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Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. (Mehr als 25 Antworten) Thema abonnieren page_edit Sich moralisch korrekt kleiden
Thema gestartet von: bke-Gregor
32 19.01.2018, 18:15
Besen74
hej zusammen

ich finde es auch schwer. beim Essen wie beim Kleiden. Selbst wenn man Zeit und/oder Geld hat muss man viel nachforschen und nachdenken. Label und dergleichen bedeuten oft nicht das was man glaubt, und wenn man in die Tiefe geht, merkt man oft, wie sehr man mit dem eigenen VErhalten doch hinter dem zurück bleibt, was man sich so vorstellt.

Die Welt ist einfach brutal kompex, und das naheliegende, einfache mit dem wir aufwachsen und das wir gewöhnt sind - diskret unter scheusslichen Bedingungen produzierte Konsumgüter, diskret bei adneren abgeladener Müll - zu hinterfragen und Alternativen zu finden, die man leben kann - das ist (finde ich) keine Einmalaufgabe. Das ist (für mcih) ein Tasten und Weiterentwickeln.

Manchmal denke ich, ich sollte radikaler sein. Kann man damit zufrieden sein, Sachen zu kaufen, die unter ETWAS BESSEREN Bedingungen produziert werden? Gibt es ein richtiges Leben im falschen Turbokapitalismus?

Man kann aber nur was man kann. Kann nur was man will. Will nur was man wollen kann. Und wenn man in eine Familie lebt, kann man auch den anderen nichts verordnen - und sich nciht völlig absondern in seinem Konsumverhalten.

Weder kann ich / will ich in eine radikale Kommune / einen Kibbbutz ziehen oder auf einem Ökobauernhof alles selber anbauen und färben - noch kann / will ich schlussfolgern: "bringt alles eh nix, her mit Billigfleisch und einem grossen SUV, nach mit die Sintflut!"

Also mache ich weiter mit dem von einigen Schreibern beschriebenen Mix aus SecondHand, Ökoklamotten mit Fairtradezusage, und ab und an prüfen was man ändern kann...

Wischiwaschi-Idealismus *Heuchlerisch*

LG
B
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Alleinerziehend-Papa sehr „unselbständig „
Thema gestartet von: renasia
8 19.01.2018, 17:59
Besen74
Hej renasia

ich kenne das so gut, dass man sich tierisch ärgret, wenn man aus welchen Gründen auch immer, auf die blöden Spielchen anderer Leute einlässt. Das ist ja oft auch ein eingefahrenes Muster, aus dem man sich nur schrittweise lösen kann, denn - naja, man hat ja auch irgendwo was davon. "Zu nett" werf ich mir dann immer vor, "du bist zu nett!" Aber in dem Moment wenn ich "zu nett" bin, fühle ich mich AUCH irgendwie gut. Stark, belastbar, opferbereit, verantwortungsvoll, erwachsen, überlegen. Das passt zu dem wie ich gerne wäre, meiner Idealvorstellung von mir wo immer die auch herkommen mag. Bzw. wenn ich nicht "zu nett" bin, fühle ich mich schwach, oder egoistisch....

Das ist jetzt recht psychologisierend - und soll auf keinen Fall ein Vorwurf sein - einen unselbständigen Mann zu haben, das passiert meiner Erfahrung nach auch eher Frauen, die nicht SELBER entlastet/beschützt/umsorgt werden wollen sondern gerne auch selber stark sind und für andere sorgen. Weiss nicht ob das für dich auch passt, das war eine Erkenntnis für mcih, warum ich immer weider an solche Menschen und in solche Lagen gerate.


Habe die Situation im Moment weniger daheim - aber auf Arbeit falle ich seit Jahren bei einer Kollegin immer wieder in die Falle! Immer habe ich sie gegen meine eigenen Interessen unterstützt bei Sachen, die eigentlich für mich nachteilig waren - habe ihr abgenommen, dass das auch für mich alles vorteilhaft ist. Wahrcsheinlich dachte sie das wirklich, weil ich auch nie klar gemacht habe was meine Interessen snid; vielleicht wusste ich das auch gar nciht immer..

