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09.10.2015, 10:51 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Liebe Eltern,

heute möchte ich ein neues Thema im neuen Elternland-Unterforum eröffnen: Beim Stöbern im Netz ist mir ein Artikel bei Spiegel-Online aufgefallen, der sich mit dem Thema „Das tut man nicht“ beschäftigt. Wahrscheinlich ist der „Das tut man nicht –Satz“ arg ausgelutscht und verschwindet zu Recht aus dem elterlichen Vokabular.

Aber:

Was ist mit Benimmregeln? Sollten Kinder auch fremde Menschen grüßen? Vielleicht nicht in der vollen Innenstadt, aber was ist im eigenen ruhigeren Wohngebiet? Beim Spazieren? Beim Bäcker? Im Bus?

Wie ist das mit der Sprache? Sind die F-Wörter, die oft im täglichen Radioprogramm kommen, inzwischen allgemeiner Sprachgebrauch? Vergleichbar mit Sch****?

Angenommen ich möchte, dass mein Kind grüßt, sprachliche Entgleisungen nur in Ausnahmefällen vorkommen (oder gar nicht?), Dinge von anderen Menschen respektiert, … wie kann ich das als Mutter, als Vater machen, ohne das Gefühl zu haben, spießig zu sein?

Ich freue mich auf Ihre Beiträge und schicke viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
Zuletzt editiert am: 09.10.2015, 10:59 Uhr, von: bke-Stephan-Bäcker
 
22.02.2017, 10:47 Uhr | bke-Eddy-Kreuzer
Liebe renasia,

schön, dass Sie zu diesem Beitrag Ihr Gedanken geäußert haben. so kommt vielleicht eine etwas lebhafter Diskussion zustande.
Was das Thema grüßen betrifft finde ich, dass es eine Art Wertschätzung einer anderen Person gegenüber ist, die Kinder lernen sollten. I.d.R. ist meine Erfahrung, dass Freundlichkeit auch mit mehr Offenheit honoriert wird und der Umgang miteinander somit auch leichter und wertschätzender wird.
Zu den F - Wörtern us.w. denke ich, das sich diese die Kinder nicht erst angewöhnen sollten. Entsprechend würde ich auch immer intervenieren.
Was denke die anderen User dazu?

bke-Eddy-Kreuzer
 
19.02.2017, 11:29 Uhr | renasia
Wir handhaben es hier so:
Die nachbarschaft wird gegrüßt, der Busfahrer, "unser" Obdachloser, eltern von Mitschülern wird gegrüßt und Leute die man kennt . ( wobei ich mein kind dnan oft fragen muss,wer war das, ach das sind die großen vom theater). Ich selober grüße noch morgens die leute an der Bushaltestelle, ich wurde zuerst damals gegrüßt udn irgendwann übernimmt man es.

Jeden muss sie nicht grüßen. Naja allerdings kann cih auch verstehen wenn mein kind nachbarin xy 10 mal gegrüßt hat und sie nciht zurück grüßt, das sie dann keine Lust mehr hat....

Beim bus erinnere ich meine Tochter vorher dran, sonst leise im nachhinein, wenn wir wieder fort sin,das sie person xy doch bitte in zukunft grüßen möchte ( allerdings kam von meiner Tochter auch schon, mama viele alte leute freuen sich über ein Guten tag ).

Naja desweiteren finde ich es selbstverständlich für ältere den platz frei zu machen oder gebrechliche personen oder auch Kita kinder.

na mit den f-wörtern,da weiß sie bin ich sehr empfindlich, aber sie selber ( zumindest wenn ich in ihrer gegend bin) auch, letztens hatten wir einmal den fall in der bahn da flogen viele Wörter die ich agr net in den mund nehmen mag ,da sagte sie : mama , so aknn man sich doch nciht benehmen wenn man ein kind dabei hat ( kleines Kind hatten die Jugendlichen dabei) und letztens im bus da sagte sie draussen nru mama so benehmen wir uns aber nicht, das war ja assozial.
Allerdings sag cih auch nix wenn mal das wort scheiße oder so rausrutsche, allerdings finde ich Wörter( vor allem beledigungen unterhalb der Gürtellinie ) gehen gar nicht.


