist sicher die Haltung: Ich sage was ich möchte und nicht, was die Schule falsch macht. Mein Gedanke ist: Es geht nicht darum der Schule zu zeigen, was sie schlecht macht sondern darum, was Ihr Kind braucht. Aber in Ihren Postings erlebe ich Sie ja auch schon so, dass es Ihnen um Ihr Kind geht und Sie möchten, dass es trotz Krankheit in der Schule gut mitkommt.

Ich drücke Ihnen die Daumen für das Schulgespräch.

Viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
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