Als Strategie habe ich als sinnvoll erlebt - vielleicht wäre das auch für dich was-: zuallerst erst mir und den anderen die vergangenen Male, in denen man das blöde Spiel gespielt hat, zu verzeihen. Vielleicht sogar: ein bisschen darüber zu lachen. Das ist nicht einfach, weil ich ja auch verletzt und enttäuscht und erschöpft bin- aber ein bisschen wäre es ja auch komisch, wenn man nicht selber involviert wäre, sondern es in einer Sitcom total überzeichnet von Schauspielern gespielt würde.

Und dann im Alltag ganz banal die nächste Gelegenheit nutzen, es nicht zu tun.

Ich finde - für mich - dass es erstens nicht leicht ist, es rechtzeitig überhaupt zu merken.

Dann kostet es Kraft, sich was anderes auszudenken als das was man immer tut (und das während es keinen Strom gibt, man auf dem Weg von der Arbeit heim ist und wahrscheinlich seine Steuerklärung immer noch nicht gemacht hat während das Konto schon wieder so unerfreulich leer aussieht...)
Ein bisschen macht es auch Angst - weil man nicht weiss was dann passiert, weil man vielleicht nicht mehr kontorllieren kann was passiert. Was werden die adneren machen, sagen, denken?! kann ich das aushalten?
Und man fühlt sich eben so wie man sich eignetnlich nicht fühlen will - vllt. schwach, egoistisch, nicht mehr überlegen....

Aber wenn es nicht klappt, versuche ich noch besser zu verstehen, was mich in der Sit uation gehindert hat, anders zu handeln.

Ob man zB überrumpelt wurde - dann muss man in Zukunft versuchen, sich in den Situationen Zeit zu verschaffen; den Druck von adneren zurückzuweisen und sich selber keinen zu machen. Wenn zB jemand zur Unzeit anruft, nicht hingehen - oder hingehen und sagen "ich muss noch nachdenken,ich ruf dich dann-und-dann zurück".

Oder welche Ängste man hatte. Oder ob man zu müde und erledigt war und lieber "ja ok" gesag hat.

Liebe renasia, viel Erfolg beim Aussteigen und Daumemgedrückt!

B.
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Thema gestartet von: bke-Eddy-Kreuzer
1 19.01.2018, 17:33
Besen74
hallo zusammen und frohes neues!


ich hab leider keine gute idee - bin selber so ein kandidat der nur auftaucht wenn ich pobleme habe. entschuldigungen/erklärungen dafür hab ich zwar - Kein zeit, eh schon zu viel vorm rechner - das hilft aber nicht weiter, fürchte ich *Lächelnd*

Zwar hätte ich im prinzip schon lust das eine oder andere zu diskutieren - auch/gerade hier, weil hier echt ein angehemer Umgangston herrscht und viele itneressante Leute unterwegs sind - aber, siehe oben.

Wahrscheinlich ist das ein Grundproblem an einem ELTERN-Forum - als ich nocht studiert habe, kinderlos und single war - da habe ich in ein oder zwei Foren, die zu meinen damaligen "Themen" passten, quasi meine halbe Freizeit verbracht. Habe genommen und gegeben - zugehört und erzählt - Tipps ausgeteilt udn entgegengenommen - mich gekümmert und andere sich kümmern lassen.... das ist echt nicht mehr so leicht jetzt. heute Abend passt es zufällig gerade (bin noch auf Arbeit, kann aber mangels Serverzugriff nichts richtiges arbeiten, hab schon alle Kopien geordnet und in der Teeküche den Kalk weggemacht - die EDV kommt erst Montag - also vertrödel ich die Zeit bis zum Feierabend) - aber das passiert nicht grade regelmässig. *Heuchlerisch*

"Quick and dirty" wären vielleicht so ein paar Polls zu installieren; geht das mit der Software auch? Also so Umfragen? Das ist nicht grade ein richtiger AUSTAUSCH, aber das würde auch gut im Bus auf dem Handy gehen....