@ marina die zweite

Die erfahrun das angeblich alle jugendlichen böse sind höre ich auch oft, ich hab alleridngs auch schon alte leute erlebt die sich im bus benommen haben wie die Axt im walde . bsp: ich saß in einem vierer ( sind wohl die neuen behinderten Plätze, zuvor waren es die vorne ), in dem vierer waren allerdings noch 3 andere Plätze frei.
die dame kam zzu mit wie in feldwebel: sie sitzen auf einem behindertenplatz. ich setzte mich auf die gegenüberliegende seite. Die dame nahm platz. Die dame : hier belndet die Sonner zu sehr, lassen sie mcioh dahin" ich war so perplex das ich tat was sie sagte und so ging das spiel noch ne weile. kein bitte, kein danke und der feldwebel und die Dame war ca 60.
Andererseits erlebe ich jugendliche die manchmal aufstehen ,damit ich mich neben meine Tochter setzen kann. Oder ein freund von ihr, hält sogar die Türe auf.
auch benutzen die meisten kinder und Jugendlichen die cih kenne bitte und danke . und wenn ein 3 jähriger es mal vergisst geht die welt davon auch nciht unter.
Zuletzt editiert am: 19.02.2017, 11:35 Uhr, von: renasia
 
19.02.2017, 11:26 Uhr | renasia
Wir handhaben es hier so:
Die nachbarschaft wird gegrüßt, der Busfahrer, "unser" Obdachloser, eltern von Mitschülern wird gegrüßt und Leute die man kennt . ( wobei ich mein kind dnan oft fragen muss,wer war das, ach das sind die großen vom theater). Ich selober grüße noch morgens die leute an der Bushaltestelle, ich wurde zuerst damals gegrüßt udn irgendwann übernimmt man es.

Jeden muss sie nicht grüßen. Naja allerdings kann cih auch verstehen wenn mein kind nachbarin xy 10 mal gegrüßt hat und sie nciht zurück grüßt, das sie dann keine Lust mehr hat....

Beim bus erinnere ich meine Tochter vorher dran, sonst leise im nachhinein, wenn wir wieder fort sin,das sie person xy doch bitte in zukunft grüßen möchte ( allerdings kam von meiner Tochter auch schon, mama viele alte leute freuen sich über ein Guten tag ).

Naja desweiteren finde ich es selbstverständlich für ältere den platz frei zu machen oder gebrechliche personen oder auch Kita kinder.
 
18.01.2016, 08:16 Uhr | bke-Stephan-Bäcker
Liebe Eltern,

vielen Dank für Ihre guten Beiträge. Wenn ich es mal kurz zusammenfasse: Sie alle halten gute Umgangsformen keineswegs für spießig und überzogen sondern sind überzeugt davon, dass ein freundliches gutes Benehmen das Zusammenleben für alle erleichtert. Ohne dabei unterwürfig sein zu müssen.

Mit dieser Haltung bin ich überzeugt, dass Sie Ihren Kindern ein gutes Vorbild sind. Und darauf kommt es meiner Meinung nach sehr an.

Mir kommt aber noch der Gedanke, dass die Umsetzung vielleicht ganz schön knifflig sein kann. Wie schaffen Sie es hier eine Balance zu finden: Du darfst Deine Meinung sagen, darfst sagen, was Dich stört, aber sei dabei nicht repektlos und frech. Das finde ich gar nicht so leicht. Wie gehen Sie damit um?

Viele Grüße,

bke-Stephan-Bäcker
 
15.01.2016, 08:30 Uhr | marinadiezweite
Für mich ist es auch wie hier beschrieben ein Unterschied, ob sich die Kinder unterhalten. Oder Kinder zu Erwachsenen, Eltern, Freunden, Nachbarn sprechen. Die Kinder untereinander reden schon mal rüpelig. Das geht mich nicht wirklich was an, da höre ich gern mal weg. Da können die Kiddys auch unterscheiden.
Da wir in einem kleinen Ort wohnen, kennt fast jeder jeden. Also wird in der Straße einfach jeder gegrüßt. Klar, da sind auch Leute dabei, die wir überhaupt nicht kennen. Bricht man sich aber keinen Zacken aus der Krone, freundlich guten Tag zu sagen.
Wir wohnen in einem Kurort, da freuen sich viele Kurgäste sogar, dass hier immer freundlich gegrüßt wird. Manchmal erlebt man ein: Äh, wir kennen uns doch gar nicht. Nun, das kann man denn witzig nehmen.
Das ''Guten Tag'' ist sowieso fast überall einem Hallo gewichen. Ob beim Supermarkt an der Kasse, zur Begrüßung bei der Arbeit, Kunden, überall wird hallo gesagt. Ist doch auch okey, Hauptsache aufmerksam.
Platz machen für Ältere, für schwangere Frauen. Meine Kinder haben oft berichtet, wie sie nachmittags im übervollen Bus von älteren Leuten angemeckert wurden. Dass sie doch aufstehen könnten, dass sie sich mit ihren Schultaschen nicht so dick machen sollen. Nun ja, hab den Kindern zwar beigebracht, dass sie freundlich sein sollen. Aber nach einem langen Schultag kommt auch ein Jugendlicher an seine Grenzen. Da rat ich dann, Platz anbieten.
Mir ist schon oft aufgefallen, dass einfach so über die heutige Jugend geschimpft wird. Dabei finde ich immer, fragen kostet nichts. Und man darf nicht einfach alle über einen Kamm scheren. Die meisten haben echt noch Freundlichkeit und Höflichkeit gelernt.
 