LG
Besen
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Der Kleine und der Große, Leistung und Soziales
Thema gestartet von: Besen74
0 19.01.2018, 16:27
Besen74
Liebe Leute

vllt mache ich mir nur selber wieder Kopf wegen der eigenen Päckchen und Erfahrungen, vllt auch nicht; es ist so:

Thema Leistung:
Der Große ist 7 Jahre alt und wurde jetzt im September 2017 mit einem Jahr Verspätung eingeschult. Die Rückstellung haben wir auf initiative des Kinderarztes vorgenommen - Schule und Kita waren d'accord; der allgemeine Tenor war "lassen sie ihn noch ein bisschen nachreifen" Er hat damals noch groß in die Hose gemacht (was jetzt weitgehend vorbei ist, zum Glück), und war motorisch ungeschickt, langsam, verträumt und ablenkbar (das ist immer noch so).

In dem "zusatzjahr" hat er (neben Ergotherapie) eine ganz umfassende Diagnostik bekommen - Hawie und spezielle Aufmerksamkeits/Vearbeitungsgeschwindigkeitstests - und sie haben ihm bescheinigt, dass es mit der Konzentration wirklich unterdurchschnittlich ist, einfach von der Anlage her; das wird sich auch nciht auswachsen. Aber man solle ihn unbedingt in die Regelschule schicken, sich aber wieder melden, wenn es Schwierigkeiten gibt, damit man über ergotherapueitsche oder sonstige (medikamentöse) Unterstützung nachdenken könne. Die Lehrerin weiss auch Bescheid.

Die Schule taugt ihm bisher, er kommt in der ersten Klasse bei allem gut mit [ich finde sie legen schon ganz schön Tempo vor, auch wenn sie es nett machen!] . Einen besonderen Ehrgeiz legt er nicht an den Tag [hätte mich auch gewundert, das war noch nie seine Art] , er tut was gefordert wird, an guten Tagen sorgfältiger, an schlechten Tagen weniger. Er übersieht immer mal wieder hier ne Aufgabe, da nen Buchstaben, aber alles noch im Rahmen (auch lt. Lehrerin).

Jetzt sein kleiner Bruder. Der ist genau 2 Jahre und 2,5 Monate jünger und das genaue Gegenteil. Wild, schnell, impulsiv und [finde ich] schon zu wettbewerbsorientiert, will überall mehr, schneller, selbständiger sein und übertrumpfen, gewinnen... Und seit einigen Wochen bemüht er sich sehr, alles zu lesen, was ihm vor die Augen kommt. Und er ist fast schon so gut wie der Große!!!!!!

Naja, der Große ist schon noch etwas besser, besonders mit den kleinen Buchstaben, und was die Doppellaut angeht, ich mein ei, au eu, ei - aber sonst holt der Kleine echt auf. Vor allem ist er viel motivierter! Und schneller! Der Große zB schaut sich seine alten Bilderbücher immer noch einfach an - der kleine versucht, das was er vom Text auswendig weiss, in den Buchstaben zu entdecken. Wenn es einfache Worte sind, und cih den Großen frage "kannst du das lesen?" dann ist der Kleine oft schneller! *Unsicher*

Und der Kleine kommt dieses Jahr im September dann auch in die Schule.

Es ist vorprogrammiert, dass der Kleine den Großen binnen Kurzem überflügeln wird. Ich finde das FURCHTBAR!

Ich ertappe mich schon dabei, wie ich den Kleinen unauffällig zu bremsen versuche - aber das ist ja a) sinnlos und b) unfair dem kleinen gegenüber. Ich meine, wenn ER der Große wäre, oder ein Einzelkind, dann hätte ich so einen Spaß daran, mich mit ihm über seine Entdeckungen und Eroberungen in der Buchtstabenwelt zu freuen! Aber so bin ich irgendwie ratlos und irritiert.

Was soll ich machen? Kann mir jemand ein bisschen einen Tipp geben?


Thema Soziales:

Wieder der Große *Lächelnd* irgendwie finde ich es grad schwierig mit ihm und seinen Kumpels.

Nach der Schule geht er in den Hort an der Schule (es heisst dort Tagesheim, dh dass die Gruppen nicht altersgemischt sind sondern sich aus den Kindern der 1a,b und c bzw. 2a,b und c... zusammensetzen), und er beschwert sich häufig dass

a) alle immer kämpfen wollen [es ist schon so dass die Buben viel raufen und sich messen und bolzen usw., während ein paar der "ruhigeren" Jungs aus seiner Klasse, die er auch mag, nicht ins Tagesheim gehen]
b) keiner mit ihm spielen will, weil er immer so viel redet
c) dass die, mit denen er spielen will, nicht mit ihm spielen wollen weil er zu oft mir ihnen spielen will.

In der letzten Zeit habe ich ihn ein bisschen beobachtet wenn er mit Kidnern aus seiner Klasse zusammenkam - auf dem Schulweg oder am Nachmittag - und mein Eindruck ist, dass er am liebsten dann den- oder diejenige, die er mag, GANZ für sich haben will. Und wenn noch ein anderes Kind dabei ist - selbst wenn's eines ist, das er auch kennt und mit dem er keine Probleme hat - dann will er gar nicht. Das zeigt er dann auch unmissverständlich - da gibts einen Jungen, der er leiden kann, aber als wir ihm und zwei anderen begegnet sind auf dem Schulweg, wollte mein Großer gar nicht hin, schrie "nein", klammerte sich an mcih an - alles so, dass die drei es mitbekamen! ich war richtig sauer (obwohl ich inwzscihen denke, dass das nciht dir richtige Reaktion war). oder als er mal eine Stunde bei einem anderen Kind war - was er sich sehr gewünscht hatte - und noch ein anderes Kind da war - was er vorher wusste - hat er sich die ganze Zeit bei der Mutter in der Küche aufgehalten und wollte nichi zu den anderen Kindern.

Es macht mir Sorgen, dass er ein Eigenbrötler wird, dass die anderen ihn "komisch" finden und er keinen Anschluss finden wird.

Aussrdem pieselt er immer noch gelegentlich ein - anscheinend haben sie es nun auch mitbekommen, die anderen, und ihn ausgelacht. *Weinend*

Und es macht mir Sorgen, ob das Tagesheim nicht zu viel für ihn ist. Ich meine - ganz ehrlich - ich hätte es GEHASST, den ganzen Tag unter Leuten zu sein, ohne wirkliche Rückzugsmöglichkeiten!!! Immer Kinder, immer Interaktion, was für ein Stress!!! Aus der Kita hatte ich nciht den Eindruck, dass er mir da ähnelt, aber das Tageheim ist natürlich viel freier, unstrukturierter.... die Erzieherinnen kümmern sich nicht so intensiv, logisch... abe rich wüsste nicht, wie das ohne Tagesheim gehen sollte mit der Arbeit.

Wie kann man ihm helfen, was braucht er?

Und was brauchen mein Mann und ich, um nicht alles schlimmer zu machen, ihn zu verunsichern oder zu verstören?

Muss gestehen, so sehr ich ihn liebe, den Großen - ich VERSTEHE ihn oft nicht ganz. Der Kleine ist viel anstrengender, aber ich habe da Gefühl dass ich mitfühlen kann, wie er tickt und was ihn umtreibt. Beim Großen - da weiss ich oft nicht, was hinter seinen blassblauen Augen vor sich geht, davon dringt wenig an die Oberfläche.


Grüße und danke
Maike
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Ich bin am Ende, 9jährige Tochter mrines Freundes ...
Thema gestartet von: Ronja271214
17 19.01.2018, 15:45
Ronja271214
Hallo Marina die zweite
genau so empfinde ich es auch. Die machen irgendwie noch ein auf Familie. Wie eine räumliche Trennung auf Zeit und jeder sucht sich erstmal.ein neuen Partner. Die beiden sind so vertraut und eng verbunden. Ich glaube sogar die besprechen die Probleme mit den neuen Partnern usw. Auf mich als neue wirkr es zumindest so. Irgendwie sind die beiden noch nicht komplett voneinander los. Als ich ihn mal darauf ansprach, wurde er sauer und meinte zu mir, sei froh, dass es so ist. Kein Streit und Ärger so wie man es bei anderen gescheiterten Familien kennt und fertig war er damit. Das den Kindern da, n Hoffnung gemacht wird, dass sie irgendwann wieder eine richtige Familie sind und es massgeblich dazu beiträgt, dass die grosse sich mir gegenüber so verhält ist auch mein Gedanke. Irgendwie habe ich auch nicht zu 100% Prozent das Vertrauen zu ihm hergestellt. Ich bin zur Zeit total verunsichert
Keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Login vorhanden. Thema abonnieren page_edit Ich fühle mich hilflos
Thema gestartet von: Mari1201
3 19.01.2018, 12:46
bke-Clara-Winzenberg
Hallo Mari1202,

als Moderatorin in diesem Unterforum der Virtuellen Beratungsstelle begrüße ich Sie herzlich!