14.01.2016, 11:12 Uhr | dagmita
Kinder lernen vor allem durch Vorbilder.
Ich wundere mich oft fast, wie höflich mein Kleiner zu mir ist.(Er ist ein ganz normaler 10jähriger)
Aber dann fällt mir ein, dass ich es auch zu ihm bin.
Viele Eltern erwarten Respekt von ihren Kindern, ohne Ihnen das Gleiche entgegenzubringen.
Dann kann das nicht klappen.
Es kommt natürlich auch auf's Umfeld drauf an.
Wenn es auf dem Schulhof normal ist "Halt die Fresse du Wichser" zu sagen, oder ähnliches,
ist es manchmal schwierig auf dem Schirm zu haben, dass man sich mit anderen Leuten gesittet ausdrücken soll.
Wir haben als Abmachung dass er mit seinen Kumpels auch rumfluchen darf (er sagt, sonst wäre er der totale Außenseiter, und das glaub ich auch, bei der Klasse), aber zuhause und beim Lehrer usw, soll er sich anständig ausdrücken.
Macht er auch, kann er auch.
Jedenfalls hat Höflichkeit ganz viel mit Respekt zu tun und ich glaube, dass Kinder denen Respekt
entgegengebracht wird, auch leichter höflich sein können.
Allerdings ärgert es mich FURCHTBAR, wenn sein Lehrer die Kinder respektlos anschreit und runterputzt,
aber selber Respekt erwartet.
dagmita
 
14.01.2016, 10:41 Uhr | Pauliprinzessin
Höflichkeit,Rücksichtnahme sollte immer noch gelehrt werden.

Grüßen, so wie wir das gelernt haben scheint vollkommen out zu sein. Bei uns halten es nicht mal die direkten Nachbarn für nötig ein freundliches Guten morgen wenn man sich nebeneinander ins Auto setzt zu erwidern. Von daher können wir diese Benimm Regel streichen. Das man mal ein freundliches Guten Tag etc. an der Kasse beim Supermarkt um die Ecke oder beim Bäcker rausbringt, dass bringe ich meinen Kiddies schon noch bei.
Schimpfwörter sollten meiner Meinung nach nicht die Regel sein, da achte ich schon darauf. Wobei bei uns "Geil" noch schwer geahndet worden ist, heute kommt es überall vor. Sprache verändert sich fließend.
Wichtig ist mir der Umgang in der Öffentlichkeit- also auch mal einen Platz im Bus frei machen für eine ältere Person oder eine Schwangere z.B. Hilfe anbieten beim Aussteigen/Kinderwagen raustragen, auch mal den Vortritt lassen...

Dieses "das tut man nicht" ist auch in vielen anderen täglichen Abläufen präsent. Heute duzt man sich in der Regel, früher undenkbar. Man gab die Hand- auch heute kaum noch . Bei mir wurde noch von der Großmutter die rechte Hand als "schönes Händchen" bezeichnet, Löffel, Gabel rigoros immer wieder in die rechte Hand gedrückt.Zum Glück ist dies passee.

Nasepopeln,Rülpsen,Pickel quetschen und ähnliches "tut man" auch heute nicht einfach so frei. Wobei viele Menschen wohl denken im Auto sind sie unsichtbar....
 
13.01.2016, 21:09 Uhr | kaefermama
mal so kurz angedacht:
Mit gutem Beispiel vorangehen ist, denke ich, die halbe Miete, oder? Also wenn ich grüße, nur in Ausnahmefällen fluche, ...
Und sich vorbereiten auf die "Warum"-Frage? Bloß weil "man" das macht ist ja noch lange nicht alles richtig. Überzeugt mich das, sehe ich das selber auch so? - dann wird wiederum das gute BEispiel nicht schwer fallen...
 
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