Ihre Tochter ist in der letzten Zeit völlig verändert, verängstigt, weint und möchte nicht mehr zur Schule. Sie gehen sehr liebevoll und fürsorglich mit ihr um, haben jedoch keine Idee, was vorgefallen sein könnte oder was sich dort abspielt. Gut, dass Sie sich zusätzlich fachliche Hilfe von außen holen.

Ihre Tochter besucht wahrscheinlich die 6. oder 7. Klasse einer weiterführenden Schule, was immer mit Veränderungen verbunden ist. Schulische Anforderungen auf der einen Seite und soziale Kontakte auf der anderen. Sie sollte nach Möglichkeit weiter zur Schule gehen, um eine längere Schulabwesenheit zu verhindern. Auf jeden Fall benötigt sie auch in der Schule eine gute Anbindung durch eine erwachsene Person, bei der sie sich sicher fühlt. Ich halte Gespräche mit der Schule für wichtig, um Anhaltspunkte zu gewinnen. Worum kann es gehen? Geht es um schulische Leistungen? Geht es um Mobbing und Ausgrenzung? Geht es um Verbreitung von persönlichen Videos oder Bildern? Geht es um Erpressung?

Wie ist die Anbindung Ihrer Tochter an die Mitschüler? Hat sie feste Freundinnen? Wer kann ihr zur Seite stehen, damit sie sich sicher fühlt? Erkundigen Sie sich bei anderen Eltern, ob die Kinder zu Hause etwas erzählt haben! Falls Ihre Tochter außerschulischen Aktivitäten nachgeht, sollte sie das möglichst weitermachen, um sich abzulenken und positive Erfahrungen zu haben.

Mit fachkundlicher Hilfe sollte abgeschätzt werden, ob sie im Moment eine Auszeit benötigt oder sogar einen klinischen Aufenthalt. Das ist virtuell schwer abzuschätzen. Ich habe den Eindruck, dass Sie hinter ihr stehen und einen sicheren Rahmen bieten! Signalisieren Sie ihr, dass egal, worum es sich handelt, diese Krise gemeinsam gemeistert werden wird!

Herzliche Grüße
bke-Clara-Winzenberg *Lächelnd*
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Thema gestartet von: Mari1201
3 19.01.2018, 09:48
-serafina-
Hallo Mari1201,nich kann mich dem nur anschließen, was Ruba schreibt. Es ist wesentlich, den Grund herauszufinden. Und die Schule mit einzubeziehen. Wenn ein Kind schulpflichtig ist und so an der Schule leidet, sehe ich diese ebenso in der, sagen wir mal, Fürsorgepflicht dem Kind ggü. Ich würde das Gespräch mit dem Klassenlehrer, ggfs. sogar auch mit allen Lehrern suchen. Wie ist sie im Unterricht? Hat sie sich auch in der Schule verändert? Wie ist sie in die Klasse integriert, etc. Gibt es einen Vertrauenslehrer an der Schule, oder Sozialarbeiter?nnEs klingt ja so, als fühle sich Deine Tochter durch irgendwas oder irgendwen bedroht, hat aber ein äußeres oder inneres Schweigegebot. nnSuper, dass sie in der Familie so geborgen ist und Halt findet. Mit aufgeregtem Herumbohren kommt man ja auch nicht weiter, aber mit stabilisierendem Da-Sein und Zuhören und Versichern, dass sie sich mit allem anvertrauen kann, ohne dass etwas Schlimmes geschieht, wird sie sich vielleicht doch öffnen, das wünsche ich Euch auf jeden Fall sehr.
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Thema gestartet von: Ruba
0 19.01.2018, 08:30
Ruba
Es gibt einne Beitrag einer neuen Nutzerin, auf den noch nicht eingegangen wurde. Dieser enthält die Namen der Kinder.
Der Beitrag heißt "Ich fühle mich hilflos"
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Außerdem fände ich es schön wenn auf alle neuen Beiträge zeitnah eingegangen wird. Das ist leider häufig nicht der Fall.
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